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Emotionale Intelligenz betrachtet aus entgegengesetzten Perspektiven

Begriffsdefinition und Messung

Title: Emotionale Intelligenz betrachtet aus entgegengesetzten Perspektiven

Term Paper , 2022 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anika Rohrauer (Author)

Psychology - General
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Die emotionale Intelligenz stellt ein junges Intelligenzkonzept in der Allgemeinen Psychologie dar. Trotzdem gewinnt diese neue Abgrenzung zunehmend an Popularität in der Gesellschaft. Der persönliche Erfolg in vielen Facetten des Lebens wird der emotionalen Intelligenz zugeschrieben. Sie soll über Führungskompetenzen, psychische Stabilität und mehrere andere Lebensbereiche entscheiden. Diese übergreifende Wichtigkeit veranschaulicht die Bedeutung dieses Themas für den Einzelnen.
Von Interesse sind dabei die widersprüchlichen Ansichten zum Konzept der emotionalen Intelligenz. Mit der steigenden Literaturauswahl wird auch die Kritik zu dieser neuen Intelligenzart mehr. Gegenstand dieser Arbeit ist eine differenzierte Betrachtung des Konstrukts der emotionalen Intelligenz. Die Autorin versucht herauszufinden inwiefern es Kritik in den gewählten Bereichen der Begriffsdefinition und Messung gibt und ob diese gerechtfertigt erscheint. Dieses Ziel wird durch die Nennung unterschiedlicher Zugänge und deren Vergleich in dieser Arbeit erfüllt. So wird emotionale Intelligenz aus entgegengesetzten Perspektiven betrachtet, um abschließend durch genannte Gegenüberstellung ein Fazit zu ziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1 Intelligenz

2.2 Emotionale Intelligenz

2.3 Kritik Begriffsdefinition

3. Messung emotionaler Intelligenz

3.1 Leistungstests

3.2 Selbstberichtsmaße

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Konstrukt der emotionalen Intelligenz kritisch zu beleuchten, indem sie gegensätzliche Perspektiven in den Bereichen der Begriffsdefinition und der Messmethodik einander gegenüberstellt und deren wissenschaftliche Validität hinterfragt.

  • Kritische Analyse von Definitionsansätzen (Mayer & Salovey vs. Goleman)
  • Vergleich der Konzepte vor dem Hintergrund allgemeiner Intelligenztheorien
  • Untersuchung wissenschaftlicher Gütekriterien bei der Messung emotionaler Intelligenz
  • Gegenüberstellung von Leistungstests und Selbstberichtsmaßen
  • Diskussion über die wissenschaftliche Abgrenzbarkeit des Begriffs

Auszug aus dem Buch

3.1 Leistungstests

Mayer et.al. fordern emotionale Intelligenz mit ähnlichen Tests wie die akademische Intelligenz zu erheben (Mayer et.al., 2000, S. 269). Die Forscher bringen dazu eine Reihe von Tests heraus, begonnen mit dem MEIS (Multi‐Factor Emotional Intelligence Test), der weiterentwickelt wird zum MSCEIT (Mayer‐Salovey‐Caruso Emotional Intelligence Test), welcher mittlerweile als MSCEIT V2. zur Verfügung steht. Alle genannten sind Leistungstests in denen Proband/-innen Probleme in Bezug auf Gefühle und mithilfe von Emotionsnutzung lösen sollen. Die Aufgaben werden in Mayer und Saloveys, in Kapitel 2.2 oben angeführte, vier Bereiche emotionaler Intelligenz eingeteilt. Die Aufgabenstellung im MEIS zum Bereich der Wahrnehmung von Emotionen ist beispielsweise Emotionen anhand von Gesichtern, Musik oder Bildern festzustellen (Mayer et.al., 2000, S. 273ff). Die Auswertung der Antworten gestaltet sich dabei komplexer als bei akademischen Intelligenztests.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Konzept der emotionalen Intelligenz vor, führt in die wissenschaftliche Debatte ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.

2. Definitionen: Hier werden Grundlagen des allgemeinen Intelligenzbegriffs sowie verschiedene Ansätze zur emotionalen Intelligenz definiert und einer kritischen Prüfung unterzogen.

3. Messung emotionaler Intelligenz: Das Kapitel analysiert die methodischen Ansätze zur Erhebung emotionaler Intelligenz, wobei insbesondere Leistungstests und Selbstberichtsmaße diskutiert werden.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und schlägt vor, die Forschung zur emotionalen Intelligenz zukünftig stärker mit etablierten Theorien der allgemeinen Intelligenz zu verknüpfen.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, IQ, Kognition, Leistungsfähigkeit, psychometrische Theorie, Selbstbericht, Leistungstest, Intelligenzforschung, Mayer und Salovey, Daniel Goleman, Validität, Reliabilität, Fähigkeits-EI, Trait-EI, Emotionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Konzept der emotionalen Intelligenz und hinterfragt dieses kritisch hinsichtlich seiner Definition und der Möglichkeiten seiner Messung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Begriffsabgrenzung verschiedener Autoren sowie die Diskussion wissenschaftlicher Messinstrumente, wie z.B. Leistungstests und Selbstberichtsverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, durch einen Vergleich entgegengesetzter Forscherperspektiven herauszufinden, ob die Kritik am Konzept der emotionalen Intelligenz berechtigt ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den Vergleich unterschiedlicher theoretischer Modelle sowie methodischer Ansätze zur Erfassung emotionaler Intelligenz.

Was sind die Hauptinhalte des kritischen Teils?

Der Hauptteil befasst sich insbesondere mit der Abgrenzung von emotionaler Intelligenz zu allgemeinen kognitiven Fähigkeiten und der wissenschaftlichen Problematik der Messbarkeit dieser Intelligenzart.

Welche Schlüsselbegriffe sind für das Verständnis essenziell?

Die Begriffe fluide und kristalline Intelligenz, kognitive Prozesse, Fähigkeits-EI sowie Trait-EI sind zentral, um die wissenschaftliche Einordnung des Konzepts zu verstehen.

Warum ist die Definition nach Goleman wissenschaftlich umstritten?

Kritiker wie Schuler bemängeln, dass Golemans Definition zu weit gefasst sei und empirisch messbare Merkmale vermissen lasse, da sie eher Kompetenzen als rein mentale Fähigkeiten beschreibe.

Was unterscheidet Leistungstests von Selbstberichtsmaßen?

Während Leistungstests versuchen, emotionale Aufgaben objektiv vergleichbar (wie bei IQ-Tests) zu bewerten, basieren Selbstberichtsmaße auf der subjektiven Einschätzung der Probanden, was sie anfälliger für Verzerrungen macht.

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Details

Title
Emotionale Intelligenz betrachtet aus entgegengesetzten Perspektiven
Subtitle
Begriffsdefinition und Messung
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,3
Author
Anika Rohrauer (Author)
Publication Year
2022
Pages
11
Catalog Number
V1329038
ISBN (PDF)
9783346818997
Language
German
Tags
emotionale intelligenz perspektiven begriffsdefinition messung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anika Rohrauer (Author), 2022, Emotionale Intelligenz betrachtet aus entgegengesetzten Perspektiven, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1329038
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