Die Hausarbeit befasst sich mit der kunstgeschichtlichen Epoche der Romanik. Dabei stehen besonders die Architektur und der geschichtliche Zusammenhang im Fokus. Die sich in Mittel- und Nordeuropa ausgebreitete Stil-Epoche findet ihren Ursprung in dem Untergang des römischen Reiches und dem sich daraus resultierenden Ende der Antike. Was sich in knapp drei Jahrhunderten an Baustilen und sonstigen Besonderheiten in Architektur und Gesellschaft veränderte, fasst diese Hausarbeit zusammen.
Zu Beginn wird ein Einblick in die Entstehung der Romanik gegeben. Im Anschluss wird der Baustil des romanischen Sakralbaus veranschaulicht, wobei besonders der Außen- und Innenbau betrachtet wird. Im Folgenden wird die romanische Architektur in den Ländern Deutschland, Italien, Frankreich und England näher erläutert. Verbindend dazu wird im nächsten Kapitel auf die architekturabhängigen Bauplastiken eingegangen. Abschließend werden im vorletzten Kapitel der Hausarbeit der Lebensstil der Klöster und der Zusammenhang zu der Architektur beschrieben. Eine Zusammenfassung zum Schluss liefert ein Fazit über die Merkmale der Epoche der Romanik.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Entstehung der Romanik
3 Baustil des romanischen Sakralbaus
3.1 Bautypen
3.2 Bauteile und Komponenten
3.3 der Außenbau
3.3.1 im Westen
3.3.2 im Osten
3.4 der Innenraum und dessen Aufbau
4 Romanische Architektur
4.1 in Deutschland
4.2 in Italien
4.3 in Frankreich
4.4 in England
5 Romanische Skulpturen
6 Klöster im Mittelalter
6.1 Benediktiner, Zisterzienser und Franziskaner
6.2 Architekturen
6.2.1 Klosterplan St. Gallen
6.2.2 Benediktinerabtei Cluny
6.2.3 Zisterzienserkloster Maulbronn
7 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit untersucht die kunstgeschichtliche Epoche der Romanik mit einem Fokus auf deren architektonische Merkmale sowie den geschichtlichen Zusammenhang in Mittel- und Nordeuropa. Sie analysiert die Entwicklung von Baustilen, die Rolle der Kirche als Auftraggeber und den Einfluss der klösterlichen Lebensweise auf die Baukunst.
- Entstehung und historische Einordnung der Romanik
- Strukturelle Analyse sakraler Bauformen und deren Komponenten
- Regionale Ausprägungen der romanischen Architektur in Europa
- Integration von Bauplastik und symbolische Bedeutung am Kirchenbau
- Klosterleben und dessen Bedeutung für die Baukunst im Mittelalter
Auszug aus dem Buch
3.4 der Innenraum und dessen Aufbau
Grundsätzlich war der Innenraum nach einem ähnlichen Schema aufgebaut wie in der frühchristlichen Architektur. Es gab eine bestimmte Abfolge der Arkaden, worüber eine Bilderzone mit Wandmalerei abgebildet wurde. Über dieser Zone folgt dann der Obergaden mit kleinen, scharfkantig ausgeschnittenen Fenstern. Auch der Stützenwechsel war besonders und in manchen Fällen auch individuell gestalten. Normalerweise erfolgte ein Wechsel zwischen zwei Säulen und einem Pfeiler. Der Bereich zwischen einer Arkade und der darunterliegenden Säule bezeichnet man als Würfelkapitell und bildet den Abschluss einer bestimmten Säule.
In der Romanik waren diese mit attischer Basis und bestanden aus einem Rundstab, einer Kehle und wieder einen Rundstab. Es ergab sich die Form einer „S-Kurve“. Allgemein besaß der Westbau der Basilika das Aussehen einer eigenständigen Vorkirche. Er zeigte in den meisten Fällen dreigeschossige Seitenräume und einen zweigeschossigen Mittelraum auf. Die Höhe ermöglichte dem Herrscher beim Gottesdienst von den Emporen teilzunehmen.
