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Risikomanagement und Risikoberichterstattung bei Finanzdienstleistern

Titel: Risikomanagement und Risikoberichterstattung bei Finanzdienstleistern

Diplomarbeit , 2008 , 134 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Fabian Steinhoff (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Prinzip vom fortlaufenden Wandel als einzige Konstante ist aktueller denn
je - Unternehmen sahen sich schon immer einer ungewissen Zukunft gegenüber.
Diverseste Methoden wurden entwickelt und erprobt um der Ungewissheit
zu begegnen. Diesbezüglich trägt vor allem ein systematisches
Risikomanagement dazu bei, bewusst mit der Unsicherheit und den darin enthaltenen
Risiken umzugehen.
Eine Notwendigkeit zur Implementierung eines Risikomanagements resultiert
aus den vielfältigen Einwirkungen des Unternehmensumfeldes. Durch die fortschreitende
Entwicklung der Globalisierung und die daraus resultierenden Finanzströmungen,
ergeben sich neben den neuen Ertragsmöglichkeiten auch
Verlustpotentiale für engagierte Unternehmen. Aufgrund einer zunehmenden
Unübersichtlichkeit von externen Einflüssen, steigen die Anforderungen an
innere Systeme, wie bspw. die Qualität der Unternehmensführung oder das
Risikomanagement, das den Erfolg der unternehmerischen Aktionen sicherstellen
soll.
Gelingt es einem Unternehmen, das eigene Risiko als zusätzliche Steuerungsgröße
zu begreifen, es zu operationalisieren und aktiv zu gestalten, lassen sich
zugleich Chancen i. S. von Wettbewerbsvorteilen realisieren. Da jeder unternehmerischen
Entscheidung Risiken beiwohnen, sollten diese nicht einfach
hingenommen werden, sondern gezielt überwacht und gesteuert werden. Zu
spät erkannte oder gar unidentifizierte Risiken können die erfolgreiche Weiterentwicklung
des Unternehmens behindern und es sogar in eine Krise stürzen
lassen. Der Umgang mit Risiken und deren Bewältigung ist ein Problem der
Unternehmensführung, das nicht durch Minimierung oder gar Elimination aller
Risiken behoben werden kann. Nur wer bereit ist Risiken einzugehen, kann
gleichzeitig Chancen wahrnehmen, die sich ebenso wie das Bedrohungspotential
aus einer unsicheren Zukunft ergeben. Ziel des Risikomanagements ist
folglich nicht der Ausschluss sämtlicher Risiken, sondern eine Bewusstmachung der Risiken, die der unternehmerischen Entscheidungsfindung zugrunde
gelegt werden. Richtig angewandt bedeutet Risikomanagement deshalb auch
immer Chancenmanagement und geht über eine reine Bestandssicherung weit
hinaus.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 System des Risikomanagements

2.1 Risiko Grundlagen

2.2 Risikomanagementanforderungsentwicklung

2.3 Risikostrategie

2.3.1 Ziele und Grundsätze

2.3.2 Risikotragfähigkeit

2.3.3 Risikopräferenz

2.4 Risikocontrolling

2.4.1 Identifikationen und Risikokategorien

2.4.1.1 Gegenstand der Betrachtung

2.4.1.2 Standardmethoden zur Risikoidentifikation

2.4.1.3 Umfassendere Analysemethoden

2.4.1.4 Kreditrisiken

2.4.1.5 Marktrisiken

2.4.1.6 Liquiditätsrisiken

2.4.1.7 Operative Risiken

2.4.1.8 Weitere Betriebsrisiken

2.4.2 Analyse und Bewertung

2.4.2.1 Gegenstand der Betrachtung

2.4.2.2 Quantitative Ansätze

2.4.2.3 Qualitative Ansätze

2.4.2.4 Kritische Würdigung

2.4.3 Risikosteuerung und -optimierung

2.4.3.1 Gegenstand der Betrachtung

2.4.3.2 Ursachenbezogene Maßnahmen

2.4.3.3 Wirkungsbezogene Maßnahmen

2.4.3.4 Krisenmanagement

2.4.3.5 Kritische Würdigung

2.4.4 Risikokontrolle und -überwachung

2.4.4.1 Gegenstand der Betrachtung

2.4.4.2 Risikokontrolle

2.4.4.3 Revision

3 Risikoberichterstattung

3.1 Grundsätze der Lagebeberichterstattung

3.1.1 Grundsatz der Vollständigkeit

3.1.2 Grundsatz der Verlässlichkeit

3.1.3 Grundsatz der Klarheit und Übersichtlichkeit

3.1.4 Grundsatz der Vermittlung der Sicht der Unternehmensleitung

3.1.5 Grundsatz der Konzentration auf die nachhaltige Wertschaffung

3.2 Detailanforderungen an die Risikoberichterstattung

3.2.1 Gegenstand der Risikoberichterstattung

3.2.1.1 Chancen und Bedrohungen

3.2.1.2 Risikokategorien

3.2.1.3 Risikomanagementsystem

3.2.2 Art und Intensität der Risikoberichterstattung

3.2.2.1 Beurteilung und Erläuterung von Risiken

3.2.2.2 Quantifizierung von Risiken

3.2.3 Umfang der Risikoberichterstattung

3.2.3.1 Wesentlichkeit von Risiken

3.2.3.2 Prognosezeitraum

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption eines ganzheitlichen Risikomanagement- und Überwachungssystems für Finanzdienstleister. Ziel ist es, durch eine systematische Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken sowie deren transparente Berichterstattung im Lagebericht, den Unternehmenswert nachhaltig zu sichern und zu steigern, indem Risiken als bewusste Steuerungsgröße operationalisiert werden.

