Naples, deuxième plus grande métropole balnéaire après Barcelone, est située au sud-ouest de l'Italie près du Vésuve sur la côte ouest du golfe de même nom, où elle est baignée par la mer tyrrhénienne, partie de la mer Méditerranéenne. Or,
paradoxalement Anna Maria Ortese par l’intitulé de son ouvrage « la mer ne baigne pas Naples » paraît prétendre le contraire. Nous allons donc analyser la question, comment la mer Méditerranée est représentée dans son texte "Un paio de
occhiali", en particulier par l’approche de la scène du balcon. À des fins de comparaison, nous allons procéder à une mise en parallèle d’une visualisation de la mer à partir d’un autre balcon, à travers les yeux de Paul Valéry dans "Inspirations
méditerranéennes". Depuis sa naissance Paul Valéry se trouve en contact étroit avec un port de moyenne importance au pied d`une colline situé sur la côte du Languedoc. Il nous communique son bonheur d'y être né ; ce qui dénote une atmosphère sereine sur laquelle nous achèverons l'examen.
Inhaltsverzeichnis
- Introduction
- La mer Méditerranée chez Anna Maria Ortese
- Die Szene des Balkons
- La mer Méditerranée chez Paul Valéry
- Die Perspektive des Balkons
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert die Darstellung der Mittelmeer-Thematik in zwei unterschiedlichen literarischen Werken. Es geht darum, wie Anna Maria Ortese in ihrem Text "Un paio di occhiali" die Beziehung zwischen der Stadt Neapel und dem Meer erkundet, im Gegensatz dazu wird untersucht, wie Paul Valéry in "Inspirations méditerranéennes" die Faszination und die Symbolik des Mittelmeers aus seiner persönlichen Perspektive betrachtet. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Szene des Balkons als Symbol für den Blick auf die Welt und die Wahrnehmung der sozialen Unterschiede.
- Die Rolle des Balkons als symbolischer Ort der Perspektive und der Wahrnehmung
- Die Darstellung des Mittelmeers in zwei unterschiedlichen literarischen Kontexten
- Die Verbindung zwischen sozialer Schicht und der Art der Mittelmeer-Darstellung
- Die Bedeutung der Sicht und der Sichtbarkeit in Bezug auf die soziale Realität
- Die Gegenüberstellung von positiver und negativer Mittelmeer-Symbolik
Zusammenfassung der Kapitel
- Introduction: Die Einleitung stellt die Stadt Neapel als Küstenstadt an der tyrrhenischen See vor und stellt den scheinbaren Widerspruch im Titel von Orteses Werk "Das Meer badet Neapel nicht" in den Vordergrund. Die Arbeit kündigt die Analyse der Darstellung des Mittelmeers in Orteses Text "Un paio di occhiali" an, wobei die Szene des Balkons im Vordergrund steht. Darüber hinaus wird ein Vergleich mit Valérys "Inspirations méditerranéennes" gezogen, um die Darstellung der Mittelmeer-Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.
- La mer Méditerranée chez Anna Maria Ortese: Dieses Kapitel analysiert die Darstellung des Mittelmeers in Orteses Werk "Un paio di occhiali". Es wird gezeigt, dass die See zunächst kaum eine Rolle spielt und erst in der Szene des Balkons in den Fokus rückt. Die Perspektive des Balkons wird als ein Symbol für die unterschiedlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten der verschiedenen sozialen Schichten interpretiert. Die Autorin verdeutlicht die Ungleichheit zwischen den reichen und den armen Menschen, die sich in der Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit des Meeres widerspiegelt.
- La mer Méditerranée chez Paul Valéry: Dieses Kapitel befasst sich mit der positiven Darstellung des Mittelmeers in Valérys Werk "Inspirations méditerranéennes". Valéry beschreibt seine tiefe Verbundenheit zur See und die ästhetische Faszination, die er empfindet. Aus der Perspektive seines Balkons betrachtet er die Aktivität des Hafens und die Schönheit des Mittelmeers. Der Text betont die Verbindung zwischen menschlicher und naturhafter Welt und die besondere Bedeutung der Licht- und Farbigkeit für die Wahrnehmung des Betrachters.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Schlüsselbegriffe der Mittelmeer-Darstellung, die soziale Schicht, die Perspektive des Balkons, die Symbolik der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, die ästhetische Wahrnehmung und die literarische Analyse von Anna Maria Ortese und Paul Valéry.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet der Titel „Das Meer badet Neapel nicht“ von Anna Maria Ortese?
Es ist eine metaphorische Aussage über die soziale Realität: Für die armen Schichten der Stadt ist das Meer (als Symbol für Freiheit oder Schönheit) oft unsichtbar oder unerreichbar.
Welche Symbolik hat der Balkon in Orteses „Un paio di occhiali“?
Der Balkon dient als Ort der Perspektive, der soziale Unterschiede verdeutlicht – je nachdem, wer was von dort aus sehen kann (oder darf).
Wie unterscheidet sich Paul Valérys Sicht auf das Mittelmeer?
Valéry beschreibt in „Inspirations méditerranéennes“ eine ästhetische, positive Verbundenheit zum Meer, geprägt von Licht, Harmonie und persönlichem Glück.
Welche Rolle spielt die soziale Schicht bei der Wahrnehmung des Meeres?
Die Arbeit zeigt, dass die Wahrnehmung der Natur (hier des Mittelmeers) stark durch die ökonomischen Lebensumstände der literarischen Figuren geprägt ist.
Was ist das Hauptthema des Vergleichs dieser beiden Autoren?
Es ist die Gegenüberstellung von positiver Naturmystik (Valéry) und der Darstellung von sozialem Elend und eingeschränkter Sichtbarkeit (Ortese).
- Quote paper
- Annely Kühn (Author), 2018, La représentation de la mer Méditerranée chez Anna Maria Ortese et Paul Valéry, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1323717