Kiew im Mittelalter

Hauptstadt der Kiewer Rus


Seminararbeit, 2008
19 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Kiew - Mutter aller russischen Stadte
1.1 Quellenlage
1.2 Sekundarliteratur

2. Standrundgang durch Kiew
2.1 Wer waren die Rus?
2.2 Die Anfange - Wie alt ist Kiew wirklich?
2.3 Kiew im 12. Jahrhundert - Ein Stadtrundgang
2.3.1 Die Unterstadt - Ort der Handler und Handwerker
2.3.2 Auf dem Weg nach oben - Der Schlossberg
2.3.3 Im Zentrum der Macht - Der Kiewer Kreml
2.3.4 Walle, Tore, Kathedralen - Die Stadt Jaroslavs des Weisen
2.4 Glanz und Untergang einer Stadt

3. Die Stadt und ihre Menschen
3.1 Eine Stadt wie ihre Menschen - Stadtteile und ihre Funktionen
3.2 Ein Wals aus spitzen Staben - Das Stadtbild Kiews
3.3 Das Erbe der Rus

4. Schluss
4.1 Schlussbetrachtung

5. Anhang

Literaturverzeichnis

1. Kiew - Mutter aller russischen Stadte

Die Stadt Kiew (ukrainisch Km'B/Kyjiw; russisch KueB/Kijew) ist heute Hauptstadt der Ukraine und die groBte Metropole des Landes. Kiew liegt am bis hierhin fur klei- nere Seeschiffe befahrbaren Dnjepr und hat heute rund 2.700.000 Einwohner. In jungster Zeit war Kiew im westlichen Bewusstsein besonders prasent durch die Auswirkungen des Tschernobyl-Unfalls im Jahr 1986 und durch die sog. „Orangene Revolution44 im Jahr 2004. Hierbei war die Innenstadt Schauplatz der Massenproteste gegen eine (vermutlich) gefalschte Prasidentschaftswahl. Das Kiew aber auch eines der wichtigsten europaischen Zentren des Mittelalters war, ist weitgehend unbekannt. Der strategisch ausgezeichnet gelegene Platz lieB die Stadt zum wichtigen Knoten- punkt eines lukrativen Handels zwischen Orient und Okzident und zwischen Skandi- navien und dem Mittelmeer werden. Hierdurch wurde Kiew im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts zu einer der groBten Stadte Europas. Bis heute sind in Kiew bereits mehr als 60 Schatzfunde entdeckt worden mit insgesamt um die 3000 Schmuckge- genstanden aus Gold, Silber oder anderen Edelmetallen. Die bei Ausgrabungen ge- fundenen mittelalterlichen Topferei- und Schmiedeprodukte gehen in die Zehntau- sende.

Die folgende Arbeit mochte sich daher etwas eingehender mit der bewegten Stadtge- schichte Kiews beschaftigen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Zeit vom 8. Jahrhundert, dem Reich der Kiewer Rus, bis zur Zerstorung der Stadt am 6. Dezem- ber 1240 durch die Goldenen Horden der Mongolen. Die verschiedenen Stadtteile Kiews sollen eingehend betrachtet und deren Funktionen im Gesamtkonzept einer mittelalterlichen Stadt beleuchtet werden. AuBerdem werden wir uns den bedeutend- sten Gebauden der Stadt zuwenden und deren Geschichte im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung betrachten. Ein abschlieBender Vergleich mit dem Stadtbild mitte- lalterlicher Orte in Westeuropa und Skandinavien soll diese Arbeit abrunden.

Zur Forschungsliteratur

1.1 Quellenlage

Als wichtigste Quelle zur Kiewer Stadtgeschichte ist vor allem die altrussische Nes- torchronik zu nennen. Diese alteste erhaltene ostslawische Chronik gehort zu den wichtigsten Quellen uber die Geschichte der Rus. Der Entstehungsort der Nestor- chronik ist das Hohlenkloster zu Kiew, in der Kiewer Oberstadt.

Aber auch nichtrussische Quellen konnen hinzugezogen werden. So wird Kiew in der Kirchenchronik des Adam von Bremen mehrmals erwahnt. Auch Thietmar von Merseburg und der Monch Theophilus Presbyter lassen Kiew und das Reich der Rus in ihren Abhandlungen vorkommen.

