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Kindheit und Erziehung im Buddhismus

Title: Kindheit und Erziehung im Buddhismus

Presentation (Elaboration) , 2020 , 11 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Tabea Götz (Author)

Theology - Buddhism
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Summary Excerpt Details

In dieser Ausarbeitung eines Referats wird zuerst die Lehre Buddhas erläutert und dazu auf die Paramitas (die sechs guten Eigenschaften, die ein Buddhist besitzen muss), die edlen vier Wahrheiten und den edlen achtfachen Pfad eingegangen. Dann wird die Kindererziehung in Buddhismus herausgearbeitet und mit westlichen Erziehungsmethoden und -ansätzen verglichen. Im letzten Abschnitt werden die Schwierigkeiten buddhistischer Familien (in Deutschland) dargelegt und anhand von Beispielen wie dem Religionsunterricht in Schulen genauer erläutert.

Die Ausarbeitung endet mit der Erkenntnis, dass die Erziehung oder die Kindheit im Buddhismus eine Forschungslücke darstellt, was unter anderem damit begründet wird, dass der Buddhismus in seiner Funktionsweise eigentlich ausschließlich für Erwachsene ausgelegt ist und nicht für Kinder. Von buddhistischen Eltern wird erwartet, dass diese die Lehren entsprechend interpretieren und auf die Kindererziehung übertragen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Buddhas Lehre

2.1. Die Paramitas

2.2. Die vier edlen Wahrheiten

2.3. Der edle achtfache Pfad

3. Erziehung im Buddhismus

4. Schwierigkeiten buddhistischer Familien in Deutschland

5. Diskussion im Plenum

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung exploriert die Schnittstelle zwischen buddhistischer Lehre und der modernen Kindererziehung, um aufzuzeigen, wie buddhistische Werte in den familiären Alltag integriert werden können und welchen Herausforderungen sich praktizierende Familien in Deutschland dabei gegenübersehen.

  • Grundlagen der buddhistischen Philosophie (Paramitas, edle Wahrheiten, achtfacher Pfad)
  • Buddhistische Erziehungsansätze und Wertevermittlung
  • Die Rolle der Eltern als Vorbilder in der moralischen Entwicklung
  • Herausforderungen für buddhistisch lebende Familien in einer christlich geprägten Gesellschaft
  • Reflexion über die Forschungslücke zur Kindheit im Buddhismus

Auszug aus dem Buch

3. Erziehung im Buddhismus

In der Lehre des Buddhismus findet man fast keine Ratschläge zum Thema Kindererziehung. Das damalige Indien war eine sichere Heimat von Weisheit und Religiosität. Buddhistische Eltern wissen um die guten Eigenschaften die es braucht um die Erleuchtung zu Erlangen und müssen Ihren eigenen Weg finden, dies Ihren Kindern nahezubringen.

In seinem Buch: "Buddhistische Eltern und ihre Kinder" schrieb Helmut Klar folgende Worte zu dem Thema Erziehungsproblem: „Das Wettbewerbsprinzip im Existenzkampf und der durch den Konsumzwang geforderte hohe Lebensstandard lassen den Eltern keine Zeit, sich in dem Maße den Kindern zu widmen, wie es erforderlich wäre... Vor allem fehlt es den Eltern selbst an geeigneten Vorbildern. Es gibt zu wenige, die den Buddhismus vorleben und es gibt zu wenig buddhistische Pädagogen, die uns als Fachleute zeigen könnten, was es heißt, buddhistische Erziehungsarbeit zu leisten und gut fundierte Theorien in die Praxis zu übertragen." (Klar. 1977. S. 4) „Die Beziehung zwischen den Eltern und ihren Kindern ist aus buddhistischer Sicht von allergrößter Bedeutung für die geistige Entwicklung eines Menschen.“ ( Samten. 2006) Die Eltern beziehungsweise die Erzieher sind die Vorbilder der Kinder und nehmen daher entscheidende Einflüsse auf die moralische Entwicklung der Kinder. Des Weiteren müssen sie „die rechte Mitten zwischen dem Gewähren von Freiheit und der Vermittlung von Disziplin finden.“ (Samten 2006)

In der modernen westlichen Gesellschaft scheint es durch moderne Erziehungsstile dazu gekommen zu sein, Kindern nahezu grenzenlose Freiheit zu gewähren. Dies ist jedoch in dieser frühen Phase, in der Kinder eigentlich noch nach Orientierung suchen, wenig geeignet und überfordert die Kinder schnell, woraus sich Leiden für Eltern und Kind ergeben (vgl. Samten 2006). „Kinder brauchen Grenzen“ (Samten 2006). Ansonsten kann es dazu führen, dass Kinder grenzenlos Wünsche entwickeln, bei denen es dann zu Frustrationen kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Aufbau der Arbeit, von den philosophischen Grundlagen bis hin zur Reflexion der erörterten Thematiken.

