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UDDI - Universal Description Discovery and Integration: Grundlagen und Datenstrukturen

Title: UDDI - Universal Description Discovery and Integration: Grundlagen und Datenstrukturen

Seminar Paper , 2002 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Franziska Meyer (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
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Was ist UDDI?

UDDI ist die Bezeichnung für einen Typ von webbasierten Registries, die Informationen über Unternehmen oder Organisationen, sowie über die angebotenen Dienste zur Verfügung stellen. Bei diesen Diensten muss es sich nicht zwangsläufig um die so genannten „Web-Services“, d.h. Dienste, die über das Web bereitgestellt werden, handeln. Es kann praktisch jede Art von Dienst in einer solchen Registry abgelegt werden; allerdings wird die Nutzung von UDDI in Verbindung mit Web- Services das Haupt-Anwendungsgebiet sein.

UDDI definiert neben den Datenstrukturen zur Speicherung der Daten auch das Format von Zugriffs- Funktionen in zwei getrennten APIs (Inquiry API und Publication API). Eine UDDI Registry besitzt immer einen (oder mehrere) Operator(s), die den Zugriff auf die Registry regeln, üblicherweise durch vorherige Registrierung des Nutzers. Die Nutzer einer UDDI Registry werden Service Provider und Service Requestor genannt. Der Service Provider legt die Beschreibung seiner Dienstangebote (z. B. WSDL) in der Registry ab (publish). Der Service Requestor sucht in der Registry nach passenden Angeboten (find). So wird die Integration von Diensten (bind) von Fremdanbietern vereinfacht.

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Inhaltsverzeichnis

1. Was ist UDDI?

1.1 Problemstellung

1.2 Wofür steht UDDI?

1.2.1 Description

1.2.2 Discovery

1.2.3 Integration

1.3 Entstehung

1.4 Vorteile der UDDI-Registry

2. Die UDDI Business Registry

2.1 Die UDDI Business Registry Operators

2.2 Registrars

2.3 Überblick: UDDI API in der UDDI Business Registry

2.3.1 Das Publication API

2.3.2 Das Inquiry API

2.4 Beispiel für eine Inquiry-Message

2.5 Die Standard-Klassifizierungssysteme

3. Grundlegende Datenstrukturen

3.1 Das tModel-Konzept

3.1.1 Anwendung

3.1.2 Die Datenstruktur tModel

3.1.3 Beispiel für tModel-Definition – „NAICS“-Klassifizierungssystem

3.2 Die businessEntity-Struktur

3.3 Die businessService-Struktur

3.4 Die bindingTemplate-Struktur

3.5 UDDI V2: Die publisherAssertion-Struktur

4. Identifier und Kategorien

4.1 Der identifierBag

4.2 Der categoryBag

5. Das Publication API

5.1 Authentifizierung

5.2 Die save-Operationen

5.3 Die delete-Operationen

5.4 Spezielle Operationen, die Authentifizierung benötigen

6. Das Inquiry API

6.1 Die find-Operationen

6.2 Die getDetail-Operationen

7. Private UDDI Registries

7.1 Wozu eine private UDDI Registry?

7.2 5 Anwendungs-Szenarien für private UDDI Registries

7.2.1 E-Marketplace

7.2.2 Portal UDDI

7.2.3 Partner Catalog

7.2.4 EAI UDDI (Internal Enterprise Application Integration)

7.2.5 Test UDDI

8. SOAP und UDDI

8.1 SOAP Fault-Messages

9. Beispiel-Implementierung

10. Fazit

11. Quellenangaben

12. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit erläutert das Konzept von UDDI (Universal Description Discovery and Integration) als webbasierte Registry für Unternehmen und deren Dienste. Das primäre Ziel ist es, die Funktionsweise der Datenstrukturen und der zugehörigen Programmierschnittstellen (APIs) zu erklären, um das automatische Auffinden und Einbinden von Web Services zu ermöglichen.

  • Architektur und Komponenten der UDDI Business Registry
  • Grundlegende Datenstrukturen (tModel, businessEntity, businessService, bindingTemplate)
  • Funktionsweise der Publication und Inquiry APIs
  • Implementierung von privaten UDDI-Registries in Unternehmensszenarien
  • Praktische Anwendung anhand eines Java-Beispielprogramms

Auszug aus dem Buch

Die businessEntity-Struktur

Die zweite wichtige Datenstruktur in der UDDI Registry ist die „businessEntity“-Struktur. Sie dient zur Beschreibung eines Unternehmens und als Container für die Services dieses Unternehmens. Bei einer Suche in der UDDI Registry wird immer zunächst nach businessEntity-Strukturen gesucht werden. Es ist nicht möglich direkt innerhalb aller registrierten businessServices zu suchen. Daher kommt der businessEntity große Bedeutung zu.

Gespeichert werden in der businessEntity: Der Name des Unternehmens, eine Beschreibung, Verweise auf Kontaktinformationen und auf Dienste. Es kann auch eine „discoveryURL“ angegeben werden. Diese würde dann auf einen zusätzlichen Speicherort für die businessEntity-Informationen verweisen.

