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Die Ciris: Der Musenanruf Zeile 92-100, Appendix Vergiliana

Título: Die Ciris: Der Musenanruf Zeile 92-100, Appendix Vergiliana

Trabajo de Seminario , 2004 , 15 Páginas , Calificación: 2.0

Autor:in: Konrad Maas (Autor)

Filolofía latina - Literatura
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Eine textnahe Analyse der Zeilen 92-100 des Musenanrufs der Ciris, Appendix Vergiliana, um über das Instrumentarium der klassischen Philologie zu einer möglichst präzisen Übersetzung zu gelangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Text und Übersetzung

3. Kommentare zu den einzelnen Sinneinheiten

4. Exkurs zur Musenanrufung

5. Fazit

6. Bibliographie

Zielsetzung und Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der philologischen Analyse der Musenanrufung (Zeilen 92-100) aus dem Gedicht "Ciris" der Appendix Vergiliana. Das primäre Ziel ist es, durch eine detaillierte grammatikalische Untersuchung und die Einordnung mythologischer Anspielungen eine präzise Übersetzung zu erarbeiten, wobei insbesondere der Einfluss neoterischer Stilmittel und die Rolle der Verwandlungsmythen hinterfragt werden.

  • Grammatikalische Analyse der Textstelle (Zeilen 92-100)
  • Interpretation mythologischer Anspielungen und Metaphern
  • Untersuchung des neoterischen Stils und metrischer Merkmale
  • Bedeutung der Pieriden im Kontext der Musenanrufung
  • Analyse der Opferrituale und deren literarische Funktion

Auszug aus dem Buch

Z. 92 quare

Dies ist eine konklusive Konjunktion. Sie drückt die Folge aus und ist in diesem Satzgefüge auf den Relativsatz, in welchem der Dichter über sein Vorhaben spricht, zu beziehen. Er will die Musen anrufen und hat schon früher von ihnen Unterstützung erlangt. Quare leitet nun die Folge mit kausalem Sinn ein. Weil er schon in früheren Zeiten Inspiration bekommen hat, wünscht er sie nun erneut zu erlangen. Der kausale Sinn wird von Menge mit den Übersetzungen und daher, und deshalb widergegeben. Im Leumann-Hoffmann-Szantyr steht, dass quare als konklusiver Partikel mit kausalem Sinn auch in Verbindung mit igitur oder ideo stehen kann. Zum besseren Verständnis ist die Entwicklung von quare zu betrachten. Eine Wortverschmelzung aus qua und re. Das re steht dabei im abl. instr., ganz speziell im abl. causae.

Lyne gibt in seinem Kommentar zwei Stellen an, in denen das quare in ähnlicher Bedeutung verwendet worden ist. Quare, Pierii laticis decus, ite, sorores / Naides, (Culex 18) quare … / … mi cupido. (Catull 107.3f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in den Gegenstand der Musenanrufung des Gedichts "Ciris", inklusive einer Zusammenfassung des Mythos um Skylla.

2. Text und Übersetzung: Präsentation des lateinischen Originaltextes der Zeilen 92-100 sowie einer ersten, wörtlichen Übersetzung.

3. Kommentare zu den einzelnen Sinneinheiten: Detaillierte philologische und sprachwissenschaftliche Analyse der einzelnen Textstellen unter Berücksichtigung von Syntax, Metrik und Wortwahl.

4. Exkurs zur Musenanrufung: Vertiefende Betrachtung der literarischen Konventionen und Besonderheiten von Musenanrufungen in der klassischen Dichtung.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Analyseergebnisse sowie Erkenntnisse zur Rolle der Verwandlungsmythen.

6. Bibliographie: Verzeichnis der verwendeten Textausgaben, Übersetzungen, Kommentare und Nachschlagewerke.

Schlüsselwörter

Ciris, Appendix Vergiliana, Musenanrufung, Philologie, lateinische Syntax, Pieriden, Skylla, Metamorphose, Neoteriker, Mythologie, Lyne, Übersetzung, Opferritual, Versbau, Antike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der philologischen Aufarbeitung der Musenanrufung (Zeilen 92-100) des antiken Gedichts "Ciris".

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die grammatikalische Analyse des lateinischen Textes, der neoterische Stil, mythologische Bezüge sowie die Bedeutung ritueller Opfergaben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte Übersetzung der Textstelle, die unter Berücksichtigung grammatikalischer und stilistischer Analysen den Sinn des Originals präzise wiedergibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine philologische Methode, die den Text in kleinere Sinneinheiten gliedert, diese kommentiert und durch den Vergleich mit einschlägigen Fachquellen wie dem Thesaurus Linguae Latinae validiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Kommentierung der Zeilen 92 bis 100, wobei insbesondere syntaktische Strukturen und Metaphern analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem zentralen Werk "Ciris" sind die Begriffe Musenanrufung, Philologie, Metamorphose und neoterischer Stil für die Arbeit prägend.

Warum wird die Bezeichnung „Pieriden“ als Anrede für die Musen kritisch hinterfragt?

Da die Pieriden mythologisch als Töchter des Pieros bekannt sind, die in Elstern verwandelt wurden, hinterfragt der Autor ihre Eignung als Schutzpatroninnen für ein poetisches Werk.

Welche Bedeutung kommt der „Verwandlung“ innerhalb der Analyse zu?

Die Verwandlung fungiert als zentrales Motiv, da sowohl der Mythos der Skylla als auch die Entstehung der genannten Blumen auf mythologischen Verwandlungen basieren.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Ciris: Der Musenanruf Zeile 92-100, Appendix Vergiliana
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Klassische Philologie)
Curso
Proseminar Appendix Vergiliana, Ciris
Calificación
2.0
Autor
Konrad Maas (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
15
No. de catálogo
V132879
ISBN (Ebook)
9783640408061
ISBN (Libro)
9783640408283
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ciris Musenanruf Zeile Appendix Vergiliana
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Konrad Maas (Autor), 2004, Die Ciris: Der Musenanruf Zeile 92-100, Appendix Vergiliana, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132879
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