Die Rentenreform 1957 in Deutschland anhand der Parteiendifferenzhypothese


Hausarbeit (Hauptseminar), 2022

18 Seiten, Note: 1,3


Inhaltsangabe oder Einleitung

Inwiefern spiegeln sich die parteipolitischen Ausrichtungen und Werte im politischen Willensbildungsprozess um die Rentenreform 1957 wieder?

Deshalb wird zunächst die Parteiendifferenzhypothese erklärt und historische Entstehungsbedingungen der Neuausrichtung des deutschen Rentensystem in den 1950-iger Jahren aufgezeigt werden.
Danach werden sich die politischen und gesellschaftlich wichtigen Akteure bei der Debatte angeschaut. Dabei liegt der Fokus auf den Parteien CDU und SPD sowie wichtigen Verbände, um die Öffentliche Meinung besser darzustellen. Anschließend daran werden die großen sechs Streitpunkte der Rentenreform 1957 aufgezeigt. Mit Hilfe von Sitzungsprotokollen und Pressemitteilungen werden die Positionen der Akteure verdeutlicht. Abschließend wird das Ergebnis zusammengefasst, und auf Hinblick der Ausgangsfrage, ob die Parteiendifferenzhypothese bei der Rentenreform 1957 bestätigt oder widerlegt werden kann.

Aufgrund des demographischen Wandels, der hohen Arbeitslosigkeit und der immer älter werdenden deutschen Gesellschaft, gibt es steigende Probleme bei der Umsetzung des Generationsvertrages im Rentensystem. Neue Ideen setzen auf ein Kapitaldeckungsverfahren. Jedoch stellt sich die Frage, warum wurde 1957 das bisherige Kapitalgedeckte Rentensystem zu Gunsten des heutigen Umlagefinanzierten Rentensystem aufgelöst. Die Rentenreform 1957 bedeutet eine Zäsur im deutschen Sozialstaat. Ursprünglich wurde die sogenannte „Rente“ als Zuschuss zum Lebensunterhalt gesehen, jedoch wurde im Lauf der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg die Renten eher zum Lohnersatz. Deshalb beschloss die Adenauer Regierung eine Neuausrichtung des deutschen Rentensystems. Auch wenn sich weitgehend alle politischen und gesellschaftlichen Akteure nach dem zweiten Weltkrieg über eine Rentenreform einig waren, gab es in der Ausführung und Umsetzung viele politischen Debatten unter den Akteuren.

Ziel der Hausarbeit ist es, jene wichtigen Streitpunkte bei der Reform aufzugreifen, um zu untersuchen, inwiefern die Rentenreform 1957 und deren Rentendebatten die Parteiendifferenzhypothese bekräftigt.

Details

Titel
Die Rentenreform 1957 in Deutschland anhand der Parteiendifferenzhypothese
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Institut für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
Sozialpolitik im Bundesländervergleich
Note
1,3
Autor
Jahr
2022
Seiten
18
Katalognummer
V1324045
ISBN (eBook)
9783346808400
ISBN (Buch)
9783346808417
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Besondere Stärke: • sehr gute Gliederung und Strukturierung der Argumente → gute Lesbarkeit • Theoretische Erwartungen konkret auf die Parteien bezogen • Historische Entwicklung der Rentenpolitik sehr gut dargelegt, wichtig für Verständnis der Kontextbedingungen der Reform von 1957 • Analyse: sehr gute Ausarbeitung der parteipolitischen Positionen zu den einzelnen Reformpaketen, auch der Einfluss von Verbänden und Gewerkschaften ist sinnvoll und bereichernd
Schlagworte
Rentensystem, Rentenreform, Parteiendifferenzhypothese
Arbeit zitieren
Marius Weiler (Autor:in), 2022, Die Rentenreform 1957 in Deutschland anhand der Parteiendifferenzhypothese, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1324045

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