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Gottesvorstellungen von Kindern im Grundschulalter

Titel: Gottesvorstellungen von Kindern im Grundschulalter

Hausarbeit , 2011 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Maike Ebeling (Autor:in)

Theologie - Religion als Schulfach
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll die Frage behandelt werden, wie sich die Vorstellung von Gott bei Schülern und Schülerinnen im Laufe der Primarstufe entwickelt und welche Vorstellungen sie wirklich haben. Hierbei muss wiederum auch gleichzeitig nach den Grundlagen sowohl biblisch als auch systematisch gefragt werden und nach möglichen Gründen und Einflüssen. Als Grundlage dient dann eine Studie von Anton A. Bucher, welche eingehend betrachtet wird. Daran schließt sich ein eigener Versuch an. Im Fazit werden alle Aspekte zusammengetragen und es soll eine Antwort auf die leitende Fragestellung gefunden werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gottesbilder

2.1 Gottesbilder in der Bibel

2.2 Das Gottesbild in der Systematik

3. Einflussfaktoren

3.1 Veränderte Kindheit

3.2 Religiöse Entwicklungstheorien

3.3 Gender Aspekte

4. Darstellung der Studie von Anton A. Bucher

4.1 Methodisches Vorgehen

4.2 Ergebnisse

4.3. Erklärungsansätze

4.4Konsequenzen für die Religionspädagogik

5. Ein eigener Versuch

5.1 Vorgehensweise

5.2 Die Gottesbilder der 4. Klasse

5.3 Auswertung der Gottesbilder

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich das Verständnis von Gott bei Grundschülern im Laufe der Primarstufe entwickelt, welche Faktoren diese Gottesvorstellungen beeinflussen und wie dieser Prozess religionspädagogisch begleitet werden kann.

  • Analyse der biblischen und systematisch-theologischen Grundlagen von Gottesbildern
  • Untersuchung von Einflussfaktoren wie Mediensozialisation, Kindheitswandel und Geschlechterrollen
  • Darstellung und kritische Diskussion der wegweisenden Studie von Anton A. Bucher
  • Durchführung einer empirischen Kleinstudie an einer vierten Klasse zur Erhebung eigener Gottesvorstellungen
  • Ableitung von Konsequenzen für die religionspädagogische Praxis im Umgang mit kindlichen Glaubenskonzepten

Auszug aus dem Buch

4.1 Methodisches Vorgehen

Bei der Untersuchung von Anton A. Bucher waren insgesamt 343 Kinder zwischen dem siebten und dem zwölften Lebensjahr beteiligt. Hierbei kamen 336 Kinder aus dem Kanton Luzern und 107 Kinder aus der Großstadt Wien zusammen, die dazu aufgefordert wurden, ihre persönliche Vorstellung von Gott zu malen. Für die Auswertung wurde ein statistisches Verfahren gewählt. Bei dieser Auswertung standen verschiedene Fragestellungen im Mittelpunkt, welche als Richtlinie für die Auswertung gedient haben. Hierbei handelte es sich um Fragestellungen wie zum Beispiel: „Handelt es sich um eine anthropomorphe oder explizit symbolische Gottesvorstellung?“, „In welcher Umgebung wird er gemalt? Im Himmel? In der Großstadt? Auf der Wiese?“ oder „Gibt es altersmäßige Trends? Geschlechtsspezifische Unterschiede?“ Diese und auch die weiteren Fragestellungen werden sich auch in der Darstellung der Ergebnisse wieder finden und dort expliziter aufgegriffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung kindlicher Gottesvorstellungen und begründet das wissenschaftliche Interesse an diesem Thema vor dem Hintergrund religiöser Sozialisation.

2. Gottesbilder: Dieses Kapitel erörtert die vielfältigen Gottesbilder aus biblischer Perspektive sowie aus dogmatisch-systematischer Sicht, um die Grundlagen kindlicher Prägung zu verstehen.

3. Einflussfaktoren: Es werden zentrale Faktoren wie Medienkindheit, veränderte Familienstrukturen sowie psychologische Entwicklungstheorien (Fowler, Oser und Gmünder) auf ihre Relevanz für das Gottesbild hin untersucht.

4. Darstellung der Studie von Anton A. Bucher: Das Kapitel widmet sich der empirischen Untersuchung von Bucher, analysiert dessen methodisches Vorgehen und die zentralen Ergebnisse bezüglich der kindlichen Gottesbilder.

5. Ein eigener Versuch: Hier wird ein eigenes empirisches Projekt in einer vierten Klasse beschrieben, die Ergebnisse dargestellt und diese kritisch mit den Erkenntnissen von Bucher verglichen.

6. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen, diskutiert die pädagogische Relevanz und betont die Notwendigkeit, Kinder als eigenständige Theologen in einen offenen Dialog einzubeziehen.

Schlüsselwörter

Gottesbilder, Grundschüler, Religionspädagogik, Religiöse Sozialisation, Anthropomorphe Darstellung, Entwicklungspsychologie, Kindheitswandel, Medienkindheit, Anton A. Bucher, Transzendenz, Religionsunterricht, Trinität, Gender Aspekte, Empiere, Theodizeefrage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Erforschung der Gottesvorstellungen bei Kindern im Grundschulalter und die Frage, wie diese durch verschiedene soziale, mediale und theologische Faktoren beeinflusst werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Genese von Gottesbildern, der Einfluss moderner Lebensbedingungen von Kindern, relevante entwicklungspsychologische Stufenmodelle sowie die religionspädagogische Umsetzung im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Eigenständigkeit kindlicher Gottesbilder sichtbar zu machen, deren Entwicklung zu verstehen und Perspektiven für einen respektvollen, dialogorientierten Religionsunterricht aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen qualitativen Studie (Zeichnungsauswertung), um die eigenen Beobachtungen auf Basis existierender wissenschaftlicher Modelle zu validieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung (biblische und systematische Gotteslehre, Entwicklungstheorien) als auch die detaillierte Vorstellung der Studie von A.A. Bucher und die Dokumentation eines eigenen Praxisversuchs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Gottesbilder, religiöse Sozialisation, Anthropomorphismus, Entwicklungstheorien nach Fowler oder Oser/Gmünder sowie der kompetente Umgang mit religiöser Vielfalt im Klassenzimmer.

Wie unterscheidet sich die eigene Untersuchung von der Studie von Bucher?

Die eigene Untersuchung ist kleiner angelegt und weniger repräsentativ, bietet jedoch interessante Ansätze zu aktuellen Trends bei Kindern, wie die häufige Wahl nicht-anthropomorpher Darstellungsformen im Kontrast zu älteren Studien.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen anthropomorphen und symbolischen Gottesbildern eine so große Rolle?

Diese Unterscheidung ist zentral, um zu verstehen, wie Kinder das Unsichtbare zu begreifen versuchen, wobei anthropomorphe Bilder oft als Brücke dienen, während Erwachsene eher zu abstrakten Konzepten neigen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gottesvorstellungen von Kindern im Grundschulalter
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
1,3
Autor
Maike Ebeling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
25
Katalognummer
V1328717
ISBN (PDF)
9783346816924
ISBN (Buch)
9783346816931
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gottesvorstellungen kindern grundschulalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maike Ebeling (Autor:in), 2011, Gottesvorstellungen von Kindern im Grundschulalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1328717
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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