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Grenzen und Chancen des digitalen Lesens

Relevanz der Medienkritik im Schulunterricht

Titel: Grenzen und Chancen des digitalen Lesens

Hausarbeit , 2021 , 15 Seiten , Note: 1.6

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Da die digitalen Medien einen nicht mehr wegzudenkenden Platz in unserer Gesellschaft eingenommen haben, möchte ich mich im Rahmen dieser Arbeit damit beschäftigen, wie sich diese gesellschaftlichen Veränderungen auf das Lesen, besonders von Schülerinnen und Schülern, auswirken.

Zunächst möchte ich den Begriff der Lesesozialisation näher betrachten und inwieweit der mediale Wandel Einfluss auf diesen genommen hat beziehungsweise nimmt. Daraufhin werde ich die von Philipps aufgestellten vier lesedidaktischen Handlungsfelder des digitalen Lesens erläutern. Im Anschluss daran werde ich das digitale Lesen kritisch auf seine Grenzen sowie Chancen untersuchen. Im fünften Kapitel wird es speziell um die Videoplattform YouTube gehen. Zunächst werde ich beleuchten, was YouTube für die aktuell jüngere Generation bedeutet und wie sich dieses Medium auf ihren Alltag auswirken kann. Im Bezug darauf werde ich die Unterrichtspraxis „YouTube und sein Suchalgorithmus“ von Eva C. Huller vorstellen, welche den Schülerinnen und Schülern einen bewussteren Umgang mit der Seite ermöglichen soll. In dem letzten Kapitel möchte ich die Relevanz einer solchen Medienkritik im Unterricht erarbeiten. Abschließen werde ich mit einem Fazit, in dem ich die wichtigsten erarbeiteten Punkte noch einmal zusammenfassen werde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lesesozialisation und der mediale Wandel

3. Handlungsfelder des digitalen Lesens

4. Grenzen und Chancen des digitalen Lesens

5. YouTube

5.1. Generation YouTube

5.2. Unterrichtspraxis „YouTube und sein Suchalgorithmus“

6. Relevanz der Medienkritik im Schulunterricht

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen des digitalen Wandels auf das Leseverhalten von Schülerinnen und Schülern sowie die Notwendigkeit, Medienkritik als festen Bestandteil in den Schulunterricht zu integrieren, um eine reflektierte Mediennutzung zu fördern.

  • Veränderung der Lesesozialisation durch neue Medien
  • Didaktische Handlungsfelder des digitalen Lesens nach Philipp
  • Chancen und Risiken digitaler Formate gegenüber analogen Medien
  • Bedeutung der Videoplattform YouTube im Alltag Jugendlicher
  • Förderung kritischer Medienkompetenz mittels algorithmischer Reflexion

Auszug aus dem Buch

4. Grenzen und Chancen des digitalen Lesens

Im folgenden Kapitel möchte ich die positiven wie auch die negativen Aspekte des digitalen Lesens erläutern und näher untersuchen.

Mit der Digitalisierung steigt die Anforderung an unsere Sprach- und Lesekompetenz (Lauer, 2020). Dies bringt Grenzen sowie auch Chancen mit sich. Zum einen können die zahlreichen Angebote von Informationen überordernd wirken bzw. sein. Ebenso kann der Überblick über das Gelesene somit schnell verloren gehen (ebd.). Das Zurechtkommen mit den digitalen Medien stellt hohe Erwartungen und Anforderungen an den Einzelnen, so Kysela-Schiemer (2006). Es wird „ein hohes Maß an strukturierendem Denken, an Urteilsvermögen und analytischem Verstand“ (Kysela-Schiemer, 2006, S. 1) gefordert. Auf der anderen Seite eröffnet sich die Chance, dass inkludierend im Alltag, Kompetenzen in der Sprache und im Lesen weiterentwickelt werden können. Überall werden Kinder und Jugendliche mit Texten konfrontiert, beispielsweise über WhatsApp oder Google. Um an Informationen gelangen zu können, müssen die Leserinnen und Leser eigenständig einen Weg finden und die ihnen vorliegenden Quellen kritisch prüfen (ebd.). Kysela-Schiemer (2006) spricht davon, dass die Kinder und Jugendlichen der heutigen Generation souveräner und bestimmter mit den „neuen, vernetzten Medienmöglichkeiten“ (S. 1) umgehen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die zunehmende Digitalisierung und deren Einfluss auf das Lesen von Schülerinnen und Schülern sowie die Relevanz der Medienkritik.

