Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Engineering - Mechanical Engineering

Potential zur stofflichen Verwertung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Recycling und Lebenszyklus

Title: Potential zur stofflichen Verwertung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Recycling und Lebenszyklus

Research Paper (undergraduate) , 2022 , 45 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Engineering - Mechanical Engineering
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im Rahmen der Studienarbeit soll das Potential zur stofflichen Verwertung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren untersucht werden. Hierfür werden Aufbau und Herstellung gängiger Akkumulatorbauformen beschrieben und es werden basierend auf einer Literaturrecherche verschiedene stoffliche Verwertungsmethoden aufgelistet und gegenübergestellt. Abschließend erfolgt ein Ausblick auf die zukünftige technologische und industrielle Entwicklung der vorgestellten Konzepte sowie auf die benötigten Schritte für zunehmend nachhaltige Verwertungskonzepte.

Durch den Ausbau der Elektromobilität sowie durch den zunehmenden Fortschritt der Digitalisierung und des Ausbaus erneuerbarer Energien nimmt der Bedarf an elektrischen Energiespeichern rasant zu. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Einsatz von Lithium-Ionen-Akkumulatoren (LIA), die sich insbesondere durch die vielfältige Anwendbarkeit aufgrund der hohen Energiedichte und durch eine hohe Lebensdauer auszeichnen, zunehmend an Bedeutung.

Da LIA zur Herstellung auf Rohstoffe angewiesen sind, die zum einen in begrenzten Kapazitäten vorkommen und zum anderen teilweise unter ökologisch und sozial umstrittenen Bedingungen gewonnen werden, ergibt sich hier der Bedarf einer zunehmend ganzheitlich nachhaltigen und zuverlässigen Rohstoffversorgung. Neben der Wiederverwendung der LIA nach dem primären Einsatz für andere Anwendungen mit geringeren Anforderungen spielt dabei die stoffliche Verwertung eine wesentliche Rolle, um die benötigten Rohstoffe im Sinne einer Kreislaufwirtschaft zurückzugewinnen. Somit bietet sich das Potential, den Einsatz der Technologie nachhaltiger und durch die neue Versorgungsquelle auch zuverlässiger und robuster zu gestalten. Abbildung 3 zeigt als Auszug einer Risikoanalyse eine methodische Bewertung der Risiken verschiedener Lithiumquellen sowie der gesamten Rohstoffe für zusammengesetzte Akkumulatoren für das Jahr 2021.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung zu Lithium‐Ionen‐Akkumulatoren

2.1 Aufbau der Lithium-Ionen-Akkumulatoren

2.2 Die Funktionsweise der Lithium-Ionen-Akkumulatoren

2.3 Batteriemanagementsysteme (BMS)

3 Lebenszyklus der Lithium‐Ionen‐Akkumulatoren

4 Recycling der Lithium‐Ionen‐Akkumulatoren

4.1 Nachhaltigkeitskonzepte des Recyclings

4.2 Übersicht der Recyclingverfahren

4.3 Stoffliche Verwertung

4.3.1 Demontage

4.3.2 Mechanische Aufbereitung

4.3.3 Pyrometallurgischer Prozess

4.3.4 Hydrometallurgischer Prozess

4.3.5 Weitere Verfahren und Verfahrenskombinationen

4.4 Industrielle Umsetzung der Verfahren

4.5 Vergleich der Methoden zur stofflichen Verwertung

4.6 Nachhaltigkeit der Verfahren zur stofflichen Verwertung

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potential zur stofflichen Verwertung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren (LIA), um den steigenden Bedarf an Rohstoffen nachhaltig zu decken und die Abhängigkeit von primären Abbauquellen zu verringern. Die zentrale Fragestellung konzentriert sich darauf, wie durch effiziente Recyclingkonzepte wertvolle Bestandteile in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden können.

  • Grundlagen und Aufbau von Lithium-Ionen-Akkumulatoren
  • Analyse verschiedener Recyclingverfahren (mechanisch, pyrometallurgisch, hydrometallurgisch)
  • Industrielle Anwendungsbeispiele und deren Effizienz
  • Methodischer Vergleich der Verwertungsverfahren mittels Argumentenbilanz
  • Nachhaltigkeitsbewertung im Kontext der Kreislaufwirtschaft

Auszug aus dem Buch

4.3.2 Mechanische Aufbereitung

Zu den mechanischen Aufbereitungsverfahren zählen insbesondere folgende Prozesse:

• Zerkleinerung

o Grobzerkleinerung beispielsweise in Rotorscheren

o Feinzerkleinerung beispielsweise in Schneidmühlen

• Sortierung (nach stofflichen Eigenschaften)

o Magnettrennung

o Schwerteileabtrennung, beispielsweise in Querstromsichtern mit Blasdüse

• Klassierung (nach geometrischen Feinheitsmerkmalen)

o Windsichten beispielsweise in Steigrohren

o Siebklassieren beispielsweise in Vibrationsmaschinen

Die hierbei verwendeten Verfahren wurden zu großen Teilen aus der konventionellen Abfallbehandlung übernommen und erforderlichenfalls an die Rahmenbedingungen adaptiert. Wie auch bei der Demontage ist hier die besondere Gefahr exothermer Reaktionen der Komponenten zu beachten, sodass häufig schützende Gase oder Flüssigkeiten verwendet werden. Zudem kann es bei der Aufbereitung zur Freisetzung toxischer Gase kommen, sodass eine Absaugeinrichtung erforderlich ist.

Als thermisches Trennverfahren zur Verarbeitung der Elektrolyten wird häufig die Vakuumdestillation verwendet, wobei verdampfte Flüssigkeiten durch Kondensation aufgefangen werden, ohne zusätzliche Verunreinigungen einzubringen. Zwar handelt es sich hierbei vom Wirkprinzip um keinen mechanischen Aufbereitungsvorgang, allerdings wird dieser Prozess oftmals den folgenden Verwertungsverfahren vorangestellt und zeitgleich mit der mechanischen Aufbereitung durchgeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den weltweit wachsenden Bedarf an Lithium-Ionen-Akkumulatoren durch Elektromobilität und erneuerbare Energien sowie die ökologische Notwendigkeit eines verbesserten Recyclings.

2. Einführung zu Lithium‐Ionen‐Akkumulatoren: Erläutert den Aufbau, die elektrochemische Funktionsweise und die Bedeutung von Batteriemanagementsystemen für die Sicherheit und Lebensdauer.

3 Lebenszyklus der Lithium‐Ionen‐Akkumulatoren: Beschreibt den Herstellungsablauf sowie die Phasen von "First Life" und "Second Life" bis hin zur Notwendigkeit der stofflichen Verwertung.

4 Recycling der Lithium‐Ionen‐Akkumulatoren: Detaillierte Analyse der gängigen Recyclingverfahren wie Demontage, mechanische und metallurgische Prozesse sowie ein Vergleich industrieller Anbieter.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse über die Verwertungsverfahren zusammen und gibt Empfehlungen für künftige Entwicklungen hinsichtlich Standardisierung und Prozessoptimierung.

Schlüsselwörter

Lithium-Ionen-Akkumulatoren, stoffliche Verwertung, Recycling, Elektromobilität, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Batterietechnik, Hydrometallurgie, Pyrometallurgie, mechanische Aufbereitung, Batteriemanagementsysteme, Rohstoffversorgung, Lebenszyklusanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den technologischen Möglichkeiten zur stofflichen Verwertung gebrauchter Lithium-Ionen-Akkumulatoren, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben den technischen Grundlagen der LIA-Struktur liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung und dem Vergleich industrieller Recyclingverfahren und deren Nachhaltigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Potential zur stofflichen Verwertung zu untersuchen und bestehende Ansätze für einen nachhaltigeren Umgang mit knappen Ressourcen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, deren Ergebnisse mittels einer Argumentenbilanz systematisch verglichen und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung des Aufbaus, des Lebenszyklus und detaillierte Erläuterungen zu Recyclingverfahren wie Demontage, mechanische Prozesse sowie pyro- und hydrometallurgische Prozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lithium-Ionen-Akkumulatoren, Recycling, stoffliche Verwertung, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit.

Warum ist die stoffliche Verwertung von LIA komplex?

Die Komplexität ergibt sich aus der großen Vielfalt an Bauformen, uneindeutigen Kennzeichnungen und der Notwendigkeit, verschiedene Verfahren zu kombinieren, um hohe Recyclingquoten zu erreichen.

Welche Rolle spielt die Duesenfeld GmbH in diesem Kontext?

Als deutsches Unternehmen wird die Duesenfeld GmbH als führendes Beispiel für ein patentiertes Verfahren genannt, das durch niedrige Temperaturen und Prozesskombinationen hohe Rückgewinnungsraten erzielt.

Excerpt out of 45 pages  - scroll top

Details

Title
Potential zur stofflichen Verwertung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Recycling und Lebenszyklus
College
Hamburg University of Applied Sciences
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
45
Catalog Number
V1327765
ISBN (PDF)
9783346826640
ISBN (Book)
9783346826657
Language
German
Tags
Batterietechnik Akkumulatoren Energiespeicher Recycling Nachhaltigkeit Wiederverwertung stoffliche Verwertung Lithium Cobalt Metallurgie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Potential zur stofflichen Verwertung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Recycling und Lebenszyklus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1327765
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  45  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint