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Die Konzentrationsleistung von Gymnasiastinnen mit speziellen Sportprogrammen fördern. Effekte körperlicher Aktivität auf die Kognition

Titel: Die Konzentrationsleistung von Gymnasiastinnen mit speziellen Sportprogrammen fördern. Effekte körperlicher Aktivität auf die Kognition

Hausarbeit , 2022 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Laura Hilt (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Wirksamkeit eines von einer Fachkraft durchgeführten Sportprogrammes auf die Konzentrationsleistung von Gymnasiastinnen. Sie soll einen Überblick zu den gefundenen Studien geben, die sich mit den Effekten körperlicher Aktivität auf die Kognition bei Kindern und Jugendlichen im Allgemeinen beschäftigen.

Testverfahren: KLT-R
Art der Studie: Quasi- Experimentelles Design
Größe der Stichprobe: n=14, nicht repräsentativ, ausschließlich weiblich
Statistische Verfahren: Shapiro Wilk Test, Wilcoxon Vorzeichen Rang Test, Cohens D

Bewegungsmangel ist ein hochaktuelles Problem, der Mangel an körperlicher Aktivität bei Kindern und Jugendlichen ist groß. Die World Health Organisation (WHO) empfiehlt pro Tag eine Stunde Bewegung mit mindestens moderater Intensität – laut einer aktuellen Studie der WHO erfüllen dies in Deutschland nur 26% der Kinder und Jugendlichen. Durch die Pandemie verschärfte sich dieser Bewegungsmangel weiter, die körperlichen Aktivitäten lagen nach dem 2. Lockdown deutlich unter vorpandemischen Niveau, Sitz- und Bildschirmzeiten nahmen zu. Das Thema besitzt eine hohe Public-Health Relevanz, da körperliche Aktivität die Gesundheit fördert: Sie wird mit Vorteilen für die psychische Gesundheit und Resilienz verbunden und kann das Risiko chronischer Erkrankungen verringern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Herleitung der Forschungsfrage

1.3 Theoretischer Hintergrund

2. Hauptteil

2.1 Methodik

2.1.1 Literaturrecherche

2.1.2 Studiendesign

2.1.3 Probanden

2.1.4 Intervention

2.1.5 Messmethodik

2.1.6 Statistische Analyse

2.2 Resultate

2.2.1 Probandeneigenschaften

2.2.2 Ergebnisvariablen

3. Schlussteil

3.1 Interpretation der wichtigsten Erkenntnisse und Bezug zur Forschungsfrage

3.2 Diskussion

3.2.1 Limitationen

3.2.2 Handlungsempfehlung und weiterer Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss eines durch eine Fachkraft angeleiteten, akuten Sportprogramms auf die Konzentrationsleistung von 14- bis 15-jährigen Schülerinnen. Ziel ist es, die Forschungslücke bezüglich gesunder Jugendlicher im schulischen Kontext zu schließen und empirisch zu prüfen, ob koordinative und aerobe sportliche Interventionen kognitive Leistungssteigerungen bewirken.

  • Wirkung akuter körperlicher Aktivität auf kognitive Leistungen.
  • Messung der Konzentrationsfähigkeit durch den KLT-R (Konzentrationsleistungstest).
  • Einfluss von sportpädagogischer Anleitung auf Interventionsqualität.
  • Analyse von Übungseffekten bei wiederholten Testverfahren.
  • Sportliche Aktivität als Public-Health-Maßnahme in Schulen.

Auszug aus dem Buch

2.1.4 Intervention

Bei der Intervention handelte es sich um akute körperliche Aktivität im Rahmen eines Sportprogrammes. Die Autorin entschied sich dazu, das Sportprogramm von einer Fachkraft durchführen zu lassen. Die Schülerinnen werden sonst auch regulär von dieser Lehrkraft im Fach Sport unterrichtet, was weniger künstliche Bedingungen generiert. Auch wurde in einigen Studien thematisiert, wie zentral die Art und Durchführung des Sportprogrammes für eine Studie dieser Art ist (Tomporowski,2002), daher war der Autorin die fachliche Qualität der Intervention sowie eine kompetente Durchführung besonders wichtig. Auch sind so jegliche Verzerrungen der Intervention und des Effekts der Intervention von Seiten der Versuchsleitung ausgeschlossen. Die Versuchsleitung gab der Fachkraft lediglich die Dauer, die Trainingsintensität und die Art des Sportprogrammes vor.

