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Wo gehen wir hin?

Auseinandersetzung mit Leben und Tod am Beispiel des Filmes ‚Roundevouz mit Joe Black’

Title: Wo gehen wir hin?

Term Paper , 2006 , 13 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Bachelor of Arts Stefanie Hornig (Author)

Theology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit werde ich mich mit dem Thema „Woher wir kommen- Wohin wir gehen“ befassen. Die Auseinandersetzung mit dem Tod, assoziiert die Frage nach dem Leben und woher es kommt. Auch wenn es nahezu unmöglich ist, diese Frage zu beantworten, möchte ich in der Arbeit soviel wie möglich dazu herausfinden und auch im Zusammenhang mit dem Film Gedanken darüber entwerfen, wie die Frage möglicherweise beantwortet werden kann. Aus dem oben genannten Grund wird diese Frage nur am Rande untersucht werden.
Für das Thema habe ich den Film ‚Roundevouz mit Joe Black’ gewählt, da er sich auf den Tod, aber auch auf das Leben bezieht. Er zeigt, dass Leben und Tod zueinander gehören und von einander abhängig sind. Ein wichtiges Element in dem Film ist die Lebensgestaltung, insbesondere die Umsetzung eines moralischen Daseins. Meine zweite Arbeitsgrundlage ist die Liedkombination ‚Somewhere over the rainbow- What a wonderful world’, die im Abspann des Filmes gespielt wird, bzw. ‚What a wonderful world’ zuvor schon gegen Ende des Filmes im Hintergrund zu hören ist. Da die Kombination der beiden Titel einen interessanten Aufbau und Inhalt aufweist, habe ich mich dazu entschlossen, sie ebenfalls in der Hausarbeit zu analysieren und interpretieren. Der erste Titel behandelt indirekt die Frage nach dem Tod, also wohin wir gehen, der zweite Titel verweist direkt auf das irdische Dasein.
Anschließend wird in einem zweiten Teil der Arbeit die theologische Perspektive betrachtet, zu der ich Sekundärliteratur aus dem Bereich der Dogmatik nutzen werde.
Die Arbeit wird so gegliedert sein, dass Film und Theologie zunächst getrennt betrachtet werden und am Schluss ein Fazit steht. Im Zentrum des Fazits soll das Leben von Bill Parish, dem Hauptcharakter neben dem Tod, spielen. Die gewonnenen theologischen Erkenntnisse, die diese Arbeit ergeben wird, werden bestmöglich auf sein Leben übertragen und zeigen in wie weit ein gottgefälliges Leben verwirklicht werden kann. Bill dient so als Beispiel für alle anderen Menschen, vor allem für die, die davon überzeugt werden müssen, in einer modernen Gesellschaft nach moralischen Werten zu leben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Joe Black

2.1 Filmische Darstellung der Thematik

2.2 Textanalyse zu „Somewhere over the rainbow- What a wonderful world“

3 Theologische Aspekte

3.1 Woher wir kommen

3.2 Wohin wir gehen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die philosophischen und theologischen Fragestellungen „Woher wir kommen“ und „Wohin wir gehen“ anhand des Spielfilms „Rendezvous mit Joe Black“. Dabei wird analysiert, wie die Darstellung von Leben und Tod im Film sowie in der Liedkombination „Somewhere over the rainbow / What a wonderful world“ moralische Lebensführung und die christliche Jenseitsvorstellung reflektiert.

  • Die filmische Anthropomorphisierung des Todes und dessen Einflüsse auf die Lebensgestaltung.
  • Symbolik von Übergängen (Türbögen, Brücken) im Vergleich zur griechischen Mythologie.
  • Theologische Einordnung des Ursprungs menschlichen Lebens durch biblische Schöpfungsberichte.
  • Die Bedeutung von Sündenfall, Erlösung und Fegefeuer als Aspekte des christlichen Jenseitsverständnisses.
  • Analyse der moralischen Differenz zwischen einem gottgefälligen Leben und einem lasterhaften Dasein.

Auszug aus dem Buch

2.1 Filmische Darstellung der Thematik

Der Film beginnt die Thematik mit dem Einsatz einer Stimme, die sich in einem Dialog als Tod zu erkennen gibt. Sie beantwortet die Frage „Bist du der Tod?“ mit „Ja“ (1:58 Min.) und scheint aus dem Nichts zu kommen. Dieses Nichts kann im Kontext der Fragestellung als eine transzendente Welt gedeutet werden. In dieser Welt würden somit die Seelen der Menschen „wohnen“ die nur stimmlich wahrnehmbar sind, bis zum Zeitpunkt ihrer Geburt. Hieraus resultiert die Annahme, dass es ein Leben vor dem Tod geben kann.

