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M&A im Mittelstand. Eine Darstellung des M&A Prozesses im Vergleich zum Prozess bei Großunternehmen

Title: M&A im Mittelstand. Eine Darstellung des M&A Prozesses im Vergleich zum Prozess bei Großunternehmen

Master's Thesis , 2008 , 41 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alexander Wichmann (Author)

Business economics - General
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In den kommenden Jahren werden jedes Jahr rund 71.000 mittelständische Unternehmen mit rund 700.000 Arbeitsplätzen einen neuen Eigentümer suchen. Der Großteil von ihnen wird im Zuge einer Nachfolgeregelung an Familienangehörige übergeben werden. Jedoch erfährt auch der Verkauf an Dritte eine zunehmende Bedeutung.
Die Etablierung eines standardisierten Mergers and Acquisitions (M&A) Prozesses und die Einbeziehung von M&A Beratern ist für den Erfolg der M&A Transaktion von entscheidender Bedeutung. Laut einer Untersuchung aus dem Jahr 2004 waren nur knapp 40% der durchgeführten M&A Transaktionen erfolgreich. Die Einhaltung eines standardisierten M&A Prozesses, ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Erfolgschancen einer M&A Transaktion zu erhöhen. Insbesondere im Mittelstand, wo in der Regel wenig Akquisitions-Know-how aus der Vergangenheit besteht, und vielfach intuitiv entschieden wird, erscheint die Orientierung an einer standardisierten Vorgehensweise unabdingbar. Von Seiten des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft wurde dieses Problem erkannt und deshalb zur Unterstützung des Mittelstands der Deutsche M&A Verband gegründet. Ziel dieses Verbands ist es, Qualitätsmerkmale hinsichtlich der Qualifikation von M&A Beratern zu definieren und einen einheitlichen Ablauf des M&A Prozesses festzulegen und zu etablieren. Wie ein derartiger Prozess aussehen sollte und welche Besonderheiten beim Mittelstand im Vergleich zu Großunternehmen auftreten, ist Thema dieser Ausarbeitung.
Die Arbeit ist folgendermaßen aufgebaut. In Kapitel zwei wird zunächst der Begriff Mittelstand definiert und anschließend dessen Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft aufgezeigt. Weiterhin wird in diesem Kapitel geklärt, was unter M&A zu verstehen ist und welche Motive einerseits bei Großunternehmen und andererseits im Mittelstand für M&A Aktivitäten bestehen. Im Hauptteil dieser Arbeit wird der M&A Prozess dargestellt. Dieser Teil ist so aufgebaut, dass jeweils die Vorgehensweise bei Großunternehmen erläutert wird und im Anschluss daran die Besonderheiten im Mittelstand allgemein sowie bei der Unternehmensnachfolge im Besonderen angeführt werden. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Begriffe und Motive

B.I. Begriff des Mittelstands und dessen wirtschaftliche Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft

B.I.1 Begriff des Mittelstands

B.I.2. Bedeutung des Mittelstands für die deutsche Wirtschaft

B.II. Motive für M&A im Mittelstand

B.II.1. Begriff M&A

B.II.2. Allgemeine Motive für M&A Aktivitäten

B.II.3. Motive im Mittelstand für M&A Aktivitäten

C. Der M&A Prozess

C.I. Einleitung

C.II. Die Phasen des M&A Prozesses

C.II.1. Die Strategiephase

C.II.1.a Die Strategiephase bei Großunternehmen

C.II.1b. Die Strategiephase bei mittelständischen Unternehmen

C.II.1.c. Die Strategiephase bei der Unternehmensnachfolge

C.II.2. Die Screeningphase

C.II.2.a. Die Sreeningphase bei Großunternehmen

C.II.2.b. Die Screeningphase beim Mittelstand

C.II.2.c. Die Screeningphase bei der Unternehmensnachfolge

C.II.3. Die Transaktionsphase

C.II.3.a. Die Transaktionsphase bei Großunternehmen

C.II.3.b. Die Transaktionsphase im Mittelstand

C.II.3.c. Die Transaktionsphase bei der Unternehmensnachfolge

C.II.4. Die Integrationsphase

C.II.4.a. Die Integrationsphase bei Großunternehmen

C.II.4.b. Die Integrationsphase beim Mittelstand

C.II.5. Der Einsatz von Beratern bei M&A Transaktionen im Mittelstand

D. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit untersucht den M&A-Prozess im deutschen Mittelstand, vergleicht diesen mit den Abläufen in Großunternehmen und beleuchtet insbesondere die spezifischen Herausforderungen und Motive bei der Unternehmensnachfolge.

