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Die Coronapandemie aus der Lehrerperspektive. Wie wirkt sich Distanzunterricht auf die Lernsituation mit Inklusionsschülern aus?

Titel: Die Coronapandemie aus der Lehrerperspektive. Wie wirkt sich Distanzunterricht auf die Lernsituation mit Inklusionsschülern aus?

Studienarbeit , 2021 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Pascal Lange (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel des Forschungsprojektes ist es, durch eine standardisierte offene Befragung von Lehrkräften die Perspektive der Lehrenden darzustellen. Dabei wird die zentrale Frage, wie sich der Distanzunterricht auf die Lernsituation mit Inklusionsschüler:innen auswirkt, in den Blick genommen. Hierbei werden die zwei verschiedenen Faktoren - zum einen die Besonderheiten der Coronapandemie und zum anderen die besondere Situation von Schüler:innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf - verknüpft und aus der Lehrenden-Sicht beleuchtet.

Seit einigen Monaten stellt uns die Coronapandemie vor massive Herausforderungen. Die Institution und das System Schule sowie die damit verbundenen Sozialkontakte und das schulische Lernen haben sich in den letzten Monaten in neuer Weise gestaltet. Dies hat für Lehrende und Lernende zu veränderten Herausforderungen geführt. Das eigenständige Arbeiten, die Nutzung digitaler Medien als Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schüler:innen stehen an vielen Stellen im Vordergrund, aber auch die Sorge um ausbleibende Leistung, fehlende Übersicht über die Lernfortschritte sowie stellenweise die Sorge um die Grundversorgung, die physische und die psychische Gesunderhaltung sind existent. In all diesen Betrachtungsfeldern und Sorgen wird der Blick auf die expliziten Besonderheiten von Inklusionsschüler:innen oft vernachlässigt. Hierbei handelt es sich entsprechend um ein Desiderat der Forschung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen

3. Erhebungs-, und Auswertungsmethode

4. Ergebnisdarstellung

5. Diskussion der Ergebnisse

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht aus der Perspektive von Lehrkräften, wie sich der Distanzunterricht während der Corona-Pandemie auf die Lernsituation von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf auswirkt.

  • Herausforderungen des Distanzunterrichts für Lehrkräfte und Inklusionsschüler
  • Technische und didaktische Aspekte der Unterrichtsgestaltung
  • Einfluss der familiären Betreuung auf Motivation und Leistung
  • Vergleichende Analyse von Präsenz- und Distanzunterricht
  • Bedeutung der Inklusion im Kontext des schulischen Wandels

Auszug aus dem Buch

2. Theoretischer Rahmen

Trotz der erst 2020 in Deutschland auftretenden Corona-Krise gibt es bereits einige Forschungen und Studien, die sich mit der Aufarbeitung der didaktischen und technischen Schwierigkeiten sowie Probleme der Krise im schulischen Bereich beschäftigen. Fundamental für die hier vorliegende Forschungsarbeit, die sich mit der Thematik der Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf während der Corona-Pandemie aus Sicht der Lehrerperspektive befasst, ist die Studie „Schule auf Distanz – Perspektiven und Empfehlungen für den neuen Schulalltag – Eine repräsentative Befragung von Lehrkräften in Deutschland“ des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland mit Analysen von Prof. Dr. Birgit Eickelmann und PD Dr. Kerstin Drossel. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt darstellen:

Nur wenige Schulen waren gut auf die plötzliche Umstellung auf digitales Lernen vorbereitet.

Zwei Drittel der Schulen haben kein Gesamtkonzept für die Krisenzeit. Ein Viertel der Lehrkräfte ist bei der Vorbereitung von Lernangeboten auf sich allein gestellt.

Lernangebote werden auf unterschiedliche Art und Weise zur Verfügung gestellt, digital am häufigsten per Mail.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die durch die Pandemie bedingten Veränderungen des schulischen Lernens und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf Inklusionsschüler.

2. Theoretischer Rahmen: Es wird ein Überblick über bestehende Studien zur Krisenbewältigung im Schulwesen gegeben und das Konzept der Inklusion in Bezug auf schulisches Wissen und Partizipation eingebettet.

3. Erhebungs-, und Auswertungsmethode: Die methodische Vorgehensweise stützt sich auf einen standardisierten, offenen Fragebogen, der Lehrerperspektiven zur Technik, Didaktik und zur Inklusion erfasst.

4. Ergebnisdarstellung: In diesem Kapitel werden die Antworten von zwei Lehrkräften zu verschiedenen Handlungsfeldern des Unterrichts präsentiert und verglichen.

5. Diskussion der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden zueinander in Bezug gesetzt und kritisch im Spiegel der theoretischen Literatur reflektiert.

6. Fazit und Ausblick: Der Autor resümiert das Forschungsprojekt und weist auf weiteren Forschungsbedarf hinsichtlich des Einflusses des Elternhauses auf die Inklusion hin.

Schlüsselwörter

Corona-Pandemie, Distanzunterricht, Inklusion, Lehrerschulung, Digitalisierung, Sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf, Schulisches Lernen, Unterrichtsmethode, Bildungsgerechtigkeit, Didaktik, Microsoft Teams, Elternpartizipation, Lernsituation, schulisches Gesamtkonzept, Lehrerperspektive.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des Distanzunterrichts auf Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf während der Corona-Pandemie aus der Sicht von Lehrkräften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die didaktische Planung, die technische Umsetzung des Unterrichts und der Einfluss dieser Rahmenbedingungen auf die Lernleistung und Teilhabe von Inklusionsschülern.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, durch eine qualitative Befragung die Lücke in der Forschung zu schließen, wie genau sich der Distanzunterricht auf die Lernsituation der betroffenen Gruppe der Inklusionsschüler auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine qualitative Forschungsmethode gewählt, konkret ein standardisierter, offener Fragebogen, der von zwei Lehrkräften ausgefüllt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die methodische Erhebung, die detaillierte Darstellung der Antworten der befragten Lehrkräfte sowie deren fachliche Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Corona-Pandemie, Inklusion, Distanzunterricht, Lehrerperspektive, Digitalisierung und sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf.

Wie bewerten die Lehrer die Rolle der Eltern im Distanzunterricht?

Die Lehrkräfte sehen eine starke Ambivalenz: Einerseits unterstützen die Eltern zu Hause, was die Lernleistung stabilisieren kann, andererseits erschwert dies die objektive Beurteilung der Eigenleistung der Schüler.

Welche Rolle spielt die technische Ausstattung für den Unterrichtserfolg?

Die Technik wird als fundamentale Voraussetzung gesehen; während Schulen Hardware bereitstellen, führen instabile Internetverbindungen bei Lehrern und Schülern dennoch zu erheblichen Unterrichtsstörungen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Coronapandemie aus der Lehrerperspektive. Wie wirkt sich Distanzunterricht auf die Lernsituation mit Inklusionsschülern aus?
Hochschule
Universität Münster
Note
1,7
Autor
Pascal Lange (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
19
Katalognummer
V1319275
ISBN (PDF)
9783346799951
ISBN (Buch)
9783346799968
Sprache
Deutsch
Schlagworte
coronapandemie lehrerperspektive distanzunterricht lernsituation inklusionsschülern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Pascal Lange (Autor:in), 2021, Die Coronapandemie aus der Lehrerperspektive. Wie wirkt sich Distanzunterricht auf die Lernsituation mit Inklusionsschülern aus?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1319275
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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