Die anschließende „Geburt“ vollzieht sich mit dem Gang durch den Türbogen in der Bibliothek (28:55 Min.). Mit dem Eintritt in die Welt nimmt der Tod menschliche Gestalt an. Die Pforte durch die er schreitet ist ein Symbol für die Trennung von zwei Seiten, oder in diesem Fall von zwei Welten. Der Bogen, der keine Tür besitzt, symbolisiert den fließenden Übergang zwischen den Lebensbereichen. So wird schon am Anfang des Filmes darauf hingewiesen, dass es ein Leben nach dem Tod geben muss. Des Weiteren ist der Tod selbst ein Indiz für diese Annahme, da er in einer anderen Welt lebt und die Menschen dort mit hinnimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die zentrale Fragestellung der Arbeit ein und erläutert die methodische Herangehensweise, bei der der Film und theologische Literatur getrennt voneinander betrachtet werden.

2 Joe Black: In diesem Kapitel wird die filmische Symbolik des Todes sowie die Bedeutung der Liedtexte analysiert, um Bezüge zwischen irdischem Dasein und transzendenten Welten aufzuzeigen.

3 Theologische Aspekte: Dieser Teil widmet sich dem theologischen Hintergrund von Schöpfung und Jenseits, wobei biblische Belege und dogmatische Sekundärliteratur zur Argumentation genutzt werden.

4 Fazit: Das Fazit fasst die moralischen Lehren aus der Lebensführung der Filmcharaktere zusammen und verknüpft sie mit der christlichen Hoffnung auf ein ewiges Leben.

Schlüsselwörter

Rendezvous mit Joe Black, Moraltheologie, Leben und Tod, Jenseits, Schöpfung, Christliche Dogmatik, Bill Parish, Symbolik, Transzendenz, Filmwissenschaft, Erlösung, griechische Mythologie, Lebensgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den existentiellen Fragen nach der Herkunft und dem Ziel des menschlichen Lebens, reflektiert durch das Medium Film und die christliche Lehre.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören die Darstellung von Leben und Tod im Film „Rendezvous mit Joe Black“, die Symbolik von Übergängen und die biblische Fundierung menschlicher Existenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen irdischer Lebensweise und dem nachfolgenden Jenseits aufzuzeigen und dabei zu prüfen, wie ein gottgefälliges Leben umgesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine medienanalytische Interpretation des Films in Kombination mit einer theologischen Analyse anhand von Dogmatik-Literatur und biblischen Quellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine filmische Szenenanalyse, eine Interpretation der verwendeten Filmmusik sowie eine theologische Untersuchung von Schöpfungsgeschichte und Jenseitsvorstellungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Transzendenz, christliche Ethik, Anthropomorphisierung des Todes, Sinnfindung und das Leben nach dem Tod.

Wie interpretiert die Autorin die Rolle des „Todes“ im Film?

Die Autorin sieht im Film den Tod als einen Charakter, der die irdische Welt besucht, um von den Menschen zu lernen, wobei er gleichzeitig als Symbol für den Übergang in das Jenseits fungiert.

Warum wird der Kontrast zwischen Bill Parish und seinem Gegenspieler Drew hervorgehoben?

Dieser Kontrast dient als moralisches Lehrstück: Während Bill Parish durch sein aufrichtiges Leben auf das Paradies vorbereitet ist, verdeutlicht Drews lasterhaftes Verhalten die Konsequenzen der Abkehr vom Guten.

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Details

Title
Wo gehen wir hin?
Subtitle
Auseinandersetzung mit Leben und Tod am Beispiel des Filmes ‚Roundevouz mit Joe Black’
College
Ruhr-University of Bochum  (Katholisch Theologische Fakultät)
Course
Gladiator, Joe Black, Philadelphia & CO. - Der Tod in der modernen Unterhaltungskultur
Grade
2,3
Author
Bachelor of Arts Stefanie Hornig (Author)
Publication Year
2006
Pages
13
Catalog Number
V132381
ISBN (eBook)
9783640417919
ISBN (Book)
9783640417858
Language
German
Tags
Auseinandersetzung Leben Beispiel Filmes Black’
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Stefanie Hornig (Author), 2006, Wo gehen wir hin?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132381
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