Im Zentrum dieses Unterrichtsentwurfs für das Fach Spanisch (Gymnasium, 11. Klasse) steht die digitale Durchführung eines fiktiven Bewerbungsgespräches zu ausgewählten Stellenanzeigen sowie die Erwägung über für derartige Belange angemessene Verhaltensweisen unter der Fragestellung "¿tengo el trabajo?". Die Schüler*innen lernen somit das notwendige Rüstzeug für eine Bewerbungssituation kennen.
Dies wird daran erkennbar, dass die Schüler*innen ihr Bewerbungsgespräch inhaltlich adäquat und authentisch planen, es unter Verwendung eines für die Vorstellungssituation angemessenen Sprachregisters einüben und folglich selbstständig durchführen können. Zudem können die Schüler*innen für Vorstellungsgespräche erforderliche oder zu meidende Verhaltensweisen (wie Körpersprache) benennen und sich sowohl in die Rolle des Bewerbers als auch in die des Personalchefs hineinversetzen. Außerdem geben sie ihren Mitschüler*innen eine sachliche Rückmeldung in Hinblick auf den Ablauf und die Qualität der ihrerseits vorgestellten Rollenspiele.
Die Stunde dient somit insbesondere der Erweiterung der funktionalen kommunikativen Kompetenz im Bereich Sprechen.
Des Weiteren trägt die Stunde zur Förderung der überfachlichen Medienkompetenz bei.
Inhaltsverzeichnis
1. Didaktisches Zentrum
2. Analyse der Lerngruppe und der Lernausgangslage
3. Didaktische Analyse mit Materialanalyse
4. Methodische Analyse
5. Anhang
5.1. Literaturverzeichnis
5.1.1. Quellenangaben zum verwendeten Material
5.1. 2. Bibliographie
5.2 Verlaufsplan
5.3 Reihenplanung: los jóvenes se enfrentan al futuro
5.4 Material, Arbeitsblätter
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit ist die didaktische und methodische Vorbereitung einer Spanisch-Unterrichtsstunde in der E-Phase, in der die Schülerinnen und Schüler ein fiktives Bewerbungsgespräch simulieren, um ihre funktionalen kommunikativen Kompetenzen im Bereich Sprechen zu stärken und sie auf reale Bewerbungssituationen vorzubereiten.
- Simulation von Bewerbungsgesprächen in der Zielsprache Spanisch
- Erarbeitung von angemessenen Verhaltensweisen und Sprachregistern für formelle Anlässe
- Förderung der funktionalen Diskursfähigkeit und Sprachbewusstheit
- Binnendifferenzierung zur Unterstützung heterogener Lernniveaus
- Transfer von Lebensweltbezug durch die Thematisierung beruflicher Zukunftsperspektiven
Auszug aus dem Buch
1. Didaktisches Zentrum
Im Zentrum der Stunde steht die digitale Durchführung eines fiktiven Bewerbungsgespräches zu ausgewählten Stellenanzeigen sowie die Erwägung über für derartige Belange angemessene Verhaltensweisen unter der Fragestellung ¿tengo el trabajo?. Die Schüler*innen lernen somit das notwendige Rüstzeug für eine Bewerbungssituation kennen.
Dies wird daran erkennbar, dass die Schüler*innen ihr Bewerbungsgespräch inhaltlich adäquat und authentisch planen, es unter Verwendung eines für die Vorstellungssituation angemessenen Sprachregisters einüben und folglich selbstständig durchführen können.
…, dass die Schüler*innen für Vorstellungsgespräche erforderliche oder zu meidende Verhaltensweisen (wie Körpersprache) benennen.
..., dass sie sich sowohl in die Rolle des Bewerbers als auch in die des Personalchefs hineinversetzen können.
…, dass sie ihren Mitschüler*innen eine sachliche Rückmeldung in Hinblick auf den Ablauf und die Qualität der ihrerseits vorgestellten Rollenspiele geben.
Die Stunde dient somit insbesondere der Erweiterung der funktionalen kommunikativen Kompetenz im Bereich Sprechen.
