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Die Gattinnen des Napoleon Bonaparte. Joséphine de Beauharnais und Marie-Louise von Österreich

Title: Die Gattinnen des Napoleon Bonaparte. Joséphine de Beauharnais und Marie-Louise von Österreich

Seminar Paper , 2015 , 21 Pages , Grade: 1

Autor:in: Anonym (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization
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Summary Excerpt Details

Ziel der Arbeit soll sein, das Leben des Napoleon Bonaparte zu skizzieren, wobei primär die Lebensereignisse aufgegriffen werden, die in Verbindung mit den Beziehungen zu seinen zwei Ehefrauen Josephine de Beauharnais und Marie-Louise von Österreich stehen. Die in der Arbeit behandelten Einflüsse, die die Frauen auf ihren Gatten ausübten, beziehen sich vielmehr auf die dadurch entstehende Wesensart und den Charakter Napoleons, als auf die politischen Folgen. Zunächst folgen jedoch einige persönliche Angaben zur Person des Napoleon Bonaparte, welche für das allgemeine Verständnis und Verknüpfungen sorgen sollen. Später wird sowohl genauer auf die Persönlichkeiten und Erscheinungsbilder der Gattinnen, als auch auf die zwei Ehen an sich eingegangen. Des Weiteren werden Vergleiche der beiden Frauen und der Bündnisse folgen.

Das Interesse an Napoleons Gattinnen wurde hauptsächlich geweckt, als nach seinem Tod diverse Briefsammlungen veröffentlicht wurden.

Die Briefe gewähren bis heute tiefe Einblicke in die Privatsphäre und das Liebesleben des Napoleon Bonaparte. Das Linzer Wochen-Bulletin druckte im Jahre 1859 einen Artikel über Napoleons rührende Liebesbriefe an seine Joséphine. Erstmalig wurde ein Schrieb des großen Feldherren aus dem Jahre 1796 veröffentlicht. Somit wurde bewiesen, dass der mächtige Napoleon Bonaparte auch eine zärtliche und liebevolle Seite an sich hatte. Diese Neuigkeit veranlasste die Menschen darüber nachzudenken, ob sie einen derartigen Sanftmut einen solch großen Mann zutrauen würden. Am Ende jedoch steht fest: „Man sieht, in der Liebe sind die Helden und die Pfahlbürger gleich.“

C. F. Palmstierna stellte 1960 in einem 274 Seiten langen Werk namens „Marie-Louise und Napoleon, 1813 - 1815“ die unveröffentlichten Briefe der Kaiserin Marie-Louise zusammen und veröffentlichte sie. Napoleons Briefe an Marie-Louise wurden 1934 in London auf einer Versteigerung für die Nationalbibliothek von Fürsten Ferdinand von Montenuovo erstanden. Zufällig stieß man 1945 auf die verloren geglaubten Antwortschreiben der Kaiserin. Veröffentlicht wurden sie von Gustav VI von Schweden. Aus diesem Schreiben lassen sich zahlreiche Schlüsse in Bezug auf ihre Ehe, ihren gemeinsamen Sohn und auf ihr Leben ziehen.

Irmgard Schiel arbeitete 1984 in ihrem Werk „Marie Louise, Eine Habsburgerin für Napoleon“ die von Palmstierna herausgegebenen Briefe auf und führt weiters zusätzliche Forschungen auf diesem Gebiet weiter aus. Als Quellen für diese wissenschaftliche Arbeit wurden, neben bereits genannten, auch Zeitschriftenartikel und eine Hochschulschrift aus dem Jahre 2013 herangezogen. Bezüglich der Forschungslage ist zu sagen, dass bis in die jüngste Zeit Werke zum Thema erschienen, die sich aber hauptsächlich auf die bereits im 19. Jahrhundert herausgegeben Schriften beziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 NAPOLEONPORTRAIT

3 JOSÉPHINE DE BEAUHARNAIS

3.1 Die Herkunft und der Name "Beauharnais"

3.2 Ihr Erscheinungsbild und ihre Persönlichkeit

3.3 Joséphine und Napoleon

4 MARIE-LOUISE VON ÖSTERREICH

4.1 Herkunft, Erscheinungsbild und Persönlichkeit der Kaisertochter

4.2 Marie-Louise und Napoleon

5 VERGLEICHE PARALLELEN UND UNTERCHIEDE ZWISCHEN JOSÉPHINE UND MARIE-LOUISE

6 RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit skizziert das Leben Napoleons Bonaparte, wobei der Fokus primär auf den persönlichen Lebensereignissen im Kontext seiner Ehen mit Joséphine de Beauharnais und Marie-Louise von Österreich liegt, um Einflüsse auf Charakter und Wesensart des Herrschers aufzuzeigen.

  • Biografische Einordnung von Napoleon Bonaparte
  • Analyse der Persönlichkeit und Erscheinungsbilder seiner beiden Gattinnen
  • Untersuchung der Eheverläufe und deren emotionaler Hintergründe
  • Vergleichende Betrachtung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Frauen

Auszug aus dem Buch

3.2 Ihr Erscheinungsbild und ihre Persönlichkeit

„Sie ist schlank, hat kastanienbraunes Haar, dunkle, mandelförmige Augen und den für Kreolen[25] typischen bräunlichen Teint.“[26] Beschrieben wird Joséphine generell aber als eher nicht allzu ansehnlich. Schlechte Zähne waren der Grund, warum sie beim Lächeln ihren Mund nicht öffnete.[27] Ohne nachzuhelfen wäre ihr Gesicht ohne Frische, so sagt man.[28] Eines aber beherrschte Joséphine vorzüglich, nämlich, was es heißt ihren Charme spielen zu lassen.