Das Westwerk wurde bis zum 11. Jahrhundert „weltlich“ genutzt, dies umfasste zum Beispiel den Gerichtsort des Herrschers und bildete somit den Ort des Herrschendens ab. Der romanische Innenaufbau des Langhauses zeigt meistens eine mehrgeschossige Errichtung. Erkennbar sind mindestens eine Emporengalerie und eine Lichtzone, die man auch als Obergaden bezeichnet. Ein Joch wird in diesem Bereich entweder aus ein oder zwei Arkaden gebildet und zieht sich auch in den überliegenden Geschossen weiter. Solch eine Grundkonzeption ist abhängig von der Länge des Langhauses.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Romanik als kunstgeschichtliche Stilepoche vor und umreißt den inhaltlichen Aufbau der Arbeit.
2 Entstehung der Romanik: Dieses Kapitel erläutert die geschichtlichen Hintergründe und Ursprünge der Romanik im hochmittelalterlichen Europa.
3 Baustil des romanischen Sakralbaus: Hier werden die typischen Bautypen, Bauteile sowie die Gestaltung des Außen- und Innenraums von Sakralbauten detailliert beschrieben.
4 Romanische Architektur: Das Kapitel betrachtet die regionalen Besonderheiten und Ausprägungen der romanischen Baukunst in Deutschland, Italien, Frankreich und England.
5 Romanische Skulpturen: Dieser Abschnitt analysiert die Funktion und Technik der architekturabhängigen Bauplastik in der Romanik.
6 Klöster im Mittelalter: Hier wird die Geschichte verschiedener Mönchsorden und die Bedeutung der Klosterbauten anhand von Beispielen wie St. Gallen, Cluny und Maulbronn analysiert.
7 Zusammenfassung: Dieses Kapitel schließt die Arbeit mit einem Fazit über die Merkmale und die Bedeutung der Epoche der Romanik ab.
Schlüsselwörter
Romanik, Architektur, Sakralbau, Hochmittelalter, Kirchenbau, Basilika, Bauplastik, Klöster, Benediktiner, Zisterzienser, Westwerk, Grundriss, Gewölbe, Cluny, Mittelalter
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptthema dieser Hausarbeit?
Die Arbeit behandelt die kunstgeschichtliche Epoche der Romanik, insbesondere deren Architektur und den historischen Kontext im Mittelalter.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Sie beleuchtet die Entstehung der Romanik, architektonische Baustile, regionale Unterschiede in Europa, die Rolle von Bauplastiken sowie die Bedeutung klösterlicher Gemeinschaften.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Arbeit zielt darauf ab, die Veränderungen in Architektur und Gesellschaft innerhalb der ca. dreihundertjährigen Stilepoche der Romanik zusammenzufassen und zu analysieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Untersuchung erfolgt deskriptiv basierend auf kunstgeschichtlicher Literaturanalyse sowie der Auswertung von Grundrissen und Bautypen des romanischen Sakralbaus.
Was steht im Hauptteil im Fokus?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die architektonischen Komponenten, Unterschiede in der Bauweise verschiedener europäischer Länder und die funktionale Strukturierung von Klosteranlagen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Romanik, Sakralarchitektur, Klosterbauten, Bauplastik, Mittelalter und europäische Stilgeschichte beschreiben.
Wie unterschied sich die Spätromanik optisch von der Frühromanik?
Während die Frühromanik eher wuchtig auftrat, zeichnete sich die Spätromanik durch den Fokus auf zergliederte, filigrane Formen und Räume aus, unterstützt durch dekorative Elemente und das Rippengewölbe.
Warum war das Kloster Cluny III von so großer Bedeutung für die Architekturgeschichte?
Cluny III galt zeitweise als die größte Kirche der Christenheit und setzte durch ihre Bauweise sowie die innovative Konstruktion von Gewölben neue Maßstäbe für eine Vielzahl nachfolgender romanischer Kirchen.
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- Anonym (Author), 2021, Die kunstgeschichtliche Epoche der Romanik. Architektur und geschichtlicher Zusammenhang, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1319523