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Enterprise Resource Planning. Chancen und Risiken der Einführung einer ERP Gesamtlösung

Titel: Enterprise Resource Planning. Chancen und Risiken der Einführung einer ERP Gesamtlösung

Diplomarbeit , 2012 , 107 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Daniel Hitz (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird untersucht, ob ein Wechsel auf ein ERP Gesamtsystem für ein klassisches kleines oder mittelständisches Unternehmen von wirtschaftlichem Nutzen ist. Bei einem ERP handelt es sich um eine zentralisierte Unternehmensresourcenplanung, oder Enterprise-Resource-Planning.

Zu Beginn werden die Chancen und Risiken aufgezeigt und die verschiedenen Methoden zur Einführung von ERP-Systemen sowie die verschiedenen Möglichkeiten der Geschäftsprozessmodellierung miteinander verglichen. Schlussendlich werden die Methoden anhand der Bedürfnisse der Jordi AG (dem Arbeitgeber des Autors) gewichtet und bewertet, um die verschiedenen Lösungen miteinander vergleichbar zu machen.

Im Rahmen dieser Arbeit wird der Mehrwert einer ERP-Lösung aufgezeigt. Sämtliche organisatorischen Mängel können durch die Einführung einer ERP-Lösung behoben werden, dies erfordert aber ein Umdenken in den Köpfen der Mitarbeiter und ein Umlernen auf die neue Arbeitsweise.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 DANKSAGUNG

1.2 ABGRENZUNG

1.3 ERKENNTNISINTERESSE

1.4 PROBLEMSTELLUNG

1.6 ZIELSETZUNG

2 ERP EINFÜHRUNG IN DER JORDI AG

2.1 IST ANALYSE

2.1.1 Abläufe erheben und dokumentieren (Prozesse)

2.1.2 Erhebungstechnik bestimmen

2.1.3 Prozesslandkarte definieren

2.2 SYSTEMPROZESSE ERP (WINOFFICE PRIME)

2.3 FIT / GAP ANALYSE

2.4 ABWEICHUNGEN BEURTEILEN

2.5 PROZESSE ANPASSEN

2.6 EINFÜHRUNGSVARIANTEN

2.7 SYSTEMANPASSUNGEN

2.8 PROBLEME BEI DER EINFÜHRUNG

2.8.1 Akzeptanz der Mitarbeiter

2.8.2 Zeitmanagement (Ressourcen)

2.9 MEHRWERT

2.9.1 Prozessorganisation

2.9.2 Auswahl der Teammitglieder

3 GESCHÄFTSPROZESSE MODELLIEREN

3.1 METHODEN (MODELLIERUNGSSTANDARDS UND NOTATIONEN)

3.1.1 EPK

3.1.2 BPMN 2.0

3.1.3 UML

3.1.4 Welche Methode eignet sich am besten für uns (Jordi AG)

3.2 TOOLS

3.2.1 ARIS Toolset

3.2.2 ADONIS

3.2.3 Inubit Process Center

3.2.4 QPR Process Designer

3.3 VOR-/ NACHTEILE DER METHODEN

3.3.1 ARIS

3.3.2 ADONIS

3.3.3 INUBIT Process Center

3.3.4 QPR

3.3.5 Welches Tool eignet sich am besten für uns (Jordi AG)

4 SCHLUSSFOLGERUNG

4.1 BEANTWORTUNG DER ZENTRALEN FRAGESTELLUNGEN

4.1.1 Methoden zur ERP-Einführung und beste Lösung für die Jordi AG aufzeigen

4.1.2 Geschäftsprozessmodellierungsmethoden und beste Lösung für die Jordi AG aufzeigen

4.2 ERREICHEN DER ZIELSETZUNG

4.3 KRITISCHE WÜRDIGUNG

4.4 HANDLUNGSEMPFEHLUNG

4.5 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den potenziellen wirtschaftlichen Nutzen der Einführung einer ERP-Gesamtlösung für die Jordi AG, ein KMU im IT- und Videobereich. Das primäre Ziel besteht darin, durch eine strukturierte Analyse der Geschäftsprozesse und ein Benchmarking verschiedener Einführungsmethoden sowie Modellierungs-Tools eine fundierte Empfehlung für das Unternehmen abzuleiten, um so die organisatorischen Herausforderungen zu bewältigen.

  • Analyse der Ist-Situation und Schwachstellen der Jordi AG
  • Vergleichende Untersuchung von ERP-Einführungsstrategien
  • Evaluierung von Modellierungsstandards und Software-Tools zur Geschäftsprozessabbildung
  • Bewertung von Risiken und Chancen durch Changemanagement

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Abläufe erheben und dokumentieren (Prozesse)

Die Geschäftsprozesse eines Unternehmens sind oft nicht in Ihrem Gesamtzusammenhang bekannt und müssen zuerst identifiziert werden. Bei funktional organisierten Unternehmungen werden oft nur die Prozesse innerhalb der Organisationseinheit betrachtet und verbessert. Dadurch ist aber keine durchgreifende Veränderung der Unternehmung möglich.

