Roms Aufstieg zur Weltmacht. Die Folgen des Ersten Punischen Krieges


Hausarbeit, 2004
15 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der Erste Punische Krieg und die Zwischenkriegszeit
2.1. Der Ausgang des Ersten Punischen Krieges
2.2. Die außen- und innenpolitischen Folgen in Bezug auf Roms Aufstieg zur Weltmacht

III. Die Vier, die Geschichte schrieben
3.1. Hamilkar Barkas und sein Sohn Hannibal im Kontext von Roms Aufstieg zur Weltmacht
3.2. Livius und Polybios und ihre Berichte über die Punischen Kriege

IV. Fazit

Anhang:
I. Bibliographie
1.1.Wissenschaftliche Literaturhinweise
1.2.Romane
1.3.Schriftliche Quellen
1.4.Nachschlagewerke
II. Personenverzeichnis

I. Einleitung

Alle nicht anders gekennzeichneten Jahresangaben stellen Zeitangaben „vor unserer Zeitrechnung“ dar.

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit den Folgen des Ersten Punischen Krieges. Die zeitliche Einordnung umfasst hauptsächlich die Jahre der Zwischenkriegszeit von 241 bis 218.

Das erste Kapitel (II) befasst sich mit dem Ende des Ersten Punischen Krieges. Im weiteren Verlauf des Kapitels soll detailliert ausgeführt werden, welche Folgen dieser Krieg für Roms Aufstieg zur Weltmacht hatte. Eng verbunden mit Roms Aufstieg ist die Geschichte Karthagos, die aus diesem Grund parallel zur römischen Geschichte in den nachfolgenden Kapiteln angeführt wird. Das Jahr 241 soll gesondert hervorgehoben werden, da der Lutatiusvertrag eine nachhaltige Wirkung auf die römische Expansion ausübte und sie zudem maßgeblich über die italischen Grenzen ausweitete1. Neben diesem Sachverhalt sollen die außen- und innenpolitischen Folgen in Bezug auf Roms Aufstieg zur Weltmacht dargestellt werden.

Das zweite Kapitel (III) befasst sich mit vier historischen Gestalten, die maßgeblich diese Epoche der Antike prägten. Hamilkar Barkas und sein Sohn Hannibal trugen ungewollt zu Roms unaufhaltsamen Aufstieg zur Weltmacht bei. Dass die beiden karthagischen Feldherren uns bekannt sind, verdanken wir hauptsächlich den beiden Geschichtsschreibern Livius und Polybios, die uns durch ihre Historien den Zugang zu dieser antiken Epoche eröffnen.

Bedauerlicherweise stößt man bei der Beschäftigung mit den Folgen des Ersten Punischen Krieges auf zahlreiche Widersprüche. Diese sind auf die unbefriedigende Quellenlage zurückzuführen2, wodurch man dazu angehalten wird eine besonders kritische Haltung gegenüber den antiken Geschichtsschreibern einzunehmen. In Anbetracht dieser Tatsache ist es nötig die Folgen teilweise argumentativ in Frage zu stellen. Nicht mit dem Ziel, die Geschichte zu widerlegen und sie neu zu schreiben, sondern um die zweifelsfreie und unbestrittene römische Expansion im Mittelmeerraum dadurch ergänzend abzurunden3. Das zweite Kapitel (III) mag mehr als das erste Kapitel (II) dazu neigen, einen Diskurs zu führen, der dem Titel der Hausarbeit nicht gerecht wird. Es scheint aber unerlässlich diese Anstrengung zu unternehmen, damit man die Folgen des Ersten Punischen Krieges überhaupt fassen und begreifen kann.

Das abschließende Fazit (IV) nimmt Stellung zu den beiden vorher erörterten Kapiteln und zieht einen Vergleich zum Ersten Weltkrieg und der Zwischenkriegszeit des Zwanzigsten Jahrhunderts.