1.2 Sekundarliteratur

Schaut man sich die aktuelle Lage der Forschungsliteratur zum Thema der Kiewer Stadtgeschichte an, so wird man feststellen, dass ein GroBteil der Texte lediglich in russischer Sprache vorliegen. Insbesondere das Werk „Drevny Kiev“ von Mikhail Karger[1] ware hier als wichtige Informationsquelle zu nennen. An deutschsprachli- cher Literatur ist besonders die Arbeit „Die Anfange Kievs in archaologischer Sicht“[2] von Eduard Muhle interessant. Des weiteren findet man verschiedene Passa- gen im „Handbuch der Geschichte Russlands“[3] und im von Joachim Herrmann he- rausgegebenen Buch „Welt der Slawen“[4]. Der groBte Teil der russischen Literatur muss fur diese Arbeit aber leider unberucksichtigt bleiben.

Einen wichtige Beitrag um das Wissen uber das mittelalterliche Kiew hat auch der Archaologe und Historiker Prof. Dr. Peter Tolocko geleistet. Auf die Ergebnisse sei­ner langjahrigen Forschung wird auch in dieser Arbeit bezuggenommen.

Eine genaue Aufstellung der verwendeten Quellen und Sekundarliteratur findet sich im Anhang der Arbeit.

2. Stadtrundgang durch Kiew

2.1 Wer waren die Rus?

Das Land der Kiewer Rus war ein mittelalterliches GroBreich dessen Zentrum die Stadt Kiew war. Das Reich erstreckte sich von Nowgorod im Norden bis hin nach Bersan und Tmutorokan in Suden.

Bereits im 9. Jahrhundert waren schwedische Wikinger (Warager) entlang der Flusse in das Gebiet des spateren Russland eingedrungen. Sie kamen als Handler oder als Rauber, je nachdem, wie sie die Moglichkeiten eines guten Gewinns einschatzten. Bald errichten sie erste befestigte Handelsplatze und begannen damit die einheimi- sche Bevolkerung zu unterwerfen. Um 850 hatten sie u.a. in Nowgorod und Kiew eigene Furstentumer errichtet, in denen die Wikinger jedoch nur eine dunne Ober- schicht stellten. Zur Sicherung ihrer Macht verbundeten und verheiratete die nordi- sche Oberschicht sich mit slawischen Adelsfamilien und nahmen ihr Sprache und Kultur an. Die Slawen nannten die Nordmanner „Rus“ (die Ruderer). Mit der Zeit wurde dieser Name fur das gesamte unter der Fuhrung Kiews vereinte Reich benutzt. Mit der Zeit wurde das Reich de Rus immer machtiger und im 10. Jahrhundert ge- lang es dem Russischen Fursten Swjatoslaw sogar einen groBen Teil des Balkans zu erobern.

Der Handel der Kiewer Rus war hauptsachlich auf Konstantinopel ausgerichtet. Hierdurch kam es zu einer engen kulturellen und politischen Verbindung der beiden Reiche. Dies fuhrte im Jahre 988 schlieBlich zur Christianisierung der Rus und zur Wahl der byzantinisch-orthodoxen Lehre.

Die GroBfursten der Rus waren in ganz Teilen Europas hoch angesehen. Durch ge- schickte Heiratspolitik wurden Familienbande unter anderem nach Skandinavien, Frankreich, England, Polen, Ungarn und ins deutsche Reich geknupft. Im Jahre 988 gelang es dem Kiewer GroBfursten sogar erfolgreich um die Hand der Schwester des ostromischen Kaisers anzuhalten. Damit ist er der erste europaische Furst dem die Ehre zuteil wird eine byzantinische Prinzessin zu heiraten. Dem deutschen Kaiser Otto III. war diese Bitte kurz zuvor verweht worden.

2.2 Die Anfange - Wie alt ist Kiew wirklich?

Laut der Grundungslegende in der Nestorchronik wurde Kiew von den Brudern Seek, Choriv und Kij gegrundet, die an den Ufern des Dnjeprs eine Burg errichteten und diese nach dem altesten Bruder Kiew nannten[5].

Im Jahre 1982 feierte die Stadt ihr 1.500-jahriges Bestehen. Durch dieses Jubilaum kann man den Eindruck bekommen, dass eine durchgehende Besiedelung ab dem 6. Jahrhundert historisch und archaologisch als gesichert gilt. Allerdings ist es vielmehr so, dass uber den Grundungszeitpunkt Uneinigkeit herrscht. Ein Teil der Stadthisto- riker und lokalen Archaologen vertreten durchaus die Ansicht, dass fruhestens ab dem 8. Jahrhundert von einer festen Siedlung gesprochen werden kann[6].