Um die gegenwärtigen Abläufe auf das einzuführende Gesamtsystem anzupassen und gleichzeitig gezielte Verbesserungen bei der Einführung einfliessen lassen zu können, müssen wir erst mal den IST Zustand des Unternehmens erheben und die derzeitigen Prozesse und Abläufe festhalten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Prozesse bis auf die Einzelaktivitäten und Spezialfälle aufzuschlüsseln sind.

Ziel der IST Analyse ist eine Prozesslandkarte, also ein Abbild aller Unternehmensprozesse.

Es gilt mit spezifischen Erhebungstechniken die IST Situation auf Prozess-Ebene zu erarbeiten und diese in Form von Text, Tabellen und Grafiken festzuhalten.

Ziel der IST Analyse ist es, die existierenden Prozesse zu untersuchen und Schwachstellen und Verbesserungspotentiale aufzudecken. Voraussetzung hierfür ist die Erhebung und die Dokumentation der IST-Prozesse.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel motiviert die Themenwahl, stellt die Jordi AG kurz vor und definiert die Problemstellung sowie das Erkenntnisinteresse der Untersuchung.

2 ERP EINFÜHRUNG IN DER JORDI AG: Hier findet die IST-Analyse der Jordi AG statt, wobei Chancen, Risiken und Einführungsvarianten für ein ERP-System bewertet werden.

3 GESCHÄFTSPROZESSE MODELLIEREN: In diesem Teil werden verschiedene Modellierungsmethoden (EPK, BPMN, UML) und Software-Tools auf ihre Eignung für das Unternehmen geprüft.

4 SCHLUSSFOLGERUNG: Das letzte Kapitel schließt die Arbeit mit einer Beantwortung der zentralen Fragestellungen, einer kritischen Würdigung und konkreten Handlungsempfehlungen für die Jordi AG ab.

Schlüsselwörter

ERP, Jordi AG, Geschäftsprozessmanagement, KMU, Prozesslandkarte, Modellierung, BPMN 2.0, EPK, UML, Change Management, Systemanalyse, Digitalisierung, Prozessorganisation, Software-Evaluation, Effizienzsteigerung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Potenziale bei der Einführung eines Enterprise-Resource-Planning-Systems (ERP) in einem spezifischen KMU, der Jordi AG.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschäftsprozessanalyse, der ERP-Einführungsstrategie, dem Risikomanagement bei IT-Projekten sowie der Auswahl geeigneter Werkzeuge zur Prozessmodellierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, 80% der wesentlichen Geschäftsprozesse zu definieren und die Einführungsmethode zu identifizieren, die am besten zur Jordi AG passt.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden Methoden wie die SWOT-Analyse, Fit/Gap-Analyse und Nutzwertanalysen verwendet, um sowohl organisatorische Abläufe als auch Softwareanpassungen wissenschaftlich zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme (IST-Analyse), den Vergleich von Einführungsvarianten und eine detaillierte Auseinandersetzung mit Methoden der Geschäftsprozessmodellierung inklusive eines Vergleichs gängiger Softwaretools.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Prozessmodellierung, ERP-Implementierung, KMU-Strategie und Organisationsentwicklung beschreiben.

Warum wird die Jordi AG als Fallbeispiel gewählt?

Als gewachsenes Familienunternehmen mit IT-Schwerpunkt bietet die Jordi AG eine ideale Grundlage, um den Wandel von funktionsorientierter zu prozessorientierter Arbeitsweise exemplarisch aufzuzeigen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Softwarewahl?

Basierend auf den durchgeführten Nutzwertanalysen empfiehlt der Autor die Softwarelösung ADONIS als das am besten geeignete Tool für die zukünftigen Modellierungsaufgaben der Jordi AG.

Welche Bedeutung hat das Changemanagement in dieser Arbeit?

Der Autor betont, wie wichtig es ist, die Mitarbeiter frühzeitig in den Veränderungsprozess einzubeziehen, um Ängste und Widerstände abzubauen, was als kritischer Erfolgsfaktor für jede ERP-Einführung bewertet wird.

Wie bewertet der Autor das Risiko von Systemanpassungen?

Der Autor warnt vor aufwendigen Modifikationen im Quellcode, da diese die Release-Fähigkeit der Software gefährden können, und favorisiert daher die Parametrisierung innerhalb der vom Hersteller vorgesehenen Leitplanken.

Ende der Leseprobe aus 107 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Enterprise Resource Planning. Chancen und Risiken der Einführung einer ERP Gesamtlösung
Hochschule
Stiftung Wirtschaftsinformatikschule Schweiz WISS
Note
1,5
Autor
Daniel Hitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
107
Katalognummer
V1331669
ISBN (PDF)
9783346828958
ISBN (Buch)
9783346828965
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ERP KMU
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Hitz (Autor:in), 2012, Enterprise Resource Planning. Chancen und Risiken der Einführung einer ERP Gesamtlösung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331669
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Leseprobe aus  107  Seiten
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