Was versteht man unter der Selbstwirksamkeitserwartung? Welche Rolle spielt es bei Übergewicht und Adipositas? Wie könnte ein Beratungsgespräch anhand theoretischer Modelle aussehen? Diese Fragen versucht diese Arbeit zu beantworten.
Dazu wird zunächst der Begriff der Selbstwirksamkeit definiert. Anschließend wird dieser an 5 Proband:innen gemessen in Bezug auf gesunde Ernährung. Daraufhin klärt die Arbeit näher über Übergewicht und Adipositas auf. Im letzten Schritt der Arbeit soll anhand eines Fallbeispiels ein Beratungsgespräch geführt werden, wobei näher auf das Modell des Gesundheitsverhaltens sowie die Rolle des Beraters in einer solchen Situation eingegangen werden.
Inhaltsverzeichnis
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG
1.1 Definition
1.2 Messung der spezifischen Selbstwirksamkeit
1.2.1 Prinzip der Skala
1.2.2 Stichprobengruppe der Messung
1.2.3 Ergebnisse der Messung
1.3 Studienrecherche
2 LITERATURRECHERCHE – ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS
2.1 Definition Übergewicht/ Adipositas
2.2 Gesundheitspsychologische Theorie zu Übergewicht/ Adipositas
2.3 Entstehung von Übergewicht/Adipositas
2.4 Aktuelle Daten und Fakten
2.5 Präventions- oder Interventionsprogramm
2.6 Konsequenzen für eine gesundheitsorientierte Beratung
3 BERATUNGSGESPRÄCH
3.1 Modell des Gesundheitsverhaltens
3.2 Die Rolle des Beraters und erste Schritte
3.2.1 Die Rolle des Beraters
3.2.2 Erste Schritte einer gesundheitspsychologischen Beratung
3.3 Gesprächsverlauf
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der zentralen Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung im Kontext der Gesundheitsberatung. Ziel ist es, durch die theoretische Fundierung und ein praktisches Beratungsbeispiel aufzuzeigen, wie psychologische Modelle genutzt werden können, um bei Klienten eine nachhaltige Veränderung des Gesundheitsverhaltens, insbesondere im Bereich körperlicher Inaktivität und Ernährung, zu initiieren.
- Theoretische Grundlagen und Messmethoden der Selbstwirksamkeitserwartung.
- Analyse der Entstehungsfaktoren und Präventionsmöglichkeiten bei Übergewicht und Adipositas.
- Anwendung des Transtheoretischen Modells zur Einordnung und Begleitung von Klienten.
- Strukturierung gesundheitspsychologischer Beratungsgespräche und die Rolle des Beraters.
- Evidenzbasierte Darstellung von Zusammenhängen zwischen Behandlungsverlauf und psychologischen Faktoren.
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition
Der Begriff Selbstwirksamkeitserwartung beschreibt grundlegend die Überzeugung einer Person, einer gewissen Leistung gerecht werden zu können und die geforderte Leistung erbringen zu können (Bandura, 1986). Zu den Quellen der Selbstwirksamkeitserwartung zählen unteranderem, die direkte Erfahrung beispielsweise bereits gelöste Probleme oder Aufgaben und die symbolische Erfahrung durch Mitteilungen der eigenen Kompetenzen durch andere Personen, wie zum Beispiel dem Vorgesetzten (Schwarzer, 2004).
Zusammenfassung der Kapitel
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Dieses Kapitel definiert den psychologischen Begriff der Selbstwirksamkeitserwartung und erläutert praxisnah die Messung sowie die Analyse der Ausprägung anhand einer Testgruppe.
2 LITERATURRECHERCHE – ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS: Hier werden Ursachen, Theorien und aktuelle statistische Daten zu Übergewicht dargestellt sowie Handlungsfelder für präventive Maßnahmen und Beratung diskutiert.
3 BERATUNGSGESPRÄCH: Das Kapitel führt die theoretischen Aspekte in einer Fallstudie zusammen und illustriert den konkreten Aufbau sowie die Gesprächsführung in der gesundheitspsychologischen Beratung.
Schlüsselwörter
Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitsverhalten, Adipositas, Prävention, Verhaltensänderung, Transtheoretisches Modell, Gesundheitsberatung, Motivation, Handlungsplanung, Ernährung, körperliche Aktivität, Patientenberatung, Lebensstil, Interventionsprogramm, Zielsetzung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der praktischen Anwendung gesundheitspsychologischer Modelle zur Förderung der Selbstwirksamkeitserwartung bei Klienten mit gesundheitlichen Herausforderungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Kerngebiete sind die messbare Selbstwirksamkeit, die Ursachen von Adipositas sowie die methodische Gestaltung von Beratungsgesprächen im Gesundheitsmanagement.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Demonstration, wie man durch systematisches Vorgehen das Bewusstsein eines Klienten schärft und eine konkrete Handlungsstrategie zur Verhaltensänderung entwickelt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden eine Literaturanalyse zu bestehenden Studien, eine eigene Itemanalyse zur Messung der Selbstwirksamkeit sowie eine Transferanwendung auf ein Fallbeispiel genutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Neben der theoretischen Herleitung von Fehlverhalten bei Übergewicht stehen die praktische Gesprächsführung und die Anwendung des Transtheoretischen Modells (TTM) im Fokus.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Besonders prägend sind Begriffe wie Selbstwirksamkeitserwartung, Gesundheitsverhalten, Adipositas-Prävention und Transtheoretisches Modell.
Wie wird das Fallbeispiel der Klientin Frau Wagner genutzt?
Frau Wagner dient als praktisches Beispiel, um den Einsatz des TTM und die Rolle des Beraters bei der Überwindung körperlicher Inaktivität und Bluthochdruck zu veranschaulichen.
Warum ist die "Erste Sitzung" laut Arbeit so kritisch?
Die Arbeit betont, dass die Vorbereitung, Kontaktaufnahme und der Aufbau einer stabilen Beziehungsebene fundamental sind, da ohne Vertrauensbasis keine wirksame Verhaltensänderung initiiert werden kann.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Schwerpunkte Übergewicht und Adipositas, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1321835