Diese Arbeit befasst sich mit der Einarbeitung im Gesundheitswesen. Dabei soll gezeigt werden, wie wichtig der Dienstplan in der Einarbeitungsphase ist und wie dieser optimiert werden kann. Dies wird an dem praktischen Beispiel einer Stroke Unit Station genauer erklärt.
Nachdem zunächst die Station vorgestellt wird, soll daraufhin auch die Einarbeitungsphase näher betrachtet und analysiert werden, wie sich die Dienstplanqualität darauf auswirkt. Anschließend soll der Management-Kreislauf vorgestellt werden als Lösungsansatz zur Optimierung der Dienstplanqualität. Zum Schluss wird ein Fazit mit allen Erkenntnissen gezogen.
Inhaltsverzeichnis
Teil A
1. Exzerpt zum Artikel „Dienstplanqualität im Gesundheitswesen“
Teil B
1. Einleitung
2. Vorstellung meiner Station
3. Analyse der Einarbeitung auf meiner Station
3.1 Vorbereitung auf die Einarbeitung
3.2 Wirkung unserer Dienstplanqualität auf die Einarbeitung
4. Management-Kreislauf zur Optimierung der Dienstplanqualität
4.1. Planung
4.2 Organisation
4.3. Steuerung
4.4. Prüfung
5. Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie eine optimierte Dienstplanqualität die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, insbesondere unter Berücksichtigung von Sprachbarrieren und individuellen Einschränkungen, in einer neurologischen Überwachungsstation verbessern kann. Ziel ist es, durch die Anwendung eines Management-Kreislaufs die Einarbeitungsprozesse effizienter zu gestalten, die Mitarbeiterbindung zu stärken und Personalverluste zu minimieren.
- Bedeutung der Dienstplanqualität im Gesundheitswesen
- Herausforderungen in der Einarbeitung neuer Mitarbeiter
- Rolle der Praxisanleitung im Integrationsprozess
- Anwendung des Management-Kreislaufs (Planung, Organisation, Steuerung, Prüfung)
- Entwicklung von Strategien zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
Auszug aus dem Buch
3.2 Wirkung unserer Dienstplanqualität auf die Einarbeitung
Das Erlenen von Mitarbeiter verlangt im Allgemeinen diverse Kompetenzen, Professionalität so wie auch viele Soziale Kompetenzen. Ich habe in der Einarbeitung gemerkt das die Sprachbarriere stark das Verständnis von Pflegerischen Interventionen oder Krankheitsbildern beeinflusst hat, so dass ich mich oft wiederholen muss oder auf Englisch mit ihr sprechen muss. Daraus resultiert, dass es Zeitintensiv ist und viel Konzentration von beiden Seiten vorhanden sein muss. Der Dienstplan hat die Einarbeitung in dem Sinne beeinflusst, dass die Konstellation nicht gut war, sie anderen Mitarbeiter zu gewiesen wurde und auf Grund des Integrationsprogramm den Dienst verlassen musste, um die Termine wahrzunehmen.
Bei einer ungünstige Konstellation also z.B. 1 Arbeitskollegin, die seit Oktober bei uns ist, eine Kollegin die vom Charaktertyp eher nörgelte, plus die Aufnahme die Überbelegt ist. Mit solchen Zuständen ist eine adäquate und Professionelle Einarbeitung im Allgemeinen nicht gewährleistet, es wird ein Problem, wenn es häufig passiert. Es gab Tagen in dem ich nicht nur die Einarbeitung von meiner neuen Arbeitskollegin hatte, sondern natürlich auch den anderen helfen musste z.B. in der Notaufnahme, unerfahrene Teamkollegen usw., aber somit musste ich meine Kollegin allein lassen teilweise für länger als eine halbe Stunden. Dabei habe ich mich nicht wohl gefühlt, somit habe ich auch das Gefühl gehabt die Einarbeitung nicht mehr unter Kontrolle zu haben.
