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Sexsucht als exzessives Sozialverhalten

Das Problem der gesellschaftlichen Akzeptanz

Titel: Sexsucht als exzessives Sozialverhalten

Hausarbeit , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts in Soziologie und Pädagogik Marie Josefine Grabner (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Das Thema Sucht ist in unserer Gesellschaft eine gut erforschte Thematik. Einige Süchte liegen allerdings stark im Fokus, da diese sehr häufig vorkommen und auch leicht als Sucht definierbar sind. Hiermit sind Süchte gemeint wie Alkohol-, Tabak- oder Medikamentensucht. Diese Süchte sind in unserer Gesellschaft auffallend oft vorhanden. Auf der Internetseite „Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.“ werden einige Süchte mit Zahlen und Fakten aufgelistet. Auffallend ist, dass es keine Kategorie zur Sexsucht gibt. Sexsucht wird demnach aktuell noch nicht als Sucht anerkannt. Aus welchem Grund wird diese Art von Sucht noch heute nicht akzeptiert und ernst genommen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition: Was ist Sucht?

3 Wie entsteht Sucht?

4 Was sind stoffungebundene Süchte?

5 Sexsucht: Was ist das?

6 Erklärung und Einordnung exzessiven Sexualverhaltens: 4 Erklärungsmodelle

6.1 Zwangsstörung

6.2 Impulskontrollstörung

6.3 Verhaltenssüchte

6.4 Dysregulierte sexuelle Appetenz

7 Was spricht für den Begriff „Verhaltenssucht“, was spricht dagegen?

8 Präventionsmaßnahmen

9 Feldforschung zum Pornographie Konsum bei Jugendlichen

10 Emotionsfokussierte Therapie

11 Fazit

12 Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die gesellschaftliche Akzeptanz von Sexsucht als exzessives Sexualverhalten und hinterfragt, inwiefern dieses Phänomen als eigenständige Suchterkrankung klassifiziert werden kann. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit theoretischen Erklärungsmodellen, dem Einfluss von pornografischen Inhalten auf Jugendliche sowie therapeutischen Lösungsansätzen.

  • Theoretische Einordnung von Sucht und exzessiven Verhaltensmustern
  • Pro- und Kontra-Argumente zur Definition von Sexsucht
  • Rolle von Pornografiekonsum und dessen präventive Herausforderungen
  • Analyse der Emotionsfokussierten Therapie als Behandlungsansatz
  • Diskussion der gesellschaftlichen Hemmschwellen und Stigmatisierung

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Das Thema Sucht ist in unserer Gesellschaft eine gut erforschte Thematik. Einige Süchte liegen allerdings stark im Fokus, da diese sehr häufig vorkommen und auch leicht als Sucht definierbar sind. Hiermit sind Süchte gemeint wie Alkohol-, Tabak- oder Medikamentensucht. Diese Süchte sind in unserer Gesellschaft auffallend oft vorhanden. In Deutschland gibt es fast 1,8 Mio. Alkoholabhängige, sowie 1,5-1,9 Mio. Medikamentenanhängige (zumeist Frauen) (vgl. Gross, 2016, S.2.).

Auf der Internetseite „Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.“ werden einige Süchte mit Zahlen und Fakten aufgelistet. Auffallend ist, dass es keine Kategorie zur Sexsucht gibt. Sexsucht wird demnach aktuell noch nicht als Sucht anerkannt. Aus welchem Grund wird diese Art von Sucht noch heute nicht akzeptiert und ernst genommen? Dieses Problem soll in dieser Arbeit diskutiert werden und es wird versucht mögliche Lösungsansätze zur Verbesserung dieser Problematik zu finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die gesellschaftliche Relevanz des Themas Sucht und stellt die Forschungsfrage zur Anerkennung und Akzeptanz von Sexsucht.

2 Definition: Was ist Sucht?: Das Kapitel definiert den Suchtbegriff anhand klinischer Standards wie ICD-10 und DSM5.

3 Wie entsteht Sucht?: Es werden die drei Ebenen der Suchtentwicklung (körperlich, psychisch, sozial) sowie die prägenden Faktoren analysiert.

