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Untersuchung der Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Schulwesen in Bezug auf die PISA-Studie(n)

Titel: Untersuchung der Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Schulwesen in Bezug auf die PISA-Studie(n)

Hausarbeit , 2019 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Naomi Berrend (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Schulwesen mit Bezug auf die PISA Studie(n). Mit einem sowohl linguistisch-wissenschaftlichen Blick, als auch anhand meiner persönlich-subjektiven Perspektive als ehemalige Schülerin des luxemburgischen Bildungssystems, möchte ich die obengenannte Problematik der PISA-Test Resultate mit kritischem Auge untersuchen und ausdiskutieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die PISA-Studie in Luxemburg

3. Die Vielsprachigkeit Luxemburgs

4. Die Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Schulwesen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die unterdurchschnittlichen Ergebnisse Luxemburgs in PISA-Studien und setzt diese in Bezug zur komplexen Mehrsprachigkeitsproblematik sowie zu sozioökonomischen Faktoren innerhalb des luxemburgischen Schulsystems.

  • PISA-Studien als Gradmesser für Bildungsqualität
  • Einfluss des Migrationshintergrunds auf schulische Kompetenzen
  • Herausforderungen der Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Schulwesen
  • Vergleich zwischen Grundschule und Sekundarschule
  • Kritik an der Flexibilität des aktuellen Bildungssystems

Auszug aus dem Buch

4. Die Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Schulwesen

Wenn man in Luxemburg aufwächst, wird man schon früh mit Mehrsprachigkeit konfrontiert. Doch die Mehrsprachigkeit im privaten Umfeld unterscheidet sich sehr stark von der Mehrsprachigkeit im schulischen und später beruflichen Umfeld. Denn in den meisten Fällen ist die Muttersprache (z.B. Luxemburgisch oder Portugiesisch) nicht die Bildungssprache und hier wird ein Kind, das in Luxemburg aufwächst, mit den ersten sprachlichen Herausforderungen konfrontiert. Im Falle von Kindern, dessen Muttersprache Luxemburgisch ist, ist es noch etwas anders, da die luxemburgische Sprache eine der national anerkannten Amtssprachen ist, anders ist es aber für Kinder von Eingewanderten.

Nehmen wir als Beispiel ein Kind mit portugiesischer Herkunft, welches zu Hause Portugiesisch spricht und anschließend in den Kindergarten kommt und allmählich anfängt, die luxemburgische Sprache zu lernen. Denn die luxemburgische Sprache zu lernen wird notwendig, da das Lehrpersonal und die anderen Kinder zum größten Teil Luxemburgisch sprechen. Nach zwei Jahren Kindergarten, in denen das Kind die luxemburgische Sprache einigermaßen zu sprechen gelernt hat, kommt es in die Grundschule und wird sogleich mit einer neuen Sprache konfrontiert: das Deutsche. Da Luxemburgisch in den ersten Jahren der Grundschule kein Schulfach ist, lernt es das Deutsche als erste Schriftsprache. Ein Jahr darauf lernt es dann ebenfalls Französisch. Bis dato kann das Kind zwei Sprachen sprechen und innerhalb von zwei Jahren lernt es dann in zwei anderen Sprachen lesen und schreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die langjährige Kritik an den PISA-Resultaten in Luxemburg und stellt die Forschungsfrage nach den Vor- und Nachteilen der Mehrsprachigkeit im Bildungswesen.

2. Die PISA-Studie in Luxemburg: Dieses Kapitel erläutert die Konzeption der PISA-Studie und analysiert Faktoren wie Migrationshintergrund und sozioökonomischen Status in Bezug auf die luxemburgischen Leistungsergebnisse.

3. Die Vielsprachigkeit Luxemburgs: Es wird die historische Verwurzelung der Mehrsprachigkeit in Luxemburg thematisiert und das System kritisiert, das trotz der sprachlichen Vielfalt Schwierigkeiten bei der Integration von Zugewanderten aufweist.

4. Die Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Schulwesen: Der Autor schildert die sprachlichen Hürden für Kinder in der Grund- und Sekundarschule und hinterfragt die Effizienz der aktuellen Sprachvermittlung und Schulstrukturen.

5. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass das starre Bildungssystem zu wenig auf die gesellschaftliche Vielfalt reagiert und fordert eine grundlegende Reflexion sowie Anerkennung der Schwachstellen.

Schlüsselwörter

PISA-Studie, Luxemburg, Mehrsprachigkeit, Bildungssystem, Migrationshintergrund, Sprachkompetenz, Schulleistung, Grundschule, Sekundarschule, Bildungsgerechtigkeit, sozioökonomischer Status, Unterrichtssprache, Sprachförderung, Bildungsminister, Schulerfolg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Gründen für das unterdurchschnittliche Abschneiden Luxemburgs in internationalen PISA-Studien unter Berücksichtigung des spezifischen luxemburgischen Bildungssystems.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Verfasserin?

Die zentralen Felder sind die Auswirkungen von Mehrsprachigkeit, der Migrationshintergrund der Schülerschaft, sozioökonomische Rahmenbedingungen und die strukturelle Flexibilität der Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aus einer linguistischen und subjektiven Perspektive zu untersuchen, inwiefern die Mehrsprachigkeit im Schulwesen als Hindernis oder Brücke fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen Essay, der Literaturanalysen, die Auswertung von Statistiken der PISA-Studien und persönliche Erfahrungen als ehemalige Schülerin kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die PISA-Methodik, die soziokulturellen Faktoren in Luxemburg, das Sprachenlernen in den unterschiedlichen Schulstufen und die daraus resultierenden Herausforderungen für Schüler verschiedener Herkunft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hauptbegriffe sind PISA-Studie, Mehrsprachigkeit, Luxemburgisches Bildungssystem, Sprachhürden und sozioökonomischer Hintergrund.

Warum stellt das System laut dem Autor für fremdsprachige Kinder eine Herausforderung dar?

Weil Kinder bereits in den ersten Schuljahren mit dem Erlernen mehrerer neuer Sprachen als Bildungssprachen gleichzeitig mit anderen anspruchsvollen Schulfächern konfrontiert werden.

Welche Rolle spielen die Lehrkräfte bei den identifizierten Problemen?

Der Autor weist darauf hin, dass oft zu große Klassen und ein Mangel an individualisierter Betreuung dazu führen, dass Kinder mit sprachlichen oder schulischen Problemen auf der Strecke bleiben.

Wie bewertet der Autor die Reaktion der Regierung auf die PISA-Resultate?

Die Reaktionen werden als teilweise unüberlegt und unflexibel kritisiert, wobei der Autor den Bildungsministern vorwirft, die komplexen Probleme auf die Mehrsprachigkeit zu reduzieren, statt das System anzupassen.

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Details

Titel
Untersuchung der Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Schulwesen in Bezug auf die PISA-Studie(n)
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
1,7
Autor
Naomi Berrend (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V1318442
ISBN (PDF)
9783346796752
ISBN (Buch)
9783346796769
Sprache
Deutsch
Schlagworte
untersuchung mehrsprachigkeit schulwesen bezug pisa-studie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Naomi Berrend (Autor:in), 2019, Untersuchung der Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Schulwesen in Bezug auf die PISA-Studie(n), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318442
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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