  • Strukturelle Unterschiede im M&A-Prozess zwischen Mittelstand und Konzernen
  • Bedeutung und Herausforderungen der Unternehmensnachfolge als M&A-Anlass
  • Rolle von Finanzinvestoren (Private Equity) bei mittelständischen Transaktionen
  • Einsatz und Nutzen externer M&A-Berater zur Professionalisierung
  • Vergleich von Strategie-, Screening-, Transaktions- und Integrationsphasen

Auszug aus dem Buch

C.II.3.b. Die Transaktionsphase im Mittelstand

Inwieweit der Ablauf der Transaktionsphase im Mittelstand dem Ablauf bei Großunternehmen ähnelt, ist abhängig von der Transaktionserfahrung und Unternehmensgröße der Beteiligten sowie davon ob ein M&A Berater eingeschaltet wird. Im M&A Geschäft hat sich der beschriebene Transaktionsablauf etabliert. Ein transaktionsunerfahrenes mittelständisches Unternehmen kennt diese Usancen nicht, so dass die Professionalität des Ablaufs unter anderem davon abhängt, ob ein M&A Berater eingeschaltet wird. Die größten Unterschiede zwischen Mittelstand und Großunternehmen in dieser Phase treten bei der Due Diligence auf. Sofern der Mittelständler selbst erwirbt, betrachtet er die Due Diligence als sinnvoll. Wenn es indes das eigene Unternehmen betrifft, treten häufig Widerstände auf. Einerseits betrachtet der Unternehmer die Due Diligence als Misstrauen gegenüber seinen eigenen Angaben und zum anderen wird die Herausgabe interner Daten und Informationen als Risiko für das Unternehmen eingestuft. Insbesondere in sehr profitablen Unternehmen bestehen Widerstände, die Produktionsverfahren und Kalkulationen zu offenbaren, da sie damit potenzielle Konkurrenten auf die Attraktivität ihres Geschäftfelds aufmerksam machen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass die Due Diligence mit einer hohen Seriosität und Sensibilität durchgeführt wird, um die nötigen Informationen vom Unternehmen zu bekommen. Ein Schwerpunkt der Mittelstands-Due Diligence ist die Untersuchung, inwieweit das Unternehmen von der Person des Unternehmers abhängig ist. In eigentümergeführten Unternehmen ist der Unternehmer häufig zentraler Wissensträger, der darüber hinaus die Kontakte zu den wichtigsten Kunden und Lieferanten hält.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die hohe Relevanz von M&A im Mittelstand vor dem Hintergrund der anstehenden Nachfolgewelle und begründet die Notwendigkeit standardisierter Prozesse.

B. Begriffe und Motive: Dieses Kapitel definiert den Mittelstand sowie den Begriff M&A und analysiert sowohl allgemeine als auch spezifische Motive für Unternehmenskäufe und -verkäufe.

C. Der M&A Prozess: Der Hauptteil gliedert den M&A-Prozess in vier Phasen, vergleicht das Vorgehen von Großunternehmen mit den Besonderheiten des Mittelstands und thematisiert die Rolle externer Berater.

D. Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst die zentralen Unterschiede im M&A-Prozess zwischen Mittelstand und Konzernen zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer professionellen Begleitung bei Nachfolgeprozessen.

Schlüsselwörter

M&A, Mittelstand, Unternehmensnachfolge, Due Diligence, Transaktionsphase, Screening, Strategiephase, Private Equity, Unternehmensbewertung, Integrationsphase, Nachfolgeregelung, Familienunternehmen, M&A-Berater, Kaufpreis, Unternehmenskontinuität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den M&A-Prozess (Mergers & Acquisitions) im deutschen Mittelstand und vergleicht diesen strukturell mit den Prozessen bei Großunternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen sind Begriffsdefinitionen, Motive für M&A, die Phasen des M&A-Prozesses (Strategie, Screening, Transaktion, Integration) sowie die spezielle Problematik der Unternehmensnachfolge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen standardisierten M&A-Prozess für den Mittelstand zu definieren und aufzuzeigen, wo aufgrund der geringeren Ressourcen und spezifischen Strukturen (Einheit von Eigentum und Leitung) Anpassungen zum Standardmodell der Großkonzerne notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, die theoretische Grundlagen aus der Literatur mit den praktischen Erfahrungen des Verfassers im Bankensektor verknüpft.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert den Ablauf in Strategie-, Screening-, Transaktions- und Integrationsphasen und geht jeweils auf die Unterschiede zwischen Konzernen, mittelständischen Unternehmen und Nachfolgesituationen ein.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen M&A, Mittelstand, Unternehmensnachfolge, Due Diligence und die Rolle der M&A-Berater.

Warum ist die Unternehmensnachfolge für den Mittelstand so kritisch?

Die Nachfolge ist oft existenziell, da im Gegensatz zu Großunternehmen häufig keine zweite Führungsebene existiert und der Unternehmer als zentraler Wissensträger sowie Entscheidungsträger das Unternehmen stark prägt.

Welche Rolle spielen Finanzinvestoren bei der Unternehmensnachfolge?

Finanzinvestoren ermöglichen oft Nachfolgelösungen wie MBOs (Management Buy Out) oder MBIs (Management Buy In), indem sie Kapital bereitstellen und durch Monitoring zur Professionalisierung beitragen.

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Details

Title
M&A im Mittelstand. Eine Darstellung des M&A Prozesses im Vergleich zum Prozess bei Großunternehmen
College
University of Münster
Grade
2,0
Author
Alexander Wichmann (Author)
Publication Year
2008
Pages
41
Catalog Number
V131846
ISBN (eBook)
9783640376131
ISBN (Book)
9783640376322
Language
German
Tags
Mittelstand Eine Darstellung Prozesses Vergleich Prozess Großunternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Wichmann (Author), 2008, M&A im Mittelstand. Eine Darstellung des M&A Prozesses im Vergleich zum Prozess bei Großunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131846
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