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Radikaler Skeptizismus an der Rationalität in Organisationen

Scott Adams im Lichte ausgewählter Theorien des Organizational Behavior-Ansatzes

Título: Radikaler Skeptizismus an der Rationalität in Organisationen

Trabajo de Seminario , 2009 , 27 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: M.A. Barbara Maria Weber (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Während das rationale (Entscheidungs-)Verhalten anhand zahlreicher Theorien unterschiedlichster Disziplinen erklärt wird, ist die Suche nach (wissenschaftlichen) Überlegungen oder Modellen hinsichtlich irrationalen Verhaltens in Organisationen ungleich schwieriger – und das, obwohl der Mythos der Rationalität in und von Organisationen zunehmend aufgeweicht wird. Moderne Theorien, wie jene des Institutionalismus oder die Rational Choice Theorie stimmen überein, dass Organisationen nicht (notwendigerweise) effizient sind und nach streng rationalen Maßstäben operieren. So besagt das Rational-Choice-Theorem, dass jegliches Verhalten individuell intentional ist und dass Akteure nur ihren individuellen Interessen (wie objektiv verrückt diese auch sein mögen) folgen. „Dummheit“ ist dabei nichts anderes als unvollständige Information, die es im Übermaß gibt. Auch Scott Adams liefert mit seinen Überlegungen rund um das „Dilbert-Prinzip“ einen möglichen (mit einem Augenzwicker versehenen) Erklärungsansatz hinsichtlich des Zustandekommens absurder und irrationaler Verhaltensweisen in Organisationen. Adams, US-amerikanischer Cartoonist, Buchautor und Erfinder von „Dilbert“ geht davon aus, dass Individuen von Natur aus „dumm“ und daher zu rationalem Verhalten, verstärkt durch eine zunehmend komplexere Umwelt nicht in der Lage sind.
In der vorliegenden Arbeit werden die Adams’schen Überlegungen über die Absurdität und Irrationalität individuellen Handelns in Organisationen als eine Art radikaler Skeptizismus am organisationalen Rationalitätspostulat verstanden.
Ziel der Untersuchung ist es, nicht nur Adams’ radikalen Skeptizismus an der Rationalität individuellen Handelns und Entscheidens zu erläutern, sondern seine Überlegungen auch im Lichte fünf ausgewählter, klassischer Organizational Behavior-Ansätze zu analysieren. Dabei gilt es im Rahmen dieser Arbeit folgende Fragen zu beantworten: Was ist unter radikalen Skeptizismus an der Rationalität in Organisationen zu verstehen? Wodurch lässt sich die Irrationalität von Organisationen in Scott Adams Theorie begründen? Welche Rolle und welches Verhalten kommen dabei den Individuen zu? Wo lassen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Scott Adams’ Theorie und ausgesuchten Theorien aus dem Organizational Behavior-Ansatzes ausmachen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. (RADIKALER) SKEPTIZISMUS AN DER RATIONALITÄT IN ORGANISATIONEN

2.1 ALLGEMEINE GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSABGRENZUNGEN

2.1.1 Skeptizismus und radikaler Skeptizismus

2.1.2 Rationalität und rationales Verhalten

2.1.3 Radikaler Skeptizismus an der Rationalität in Organisationen

2.2 SCOTT ADAMS SKEPTIZISMUS AN DER RATIONALITÄT IN ORGANISATIONEN

2.2.1 Wer ist Scott Adams? ... und wer ist Dilbert?

2.2.2 Grundfragen, Basisannahmen und Hauptaussagen

2.2.3 Rolle und Verhalten von Individuen bei Scott Adams

2.3 FAZIT

3. SCOTT ADAMS THEORIE IM LICHTE DES ORGANIZATIONAL BEHAVIOR-ANSATZES

3.1 DER ORGANIZATIONAL BEHAVIOR-ANSATZ

3.2 SCOTT ADAMS THEORIE UND DER ORGANIZATIONAL BEHAVIOR-ANSATZ

4. CONCLUSIO

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Absurdität und Irrationalität individuellen Handelns in Organisationen durch die theoretische Linse von Scott Adams’ „Dilbert-Prinzip“. Das Ziel ist es, Adams’ radikalen Skeptizismus am organisationalen Rationalitätspostulat zu erläutern und diesen kritisch im Kontext klassischer verhaltenswissenschaftlicher Ansätze (Organizational Behavior) zu reflektieren.

  • Radikaler Skeptizismus gegenüber der Rationalität in Organisationen
  • Analyse der Theorie von Scott Adams (Dilbert-Prinzip)
  • Vergleich von Adams' Menschenbildern mit Ansätzen der Organizational Behavior-Forschung
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Zufriedenheit, Produktivität und Management
  • Kritische Würdigung der Übertragbarkeit von Adams’ Thesen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Skeptizismus und radikaler Skeptizismus

Skeptizismus leitet sich aus dem Wort skepsis ab. Skepsis stammt aus dem Griechischen und bedeutet betrachten, überlegen, prüfen. Skepsis, als ein Terminus in der Erkenntnistheorie und Erkenntniskritik, bezeichnet die Position des (kritischen) Zweifelns und begründet damit die philosophische Grundposition des Skeptizismus.

