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Verfahren zur Stichprobenziehung und deren Repräsentativität. Aussagekraft und Fehlerquellen

Titel: Verfahren zur Stichprobenziehung und deren Repräsentativität. Aussagekraft und Fehlerquellen

Hausarbeit , 2022 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Celine Bohnert (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine von vielen Möglichkeiten, um in der Forschung Daten zu erheben, ist das Durchführen von Stichproben. Welche Stichprobenverfahren existieren, wie sie sich voneinander unterscheiden und wann sie aussagekräftig sind, ist der Hauptaspekt der vorliegenden Arbeit. Zudem soll erörtert werden, wann eine Stichprobe aus wissenschaftlicher Sicht aussagekräftig ist und wann nicht. Aufgrund des begrenzten Rahmens der Arbeit kann allerdings nicht umfassend auf alle Subtypen der einzelnen Verfahren und mögliche Fehlerquellen eingegangen werden. Dennoch ist es wichtig auf die Risiken und Entstehung der Fehlerquellen hinzuweisen, da diese auch im Bezug zur Aussagekraft der Stichprobe stehen, weshalb sie in dieser Arbeit trotzdem grob skizziert werden.

Ziel ist es, einen Überblick zu den verschiedenen Verfahren zu schaffen, die einzelnen Vorgehensweisen zu beschreiben und zugehöriges Grundwissen zu vermitteln. Darauf aufbauend soll im zweiten Teil diskutiert werden, wie die Aussagekraft der unterschiedlichen Verfahren zu interpretieren ist. Außerdem soll beantwortet werden, welches Verfahren sich besonders für repräsentative Ergebnisse eignet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundbegriffe

3. Verfahren zur Stichprobenauswahl

3.1 Zufällige Verfahren

3.1.1 Einfache Zufallsauswahl

3.1.2 Komplexe Zufallsauswahl

3.1.3 Mehrstufige Auswahl

3.2 Nicht zufällige Auswahl

3.2.1 Willkürliche Auswahl

3.2.2 Bewusste Auswahl

4. Fehlerquellen

4.1 Coverage-Fehler

4.2 Non-Response Fehler

5. Repräsentativität der unterschiedlichen Verfahren – eine Diskussion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen systematischen Überblick über die verschiedenen Verfahren der Stichprobenziehung zu geben und deren wissenschaftliche Aussagekraft zu hinterfragen. Dabei wird insbesondere untersucht, welche Methoden sich für repräsentative Ergebnisse eignen und wie sich Fehlerquellen auf die Qualität der erhobenen Daten auswirken.

  • Grundlegende Konzepte der empirischen Sozialforschung und Stichprobenziehung.
  • Unterscheidung zwischen zufälligen und nicht zufälligen Auswahlverfahren.
  • Analyse potenzieller Fehlerquellen (Coverage- und Non-Response-Fehler).
  • Kritische Diskussion um das Konzept und die Erreichbarkeit von Repräsentativität.

Auszug aus dem Buch

3.1 Zufällige Verfahren

Bevor mit der Untersuchung begonnen wird, ist es notwendig, die Grundgesamtheit zu bestimmen. Die Definition der Grundgesamtheit legt fest, für welche Personen die Untersuchungsergebnisse gelten sollen (Rippl & Seipel, 2022, S.93). Nach Quatember (2019) lassen sich die zufälligen Verfahren unter einem einheitlichen theoretischen Rahmen beschreiben (S.157).

Nach Ludwig-Meyerhofer im ILMES Lexikon (2010a) müssen folgende Kriterien gelten:

• „Die Grundgesamtheit muss bekannt und exakt definiert sein

• Die Grundgesamtheit muss physisch oder symbolisch präsent und manipulierbar sein (sie muss sich durchmischen lassen, jedes Element muss entnehmbar sein)

• Jedes Element darf nur einmal in der Grundgesamtheit vertreten sein

• Die Auswahl muss so erfolgen, dass jedes Element die gleiche oder eine berechenbare Auswahlwahrscheinlichkeit (größer 0) hat, in die Stichprobe zu gelangen“

Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Zufallsstichprobe durchzuführen. Zunächst wird die einfache Zufallsauswahl vorgestellt, da alle komplexeren Zufallsverfahren auf diesen Prinzipien beruhen (Rippl & Seipel, 2022, S.93).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz empirisch erhobener Daten ein und definiert das Ziel der Arbeit, die verschiedenen Stichprobenverfahren sowie deren Aussagekraft zu vergleichen.

