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Die Auswirkungen von "Media-Procrastination" auf akademische Leistungen während der Corona-Lockdowns

Titel: Die Auswirkungen von "Media-Procrastination" auf akademische Leistungen während der Corona-Lockdowns

Hausarbeit , 2022 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Simon Röhricht (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit untersucht, inwiefern verstärkte Prokrastination durch Mediennutzung während der Corona-Lockdowns einen negativen Einfluss auf akademische Leistungen von Studenten hatte. Hierfür werden verschiedene Studienergebnisse zu akademischen Leistungen während dieser Phase und zu Veränderungen im Mediennutzungsverhalten zusammengetragen und ausgewertet.

Zu Beginn des Jahres 2020 wurde aufgrund der massiven Verbreitung des COVID-19-Virus (im weiteren Verlauf auch „Corona“) eine Pandemie von weltweiter Tragweite ausgerufen. Dies hatte zur Folge, dass in vielen Ländern sog. Lockdowns, also massive Kontaktbeschränkungen in der Zivilbevölkerung, erlassen wurden. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Unterricht an Universitäten in Distanzlehre durchgeführt. Studien vor den Lockdowns kamen zu dem Schluss, dass Studenten in der Distanzlehre stärker zu Prokrastination, also der Aufschiebung von Aufgaben, mit dem Wissen, dass diese Aufschiebung negative Konsequenzen haben wird, neigen.

Diese negativen Auswirkungen spiegeln sich zumeist in schlechteren akademischen Leistungen wider, die während der Distanzlehre beobachtet wurden. Um zu prokrastinieren, wurden schon vor den Lockdowns immer häufiger Medien genutzt. Aufgrund des meist digitalen Formats der Distanzlehre lässt sich vermuten, dass diese Nutzung von Medien für Prokrastination während der Lockdowns noch zugenommen hat.

Aus den dargelegten Zusammenhängen ergibt sich folgende Forschungsfrage, die in dieser Arbeit untersucht wird: Hat "Media-Procrastination" zu verschlechterten akademischen Leistungen während der Corona-Lockdowns geführt?

Um diese Frage zu beantworten, werden zunächst relevante theoretische Konstrukte vorgestellt. Danach wird genauer darauf eingegangen, welche Besonderheiten mit der Distanzlehre während der Lockdowns einhergingen. Im Anschluss folgt eine Vorstellung empirischer Ergebnisse zu den Auswirkungen von Prokrastination und Cyberslacking auf akademische Leistungen während der Lockdowns. In der anschließenden Diskussion werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und in Rückbezug auf die Forschungsfrage ausgewertet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prokrastination

2.1. Selbstkontrolle und Prokrastination

2.2. Media-Procrastination

2.3. Prokrastination in der Distanzlehre

3. Corona-Lockdowns als Ausnahmesituation

4. Empirische Ergebnisse aus den Corona-Lockdowns

4.1. Auswirkungen von Prokrastination auf akademische Leistungen

4.2. Auswirkungen von Cyberslacking auf akademische Leistungen

5. Diskussion: Hat Media-Procrastination zu verschlechterten akademischen Leistungen während den Corona-Lockdowns geführt?

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Media-Procrastination und akademischen Leistungen von Studierenden während der Corona-Lockdowns. Dabei wird analysiert, inwieweit die durch die Pandemie bedingte Distanzlehre und die damit verbundene soziale Isolation die Neigung zum Aufschieben akademischer Aufgaben verstärkt und ob dies zu einem Leistungsabfall geführt hat.

  • Theoretische Grundlagen von Prokrastination und Selbstregulierung
  • Einfluss der Distanzlehre und Medienverfügbarkeit auf das Lernverhalten
  • Analyse empirischer Studien zum Leistungsverhalten während der Lockdowns
  • Vergleich von Prokrastination und Cyberslacking im akademischen Kontext
  • Diskussion über Limitationen und zukünftigen Forschungsbedarf

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Zu Beginn des Jahres 2020 wurde aufgrund der massiven Verbreitung des COVID-19-Virus (im weiteren Verlauf „Corona“) eine Pandemie von weltweiter Tragweite ausgerufen (Vgl. Bowden-Green et al., 2021, S. 1). Dies hatte zur Folge, dass in vielen Ländern sog. Lockdowns, also massive Kontaktbeschränkungen in der Zivilbevölkerung, erlassen wurden (Vgl. Bowden-Green et al., 2021, S. 1). Ab diesem Zeitpunkt wurde der Unterricht an Universitäten in Distanzlehre durchgeführt (Vgl. Melgaard et al., 2022, S. 174). Studien vor den Lockdowns (z.B. Michinow et al., 2011) kamen zu dem Schluss, dass Studenten in der Distanzlehre stärker zu Prokrastination, also der Aufschiebung von Aufgaben mit dem Wissen, dass diese Aufschiebung negative Konsequenzen haben wird (Vgl. Steel, 2007, S. 67), neigen.

Diese negativen Auswirkungen spiegeln sich zumeist in schlechteren akademischen Leistungen wider, die während der Distanzlehre beobachtet wurden (Vgl. Michinow et al., 2011, S. 246). Um zu prokrastinieren, wurden schon vor den Lockdowns immer häufiger Medien genutzt (Vgl. Hofman et al., 2016, S. 211). Aufgrund des meist digitalen Formats der Distanzlehre lässt sich vermuten, dass diese Nutzung von Medien für Prokrastination während der Lockdowns noch zugenommen hat. Aus den dargelegten Zusammenhängen ergibt sich folgende Forschungsfrage, die in dieser Arbeit untersucht werden soll: „Hat Media-Procrastination zu verschlechterten akademischen Leistungen während der Corona Lockdowns geführt?“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der pandemiebedingten Distanzlehre und Formulierung der Forschungsfrage zum Einfluss von Media-Procrastination auf akademische Leistungen.

2. Prokrastination: Theoretische Einordnung der Prokrastination, ihrer Prädiktoren wie Selbstkontrolle und der spezifischen Rolle von Mediennutzung sowie Distanzlehre.

3. Corona-Lockdowns als Ausnahmesituation: Untersuchung der psychologischen Auswirkungen der Lockdowns, wie Stress und Depression, als verstärkende Faktoren für prokrastinatorisches Verhalten.

4. Empirische Ergebnisse aus den Corona-Lockdowns: Darlegung und kritische Betrachtung ausgewählter Studien zu den Auswirkungen von Prokrastination und Cyberslacking auf die akademische Performanz während der Pandemie.

5. Diskussion: Hat Media-Procrastination zu verschlechterten akademischen Leistungen während den Corona-Lockdowns geführt?: Synthese der Forschungsergebnisse und Einordnung der Indikatoren unter Berücksichtigung methodischer Limitationen der untersuchten Studien.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit und Aufzeigen von Desiderata für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen sowie Strategien zur Krisenbewältigung.

Schlüsselwörter

Prokrastination, Media-Procrastination, Distanzlehre, Corona-Lockdowns, Selbstkontrolle, akademische Leistung, Cyberslacking, E-Learning, Selbstregulierung, Stress, Pandemie, Mediennutzung, Online-Unterricht, Motivation, Studienerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob die verstärkte Nutzung von Medien während der pandemiebedingten Distanzlehre dazu geführt hat, dass Studierende ihre akademischen Aufgaben öfter aufgeschoben haben und ob dies einen negativen Einfluss auf ihre Studienleistungen hatte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Pfeiler sind das psychologische Konstrukt der Prokrastination, die Rolle der Selbstkontrolle, der Einfluss von Ablenkungen durch Medien (Media-Procrastination) und die besonderen Lehrbedingungen während der Corona-Lockdowns.

Was ist das primäre Ziel bzw. die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten: „Hat Media-Procrastination zu verschlechterten akademischen Leistungen während der Corona-Lockdowns geführt?“.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer fundierten Auswertung bestehender theoretischer Konzepte und empirischer Studien basiert, um Zusammenhänge zwischen den genannten Phänomenen herzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum Thema Prokrastination und Selbstkontrolle, eine Analyse der Ausnahmesituation „Lockdown“ sowie die Vorstellung empirischer Daten zu Prokrastination und Cyberslacking im akademischen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Prokrastination, Media-Procrastination, Distanzlehre, akademische Leistungsfähigkeit und Selbstregulation beschreiben.

Warum spielt die Distanzlehre eine so große Rolle für das Thema?

Die Distanzlehre führt zu einer geringeren externen Strukturierung und Kontrolle durch Lehrende, was Studierende stärker dazu zwingt, eigenständig Selbstregulation auszuüben, und sie gleichzeitig einer höheren Dichte an digitalen Ablenkungsmöglichkeiten aussetzt.

Welche Limitationen nennt der Autor bei der Untersuchung?

Der Autor weist darauf hin, dass es bisher kaum Studien gibt, die Media-Procrastination direkt im Kontext der Corona-Lockdowns untersuchten, weshalb die Ergebnisse primär als Indikatoren und nicht als abschließende Beweise zu werten sind.

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Details

Titel
Die Auswirkungen von "Media-Procrastination" auf akademische Leistungen während der Corona-Lockdowns
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,0
Autor
Simon Röhricht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
17
Katalognummer
V1318763
ISBN (PDF)
9783346802606
ISBN (Buch)
9783346802613
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prokrastination Procrastination Media-Procrastination Corona Lockdowns
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Röhricht (Autor:in), 2022, Die Auswirkungen von "Media-Procrastination" auf akademische Leistungen während der Corona-Lockdowns, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318763
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Leseprobe aus  17  Seiten
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