Ziel der Arbeit ist es, einen Einblick in den aktuellen und zukünftigen Handel zu geben. Um die Forschungsfrage: "Wie hat sich die zunehmende Digitalisierung in Deutschland auf den stationären Handel ausgewirkt?" beantworten zu können, soll ein konkretes Verständnis für die aktuelle Situation gewonnen werden, um einen genauen Einblick in die Thematik zu erhalten.
Dafür wird in der Arbeit der allgemeine Handel und der neuwertige, digitalisiere Handel definiert und die beiden verglichen. Die einzelnen Komponenten sollen, um eine Unterscheidung zu erkennen und die aktuelle Sachlage zu verstehen, analysiert und definiert werden. Der Kunde soll dabei eine große Rolle spielen, denn an ihm soll erkannt werden, welcher Handel aktuell beliebter ist und warum das so ist. Schlussendlich soll die Arbeit nach der Erforschung aussagen, ob der reine stationäre Handel neben dem digitalisierten Handel überleben kann oder ob eine Kombination des Online-Handels mit dem stationären Handel notwendig ist.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
1.1 Corona-Krise
1.2 Amazon der E-Commerce-Marktgigant
2 Grundlagen des Handels
2.1 Der Handel
2.1.1 Der Händler
2.1.2 Definition Digitale Transformation
2.1.3 Veränderung der Digitalisierung auf den Handel
2.2 Vertriebsarten des Handels
2.3 Definition Stationärer Handel
2.3.1 Vorteile im stationären Handel
2.3.2 Nachteile im stationären Handel
2.4 Definition Online- Handel
2.4.1 Vorteile im Online-Handel
2.4.2 Nachteile im Online-Handel
3 Der Kunde
3.1 Der Wandel der Kundenbedürfnisse
3.2 Unterschiede im Targeting
3.2.1 Definition Targeting
3.2.2 Generation Z und das Casual Shopping
3.2.3 Technologischer Fortschritt
3.2.4 Nonstop Konsumenten
3.2.5 Pain- und Gain- Points des Kunden im Handel
4 Handelsstrategien
4.1 Die Handel Evolution
4.1.1 Multichannel-Handel
4.1.2 Cross-Channel-Handel
4.1.3 Omnichannel-Handel
5 Customer Journey
5.1 Definition Customer Journey
5.2 Customer Journey in der Praxis
5.3 Die Omnichannel Customer Journey
5.3.1 Customer Journey unterschiede
6 Handlungs- und Optimierungskonzept für Händler
6.1 Pain- und Gain-points im Customer Journey
6.2 Omnichannel-Konzept
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, mit denen der stationäre Non-Food-Handel in Deutschland aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und des wachsenden Online-Handels konfrontiert ist. Das primäre Ziel besteht darin, durch die Untersuchung von Kundenbedürfnissen und digitalen Vertriebsstrategien aufzuzeigen, ob ein rein stationärer Handel überlebensfähig ist oder eine Verknüpfung mit Online-Kanälen notwendig wird.
- Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Kaufverhalten
- Vergleich und Abgrenzung von stationärem Handel und E-Commerce
- Analyse der Customer Journey und der Rolle von "Channel-Hopping"
- Bedeutung der Generation Z für moderne Handelsstrategien
- Optimierungskonzepte für Händler wie Omnichannel-Management
Auszug aus dem Buch
1.2 Amazon der E-Commerce-Marktgigant
„Nicht ohne Grund sprechen Handelsexperten bereits von der Amazonisierung des Handels […]“ (Heinemann 2022: S.5) Seit 1994 gibt es Amazon. Zuerst etablierte Amazon sich mit einem Online-Buchhandel. (vgl. Gandorfer 2016) Heute verkauft Amazon diverse andere Produkte. Man könnte meinen nahezu alles ist auffindbar auf Amazon.de. Denn Amazon dominiert den Deutschen Handel. „So informieren sich immer mehr Verbraucher vor einem Kauf über die Preise bei Amazon – und zwar nicht nur beim Online-Shopping, sondern auch im stationären Handel.“ (Heinemann (2022): S. 89) Es entsteht also ein Preis vergleich durch Amazon, um die besten Konditionen zu ergattern. In der nächsten Abbildung ist zu sehen wie viel Macht Amazon im Online-Handel hat. Dazu wird der Umsatz anderer Online-Händler mit dessen von Amazon vergleicht.