2. Grundbegriffe: Dieses Kapitel erläutert zentrale Terminologien wie Grundgesamtheit, Stichprobe, Vollerhebung, Stichprobengröße und Repräsentativität als theoretische Grundlage.

3. Verfahren zur Stichprobenauswahl: Hier werden probabilistische (zufällige) und nicht-probabilistische (nicht zufällige) Verfahren detailliert beschrieben und in ihre jeweiligen Untertypen unterteilt.

4. Fehlerquellen: Das Kapitel befasst sich mit systematischen Verzerrungen bei der Stichprobenziehung, insbesondere Coverage- und Non-Response-Fehlern.

5. Repräsentativität der unterschiedlichen Verfahren – eine Diskussion: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Qualitätskriterium der Repräsentativität und der Frage, wann welche Stichprobenmethode am geeignetsten ist.

6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Stichprobenverfahren stets kritisch im Kontext der jeweiligen Forschungsfrage zu wählen.

Schlüsselwörter

Stichprobe, Grundgesamtheit, Zufallsauswahl, Repräsentativität, Empirische Sozialforschung, Fehlertheorie, Coverage-Fehler, Non-Response, Quotenstichprobe, Klumpenauswahl, Datenerhebung, Stichprobenziehung, Bias, Forschungsmethodik.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das übergeordnete Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Überblick über verschiedene Verfahren der Stichprobenziehung zu geben und deren jeweilige Stärken, Schwächen und Auswirkungen auf die Repräsentativität der Ergebnisse aufzuzeigen.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Unterscheidung von Auswahlverfahren, der Definition grundlegender Begriffe sowie der Analyse von Fehlerquellen in der empirischen Datenhebung.

Welche Forschungsfrage leitet die Untersuchung?

Die zentrale Frage ist, wie verschiedene Stichprobenverfahren funktionieren, unter welchen Bedingungen sie eine hohe wissenschaftliche Aussagekraft besitzen und wie sich Repräsentativität bei unterschiedlichen Vorgehensweisen interpretieren lässt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die existierende Definitionen und Konzepte der empirischen Sozialforschung gegenüberstellt und kritisch diskutiert.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung zufälliger sowie nicht zufälliger Auswahlverfahren, die Erläuterung möglicher Fehlerquellen und eine fachliche Diskussion über die Repräsentativität der verschiedenen Methoden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Stichprobenziehung, Repräsentativität, Zufallsauswahl, systematischer Fehler (Bias) und Grundgesamtheit.

Wie unterscheidet sich die bewusste Auswahl von der zufälligen Auswahl?

Während bei der zufälligen Auswahl jedes Element der Grundgesamtheit eine berechenbare Chance hat, in die Stichprobe zu gelangen, erfolgt die bewusste Auswahl gezielt anhand gewählter Merkmale, womit sie auf theoretischen Annahmen über diese Merkmale basiert.

Warum wird Repräsentativität im Text teilweise als „Mythos“ bezeichnet?

Die Bezeichnung als Mythos bezieht sich auf die Kritik, dass es in der Forschungspraxis oft unmöglich ist, alle relevanten Merkmale der Grundgesamtheit exakt zu erfassen und eine vollständige Abbildung der Realität ohne Verzerrungen zu garantieren.

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Details

Titel
Verfahren zur Stichprobenziehung und deren Repräsentativität. Aussagekraft und Fehlerquellen
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,0
Autor
Celine Bohnert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
12
Katalognummer
V1321678
ISBN (PDF)
9783346803061
ISBN (Buch)
9783346803078
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stichprobenziehung zufällige Stichproben nicht zufällige Stichproben Repräsentativität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Celine Bohnert (Autor:in), 2022, Verfahren zur Stichprobenziehung und deren Repräsentativität. Aussagekraft und Fehlerquellen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1321678
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Leseprobe aus  12  Seiten
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