  • Grundlagen des Risikomanagements und Risikokategorien bei Finanzdienstleistern
  • Methoden der Risikoidentifikation und -bewertung (quantitativ und qualitativ)
  • Risikosteuerungsinstrumente und Risikokontrollprozesse
  • Anforderungen an eine regulatorisch konforme Risikoberichterstattung
  • Zusammenhang zwischen Risikomanagement und Krisenmanagement

Auszug aus dem Buch

2.4.1.2 Standardmethoden zur Risikoidentifikation

Die Kollektionsverfahren eignen sich vorwiegend für die Identifikation offensichtlicher Risiken, was durch die Verwendung von Checklisten, SWOT - Analysen, Interviews und Risikoidentifikations - Matrizen garantiert werden soll. Risikochecklisten und Expertenbefragungen sind die in der Praxis gängigsten Instrumente zur Risikoidentifikation.

Bei den Checklisten handelt es sich um standardisierte Fragebögen, die nach einem vorgegebenen Prüfungsraster Fehlentwicklungen gezielt erfassen sollen. Bei der Erstellung der Checklisten können offene wie geschlossene Fragestellungen zum Einsatz kommen, was in der Praxis - aufgrund einer wünschenswerten Einheitlichkeit der erhobenen Daten und deren konsistenten Weiterverarbeitung - allerdings nur Theorie ist. Aus genanntem Grund finden meist nur geschlossene Fragestellungen Anwendung. Durch das hohe Aggregationsniveau der Ergebnisse werden die ursprünglichen Einzelrisiken und deren Interdependenzen verschleiert, sodass die starre Erfassungsstruktur der Checkliste zu großen informatorischen Lücken führt. Deshalb sollte die Verwendung der Checklisten lediglich als Bestandteil der Risikoidentifikation, und nicht als das Instrument der Risikoidentifikation schlechthin, verstanden werden.

Expertenbefragungen sind zur Risikoidentifikation besonders zielführend, da bei der Informationsgewinnung die Erfahrungen und Kompetenzen der Wissensträger genutzt werden, um vorhandene Risiken möglichst vollständig zu erheben. Das Fachwissen der Prozessverantwortlichen bzw. der Wissensträger aller Unternehmensbereiche sollte bei der Risikobewältigung nicht außer Acht gelassen werden, da hier das Detailwissen über mögliche Risikoquellen besonders ausgeprägt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Erläutert die Notwendigkeit eines systematischen Risikomanagements in einem unsicheren und dynamischen Unternehmensumfeld.

2 System des Risikomanagements: Detaillierte Darstellung der Risikokategorien, Identifikationsmethoden, Bewertungsansätze, Steuerungsmöglichkeiten und Überwachungsprozesse im Risikomanagement.

3 Risikoberichterstattung: Analyse der gesetzlichen Anforderungen und Grundsätze an eine informative und entscheidungsrelevante Risikoberichterstattung im Lagebericht.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der vorgestellten Instrumente als Gradwanderung zwischen existenzsicherndem Schutz und chancenorientierter Wertsteigerung.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Risikocontrolling, Risikoberichterstattung, Kreditrisiko, Marktrisiko, operationelles Risiko, Value at Risk, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung, KonTraG, MaRisk, Lagebericht, Eigenkapital, Frühwarnsysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Aufbau und die Implementierung eines ganzheitlichen Risikomanagement- und Überwachungssystems für Finanzdienstleister und dessen Integration in die Risikoberichterstattung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Kategorisierung von Bankrisiken, Methoden zur Risikoidentifikation, quantitative und qualitative Bewertungsverfahren sowie die regulatorischen Anforderungen an die Risikoberichterstattung im Lagebericht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Risiken nicht nur als Bedrohung, sondern als aktive Steuerungsgröße begriffen werden können, um den Unternehmenswert durch bewusstes Chancen- und Risikomanagement zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen des Risikomanagements mit regulatorischen Vorgaben (wie MaRisk und KonTraG) verknüpft und durch eigene Darstellungen von Prozessen und Modellstrukturen erläutert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei Säulen des Risikomanagements: die Risikostrategie, das operative Risikocontrolling mit Identifikation, Analyse und Steuerung, sowie die strukturierte Risikoberichterstattung gemäß gesetzlicher Normen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Risikomanagement, Risikocontrolling, Value at Risk, Risikoberichterstattung, MaRisk, KonTraG, Risikotragfähigkeit und operationelle Risiken.

Warum sind Standardmethoden wie Checklisten allein nicht ausreichend?

Checklisten haben oft ein zu hohes Aggregationsniveau, welches die Interdependenzen zwischen Einzelrisiken verschleiert und zu informatorischen Lücken führt; daher sind sie nur als ergänzendes Instrument zu umfassenderen Analysen zu sehen.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Risiko- und Krisenmanagement?

Während das Risikomanagement präventiv auf die Identifikation und Steuerung latenter Risiken ausgerichtet ist, fokussiert das Krisenmanagement auf die Bewältigung bereits eingetretener oder unmittelbar drohender existenzgefährdender Krisensituationen.

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Details

Titel
Risikomanagement und Risikoberichterstattung bei Finanzdienstleistern
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Note
1,3
Autor
Fabian Steinhoff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
134
Katalognummer
V132211
ISBN (eBook)
9783640377367
ISBN (Buch)
9783640377749
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Risikomanagement Risikoberichterstattung Finanzdienstleistern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Steinhoff (Autor:in), 2008, Risikomanagement und Risikoberichterstattung bei Finanzdienstleistern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132211
Blick ins Buch
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