Des Weiteren trägt die Stunde zur Förderung der überfachlichen Medienkompetenz bei.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Didaktisches Zentrum: In diesem Kapitel wird das Lernziel der Unterrichtsstunde definiert, welches die Durchführung eines fiktiven Bewerbungsgespräches und die Förderung der funktionalen Sprechkompetenz bei den Schülern umfasst.
2. Analyse der Lerngruppe und der Lernausgangslage: Dieses Kapitel gibt einen Einblick in die Zusammensetzung der Lerngruppe, ihre sprachlichen Vorkenntnisse sowie die individuelle Förderung durch Expertenrollen und lernförderliche Arbeitsklimata.
3. Didaktische Analyse mit Materialanalyse: Hier wird die fachliche Einbettung der Unterrichtsreihe in das hessische Kerncurriculum erläutert und der Lebensweltbezug für die Lernenden begründet.
4. Methodische Analyse: Das Kapitel detailliert den Unterrichtsaufbau, von der Einstiegsphase mit einem fiktiven E-Mail-Schreiben über die Erarbeitungs- und Präsentationsphase bis hin zur Evaluation der Rollenspiele.
5. Anhang: Dieser Teil enthält das Literaturverzeichnis, den detaillierten Verlaufsplan der Stunde sowie die verwendeten Arbeitsblätter und Materialien.
Schlüsselwörter
Spanischunterricht, E-Phase, Bewerbungsgespräch, funktionale kommunikative Kompetenz, Rollenspiel, didaktische Planung, Berufsorientierung, Fremdsprachenerwerb, Lerngruppenanalyse, Medienkompetenz, Binnendifferenzierung, Sprechkompetenz, interkulturelles Lernen, Unterrichtsentwurf, Lernausgangslage.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das zentrale Anliegen dieses Unterrichtsentwurfs?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Vorbereitung und Durchführung einer Spanischstunde in der Oberstufe, in der Schüler durch die Simulation von Bewerbungsgesprächen ihre mündliche Kommunikationsfähigkeit trainieren.
Welche Kompetenzen sollen primär gefördert werden?
Es geht vor allem um die funktionale kommunikative Kompetenz im Bereich Sprechen sowie begleitend um die überfachliche Medien- und interkulturelle Kompetenz.
Wie werden die Unterrichtsinhalte legitimiert?
Die Unterrichtsreihe "los jóvenes se enfrentan al futuro" basiert auf den verbindlichen Themenfeldern des hessischen Kerncurriculums für das Fach Spanisch.
Welche didaktischen Methoden kommen zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt schwerpunktmäßig die Methode des Rollenspiels, unterstützt durch Binnendifferenzierung, arbeitsteilige Gruppenphasen und eine abschließende Reflexion.
Was beinhaltet der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der konkreten Lerngruppe, die didaktische Begründung der Reihe und eine methodische Detailplanung des Unterrichtsgeschehens.
Welche Rolle spielt die aktuelle Pandemiesituation?
Die Pandemie erfordert eine digitale Durchführung der Stunde mittels Videokonferenzen, was Auswirkungen auf die Sozialformen und das Feedback-Verfahren hat.
Wie wird mit heterogenen Lernvoraussetzungen umgegangen?
Durch die Vergabe von Expertenrollen an leistungsstärkere Schüler und differenzierte Hilfsmittel wie Redemittel-Listen oder anpassbare "Chuletas" wird die Heterogenität gezielt aufgefangen.
Warum wurde das Thema Bewerbungsgespräche gewählt?
Das Thema korrespondiert mit der Lebenswelt von Schülern im Alter der Oberstufe, die sich mit künftigen Berufswegen, Studium oder Auslandspraktika auseinandersetzen müssen.
- Quote paper
- Fred Benthien (Author), 2021, Durchführung eines fiktiven Bewerbungsgesprächs in der 11. Klasse. Unterrichtsentwurf für das Fach Spanisch zur Erweiterung der funktionalen kommunikativen Kompetenz im Bereich Sprechen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318940