II. Der Erste Punische Krieg und die Zwischenkriegszeit

Die Kriegsschuld am Ersten Punischen Krieg der 264 begann ist umstritten und kann hier nicht näher ausgeführt werden4. Laut Polybios ging der Krieg zwischen Karthago und Rom um Sizilien5. Welche Folgen der Erste Punische Krieg unmittelbar nach dem Friedensschluss 241 hatte, soll hier anhand der letzten großen Seeschlacht dargestellt werden. Die Seeschlacht bei Aegussa 241 brachte die Niederlage Karthagos6. Charakteristisch für sie war und bezeichnend für den gesamten Krieg, dass sie durch einen ungeheuren materiellen und personellen Aufwand beider Großmächte betrieben wurde7. Beide Großmächte waren aufgrund der Lasten des schon über zwanzig Jahre dauernden Krieges erschöpft, bevor sie diese Seeschlacht bestritten haben8. Rom konnte sich auf Kosten Karthagos durch den siegreichen Ausgang von einigen inneren Konflikten abgesehen relativ schnell erholen9. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Rom außerhalb seiner Grenzen immer wieder in kriegsähnliche Zustände verwickelt wurde10, die aber niemals ein karthagisches Ausmaß annahmen11. Karthago hingegen geriet durch den Söldneraufstand von 241 bis 238 in schwere innere Turbulenzen und verlor in der Folge Sardinien an Rom12. Dieser Zustand konnte faktisch erst mit der Eroberung der Erzgebiete in Südspanien und der damit gewährleisteten Tilgung der Kriegsentschädigungen an Rom bis 231 aufgehoben werden. Ab diesem Zeitpunkt konnte die eigene Wiedererstarkung eingeleitet werden. Die Folgen des Ersten Punischen Krieges lassen sich also wie folgt beschreiben, beide Großmächte konnten ihre großen Verluste nicht durch einen Rückzug auf ihr Kernland wettmachen, sondern konnten diese Verluste letztlich nur durch weitere Expansionsbestrebungen kompensieren. Rom hatte nun im späteren „Mare nostrum“ durch Sizilien einen Freiraum erhalten13, der noch durch die gegenwärtige Ohnmacht Karthagos begünstigt wurde14; Karthago hingegen wurde in der Folge nach Südspanien abgelenkt15. Der 226 abgeschlossene Ebro-Vertrag grenzte die römischen und karthagischen Interessensphären gegeneinander ab16. Die tatsächliche Existenz des Ebro-Vertrages und seiner Datierung ist nicht sicher17. Darüber hinaus ist unklar welchen Fluss er konkret beschreibt, entweder den Ebro, von dem Sagunt südlich liegt oder den Segura, von dem Sagunt nördlich liegt18. Sollte tatsächlich der Ebro gemeint sein, dann ergibt sich ein Widerspruch, da die Römer die Interessensphäre der Karthager südlich des Ebro anerkannten und somit Sagunt entbehrten19. Es gab jedenfalls keine Verletzung des Lutatiusvertrages von Seiten Karthagos, da Sagunt 241 noch nicht zu den römischen Bundesgenossen zählte20. Überdies rechtfertigt Hannibal den Angriff auf Sagunt damit, dass die Saguntiner Schutzbefohlene Karthagos misshandelt hätten. Polybios wertet Hannibal ab, indem es sich seiner Meinung nach bei Hannibals Ausführungen nur um leere Behauptungen handelt21. Hannibal wolle den Machtbereich Karthagos bis an die Pyrenäen ausbauen, um einen künftigen Konflikt mit Rom gänzlich auszuschließen22. Livius hingegen schreibt, dass Hannibal in jungen Jahren zum Hass gegen die Römer angeleitet worden war und dass schon Hamilkar Barkas die Waffen gegen Italien erhoben hätte, wenn er nicht so früh gefallen wäre23. Folgerichtig ergriff also Hannibal mit Verzögerung die Waffen gegen Italien und steht somit in einer familiären Kontinuität24. Der Ausgang des Ersten Punischen Krieges hat die beiden Großmächte um die Weltherrschaft zeitweilig auseinandergebracht, um sie letztlich durch einen Friedenschluss im Jahre 241, der den Frieden auf Dauer nicht gewährleisten konnte im Zweiten Punischen Krieg wieder zusammen zuführen.

2.1. Der Ausgang des Ersten Punischen Krieges

Der Erste Punische Krieg endete 241 mit dem Abschluss des Lutatiusvertrags, der die Niederlage Karthagos besiegelte. Roms Aufstieg ist zugleich Karthagos Niedergang25. Der zwischen den beiden Feldherren Hamilkar Barkas und dem Konsul Gaius Lutatius Catulus ausgehandelte Friedensschluss musste von Karthago eingeleitet werden, da eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen Karthago in eine Katastrophe geführt hätte. Das Manko an diesem Vertragsabschluss war, dass er der Zustimmung des römischen Volkes bedurfte und somit in der ersten Fassung nicht verbindlich war26. In Anbetracht der Tatsache, dass dieser Vertrag durch einige Härteergänzungen später in Rom durch die Volksversammlung ratifiziert wurde, lässt den Schluss zu, dass die Abtretung Siziliens, die Rückführung gefangengenommener Römer sowie die Zahlung von 2200 Talenten in 20 Jahresraten nicht mehr als ein erstes Zugeständnis war27. Der spätere Hauptvertrag verlangte die Abtretung der sizilianischen Inseln, überdies wurde die Abtretung Sardiniens im Zusammenschluss mit Korsika im Jahre 237 ebenfalls unter zur Hilfenahme dieses Vertrags gerechtfertigt28. Man kann Rom diesbezüglich unterstellen, dass es den Söldneraufstand in Karthago zur Annexion Sardiniens ausnutzte29. Die Zahlung der nun 3200 Talenten innerhalb von 10 Jahren wurde durch die karthagische Eroberung Südspaniens und dessen Erzgebiet im Jahre 236 bis zum Jahre 231 beglichen.