Wenn ich mal 3-4 Tagen nicht im Dienst war und mit ihr gearbeitet habe, war ihre Arbeitsweise anders, indem Sinne Unkoordiniert, Zeitmanagement denn wie zusammen erarbeitet hatten war durcheinander wie davor, es war eher unproduktiv für sie. Diese Veränderung war zu erwarten, da jeder Mensch eine Individuelle Vorgehensweise hat, es gibt Gründe wieso Praxisanleiter ausgebildet werden. Das Verlassen des Dienstes hatte als Konsequenz, dass die Übergabe verpasst wurde und somit ein wesentlicher Teil an Informationen verloren gegangen ist. Ich finde, dass die Übergabe ein wichtiges Instrument zur Informationsweitergabe ist, denn es muss wirtschaftlich und strukturiert sein, um die relevanten Information jedes Patienten rechtsgemäß und in der angegebene Zeit weiterzugeben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Autorin identifiziert Potenzial zur Optimierung der Einarbeitungsprozesse auf ihrer Station und stellt die leitende Forschungsfrage zur Anpassung der Dienstplanqualität vor.
2. Vorstellung meiner Station: Das Kapitel beschreibt das Arbeitsumfeld auf der Stroke Unit des Ortenau Klinikums, inklusive der personellen und patientenbezogenen Kapazitäten.
3. Analyse der Einarbeitung auf meiner Station: Hier wird der Ist-Zustand der Einarbeitungspraxis beleuchtet, wobei Aspekte der Vorbereitung sowie die Auswirkungen der Dienstplangestaltung kritisch hinterfragt werden.
4. Management-Kreislauf zur Optimierung der Dienstplanqualität: Dieses Kapitel erläutert ein theoretisches Modell zur systematischen Verbesserung der Einarbeitung durch gezielte Planung, Organisation, Steuerung und Prüfung.
5. Schlussfolgerung: Die Autorin resümiert die Notwendigkeit, Dienstpläne stärker an den Einarbeitungsprozess anzupassen, um die Fluktuation zu senken und das Personal langfristig zu binden.
Schlüsselwörter
Dienstplanqualität, Einarbeitung, Gesundheitswesen, Praxisanleitung, Personalmanagement, Stroke Unit, Integrationsprogramm, Management-Kreislauf, Mitarbeiterbindung, Schichtdienst, Pflegequalität, Personalmangel, Arbeitsorganisation, Prozessoptimierung, Fachkräfteintegration.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, die Einarbeitung neuer Mitarbeiter in einer klinischen Umgebung durch eine qualitätsorientierte Dienstplanung zu optimieren.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Der Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von Dienstplanung, Einarbeitungskonzepten, Mitarbeiterkompetenzen und effizientem Personalmanagement im Krankenhaus.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Management-Ansatzes, um durch eine gezielte Dienstplanung die Einarbeitung von Kollegen mit besonderen Bedarfen zu verbessern und Arbeitsabläufe zu stabilisieren.
Welches wissenschaftliche Modell wird verwendet?
Die Arbeit nutzt den Management-Kreislauf als Strukturmodell für die Planung, Organisation, Steuerung und regelmäßige Prüfung der Einarbeitungsprozesse.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Einarbeitungssituation auf einer Stroke Unit und entwickelt darauf aufbauend Optimierungsstrategien innerhalb des Management-Kreislaufs.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Dienstplanqualität, Einarbeitung, Praxisanleitung, Integrationsprogramm, Personalbindung und Prozessoptimierung.
Welche Rolle spielt das Integrationsprogramm im geschilderten Fall?
Es dient als Leitfaden für neue Mitarbeiter, doch die Autorin stellt fest, dass es ohne eine darauf abgestimmte Dienstplanung nicht sein volles Potenzial entfalten kann.
Warum betont die Autorin die Sprachbarriere?
Die Sprachbarriere wird als ein wesentlicher Faktor identifiziert, der die Einarbeitung zeitintensiver macht und eine spezifische Anpassung der Dienstpläne für eine adäquate Betreuung erfordert.
Welche Konsequenz zieht die Autorin für die Zukunft?
Sie plant, ihren Entwurf zur Optimierung der Einarbeitungsprozesse der Bereichs- und Stationsleitung vorzustellen, um die Bindung der Mitarbeiter an die Klinik zu erhöhen.
- Arbeit zitieren
- Claudia Misita (Autor:in), 2021, Einarbeitung im Gesundheitswesen. Auswirkung und Optimierung des Dienstplans, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1321696