Der Skeptizismus erhebt die Skepsis, also das kritische Zweifeln, als seine Methode des Denkens und verneint die Erkenntnismöglichkeit von Wirklichkeit, Wahrheit und allgemein gültigen Normen. Dabei ist zwischen dem generellen, methodischen und radikalen Skeptizismus zu unterscheiden: Während der generelle Skeptizismus sich gegen jeden Wahrheitsanspruch richtet, macht der methodische Skeptizismus die Wahrheitsansprüche von der jeweiligen Argumentationsbasis abhängig. Als radikalen Skeptizismus, der Skeptizismus in seiner radikalen und absoluten Form, wird jene Position bezeichnet, die die generelle und grundsätzliche Möglichkeit von Erkenntnis verneint. Das bedeutet, dass der radikale Skeptizismus davon ausgeht, dass nichts mit sicherem Wissen gewusst werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Rationalität in Organisationen und Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich Scott Adams’ Dilbert-Prinzip als Erklärungsansatz für Irrtationalität.

2. (RADIKALER) SKEPTIZISMUS AN DER RATIONALITÄT IN ORGANISATIONEN: Definition der theoretischen Grundlagen des Skeptizismus sowie detaillierte Darlegung der Konzepte und Hypothesen von Scott Adams.

3. SCOTT ADAMS THEORIE IM LICHTE DES ORGANIZATIONAL BEHAVIOR-ANSATZES: Analyse und Gegenüberstellung von Adams’ Menschenbildern mit klassischen verhaltenswissenschaftlichen Theorien wie dem Reife-Unreife-Kontinuum von Argyris.

4. CONCLUSIO: Zusammenfassende kritische Würdigung der Adams’schen Theorie und Einordnung der Ergebnisse in den wissenschaftlichen Diskurs.

Schlüsselwörter

Radikaler Skeptizismus, Rationalität, Organisationen, Scott Adams, Dilbert-Prinzip, Organizational Behavior, Irrationalität, Management, Menschenbild, Arbeitszufriedenheit, Produktivität, Persönlichkeit, Verhalten, Erkenntnistheorie, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum Organisationen oft irrational agieren, und nutzt hierfür als theoretische Basis das sogenannte „Dilbert-Prinzip“ von Scott Adams.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Mittelpunkt stehen der radikale Skeptizismus an rationalen Organisationsformen, die Rolle von Individuen innerhalb von Hierarchien und die Anwendung der Organizational Behavior-Forschung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist, Adams’ radikale Skepsis am Rationalitätspostulat zu erklären und durch den Vergleich mit klassischen verhaltenswissenschaftlichen Modellen zu verifizieren oder zu relativieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird ein theoretischer Vergleich gewählt: Die Thesen von Scott Adams werden im Lichte etablierter wissenschaftlicher Konzepte (z. B. Argyris, McGregor, Schein) analysiert und gegenübergestellt.

Welche Themen werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die philosophische Herleitung des Skeptizismus, die Detaillierung von Adams’ Theorie sowie die wissenschaftliche Überprüfung seiner Annahmen zum menschlichen Verhalten in Organisationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind radikaler Skeptizismus, Rationalität, Dilbert-Prinzip, Organizational Behavior und irrationales Verhalten.

Was besagt das im Text erwähnte „Dilbert-Prinzip“ konkret?

Das Dilbert-Prinzip postuliert, dass die unfähigsten Mitarbeiter einer Organisation in das Management befördert werden, um dort den geringstmöglichen Schaden anzurichten.

Wie löst Scott Adams laut der Autorin den Selbstwiderspruch seiner Theorie?

Adams umgeht den Widerspruch, dass seine Theorie – als Teil einer Welt, in der alle Menschen Idioten seien – selbst nicht rational sein dürfte, indem er Ausnahmen für wenige „Genies“ zulässt.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Radikaler Skeptizismus an der Rationalität in Organisationen
Subtítulo
Scott Adams im Lichte ausgewählter Theorien des Organizational Behavior-Ansatzes
Universidad
University of Applied Sciences Wiener Neustadt (Austria)
Calificación
1
Autor
M.A. Barbara Maria Weber (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
27
No. de catálogo
V131875
ISBN (Ebook)
9783640392759
ISBN (Libro)
9783640393077
Idioma
Alemán
Etiqueta
Organisation Rationalität Skeptizismus Scott Adams Dilbert Organizational Behavior Verhaltenswissenschaften Irrationalität Führung Verhalten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M.A. Barbara Maria Weber (Autor), 2009, Radikaler Skeptizismus an der Rationalität in Organisationen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131875
Leer eBook
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Extracto de  27  Páginas
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