2.2. Außen- und innenpolitische Veränderungen in Bezug auf Roms Aufstieg zur Weltmacht

Livius berichtet uns über die demographische Entwicklung innerhalb des römischen Territoriums30. Die überlieferten Bevölkerungszahlen sind umstritten31. Bis zum Jahre 28 wurden in den Volkszählungen nur männliche Erwachsene berücksichtigt, mit einer Fehlertoleranz von etwa 10%32. Da Livius in seiner Statistik anscheinend keine Änderung vornahm, ist es fragwürdig, welche gesellschaftliche respektive politische Bedeutung die Erfassung der gesamten Zivilbevölkerung zu dieser Zeit gehabt hätte. Im Jahre 225 soll es nach Livius etwa 300.000 männliche Erwachsene gegeben haben, nun schätzt man die gesamte Zivilbevölkerung auf 923.000 Menschen und eröffnet damit ein weiteres Problem33. Ab dem Jahre 28 mag unter Maßgabe des Augustus die gesamte Bevölkerung eine Rolle gespielt haben34.

[...]


1 Vgl. Drexler, Hans (Hrsg.): Polybios Geschichte, Band 1, Zürich 1961, S. 76-77.

2 Vgl. Heuss, Alfred: Der Erste Punische Krieg und das Problem des römischen Imperialismus, Darmstadt 1949, S. 457.

3 Ebenda. Dingliche Quellen belegen die schriftlichen Quellen„(...), des plongeurs ont retrouvé deux navires de guerre puniques au large de Marsala, à l'ouest de la Sicile, (...)“Vgl. Le Bohec, Yann: Histoire militaire des guerres puniques 264-146 avant J.-C., Monaco 1996, S. 16.

4 Vgl. Jehne, Martin (Hrsg.): Historia – Zeitschrift für Alte Geschichte, Band LI/3 (2002), Stuttgart 2002, S. 329. Vgl. auch: Carcopino, Jérôme: Les étapes de l'impérialisme romain, Paris 1961, S. 19. „Le moteur de l'impérialisme romain“ Vgl. auch: Le Bohec, Yann, Histoire militaire des guerres puniques 264-146 avant J.-C., Monaco 1996, S. 24-27.

5 Vgl. Drexler, Hans (Hrsg.): Polybios Geschichte, Band 1, Zürich 1961, S. 76. Da beide Grol3mächte im Mittelmeerraum engagiert waren ist Sizilien als Interessenkonflikt zwischen beiden zu werten („(...) enjeu principal la Sicile.“Vgl. auch: Le Bohec, Yann: Histoire militaire des guerres puniques 264-146 avant J.-C., Monaco 1996, S. 20.). Wer nun die alleinige Schuld an dem Ausbruch dieses Krieges trägt ist schwerlich festzustellen. Beide Grol3mächte waren im Begriff zu expandieren („(...), le troisième siècle avant J.-C. a pratiqué l'impérialisme, et cette remarque vaut aussi bien pour Carthage que pour Rome.“Ebenda., S 23.).

6 Vgl. Drexler Hans (Hrsg.): Polybios Geschichte, Band 1, Zürich 1961, S. 74-76.

7 Ebenda., S. 74-78. Vgl. auch: Harris, William V.: War and Imperialism in Republican Rome 327-70 B.C., Oxford 1979, S. 10.

8 Vgl. Drexler, Hans (Hrsg.): Polybios Geschichte, Band 1, Zürich 1961, S. 76. Vgl. auch: Dahlheim, Werner: Die griechisch-römische Antike, Band 2 Rom, 2. Auflage, Paderborn 1994, S. 48.

9 Vgl.: Le Bohec, Yann: Histoire militaire des guerres puniques 264-146 avant J.-C., Monaco 1996, S. 104-105.

10 Ebenda., S. 50-51. Die Römer hatten unter anderem kriegerische Konflikte mit den Liguren, den Illyriens und den Kelten.

