Der Bericht reflektiert ein sechswöchiges, im Rahmen des Studiums vorgesehenes Praktikum in einem Suchtberatungszentrum. Es werden Erwartungen, Ziele, die besuchte Einrichtung und die ausgeführten Tätigkeiten inklusive eines eigenen Handlungsprojektes beschrieben, zudem das beobachtete professionelle Handeln und die Rahmenbedingungen der Praxisstelle kritisch reflektiert, wobei Bezug genommen wird auf verschiedene Theorien und Methoden der Disziplin, in erster Linie von Hans Thiersch, Hiltrud von Spiegel sowie das bio-psycho-soziale Verständnis von Gesundheit und die Motivierende Gesprächsführung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Darstellung der Einrichtung und Theoriebezüge
3. Eigene Tätigkeiten
4. Reflexion eigener Tätigkeiten und der Einrichtung
Zielsetzung & Themen
Dieser Praktikumsbericht dokumentiert die Erfahrungen, Aufgaben und theoretischen Reflexionen während eines sechswöchigen Praktikums im Suchtberatungszentrum. Ziel ist es, die praktische Arbeit in der Suchthilfe mit wissenschaftlichen Theorien zu verknüpfen, die eigene professionelle Entwicklung zu evaluieren und die Abläufe der Einrichtung sowie die Bewältigung von Klientenanliegen kritisch zu beleuchten.
- Konzepte und Rahmenbedingungen der Suchthilfe
- Anwendung des bio-psycho-sozialen Modells
- Klientenzentrierte Beratung und Motivierende Gesprächsführung
- Alltagsbewältigung und Handlungsplanung im Case-Management
- Reflexion über Rolle und professionelles Selbstverständnis
Auszug aus dem Buch
2. Darstellung der Einrichtung und Theoriebezüge
Die XXXXXX gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung und gehört der Krankenhausgesellschaft XXXXXX mbH und der Landeshauptstadt XXXX. Sie ist ein Teil des vielfältigen Netzes an Angeboten im Bereich der Suchthilfe sowie für Menschen mit anderen psychischen Erkrankungen und existiert seit 1972 in XXXX.
Außer der Beratung im Suchtberatungszentrum werden Beschäftigungsmaßnahmen, Betreuung, Integrationsmaßnahmen, Qualifikation im Rahmen von Trainings, Umschulungen und Ausbildungen sowie Wohnmöglichkeiten angeboten.
Maßnahmen der Eingliederungshilfe nach SGB XII sind in verschiedenen Orten im Bundesland XXXXXXXXXX beheimatet. In der Eingliederungshilfe bestehen die Ziele darin, die Autonomie der einzelnen Person zu fördern, die Eigenverantwortung zu stärken sowie die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Dabei sollen Würde und Privatheit der KlientInnen im Mittelpunkt stehen und individuelle Lebensperspektiven unter Berücksichtigung des Ganzheitskeits-Aspektes erarbeitet werden.
Die Angebote der Eingliederungshilfe finden in teilstationären Wohnformen, beim ambulant betreuten Wohnen, in Werkstätten und im Beratungs- und Betreuungszentrum statt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation zur Wahl der Einrichtung sowie die Formulierung der Lernziele für das Praxissemester.
2. Darstellung der Einrichtung und Theoriebezüge: Vorstellung der institutionellen Strukturen, der Angebote sowie theoretische Einbettung in das bio-psycho-soziale Gesundheitsmodell und die lebensweltorientierte soziale Arbeit.
3. Eigene Tätigkeiten: Detaillierte Beschreibung der administrativen und pädagogischen Aufgaben im Praktikum sowie Durchführung eines konkreten Fall-Handlungsprojektes.
4. Reflexion eigener Tätigkeiten und der Einrichtung: Kritische Auseinandersetzung mit der professionellen Entwicklung, der institutionellen Arbeitsweise und der Gesamteinschätzung des Praktikums.
Schlüsselwörter
Suchtberatung, Soziale Arbeit, Motivierende Gesprächsführung, Klientenzentrierte Beratung, Bio-psycho-soziales Modell, Lebensweltorientierung, Suchthilfe, Case-Management, Empowerment, Integration, Urinkontrollen, Suchtprävention, Sozialpraktikum, Tagesstrukturierung, Suchterkrankung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert die Tätigkeiten und Lerninhalte während eines sechswöchigen Pflichtpraktikums in einem Suchtberatungszentrum im Jahr 2019.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind die praktische Suchthilfe, die Beratung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, die administrative Unterstützung im Sozialwesen sowie die Integration der Klienten in den Alltag.
Was ist das primäre Ziel des Berichts?
Das Ziel ist die Verknüpfung von theoretisch erlerntem Fachwissen der Sozialen Arbeit mit den realen Erfahrungen in einem Suchtberatungszentrum sowie die Reflexion der eigenen beruflichen Identität.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär zur theoretischen Fundierung verwendet?
Die Arbeit stützt sich insbesondere auf das bio-psycho-soziale Gesundheitsmodell und die lebensweltorientierte soziale Arbeit nach Hans Thiersch sowie Konzepte der klientenzentrierten Beratung und motivierenden Gesprächsführung.
Was wird im Hauptteil des Berichts besonders detailliert behandelt?
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit dem Beratungsalltag, der Klientenbetreuung, administrativen Tätigkeiten wie der Dokumentation und der Durchführung eines konkreten Handlungs- und Fallprojektes eines Klienten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die inhaltliche Ausrichtung?
Die wichtigsten Schlagworte umfassen Suchtberatung, Motivierende Gesprächsführung, Empowerment, Lebensweltorientierung und Case-Management.
Wie wurde das Fallprojekt im Kapitel „Eigene Tätigkeiten“ konkret umgesetzt?
Es wurde ein Klient bei der Integration durch Strukturierung seines Alltags, Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten (z.B. Krankenversicherung, ALG II) und der Einhaltung seines Abstinenzprogramms begleitet.
Welche kritische Einschätzung trifft der Autor zur Arbeitsatmosphäre der Einrichtung?
Die Einrichtung wird als sehr professionell und strukturiert wahrgenommen, wobei das Qualitätsmanagement-System teils als bürokratisch und kompliziert im Alltag empfunden wurde.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2019, Praktikumsbericht Suchtberatungszentrum (2019), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1329618