Im Rahmen einer Statista Studie wird ein Ranking der 100 größten Online-Shops in Deutschland von dem E-Commerce Händler Amazon.de angeführt. Ersichtlich ist, dass Amazon mit Abstand den größten E-Commerce Umsatz in Deutschland erzielt. Rund 13.875,5 Milliarden Euro Umsatz hat Amazon im Jahr 2020 erzielt. Der Nachfolger Otto.de erreicht im Jahr 2020 4.500 Millionen Euro Umsatz, was eine Abweichung von 68% ausmacht. Das sei laut Heinemann so, da Amazon ein enormes Sortiment und ein exzellenter Service zum Beispiel als Prime-Konzept anbietet, welches die Kunden Bindung fördert. (vgl. Heinemann 2022: S.89) Daraus erschließt sich, dass es für kleine Online-Händler gegen den stark umkämpften E-Commerce-spitzenreiter Amazon immer schwieriger ist Wachstum zuzunehmen. Laut Heinemann kaufen 85% der deutschen Online-Kunden regelmäßig bei Amazon.de ein. (vgl. Heinemann 2022: S.4). Feststellen lässt sich daran auch, dass es nicht nur ein Kampf für reine stationäre Händler ist, sich gegen den Online-Handel durchzusetzen, sondern dass auch intern des Online-Handel ein starker Wettkampf herrscht. Zukünftig ist davon auszugehen, dass Amazon auch weiterhin jährlich um 20% weiterwächst. (vgl. Heinemann: S.89)
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage zum Wandel des stationären Handels durch die Digitalisierung und Corona-Krise ein.
2 Grundlagen des Handels: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe des Handels inkl. Digitale Transformation sowie die Unterschiede zwischen stationärem Handel und Online-Handel.
3 Der Kunde: Hier wird der Wandel der Kundenbedürfnisse und das Targeting, insbesondere unter Berücksichtigung der Generation Z und technologischer Fortschritte, analysiert.
4 Handelsstrategien: Dieses Kapitel erläutert die Evolution der Handelsformen vom Multichannel- über den Cross-Channel- bis hin zum Omnichannel-Handel.
5 Customer Journey: Die Customer Journey wird als strukturierter Kaufprozess erklärt und um das Phänomen des "Channel-Hopping" erweitert.
6 Handlungs- und Optimierungskonzept für Händler: Hier werden Lösungsansätze anhand von Pain- und Gain-Points sowie die Implementierung eines Omnichannel-Konzepts abgeleitet.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und betont, dass der stationäre Handel verstärkt auf Kundenbindung und Omnichannel-Strategien setzen muss.
Schlüsselwörter
Online-Handel, Stationärer Handel, Digitale Transformation, E-Commerce, Kundenbedürfnisse, Targeting, Generation Z, Customer Journey, Omnichannel-Strategie, Multichannel, Cross-Channel, Channel-Hopping, Amazon, Kaufverhalten, Handelsstrategien
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie sich die fortschreitende Digitalisierung auf den stationären Non-Food-Handel in Deutschland auswirkt und welche Herausforderungen und Chancen damit einhergehen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des Handels, den Wandel von Kundenbedürfnissen, die Abgrenzung von Vertriebsstrategien (Multichannel/Omnichannel) und die Customer Journey im digitalen Zeitalter.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, ein Verständnis für die aktuelle Wettbewerbssituation zu schaffen und zu klären, ob der reine stationäre Handel überleben kann oder eine Integration von Online-Komponenten zwingend erforderlich ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche sowie die Analyse aktueller Statistiken und Studien zur Digitalisierung im Handel.
Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Untersuchung im Fokus?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Problemstellung des stationären Handels, der Definition digitaler Begriffe, der Analyse des Kundenverhaltens (Targeting) und der Entwicklung hin zum Omnichannel-Konzept.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die inhaltliche Ausrichtung?
Zentrale Begriffe sind Digitalisierung, Omnichannel-Strategie, Customer Journey, Online-Handel, stationärer Handel und Amazonisierung des Handels.
Welche Rolle spielt die Generation Z für die Ergebnisse der Arbeit?
Die Generation Z wird als "Always-on"-Generation identifiziert, deren Digitalaffinität und Wunsch nach unkompliziertem "Casual Shopping" die Marketingstrategien und das Targeting der Händler maßgeblich beeinflussen.
Weshalb wird die "Customer Journey" als zentral für Händler hervorgehoben?
Sie ist zentral, da Kunden heute über verschiedene Kanäle hinweg interagieren ("Channel-Hopping"). Nur durch das Verständnis dieser Kontaktpunkte können Händler ihre Prozesse optimieren und Kunden langfristig binden.
- Arbeit zitieren
- Vanessa Weinberger (Autor:in), 2022, Online-Handel und stationärer Handel. Herausforderungen der digitalen Transformation im Deutschen Handel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1324237