Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Körpererfahrungen und ihre Bewegungen auf und mit dem Rollbrett verbessern und erweitern, indem sie die einzelnen Stationen mit dem Rollbrett durchfahren.
Inhaltsverzeichnis
1. Thematik
1.1 Unterrichtsvorhaben
1.2 Thema der Unterrichtsstunde
2. Intentionen
2.1 Aufbau des Unterrichtsvorhabens
2.2 Ziele der Unterrichtsstunde
2.2.1 Grobziel der Stunde:
2.2.2 Feinziele der Stunde:
3. Darstellung der didaktischen und methodischen Schwerpunkte
3.1 Legitimation
3.2 Didaktische Reduktion
3.3 Methoden und Medienwahl
4. Verlaufsplanung
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Das primäre Ziel dieser Unterrichtsstunde ist die Festigung und Erweiterung der bereits erworbenen Körpererfahrungen der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit dem Rollbrett durch das Absolvieren spezifischer Teststationen, um die Grundlage für den Erwerb des Rollbrettführerscheins zu schaffen.
- Vertiefung motorischer Kompetenzen wie Kraftdosierung, Geschicklichkeit und Gleichgewicht.
- Förderung der Sozial- und Kommunikationsfähigkeit durch Partnerarbeit an Stationen.
- Entwicklung von Sicherheitsbewusstsein und Verantwortungsübernahme im Verkehrskontext.
- Einsatz eines methodisch strukturierten Stationsbetriebs zur individuellen Förderung.
- Schulung der kognitiven Fähigkeiten durch Reflexion und Beobachtungsaufgaben.
Auszug aus dem Buch
3.3 Methoden und Medienwahl
Die Unterrichtsstunde orientiert sich an dem Körpererfahrungskonzept nach Funke. Der Unterrichtsstunde liegt die Arbeitsform, Stationsbetrieb zu Grunde. Der Ablauf des Stationsbetriebs ist den Schülern bekannt und bedarf keiner weiteren Erklärung. Der Einstieg in die heutige Stunde erfolgt über eine Wiederholung der Inhalte aus der letzten Unterrichtsstunde, die als motivierender Impuls (Rollbrettführerschein) fungieren und gleichzeitig Zieltransparenz schaffen. Die Thematik das „Rollen, Gleiten, Fahren“ steht in direktem Zusammenhang mit der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler, da sie spätestens im Kindergartenalter mit fahrzeugähnlichen Geräten konfrontiert werden.
Der Einsatz der Rollbretter in der Aufwärmphase dient ebenfalls der Motivation und gewährleistet gleichzeitig erste Materialgewöhnung. Ferner werden durch das „Polizeispiel“ die Sinne und damit die koordinativen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler angeregt, da u. a. durch den gezielten Rollenwechsel die Auseinandersetzung des Einzelnen mit dem Rollbrett gewährleistet wird.
Die Besprechung des Beobachtungsbogens sowie die Erklärung der Übungen an den einzelnen Stationen (ggf. Demonstration der Übungen) sorgen für Klarheit und schaffen zugleich eine Zieltransparenz. Desweiteren dient die Hintergrundmusik einerseits als Motivationsgrundlage und andererseits als Zeitwächter – der Stationswechsel (nach fünf Minuten) erfolgt nach jedem Musikstop. Die gegebenen Rahmenbedingungen (es stehen lediglich 14 Rollbretter zur Verfügung) sind für die Erarbeitung der Stationen in Partnerarbeit innerhalb der eigenen Gruppen ausschlaggebend. Jedoch setzt die Partnerarbeit ein Ausmaß an Kooperation und Kommunikation voraus, die durch diese Vorgehensweise angestrebt wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thematik: Dieses Kapitel definiert das übergeordnete Unterrichtsvorhaben sowie das spezifische Thema der Unterrichtsstunde im Kontext des Rollbrettfahrens.
2. Intentionen: Hier werden der Aufbau der Unterrichtsreihe dargestellt sowie die motorischen, sozialen und kognitiven Lernziele der Stunde präzisiert.
3. Darstellung der didaktischen und methodischen Schwerpunkte: Dieses Kapitel begründet die Auswahl des Themas durch Lehrpläne, erläutert didaktische Reduktionsschritte und beschreibt die methodische Gestaltung sowie die Medienwahl.
4. Verlaufsplanung: Die tabellarische Darstellung strukturiert den zeitlichen Ablauf der Unterrichtsstunde inklusive der geplanten Sozialformen und Medien.
Schlüsselwörter
Sportunterricht, Rollbrett, Körpererfahrung, Bewegungslehre, Stationsbetrieb, Sicherheitserziehung, Verkehrserziehung, Wahrnehmungsfähigkeit, Rollbrettführerschein, Didaktik, Methodik, Grundschulsport, Motorik, Kooperation, Balancetraining.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf für den Sportunterricht einer 5. Klasse dar, der das Rollbrettfahren als zentrales Thema behandelt.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit, der Erweiterung von Körpererfahrungen sowie der Sicherheitserziehung im Kontext von Rollsportarten.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?
Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten auf dem Rollbrett an verschiedenen Stationen erproben und festigen, um sich auf den Erwerb des Rollbrettführerscheins vorzubereiten.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Der Unterricht folgt dem Körpererfahrungskonzept nach Funke und nutzt die methodische Arbeitsform des Stationsbetriebs.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil enthält die Legitimation des Vorhabens, didaktische Reduktionsüberlegungen, methodische Erläuterungen sowie die detaillierte Verlaufsplanung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Rollbrett, Stationsbetrieb, Wahrnehmungsfähigkeit, Sicherheitserziehung und Bewegungs- bzw. Körpererfahrung.
Welche Stationen müssen die Schülerinnen und Schüler durchlaufen?
Die Stationen umfassen die „Bremsstrecke“, den „Transport“, die „Tunnelfahrt“ und die „Parklücke“.
Welche Rolle spielt das „ADAC-Spiel“ im Unterricht?
Das Spiel dient der Vertiefung der erworbenen koordinativen Fähigkeiten und der spielerischen Anwendung der Rollbrettkenntnisse am Ende der Stunde.
Was wird mit dem Beobachtungsbogen abgefragt?
Der Bogen dient dazu, dass Partner gegenseitig ihr Können in den Bereichen Tempo, Gleichgewicht, Geschicklichkeit, Krafteinsatz, Orientierung und Reaktion beurteilen.
Warum wird eine Binnendifferenzierung vorgenommen?
Durch verschiedene Varianten („kleiner“ und „großer“ Führerschein) wird der Leistungsheterogenität in der Klasse Rechnung getragen, um individuellen Lernfortschritt zu ermöglichen.
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- Cagdas Firat (Author), 2008, Unterrichtsstunde: Mit dem Rollbrett kreuz und quer durch den Straßenverkehr, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132001