Die Kontaktinformationen werden durch eine eigene Datenstruktur, die Informationen wie Name, Adresse oder Telefonnummer enthält, repräsentiert. Für jede dieser contact-Datenstrukturen, kann ein Attribut „useType“ gesetzt werden, das angibt, um welche Art von Kontakt es sich handelt. So könnte es z.B. verschiedene Telefonnummern für Technical Support, Marketing & Sales etc. geben. Über ein weiteres Attribut „sortCode“ kann die Reihenfolge der Darstellung der verschiedenen Kontaktinformationen gesteuert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist UDDI?: Einführung in die Definition und den Zweck von UDDI sowie die grundlegende Problemstellung beim automatischen Auffinden von Diensten.

2. Die UDDI Business Registry: Erläuterung der operativen Infrastruktur, der verschiedenen APIs und der standardisierten Klassifizierungssysteme.

3. Grundlegende Datenstrukturen: Detaillierte Analyse der zentralen UDDI-Strukturen wie tModels, businessEntity, businessService und bindingTemplates.

4. Identifier und Kategorien: Beschreibung der Mechanismen zur Identifizierung und Kategorisierung von Einträgen mittels identifierBag und categoryBag.

5. Das Publication API: Übersicht über die Funktionen zum Hinzufügen, Ändern und Löschen von Daten inklusive Authentifizierungsprozessen.

6. Das Inquiry API: Erläuterung der Suchfunktionen, einschließlich der find- und getDetail-Operationen zur Abfrage von Informationen aus der Registry.

7. Private UDDI Registries: Untersuchung von Szenarien für den Einsatz privater Registries innerhalb von Unternehmen oder Marktplätzen.

8. SOAP und UDDI: Kurze Betrachtung der Nutzung von SOAP als Protokollgrundlage und der Fehlerbehandlung durch SOAP Faults.

9. Beispiel-Implementierung: Vorstellung eines Java-Testprogramms, das zeigt, wie Dienste in einer UDDI-Registry gesucht und eingebunden werden.

10. Fazit: Kritische Einschätzung der Zukunftsaussichten von UDDI im Kontext von Web Services und der Standardisierung.

11. Quellenangaben: Auflistung der verwendeten Literatur und Online-Ressourcen.

12. Anhang: Quellcode der Beispiel-Applikation.

Schlüsselwörter

UDDI, Web Services, Registry, SOAP, tModel, businessEntity, Publication API, Inquiry API, XML, dynamic bind, Klassifizierungssysteme, Service Provider, Service Requestor, Interoperabilität, E-Commerce

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit UDDI (Universal Description Discovery and Integration), einem Standard für webbasierte Registries, die es ermöglichen, Unternehmen und ihre angebotenen Dienste maschinell auffindbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Aufbau der UDDI-Registry, die zugrunde liegenden XML-Datenstrukturen, die Schnittstellen zur Veröffentlichung und Suche von Diensten sowie der Einsatz in privaten Unternehmensszenarien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Architektur von UDDI zu erläutern und aufzuzeigen, wie automatisierte Geschäftsprozesse durch das Auffinden von Web Services in einer standardisierten Registry unterstützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Analyse der UDDI-Spezifikationen mit einer praktischen Implementierung in Java, um die Anwendung der APIs zu validieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Datenstrukturen (tModel, businessEntity etc.), die Beschreibung der APIs (Publication und Inquiry) sowie die Analyse privater UDDI-Registries und ein konkretes Anwendungsbeispiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind UDDI, Web Services, Registry, SOAP, tModel, businessEntity und das Zusammenspiel von automatisierten Suchen und Integrieren von Diensten.

Wie genau hilft die "businessEntity"-Struktur bei der Suche?

Da bei der Suche in der UDDI Registry immer zuerst nach businessEntity-Strukturen gesucht wird, dient sie als primärer Container, der Informationen zum Anbieter und Verweise auf alle verfügbaren Dienste des Unternehmens bündelt.

Was ist der Vorteil einer privaten gegenüber der öffentlichen UDDI Business Registry?

Private Registries erlauben eine strengere Zugriffskontrolle, die Integration von spartenspezifischen Klassifizierungssystemen und bieten eine höhere Sicherheit sowie Verfügbarkeit, da der Betreiber die vollständige Kontrolle über die Registry-Daten behält.

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Details

Title
UDDI - Universal Description Discovery and Integration: Grundlagen und Datenstrukturen
College
University of Applied Sciences Wedel  (Medien-Informatik)
Course
Seminar: The Semantic Web
Grade
1,3
Author
Franziska Meyer (Author)
Publication Year
2002
Pages
28
Catalog Number
V13204
ISBN (eBook)
9783638189095
ISBN (Book)
9783638642767
Language
German
Tags
UDDI WSDL SOAP Web Services Business Registry
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Meyer (Author), 2002, UDDI - Universal Description Discovery and Integration: Grundlagen und Datenstrukturen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13204
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