11 Vgl. Harris, William V.: War and Imperialism in Republican Rome 327-70 B.C., Oxford 1979, S. 10.

12 Vgl. Drexler, Hans (Hrsg.): Polybios Geschichte, Band 1, Zürich 1961, S.78-105.

13 Vgl. Le Bohec, Yann: Histoire militaire des guerres puniques 264-146 avant J.-C., Monaco 1996, S. 20.

14 Ebenda., S. 113.

15 Vgl. Feix, Josef (Hrsg.): Titus Livius XXI-XXIII Römische Geschichte, München 1991, S. 8.

16 Vgl. auch: Le Bohec, Yann: Histoire militaire des guerres puniques 264-146 avant J.-C., Monaco 1996, S. 118.

17 Vgl. Jehne, Martin (Hrsg.): HISTORIA – Zeitschrift für Alte Geschichte, Band LI/3 (2002), Stuttgart 2002, S. 329-330.

18 Ebenda.

19 Vgl. Hermann, Kinder/ Hilgemann, Werner (Hrsg.): dtv - Atlas Weltgeschichte, Band 1 Von den Anfängen bis zur Französischen Revolution, 35. Auflage, München 2002, S. 81.

20 Vgl. Drachmann, A. B.: Sagunt und die Ebro-Grenze, København 1920, S. 6.

21 Ebenda. S. 5.

22 Vgl. Dahlheim, Werner: Die griechisch-römische Antike, Band 2 Rom, 2. Auflage, Paderborn 1992, S. 51.

23 Vgl. Feix, Josef (Hrsg.): Titus Livius XXI-XXIII Römische Geschichte, München 1991, S. 7-8.

24 Ebenda.

25 Vgl. Dahlheim, Werner: Die griechisch-römische Antike, Band 2 Rom, 2. Auflage, Paderborn 1994, S. 50.

26 Vgl. Schmitt, Hatto H.: Die Staatsverträge des Altertums, München 1969, S. 179. Die 14-Punkte des US-amerikanischen Präsidenten Wilson waren im Ersten Weltkrieg im Nachhinein ebenso unverbindlich. Vgl. auch: Brunet, Jean-Paul/ Launay, Michel: D'une guerre mondiale à l'autre (1914-1945), Paris 2003, S. 34-36.

27 Vgl. Le Bohec, Yann: Histoire militaire des guerres puniques 264-146 avant J.-C., Monaco 1996, S. 102-103.

28 Ebenda., S. 114.

29 Ebenda., S. 113-114. Vgl. auch: Drexler, Hans (Hrsg.): Polybios Geschichte, Band 1, Zürich 1961, S. 105. Vgl. auch: Dahlheim, Werner: Die griechisch-römische Antike, Band 2 Rom, 2. Auflage, Paderborn 1994, S. 49-50.

30 Vgl. Nicolet, Claude: Rome et la conquête du monde méditerranéen, Paris 1977, S. 88-89.

31 Ebenda., S. 79.

32 Vgl. Nicolet, Claude: Rome et la conquête du monde méditerranéen, Paris 1977, S. 80.

33 Dieser Ansatz ist gewagt, da von 225 bis 70 laut dieser Erhebung sich die Bevölkerungsgruppen immer im Verhältnis 1 : 3 bewegen, das bedeutet konkret, dass es ein Drittel Männer, ein Drittel Frauen und ein Drittel Kinder geben würde. Diese Relationen scheinen in biologischer Hinsicht problematisch. Logisch wiederlegen kann man sie, indem man berücksichtigt, dass die Kriegsverluste in dieser Zeitspanne in der Regel die Männer betraf. Vgl. auch: Nicolet, Claude: Rome et la conquête du monde méditerranéen, Paris 1977, S. 81.

34 Vgl. Dahlheim, Werner: Die griechisch-römische Antike, Band 2 Rom, 2. Auflage, Paderborn 1994, S. 61.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Roms Aufstieg zur Weltmacht. Die Folgen des Ersten Punischen Krieges
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Proseminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
15
Katalognummer
V131878
ISBN (eBook)
9783640376421
ISBN (Buch)
9783640376414
Dateigröße
482 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
15 Seiten
Schlagworte
Roms, Aufstieg, Weltmacht, Folgen, Ersten, Punischen, Krieges
Arbeit zitieren
Magister Artium Tim Legler (Autor), 2004, Roms Aufstieg zur Weltmacht. Die Folgen des Ersten Punischen Krieges, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131878

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