Sie strahlte Anmut und Liebreiz aus und war eine begehrenswerte Frau.[29] Sie verfügte über ein verführerisches und graziöses Wesen und wusste sich zu benehmen. Mit ihrer leisen Stimme drückte sie sich stets höflich aus.[30] Ihre Bildung jedoch beschränkte sich auf Gesang und Tanz. Ihre Weisheiten hielten sich demnach in Grenzen. Joséphine, allgemein nicht als naiv bekannt, wusste über ihren Nachteil bescheid und verstand sich gut darin ihn gekonnt abzuwehren. Ihr Geschick bestand darin, ihr ahnungslose Gesprächsthemen auf Gebiete ihres Wissens zu lenken. Wenn auch dieser Plan scheiterte, bezirzte sie ihren Gegenüber mit einem zuckersüßen Lächeln und schwieg.[31] Das Herz eines bestimmten Mannes eroberte sie mit ihrer geschickt eingesetzten Anmut im Sturm.[32]

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Beweggründe für das Interesse an Napoleons Gattinnen sowie die wissenschaftliche Quellenlage und Zielsetzung der Arbeit.

2 NAPOLEONPORTRAIT: Dieses Kapitel liefert persönliche Eckdaten zu Napoleon Bonaparte und beschreibt seine charakterliche Entwicklung sowie sein Erscheinungsbild.

3 JOSÉPHINE DE BEAUHARNAIS: Hier wird das Leben von Joséphine de Beauharnais, ihre Herkunft, ihre Persönlichkeit und ihre komplexe Beziehung zu Napoleon detailliert betrachtet.

4 MARIE-LOUISE VON ÖSTERREICH: Dieses Kapitel behandelt die Biografie von Marie-Louise von Österreich, ihre Charakterzüge sowie ihre Eheschließung und gemeinsame Zeit mit Napoleon.

5 VERGLEICHE PARALLELEN UND UNTERCHIEDE ZWISCHEN JOSÉPHINE UND MARIE-LOUISE: Hier werden beide Frauen direkt gegenübergestellt, um Ähnlichkeiten in ihren Persönlichkeiten und Lebensumständen sowie markante Unterschiede aufzuzeigen.

6 RESÜMEE: Das Resümee fasst die Erkenntnisse über Napoleons Eheleben zusammen und unterstreicht die Bedeutung der menschlichen Perspektive in der historischen Betrachtung.

Schlüsselwörter

Napoleon Bonaparte, Joséphine de Beauharnais, Marie-Louise von Österreich, Eheleben, Habsburgerin, Frankreich, Biografie, Persönlichkeitsanalyse, Liebesbriefe, Scheidung, Dynastie, Kaiserin, Geschichtswissenschaft, 19. Jahrhundert, Habsburger

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Privatleben und die Ehen von Napoleon Bonaparte im Kontext seiner beiden Ehefrauen, Joséphine de Beauharnais und Marie-Louise von Österreich.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Charakterisierung Napoleons, die Persönlichkeitsbilder der beiden Frauen sowie ein direkter Vergleich ihrer Rollen und Auswirkungen auf Napoleon.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das Leben Napoleons durch die Linse seiner persönlichen Beziehungen zu skizzieren und Einflüsse dieser Frauen auf Wesen und Verhalten des Herrschers zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung genutzt?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die auf der Analyse von Briefsammlungen, Zeitschriftenartikeln und biographischer Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in ein Napoleon-Portrait, die Biografie von Joséphine, die Biografie von Marie-Louise sowie einen abschließenden direkten Vergleich beider Frauen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Napoleon Bonaparte, Kaiserin, Eheleben, Persönlichkeitsanalyse, Scheidung und historische Biografie.

Gibt es einen wesentlichen Unterschied in der Herkunft der beiden Ehefrauen?

Ja, während Joséphine de Beauharnais aus einer kreolischen Familie stammte, war Marie-Louise als Erzherzogin eine Kaisertochter aus dem Hause Habsburg.

Wie war das Verhältnis zwischen der Familie Bonaparte und den Ehefrauen?

Die Familie Bonaparte begegnete Joséphine aufgrund ihrer Vorgeschichte und ihres Alters mit Ablehnung, während Marie-Louise zunächst herzlich aufgenommen wurde.

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Details

Title
Die Gattinnen des Napoleon Bonaparte. Joséphine de Beauharnais und Marie-Louise von Österreich
College
University of Graz  (Neuere Geschichte)
Course
Einführung in das Studium der Neueren Geschichte
Grade
1
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
21
Catalog Number
V1328067
ISBN (PDF)
9783346817204
ISBN (Book)
9783346817211
Language
German
Tags
Napoleon Napoleon Bonaparte Josephine de Beauharnais Marie-Louise von Österreich Neuzeit Liebesbriefe Liebesleben
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Die Gattinnen des Napoleon Bonaparte. Joséphine de Beauharnais und Marie-Louise von Österreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1328067
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