Gerade die Dauer des Sportprogrammes scheint den Effekt einer solchen Intervention zu beeinflussen (Brisswalter, 2002). Bekannt ist, dass es bei einer Dauer von ab einer Stunde zu Müdigkeitserscheinungen kommt (Brisswalter, 2002). Das Review von Janssen et al. 2014 analysierte Primärstudien, bei denen die Intervention zwischen 10 und 45 Minuten dauerten. Bei den Meisten Studien, die eine Intervention mit einer Dauer von maximal 20 Minuten beinhalteten, wurde ein Effekt auf die Aufmerksamkeit gefunden, bei Studien mit Dauern von 45 Minuten wurde kein Effekt mehr gefunden (Janssen et al., 2014). Daher entschied sich die Autorin für eine Dauer der Intervention von 20 Minuten, die bei der Durchführung auch eingehalten werden konnte (die Dauer wurde per Stoppuhr gemessen).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Public-Health-Relevanz von Bewegungsmangel bei Jugendlichen und leitet aus bestehenden Forschungslücken die Forschungsfrage zur Wirkung sportlicher Interventionen auf die Konzentration ab.

2. Hauptteil: Der Hauptteil beschreibt detailliert die methodische Vorgehensweise, inklusive der Literaturrecherche, des quasi-experimentellen Studiendesigns, der Stichprobenbeschreibung sowie der Durchführung der Intervention und der Messung mittels KLT-R.

3. Schlussteil: Der Schlussteil interpretiert die statistisch signifikanten Ergebnisse, diskutiert methodische Limitationen wie mögliche Übungseffekte und formuliert Handlungsempfehlungen für die zukünftige Sportpädagogik.

Schlüsselwörter

Konzentrationsleistung, Sportprogramm, körperliche Aktivität, Jugendliche, KLT-R, schulischer Kontext, kognitive Funktionen, Intervention, Bewegungsforschung, Schulsport, Pubertät, Konzentrationsfähigkeit, Sportpädagogik, Leistungsverlauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob ein akutes, von einer Fachkraft angeleitetes Sportprogramm einen messbaren Effekt auf die Konzentrationsleistung von Schülerinnen der 9. Klasse an einem Gymnasium hat.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstelle zwischen Sportwissenschaft und Kognitionspsychologie, konkret auf die Auswirkungen von körperlicher Betätigung auf die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit im schulischen Lernkontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, durch eine empirische Erhebung zu prüfen, ob sich die Konzentrationsleistung nach einer zwanzigminütigen sportlichen Intervention signifikant verbessert, um so bestehende Forschungslücken bei der Zielgruppe der gesunden Jugendlichen zu adressieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Die Autorin wählte ein quasi-experimentelles Studiendesign (NRCT) und setzte zur quantitativen Messung der Konzentrationsleistung den Konzentrationsleistungstest in der revidierten Fassung (KLT-R) ein. Die statistische Auswertung der Daten erfolgte mittels Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Test.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Literaturrecherche, die methodische Beschreibung des Studiendesigns, der Interventionsgestaltung (Zirkeltraining), der Messinstrumente sowie die Darstellung der erhobenen quantitativen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Konzentrationsleistung, Sportprogramm, körperliche Aktivität, KLT-R, schulischer Kontext, kognitive Funktionen, Intervention und Bewegungsforschung.

Wie wurde die Intervention in dieser Studie gestaltet?

Die Intervention bestand aus einem 20-minütigen Zirkeltraining mit sechs Stationen, das von einer Sportlehrkraft angeleitet wurde, wobei auf eine moderate aerobe Intensität geachtet wurde, um Müdigkeitserscheinungen zu vermeiden.

Warum spielt der Begriff "Übungseffekt" eine so zentrale Rolle in der Diskussion?

Der Übungseffekt ist entscheidend, da bei der Durchführung des KLT-R vor und nach der Sporteinheit dieselben Rechenaufgaben genutzt wurden. Die Autorin diskutiert kritisch, inwieweit die gemessenen Steigerungen auf das Training oder auf das bloße Wiederholen der Aufgaben zurückzuführen sind.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Konzentrationsleistung von Gymnasiastinnen mit speziellen Sportprogrammen fördern. Effekte körperlicher Aktivität auf die Kognition
Hochschule
IB Berufliche Schulen Stuttgart-Vaihingen
Veranstaltung
Empirisch-Experimentelles Praktikum
Note
1,7
Autor
Laura Hilt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
20
Katalognummer
V1330450
ISBN (PDF)
9783346826022
ISBN (Buch)
9783346826039
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konzentrationsleistung gymnasiastinnen sportprogrammen effekte aktivität kognition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Hilt (Autor:in), 2022, Die Konzentrationsleistung von Gymnasiastinnen mit speziellen Sportprogrammen fördern. Effekte körperlicher Aktivität auf die Kognition, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1330450
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Leseprobe aus  20  Seiten
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