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Eleonora und Lelio in "Il teatro Comico" von Carlo Goldoni. Wer ist Protagonist?

Titel: Eleonora und Lelio in "Il teatro Comico" von Carlo Goldoni. Wer ist Protagonist?

Referat (Handout) , 2022 , 4 Seiten , Note: Keine

Autor:in: Natalia Beletskaya-Devyataykina (Autor:in)

Romanistik - Italianistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

"Il teatro comico" oder "Das komische Theater" entstand im Jahr 1750. Der Autor ist Carlo Goldoni. Das Werk stellt aus sich die Komödie dar, die aus 3 Akten (Aufzügen) besteht. Im Personenverzeichnis wird folgende Situation gegeben: Orazio ist der Direktor und in der Komödie spielt er Octavio, Placida erst die erste Schauspielerin, danach Rosaura; Beatrice ist zweite Schauspielerin; Eugenio ist auch Schauspieler, aber in der Komödie verliebter Florindo; Lelio – ein Poet; Eleonora – eine Sängerin; Victoria - Schauspielerin und in der Komödie Colombina; Tonino – ein Venezianer und in der Komödie Pantalone; Petronio – ein Doktor in der Komödie; Anselmo – Brighella; Gianni spielt Arlecchino; der Souffleur; ein Bedienter der Sängerin, der redet; Theaterbediente, die nicht sprechen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ausgangssituation des Theaters im 18. Jahrhundert

2.1 Carlo Goldoni und seine Reform des Theaters

3. Analyse der theatralen Strukturen

3.1 Personenkonstellation und Rollenverteilung

3.2 Die metatheatrale Ebene

4. Die Bedeutung von Maske und Identität

5. Schlussbetrachtung und Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Theaterreform von Carlo Goldoni im 18. Jahrhundert, wobei der Fokus auf der Transformation der komischen Bühnenkunst, der psychologischen Tiefe der Charaktere und der Abkehr von starren Maskentypen liegt.

  • Historische Einordnung des "Teatro comico" von 1750.
  • Untersuchung der Rollenkonzepte und der metatheatralen Reflexion im Stück.
  • Die moralische Funktion des Theaters im Kontext der Aufklärung.
  • Strukturelle Analyse der Komödienschrift (Aufbau in drei Akten).
  • Gegenüberstellung von traditionellen Masken und modernem, individuellem Schauspiel.

Auszug aus dem Buch

Die Rolle des Schauspielers im neuen Theater

Il mondo e annoiato di veder sempre le cose istessi. Di sentir sempre le parole medesime, e gli uditori sanno cosa deve dir l'Arlecchino, prima ch'egli apra la bocca. Per me vi protesto, signor Orazio, che in pochissime commedie antiche recitero; sono invaghita del nuovo stile, e questo solo mi piace: dimani a sera recitero, perche, la commedia non e di carattere, e almeno condotta bene, e si sentono ben maneggiati gli affetti. Per altro, se non si compie la compagnia, potete anche far di meno di me.

Im zweiten Akt in anfänglichen Szenen werden implizit die wichtigsten Merkmale der neuen gesellschaftlichen Ordnung gezeigt, die theatralische Reform von Carlo Goldoni in sich trägt. Dem Schauspieler wird neue Rolle zugeschrieben, die ist ganz deutlich im Dialog zwischen Anselmo zu Lelio gezeigt wurde:

„ Ich will Ihnen sagen, mein Herr, in der Maske bin ich Brighella; ohne Maske aber bin ich , wo nicht Poet, doch ein Mensch, der Vernunft hat, um Dinge beurteilen kann, die zu feinem Gewerbe gehören. Ein unwissender Komödiant ist in seiner einzigen Vorstellung eines Charakters glücklich.

Ghe diro, patron. Colla maschera son Brighella. Senza maschera son un omo che, se non e poeta per l'invenziom, ha pero quel discernimento che basta per intender el so mistier. Un comico ignorante no pol riuscir in nissun carattere.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Theaterreform und die Relevanz von Goldonis Werk für die Entwicklung des modernen europäischen Schauspiels.

2. Die Ausgangssituation des Theaters im 18. Jahrhundert: Beschreibung der verkrusteten Strukturen der Commedia dell'arte und der Notwendigkeit einer ästhetischen Erneuerung.

2.1 Carlo Goldoni und seine Reform des Theaters: Detaillierte Betrachtung der methodischen und moralischen Ansätze Goldonis zur Veränderung der theatralen Praxis.

3. Analyse der theatralen Strukturen: Untersuchung des formalen Aufbaus und der internen Organisation innerhalb der Stücke.

3.1 Personenkonstellation und Rollenverteilung: Analyse der Figuren, ihrer Funktionen und der Abgrenzung von Typencharakteren zu individuellen Rollen.

3.2 Die metatheatrale Ebene: Diskussion darüber, wie sich das Theater selbst zum Thema macht und die Schauspieler über ihre Rollen reflektieren.

4. Die Bedeutung von Maske und Identität: Analyse der philosophischen Dimension der Maskierung und der menschlichen Identität im Kontrast zum Spiel.

5. Schlussbetrachtung und Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der nachhaltigen Wirkung der Reform auf das Theaterwesen.

Schlüsselwörter

Carlo Goldoni, Teatro comico, Commedia dell'arte, Theaterreform, metatheatralische Reflexion, Schauspielkunst, Maske, Identität, Rollenbild, 18. Jahrhundert, Venedig, moralische Funktion, Bühnenkunst, Dramaturgie, Aufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die grundlegende Transformation des Theaters im 18. Jahrhundert durch Carlo Goldoni, der die starren Strukturen der Commedia dell'arte zugunsten menschlicherer und moralisch fundierterer Stücke aufbrach.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Übergang vom Typentheater zum Charakterdrama, die Metareflexion über Schauspiel als Beruf und die soziale Funktion des Theaters.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Goldoni durch seine Reform die psychologische Tiefe der Charaktere auf der Bühne etablierte und die Maske als starres Element in Frage stellte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und theaterwissenschaftliche Analyse, die den Primärtext (Goldonis Stücke) in den historischen und poetikgeschichtlichen Kontext einbettet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Analyse der theatralen Strukturen, konkret der Rollenkonstellation sowie der expliziten Verhandlung des neuen Stils in den Dialogen der Figuren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Goldoni, Theaterreform, Maske, Identität, Charakterdrama, Metatheater und Aufklärung sind die bestimmenden Begriffe.

Wie unterscheidet sich die Rolle innerhalb und außerhalb der Maske nach Goldoni?

Goldoni lässt seine Charaktere reflektieren, dass die Maske eine reduzierte, eindimensionale Figur darstellt, während der Schauspieler ohne Maske seine Vernunft und Individualität als Mensch entfalten kann.

Welche Bedeutung kommt dem "Teatro comico" von 1750 zu?

Dieses Werk dient als zentrales Beispiel für die theoretische und praktische Umsetzung der Reform, indem es die Probleme des alten Stils thematisiert und eine modernisierte, natürlichere Spielweise fordert.

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Details

Titel
Eleonora und Lelio in "Il teatro Comico" von Carlo Goldoni. Wer ist Protagonist?
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
Keine
Autor
Natalia Beletskaya-Devyataykina (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
4
Katalognummer
V1322447
ISBN (PDF)
9783346815347
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eleonora lelio comico carlo goldoni protagonist
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natalia Beletskaya-Devyataykina (Autor:in), 2022, Eleonora und Lelio in "Il teatro Comico" von Carlo Goldoni. Wer ist Protagonist?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1322447
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Leseprobe aus  4  Seiten
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