"Don´t worry, be happy" - das ist ein allseits bekannter Song von Bobby McFerrin und besonders Zeitungsverleger und -redakteure werden dieses Lied heutzutage wohl sehr oft hören müssen, um nicht komplett zu verzweifeln. Schließlich gilt die prestigeträchtige Zeitungsbranche aufgrund der Expansion des Internets als zunehmend gefährdet, weswegen es sinnvoll erscheint, sich mit dieser Branche im Rahmen einer Fernsehserie auseinander zu setzen, zumal es bisher noch kein serielles Format in diese Richtung gab. Das Comedy-Format "Die Lokalredakteure" thematisiert die alltäglichen Probleme der relativ neuen, politisch konservativen Lokalzeitung "Schwabenheimer Tagblatt" und die Identitätskrisen der Redaktionsmitglieder, die vom vermeintlichen Traumberuf des Journalisten desillusioniert worden sind.
Inhaltsverzeichnis
I. Serienpitch
II. Serienkonzept
1.) Logline
2.) Prämisse und Tonart
3.) Konzept und Erzählmechanik
4.) Hauptcharaktere
Der Ressortleiter Georg "Schorsch" Dollinger - Der gezwungene Choleriker
Die Sekretärin Andrea Rohwolt - Die zweifelnde Konfliktschlichterin
Die Volontärin Sandra "Sandy" Ackermann - Die zwiespältige Diva
Der Redakteur Hubert Schwitzbart - Der vermeintliche Chaot
Der Geschäftsmann Dr. Bodo Eckmann - Der geradlinige Anzugträger
5.) Wechselnde Nebencharaktere bzw. Komparsen
6.) Pilotfolge: Die neue Volontärin
Teaser
7.) Ansätze für einzelne Episoden
Auf Besuch in der Provinz
Zwei Welten
Unerwartetes Angebot
Dollingers andere Seite
Däubel in der Krise
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit entwickelt ein serielles Comedy-Format für das Fernsehen, das den alltäglichen Redaktionsalltag der Lokalzeitung „Schwabenheimer Tagblatt“ satirisch beleuchtet. Ziel ist es, die interne Dynamik und Identitätskrisen eines heterogenen Teams im Angesicht wirtschaftlicher Umstrukturierungen und des Identitätsverlusts der Lokalpresse humorvoll aufzuarbeiten.
- Entwicklung eines tragikomischen Comedy-Formats im journalistischen Milieu
- Analyse der Redaktionskultur und spezifischer Charakterkonstellationen
- Erarbeitung der Erzählmechanik und dramaturgischer Strukturen für eine TV-Serie
- Reflexion über den Stellenwert regionaler Zeitungen im Zeitalter digitaler Expansion
Auszug aus dem Buch
I. Serienpitch
Don't worry, be happy - das ist ein allseits bekannter Song von Bobby McFerrin und besonders Zeitungsverleger und -Redakteure werden dieses Lied heutzutage wohl sehr oft hören müssen, um nicht komplett zu verzweifeln. Schließlich gilt die prestigeträchtige Zeitungsbranche aufgrund der Expansion des Internets als zunehmend gefährdet, weswegen es sinnvoll erscheint, sich mit dieser Branche im Rahmen einer Fernsehserie auseinander zu setzen, zumal es bisher noch kein serielles Format in diese Richtung gab.
Das Comedy-Format Die Lokalredakteure thematisiert die alltäglichen Probleme der relativ neuen, politisch konservativen Lokalzeitung Schwabenheimer Tagblatt und die Identitätskrisen der Redaktionsmitglieder, die vom vermeintlichen Traumberuf des Journalisten desillusioniert worden sind. Damit kann sich das Format seiner zentralen Vision annähern, schließlich gilt es zu verdeutlichen, dass der Beruf des Journalisten keineswegs ein Traumjob sein muss. Diese Desillusionierungen bereiten der Geschäftsführung des Verlags erhebliche Bauchschmerzen, da diese ihre Zeitung etablieren möchte und dafür eigentlich ein engagiertes Redaktionsteam benötigt, weil man sich der erdrückenden Konkurrenz der anderen, deutlich renommierteren Lokalzeitung (Schwabenheimer Kurier) gegenübersieht.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Serienpitch: Einführung in die Vision eines Comedy-Formats, das den desillusionierenden Alltag einer Lokalredaktion satirisch gegen den Trend der Zeitungsbranche aufbereitet.
II. Serienkonzept: Detaillierte Ausarbeitung der Rahmenbedingungen, inklusive Logline, Tonalität, Erzählmechanik sowie der Profilierung von Hauptcharakteren und beispielhaften Episodenansätzen.
Schlüsselwörter
Comedy-Serie, Lokalredaktion, Schwabenheimer Tagblatt, Identitätskrise, Medienwissenschaft, Serienkonzept, Journalismus, TV-Produktion, Charakterstudie, Senderstrategie, Satire, Alltagsprobleme, Öffentlich-rechtlicher Bildungsauftrag, Lokalzeitung, Storytelling.
Häufig gestellte Fragen
Worum handelt es sich bei dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit präsentiert ein ausgearbeitetes Konzept für ein Fernseh-Comedy-Format mit dem Titel "Die Lokalredakteure".
Was sind die zentralen Themenfelder der Serie?
Themen sind der Untergang der klassischen Lokalpresse, die Identitätskrisen von Journalisten und die zwischenmenschliche Dynamik in einem unter wirtschaftlichem Druck stehenden Redaktionsteam.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines fundierten Serienkonzepts, das durch humorvolle Überspitzung existenzielle Krisen der Zeitungsbranche thematisiert.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Erarbeitung basiert auf einer medienwissenschaftlichen Analyse von Erzählmechaniken und einer strukturierten Charakterentwicklung für fiktionale Serienformate.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine präzise Charakterisierung der fünf Hauptfiguren, die Darstellung der Serienmechanik sowie erste konkrete Ansätze für Episoden-Plots.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Konzept am besten?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Satire, Redaktionsalltag, Charakterentwicklung, Serienpitch und Medienwandel gekennzeichnet.
Warum spielt die Rivalität zwischen dem Schwabenheimer Tagblatt und dem Schwabenheimer Kurier eine zentrale Rolle?
Die wirtschaftliche Konkurrenzsituation dient als Hauptantrieb für die "Optimierungsmaßnahmen" der Geschäftsführung, welche die notwendige Reibungsfläche für die komischen Konflikte innerhalb des Teams bietet.
Welche Bedeutung hat die Figur des Dr. Bodo Eckmann für das Format?
Als Vertreter der Geschäftsführung verkörpert er das strategische Element, das durch den messbaren Erfolg oder Misserfolg seiner Optimierungsvorhaben ständig auf die chaotische Redaktion einwirkt.
- Arbeit zitieren
- Daniel Seehuber (Autor:in), 2010, Serienpitch für das Fernsehen. Das Comedy-Format "Die Lokalredaktion", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1324874