Zu den altesten Zeugnisse der Stadtgeschichte gehoren Zufallsfunde die im 19. und 20. Jahrhundert auf dem Schlossberg entdeckt wurden. Hier kamen unter anderem eine Lowenfigur, eine Fibel und Fundamentreste zu Tage. AuBerdem wurden in die- sem Bereich einige Munzen der Kaisers Anastasius I. (491 - 518) und Justinians I. (527 - 565) gefunden.[7] Im Jahr 1940 wurde eine Siedlungsschicht auf dem Schloss- berg freigelegt, die auf Grund von Keramikfunden in das 6. oder 7. Jahrhundert da- tiert wird. Es ist allerdings umstritten, ob aus diesen Funden auf eine ununterbroche- nen Besiedlung des Schlossberges seit dem 6. Jahrhundert geschlossen werden kann.

So wurde namlich uber dieser ersten Siedlungsebene eine „fundleere Lehmschicht“[8] ausgegraben. Erst uber dieser fundleeren Schicht konnte ein neuer Siedlungshorizont gefunden werden. Diese zweite Schicht wurde auf das 9. oder das 10. Jahrhundert datiert. In ihr wurden die Reste einiger Wohngebauden und Keramik gefunden.

Der sudlich des Schlossbergs gelegene Altkiewer Berg gilt ebenfalls als eines der am fruhsten bewohnten Gebiete der Stadt. Hier forderten Ausgrabungen die Reste einer kunstlichen Befestigung zu Tage, deren Graben- und Wallanlage einen Bereich von ca. 2 ha des Hochplateaus abgrenzte. Im Zentrum befand sich vermutlich ein heidni- sches Heiligtum. Darauf lasst ein groBer Steinquader von 4,2 x 3,5 m GroBe schlie- Ben, der als Altar gedient haben konnte.[9]

2.3 Kiew im 12. Jahrhundert - Ein Stadtrundgang

Seine Blutezeit erreichte Kiew im 12. Jahrhundert. Durch Handel und geschickte Politik war die Stadt zu einem wichtigen europaischen Zentrum aufgestiegen, das Handler aus vielen Landern anzog. Zu dieser Zeit erstreckte sich die Stadt uber eine Flache von 400 ha und zahlte vermutlich 50.000 Einwohner[10]. Zum Vergleich: Koln, die groBte mittelalterliche Stadt Deutschlands, hatte lediglich 30.000 Einwohner. Kiew unterhielt Handelsbeziehungen zu vielen Gebieten, zum Beispiel nach Boh- men, zum deutschen Reich, nach Skandinavien und nach Byzanz. Exportiert wurden insbesondere Pelze, Wachs, Honig und handwerkliche Produkte wie Schmuck. Im- portiert wurden Edelmetalle, Stoffe, Gewurze, Wein und Olivenol.

2.3.1 Die Unterstadt - Ort der Handler und Handwerker

Direkt am Fluss gelegen waren die ausgedehnten Dockanlagen der Stadt. Von hier aus fuhrten holzerne Tore in das Stadtviertel der Handler und Arbeiter, die Unterstadt oder Podol. Die Unterstadt war das groBte Stadtviertel im mittelalterlichen Kiew. Es war der Ort der Handwerker und Handler. Zur Blutezeit der Stadt nahm dieses Han­dels- und Gewerbegebiet eine Flache von mehr als 200 ha ein. Die Umzaunung der Unterstadt, in Chroniken des 12. Jahrhunderts auch „Stolpie“ genannt[11], bestand je- doch lediglich aus einer Holzwand aus waagerechten Balken. Sie konnte daher im Kriegsfall nicht wirklich als Verteidigungsanlage gedacht gewesen sein, sondern sollte vermutlich vielmehr umherziehende Rauberbanden und potentielle Einbrecher aus der Stadt fernhalten. Das Herz der Unterstadt war der Hauptmarkt, der Torgo- visce. Dieser zentrale Markt diente auch als Treffpunkt des Vece, einer Art von stad- tischer Volksversammlung [12]. An der Stirnseite des Platzes stand eine der steinernen Kirchen der Stadt: die Pirogosca-Zentralkathedrale. Sie wurde zwischen 1132 und 1135 errichtet.