4 Was sind stoffungebundene Süchte?: Das Kapitel beschreibt, wie biochemische Prozesse durch Stimulation ohne Substanzen suchtähnliche Zustände erzeugen können.

5 Sexsucht: Was ist das?: Hier werden die verschiedenen Charaktere von Sexsucht nach der Taxonomie von John Money vorgestellt.

6 Erklärung und Einordnung exzessiven Sexualverhaltens: 4 Erklärungsmodelle: Das Kapitel prüft Zwangsstörung, Impulskontrollstörung, Verhaltenssüchte und dysregulierte sexuelle Appetenz als Erklärungsansätze.

7 Was spricht für den Begriff „Verhaltenssucht“, was spricht dagegen?: Eine kritische Abwägung der Argumente, ob exzessives Sexualverhalten als Sucht definiert werden sollte.

8 Präventionsmaßnahmen: Dieses Kapitel diskutiert Ansätze zur Prävention von Pornosucht bei Jugendlichen und die Problematik von unangemessenen Inhalten.

9 Feldforschung zum Pornographie Konsum bei Jugendlichen: Auswertung einer qualitativen Erhebung zur gesellschaftlichen Wahrnehmung von Sexualität.

10 Emotionsfokussierte Therapie: Darstellung der emotionsfokussierten Therapie als Methode zur Heilung gestörten Sexualverhaltens.

11 Fazit: Zusammenfassende kritische Betrachtung der Ergebnisse und Forderung nach mehr gesellschaftlicher Offenheit.

12 Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Sekundär- und Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Sexsucht, exzessives Sexualverhalten, Verhaltenssucht, Suchtprävention, Pornografiekonsum, Emotionsfokussierte Therapie, Sozialwissenschaft, Sexualstörung, ICD-10, DSM5, Suchtentwicklung, Jugendliche, Aufklärung, psychische Gesundheit, therapeutische Ansätze.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Phänomen Sexsucht und die damit verbundene Herausforderung für die gesellschaftliche Anerkennung und diagnostische Einordnung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Suchtentheorie, verschiedene klinische Erklärungsmodelle für exzessives Sexualverhalten sowie Prävention und Therapie im Kontext digitaler Pornografie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Problematik der aktuellen Nicht-Anerkennung von Sexsucht zu diskutieren und Lösungsansätze für einen gesünderen Umgang mit Sexualität zu explorieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Literaturanalyse mit verschiedenen Erklärungsmodellen sowie eine qualitative Feldforschung in Form eines Experteninterviews mit einem Pastor durchgeführt.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Debatte um den Begriff „Verhaltenssucht“, untersucht Risikofaktoren für süchtige Verhaltensweisen und vergleicht verschiedene therapeutische Ansätze wie die emotionsfokussierte Therapie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Sexsucht, Verhaltenssucht, Prävention, Pornografiekonsum, Emotionsfokussierte Therapie und gesellschaftliche Akzeptanz.

Wie bewertet die Arbeit den Einfluss von Online-Pornografie auf Jugendliche?

Der Einfluss wird kritisch gesehen, da Pornos ein verzerrtes Bild von Sexualität vermitteln und Jugendliche oft zu früh und unbegleitet mit potenziell schädlichen oder „perversen“ Inhalten konfrontiert werden.

Warum wird die "emotionsfokussierte Therapie" als Lösungsansatz hervorgehoben?

Sie wird hervorgehoben, weil sexuelle Störungen laut Arbeit häufig ihre Ursache in ungedeckten Bedürfnissen und defizitären emotionalen Strukturen haben, die durch diese Therapie adressiert werden.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sexsucht als exzessives Sozialverhalten
Untertitel
Das Problem der gesellschaftlichen Akzeptanz
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Sozialwissenschaften)
Note
1,0
Autor
Bachelor of Arts in Soziologie und Pädagogik Marie Josefine Grabner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1331237
ISBN (PDF)
9783346823212
ISBN (Buch)
9783346823229
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sexsucht Gesellschaftliche Akzeptanz Süchte Sexualpädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts in Soziologie und Pädagogik Marie Josefine Grabner (Autor:in), 2020, Sexsucht als exzessives Sozialverhalten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331237
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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