2. Buddhas Lehre: Dieses Kapitel erläutert zentrale Konzepte wie die Paramitas, die vier edlen Wahrheiten und den edlen achtfachen Pfad als Fundament buddhistischer Weltanschauung.

3. Erziehung im Buddhismus: Hier wird die Bedeutung der Vorbildfunktion der Eltern und die Herausforderung der Wertevermittlung in der heutigen Zeit beleuchtet.

4. Schwierigkeiten buddhistischer Familien in Deutschland: Dieses Kapitel thematisiert die Hürden des Alltags und die mangelnde Verfügbarkeit von Angeboten für buddhistische Kinder und Familien.

5. Diskussion im Plenum: Eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Argumentation und den im Referat aufgeworfenen Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Buddhismus, Kindererziehung, Erleuchtung, Wertevermittlung, Paramitas, Edler achtfacher Pfad, Elternrolle, Moralentwicklung, Achtsamkeit, Religion, Westliche Gesellschaft, Erziehungsprobleme, Forschungslücke, Dharma, Kindheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung buddhistischer Prinzipien in der Kindererziehung und den Herausforderungen für Familien, die diese Werte in einem säkularen, christlich geprägten Umfeld wie Deutschland vermitteln möchten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den buddhistischen Kernlehren, den Anforderungen an die elterliche Vorbildrolle und den praktischen Schwierigkeiten bei der Integration des Buddhismus in das Familienleben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die bestehende Forschungslücke bezüglich der Kindheit im Buddhismus aufzuzeigen und zu untersuchen, wie buddhistische Werte altersgerecht an Kinder weitergegeben werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Ausarbeitung im Rahmen eines Seminars, die auf Literaturrecherche und der Aufarbeitung bestehender Quellen und Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der buddhistischen Lehre, eine Analyse der Erziehungspraktiken und eine kritische Auseinandersetzung mit den Problemen buddhistischer Familien im Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Buddhismus, Kindererziehung, Erleuchtung, Moralentwicklung und die Herausforderungen im westlichen Alltag.

Warum gibt es laut Autorin so wenig Literatur zur Kindheit im Buddhismus?

Die Arbeit führt an, dass der Buddhismus in seiner historischen und traditionellen Ausrichtung primär auf Erwachsene und deren persönlichen Erleuchtungsweg und weniger explizit auf die Pädagogik ausgelegt ist.

Welche konkreten Erziehungsempfehlungen enthält der Text?

Der Text betont die Bedeutung der elterlichen Vorbildfunktion, die Notwendigkeit, Kindern Grenzen zu setzen, sowie die Förderung von Werten wie Mitgefühl, Liebe und gewaltfreiem Verhalten.

Wie gehen buddhistische Eltern laut Arbeit mit Konsum und Medien um?

Es wird auf die fünf buddhistischen Grundregeln verwiesen, wobei der Konsum von Medien (Handys, Fernseher) heute analog zu berauschenden Mitteln kritisch hinterfragt wird.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich des religionsübergreifenden Austausches?

Die Autorin stellt fest, dass es Buddhisten in Deutschland oft schwerfällt, Anschluss zu finden und dass speziell für Kinder wenig institutionelle Angebote oder Anknüpfungspunkte im Vergleich zu christlichen Institutionen existieren.

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Details

Title
Kindheit und Erziehung im Buddhismus
College
Fliedner University of Applied Sciences Düsseldorf
Grade
2,0
Author
Tabea Götz (Author)
Publication Year
2020
Pages
11
Catalog Number
V1331632
ISBN (PDF)
9783346831828
Language
German
Tags
kindheit erziehung buddhismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tabea Götz (Author), 2020, Kindheit und Erziehung im Buddhismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331632
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