2. Lesesozialisation und der mediale Wandel: Es wird erörtert, wie sich die Lesesozialisation unter dem Einfluss eines veränderten Medienkonsums (weg vom Buch, hin zum Smartphone/Computer) theoretisch einordnen lässt.

3. Handlungsfelder des digitalen Lesens: Das Kapitel erläutert vier zentrale didaktische Anforderungen, wie etwa den Umgang mit Multimodalität und die kritische Nutzung von Metadaten.

4. Grenzen und Chancen des digitalen Lesens: Hier werden die Vor- und Nachteile sowie die psychologische Anforderungen des digitalen Informationsumgangs gegenübergestellt.

5. YouTube: Dieses Kapitel analysiert YouTube als das beliebteste Medienangebot der Jugend und stellt eine Unterrichtseinheit zur Reflexion von Suchalgorithmen vor.

6. Relevanz der Medienkritik im Schulunterricht: Der Abschnitt betont die Notwendigkeit, Schule als Ort der Vermittlung von Medienkompetenz und kritischem Urteilsvermögen zu begreifen.

7. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Ausbildung von Lehrkräften im digitalen Bereich die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Medienbildung darstellt.

Schlüsselwörter

Digitales Lesen, Lesesozialisation, Medienkompetenz, Schule, YouTube, Suchalgorithmus, Medienkritik, Medienwandel, Unterrichtspraxis, Informationskompetenz, Digitalisierung, Jugendmedien, Lesestrategien, Multimodalität, Mediennutzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den digitalen Wandel und seinen Einfluss auf die Lesegewohnheiten sowie die Wichtigkeit der Vermittlung kritischer Medienkompetenz im Schulunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Lesesozialisation, didaktischen Handlungsfeldern des digitalen Lesens, dem Nutzungsverhalten auf YouTube und der Rolle der Schule bei der Medienbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche durch reflektierte Medienkritik – insbesondere am Beispiel von YouTube – zu souveräneren digitalen Lesern werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis aktueller Fachliteratur und einschlägiger Studien wie der JIM-Studie, ergänzt durch die Analyse einer spezifischen Unterrichtseinheit zur Algorithmenreflexion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des digitalen Lesens, die Abwägung von Chancen und Risiken, eine detaillierte Auseinandersetzung mit YouTube und die Diskussion pädagogischer Konzepte zur Förderung von Medienkritik.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Kritische Mediennutzung, Lesesozialisation im digitalen Zeitalter, algorithmische Aufklärung und die Notwendigkeit von Lehrkräftefortbildung im Bereich digitale Bildung.

Wie unterscheidet sich die Nutzung von YouTube bei Jugendlichen im Vergleich zur älteren Generation?

Für Jugendliche ist YouTube ein natürlicher Alltagsbegleiter, dessen Funktionen und algorithmische Steuerung oft intuitiv verstanden werden, während ältere Generationen den Stellenwert und die Komplexität dieser Plattform häufig unterschätzen.

Warum ist das Verständnis von Suchalgorithmen für Schüler so wichtig?

Es ermöglicht den Jugendlichen zu erkennen, warum sie spezifische Suchergebnisse erhalten und wie eine kommerzielle Beeinflussung durch personalisierte Treffervorschläge stattfindet, was die Voraussetzung für eine kritische Nutzung bildet.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Digitalisierung der Schule?

Laut der Arbeit ist die Lehrkraft der entscheidende Akteur, der jedoch selbst über genügend Medienkompetenz verfügen muss, um Schüler nachhaltig im verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien schulen zu können.

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Details

Titel
Grenzen und Chancen des digitalen Lesens
Untertitel
Relevanz der Medienkritik im Schulunterricht
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1.6
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1331157
ISBN (PDF)
9783346825148
ISBN (Buch)
9783346825155
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grenzen chancen lesens relevanz medienkritik schulunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Grenzen und Chancen des digitalen Lesens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331157
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Leseprobe aus  15  Seiten
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