Diese Expertise beschäftigt sich mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU.
Eines der am meisten diskutierten Themen im 21. Jahrhundert war der Brexit. Wie sinnig ist dieser Austritt und aus welchen Blickwinkeln ist es möglich aus politischer und wirtschaftlicher Sicht einen Austritt zu argumentieren?
Inhaltsverzeichnis
Executive Summary
1. Problemübersicht
2. Problemanalyse
2.1 Die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung
2.2 Der neue Protektionismus
3. Maßnahmenempfehlung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Kurzexpertise untersucht kritisch die wirtschaftlichen Folgen eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union und erörtert, ob ein Verbleib die sinnvollere Option für das Land darstellt.
- Analyse politischer und wirtschaftlicher Konsequenzen des Brexit
- Diskussion der Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung nach Schumpeter
- Untersuchung von Protektionismus als Instrument zur Marktabschottung
- Evaluation von Handelsbeziehungen und Marktstabilität
- Bewertung von Risiken durch Monopolbildung und Konjunkturkrisen
Auszug aus dem Buch
2.1 Die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung
In diesem Abschnitt wird die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, nach Schumpeter, zunächst beleuchtet. Im Anschluss wird diese auf den Brexit bezogen und soll aufzeigen, welche negativen Auswirkungen der Brexit auf den Britischen Markt hat.
Eines der Kernstücke des Werkes, die Bedeutung der unternehmerischen Innovation in Bezug auf die Durchsetzung von neuen Kombinationen bezüglich Produktionsfaktoren. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf einem Unternehmen, welches als Pionier angesehen wird und welches seine neuen Kombinationen durchsetzen will. Dabei unterscheidet Schumpeter fünf verschiedene Fälle von Kombinationen. Unter anderem bezeichnet er dort die Erschließung eines neuen Absatzmarktes als eine dieser Kombinationen. Auch die Erschließung neuer Quellen für den Bezug von Rohstoffen sowie Halbfabrikaten und die Neuausrichtung des Marktes (Monopolabschaffung oder Schaffung) benennt er als Fall einer neuen Kombination (vgl. Schumpeter, 1911).
Diese Fälle lassen sich auch direkt auf Großbritannien und unser Problem, der Durchführung oder der Ablehnung des Brexit beziehen und werden nun anschließend nacheinander aufgeschlüsselt.
Zusammenfassung der Kapitel
Executive Summary: Diese Zusammenfassung bietet einen Überblick über das Problem des Brexit, benennt die Zielgruppe und skizziert den theoretischen Hintergrund der Arbeit.
1. Problemübersicht: Dieses Kapitel erläutert den zeitlichen Ablauf der Brexit-Diskussion von 2013 bis zum Austrittsantrag und zeigt die daraus resultierende Problematik auf.
2. Problemanalyse: Hier wird untersucht, ob ein Austritt aus der EU für Großbritannien vorteilhaft ist, indem die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung und der Protektionismus gegenübergestellt werden.
2.1 Die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung: Dieser Abschnitt analysiert anhand der Schumpeter-Theorie, welche negativen Auswirkungen ein Austritt auf den britischen Markt haben könnte.
2.2 Der neue Protektionismus: Hier wird der Begriff des Protektionismus definiert und untersucht, inwiefern eine protektionistische Abschottung Großbritanniens als opportunistisch oder risikoreich einzustufen ist.
3. Maßnahmenempfehlung: Dieser Abschnitt enthält eine abschließende Bewertung der Gesamtlage und spricht sich dezidiert für eine Distanzierung Großbritanniens vom Brexit aus.
Schlüsselwörter
Brexit, Europäische Union, Großbritannien, Referendum, Wirtschaftliche Entwicklung, Schumpeter, Protektionismus, Freihandel, Binnenmarkt, Zollunion, Marktabschottung, Konjunktur, Arbeitsmarkt, Außenhandel, Handelsabkommen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Kurzexpertise primär?
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Sinnhaftigkeit eines EU-Austritts Großbritanniens und bewertet die potenziellen Folgen einer solchen Entscheidung.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?
Die zentralen Felder sind die wirtschaftstheoretische Analyse unter Berücksichtigung von Innovationsaspekten sowie die Beurteilung protektionistischer Maßnahmen im globalen Handelskontext.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, auf Basis wirtschaftswissenschaftlicher Theorien zu prüfen, ob ein Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union vorteilhafter für die Konjunktur ist als ein Austritt.
Welche Theorien oder Methoden kommen zum Einsatz?
Die Arbeit stützt sich primär auf die "Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung" von Joseph Schumpeter sowie auf Ansätze und Argumente zum Protektionismus.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Risiken, die durch den Verlust des Binnenmarktzugangs entstehen, und vergleicht diese mit den theoretischen Chancen protektionistischer Marktabschottung.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Publikation definieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Brexit, Protektionismus, Schumpeter, EU-Binnenmarkt, Wirtschaftsstabilität und Handelsbeziehungen am besten beschreiben.
Wie bewertet der Autor die Rolle von Theresa May beim Brexit-Prozess?
Der Autor stellt dar, wie die Verhandlungen zwischen Theresa May, dem britischen Parlament und der EU an internen Widerständen und der Ablehnung der ausgehandelten Verträge scheiterten.
Welche Rolle spielt der Vergleich mit der Handelspolitik der USA unter Trumps Präsidentschaft?
Der Vergleich dient als Negativbeispiel, um zu verdeutlichen, dass protektionistische Zölle zwar kurzfristig die heimische Industrie schützen können, aber oft negative Folgen für den Verbraucher und die gesamte Außenhandelsbilanz haben.
- Quote paper
- Justus Lüninghöner (Author), 2019, Der Brexit. Soll Großbritannien aus der Europäischen Union austreten?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1329766