Das Stadtbild der Unterstadt setzt sich zusammen aus kleinen Stadtgehoften. Diese bestanden meist aus einem Wohnhaus und mehreren Wirtschaftsgebauden. Die Gro- Be dieser Hofe betrug 650 bis 700 m . Die meisten Hofe waren durch eine zwei Me­ter hohe Holzwand oder durch angespitzte Palisaden geschutzt. Die Wande der Hau­ser wurden aus 20 bis 30 cm dicken Balken in Blockhausbauweise errichtet. Bei Ausgrabungen in den 70er Jahren wurden Reste mehrerer dieser Hofkomplexe frei- gelegt .[13] Der Eingang zu den Gebauden war niemals unmittelbar uber die StraBe er- reichbar sondern konnten nur uber den Hofplatz betreten werden. Das Einfahrtstor zu den Gehoften war etwas zuruckversetzt, wahrscheinlich um Ausweichstellen fur Gegenverkehr zu schaffen. Nachts konnte das Tor fest verschlossen werden. Damit wurde das Gehoft zu eine kleine Festung in der Stadt[14]. Diese „Miniburgen“ wurden von den Handwerkern und Handlern der Stadt bewohnt und bewirtschaftet. Es gab Werkstatten fur Eisen- und Stahlbearbeitung, Juweliere und Topfer. Ab dem 11. Jahrhundert gab es auBerdem Handwerker die sich auf die Herstellung von Glas, Email, Niello[15], Granulation[16] und Glasur spezialisiert hatten. Insgesamt hat man archaologische Zeugnisse von mehr als 60 verschiedenen handwerklichen Berufen gefunden. Der Monch Theophilus Presbyter lobt das Kiewer Handwerk in seiner Abhandlung uber das Kunsthandwerk. Er schreibt von „ kunstvollen Schmelzarbei- ten und mannigfachen Niellos, die die Russia anfertigen“.[17] Die Bedeutung der Kie­wer Unterstadt lasst sich auch daran erkennen, dass hier mehr als 11.000 arabische Dirhams gefunden wurden. Seltsamerweise wurden nur eine geringe Anzahl byzanti- nischer Munzen gefunden, obwohl seit dem 9. Jahrhundert rege Handelskontakte zwischen Byzanz und Kiew nachgewiesen sind .[18]

2.3.2 Auf dem Weg nach oben - Der Schlossberg

Rund 80 Meter uber dem Dnjepr erhebt sich der Schlossberg. Bei Grabungen wurden hier Reste einiger Wohnhauser sowie verschiedene Munzen gefunden. Der Archao- loge und Historiker Dr. Peter Tolocko vertritt die Ansicht, dass der Schlossberg ein bedeutender Teil der Stadt war, in dem Angehorige der Kiewer Oberschicht lebten. Diese Ansicht wird jedoch nicht von allen Wissenschaftlern geteilt. Der ebenfalls bedeutende Historiker Dr. Mikhail Karger kommt auf Grund der gleichen Grabungs- ergebnisse zu dem Schluss, dass es sich beim Schlossberg ursprunglich um den Stadtteil einer armeren Bevolkerungsgruppe handelte, die vornehmlich von der Jagd, dem Landbau und dem Fischfang lebte.[19]

Aufgrund seiner prominenten Lage uber dem Dnjepr gilt der Schlossberg heute als der wahrscheinlichste Ausgangspunkt einer Besiedelung der Stadt. Erste Siedlungs- zeugnisse werden von Tolocko teilweise bis in das 5. Jahrhundert zuruckdatiert. Ob der Schlossberg seit dem aber ununterbrochen bewohnt war, ist bis heute Thema leb- hafter Diskussion.

2.3.3 Im Zentrum der Macht - Der Kiewer Kreml

Unmittelbar sudlich vom Schlossberg liegt der Altkiewer Berg. Dieser bot aufgrund seiner topografischen Lage ebenfalls gute Bedingungen fur eine Siedlung. Nach drei Seiten fallen die Hange steil ab und boten somit einen naturlichen Schutz vor Angrei- fern. Nur zur Ebene im Sudosten musste das Areal befestigt werden.

Durch das Podol-Tor gelangte man von der Unterstadt in den Stadtteil der Kiewer Fursten und Bojaren[20], dem ummauerten Kreml. Der Kiewer GroBfurst Vladimir Svjatoslavic lieB wahrend seiner Regierungszeit (980 - 1015) die wichtigsten Ge- baude der Stadt mit einem machtigen Verteidigungswall umgeben. Durch die Kons- truktion aus Holz und Erde wurde ein insgesamt 10 ha groBes Areal umschlossen. Das Wort Kreml kommt vom altslawischen Wort fur umranden, umzaunen und be- zeichnet ursprunglich den am starksten befestigten Teil einer Siedlung oder Stadt. Ein solcher Bereich wird auch als Zitadelle bezeichnet. Innerhalb des Kremls befan- den sich alle Gebaude, die besonders geschutzt werden sollten, wie zum Beispiel der Furstenpalast, das Munitionslager und die Kirche. Aber auch wichtige Handwerksbe- triebe und vor allem die Hauser der Gefolgsleute des Furstens konnten innerhalb des Kremls liegen.

Neben dem erwahnten Podol-Tor fuhrten noch zwei andere Tore in den Kreml. Eines davon war das sogenannte Parade oder Sophientor, welches aus Stein erbaut war und einen gewolbten Torbogen besaB.[21]

Das groBte Gebaude des Kremls war die Zehntkirche. Im Jahr 988 wurde in Kiew das Christentum als Staatsreligion eingefuhrt. Die Arbeiten an der Zehntkirche be-

[...]


* Karger, Mikhail: Drevny Kiev (Ancient Kiev) Moscow-Leningrad: Academy of Sciences, 1958.

1 Eduard Muhle: Die Anfange Kievs (bis ca. 980) in archaologischer Sicht. Ein Forschungsbericht. In: Jahrbucher fur die Geschichte Osteuropas 53 (35/1987) S. 80 - 101.

2 Manfred Hellmann Hg.: Handbuch der Geschichte Russlands. Band 1. Von der Kiever Reichsbil- dung bis zum Moskauer Zartum. Stuttgart 1981.

3 Joachim Herrmann: Welt der Slawen. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. Munchen 1991.

4 Erich Donnert: Das Kiewer Russland. Kultur und Geistesleben vom 9. bis zum beginnenden 13. Jahr­hundert. Leipzig 1983. S. 23.

5 Vgl. hierzu auch Eduard Muhle, S. 80 - 81.

6 Eduard Muhle, S. 82 - 84.

7 Eduard Muhle, S. 83.

8 Joachim Herrmann Hrsg.: Welt der Slawen. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. Munchen 1991. S. 207.

9 Joachim Herrmann, S. 209.

10 Joachim Herrmann, S. 209

11 Das Vece war eine Art von stadtischer Volksversammlung im Gebiet der Rus, der alien freien, mannlichen Stadtbewohner angehorten. Es fungierte als Gegenpol zur furstlichen Macht und als Instrument zur Durchsetzung von Interessen der Stadtbewohner. Die Kompetenzen gingen teilweise bis hin zur Wahl und Absetzung von Fursten, Posadniks und Bischofen.

12 Eduard Muhle, S. 94.

13 Carsten Goehrke: Russischer Alltag. Eine Geschichte in neun Zeitbildern. S. 110.

14 Niello ist eine schwarze Verzierung auf Silber oder Gold. Sie wird durch gravierte Stahlplatten in das Metall eingepressten.

15 Die Granulation ist eine antike Goldschmiedetechnik, bei der kleinste Goldkugelchen so zusam- mengeschweiRt werden, dass sie nur an ihren jeweiligen Beruhrungspunkten miteinander verbun- den sind.

16 Theophilus Presbyter: Technik des Kunsthandwerkes im 10. Jahrhundert. Des Theophilus Presbyter Diversarium artium schedulla. In Auswahl neu hg. von W. Theobald. Berlin 1933. S. 9 ff.

17 Joachim Herrmann, S. 207.

18 Eduard Muhle, S. 81-84.

19 Bojaren waren Adlige die unterhalb des Ranges eines Fursten standen.

20 Joachim Herrmann, S. 208.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Kiew im Mittelalter
Untertitel
Hauptstadt der Kiewer Rus
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Philosophisches Institut )
Veranstaltung
Das Reich der Kiewer Rus
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
19
Katalognummer
V132406
ISBN (eBook)
9783640425570
ISBN (Buch)
9783640423408
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kiew, Kiev, Kiewer Rus, Kiever Rus, Russ, Rus, Wikinger, Russland, Mittelalter, Rußland, Kreml, Stadt, Mittelalterliche Stadt, Stadtgeschichte, Ukraine, Weißrussland, Dnepr, Dnjepr
Arbeit zitieren
Jan Patrick Faatz (Autor), 2008, Kiew im Mittelalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132406

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Kiew im Mittelalter


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden