Diese Diplomarbeit analysiert die Konzepte der Resilienz und der positiven Psychologie und untersucht ihren Einfluss aufeinander. Die Basis bildet hier eine ausführliche Literaturrecherche zu beiden Themen, die zunächst eingehend skizziert und die Ergebnisse präsentiert werden. Ziel dieser Arbeit ist es schließlich, eine Verbindung zwischen den praktischen und wirksamen Coachingansätzen und der wissenschaftlichen Psychologie zu schaffen. Sie zeigt auf wie die Positive Psychologie das Coaching bereichert und wie sie Coaches nicht nur kompetenter, sondern auch persönlich glücklicher und zufriedener macht.
In Anbetracht der steigenden Anforderungen und einhergehenden Überlastungs- und Erschöpfungskrankheiten rücken präventive Maßnahmen immer mehr in den Fokus. Der Fokus lag lange auf Intervention und Heilung statt auf Prävention und Gesundheitsförderung. Es darf daher davon ausgegangen werden, dass präventive Konzepte immer mehr in unsere Gesellschaft einfließen und ihren berechtigten Platz in Therapie und Coaching einnehmen.
Inhaltsübersicht
MENSCHENBILD
ICH ALS COACH
DIPLOMTHEMA
EINLEITUNG
POSITIVE PSYCHOLOGIE
EINFÜHRUNG
KERNKONZEPTE
INTERVENTIONEN
RESILIENZ
EINFÜHRUNG
KERNKONZEPTE
INTERVENTIONEN
SCHNITTMENGE AUS POSITIVER PSYCHOLOGIE UND RESILIENZ
MEIN COACHINGKONZEPT
REFLEXION
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Verbindung zwischen den Konzepten der Resilienzförderung und der Positiven Psychologie im Kontext des coachings. Das zentrale Ziel ist es, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen und ein fundiertes Methodenrepertoire zu entwickeln, um in der Arbeit mit Klienten präventive Handlungsfähigkeiten sowie die individuelle Widerstandskraft nachhaltig zu stärken.
- Theoretische Fundierung der Positiven Psychologie und Resilienzforschung
- Analyse der Schnittmengen beider Disziplinen zur Förderung des Wohlbefindens
- Entwicklung eines ressourcenorientierten Coachingkonzeptes
- Vorstellung erprobter Interventionen, Methoden und Coaching-Tools
- Reflexion über die Anwendung präventiver Maßnahmen in der Praxis
Auszug aus dem Buch
Die drei Säulen der Positiven Psychologie
Angelehnt an die Definition von Auhagen (2004) basiert die Positive Psychologie im Kern darin, - das Gute bzw. die guten Gefühle im Leben des Menschen zu mehren, - die Stärken und Ressourcen nutzbar zu machen und somit - bessere Lebensbedingungen zu schaffen.
Dabei wird die Positive Psychologie von drei Säulen getragen, welche gleichzeitig ihre Ziele darstellt:
Ausgehend von dieser Basis, geht es darum Aufwärtsspiralen sowohl in unserem Leben als auch im Leben unserer Klienten in Gang zu setzen, und zwar in den Bereichen Denken, Fühlen und Handeln. Denn ein grundlegendes Ziel ist es, dass jeder die Verantwortung für diese Bereiche übernimmt und somit als Motor der eigenen Aufwärtsspirale begreift – der Kernbegriff sind hier die so genannten Selbstmanagementkompetenzen. Dieser Ansatz steht nicht im Widerspruch zum systemischen Ansatz, denn es werden neben Aspekten, die vor allem das eigene Wohlbefinden betreffen (Glück, Vertrauen, Lebenssinn, Gelassenheit, Geborgenheit, Spiritualität, Dankbarkeit, Optimismus) auch Aspekte betrachtet, die positive Auswirkung auf unser Umfeld haben (Vergebung, Güte, Solidarität) (Engelmann, 2022, S. 13-14).
Zusammenfassung der Kapitel
MENSCHENBILD: Hier werden die humanistischen und systemischen Grundannahmen dargelegt, die als Fundament für das methodische Verständnis des Coachings dienen.
ICH ALS COACH: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Werteeinstellung und ihren professionellen Werdegang als Coach unter Berücksichtigung von Vertrauen, Authentizität und Ressourcenorientierung.
DIPLOMTHEMA: Dieser Hauptteil beleuchtet die Kernkonzepte der Positiven Psychologie und Resilienz sowie deren praktische Anwendung durch spezifische Interventionen und Tools im Coaching-Prozess.
MEIN COACHINGKONZEPT: Es wird der konkrete Coaching-Prozess als Prozessberatung dargestellt, ergänzt durch einen Exkurs zum Kontaktprozess aus der Gestalttherapie.
REFLEXION: Der finale Abschnitt reflektiert den persönlichen Entwicklungsprozess durch die Arbeit an der Diplomarbeit und betrachtet die Bedeutung von Selbstfürsorge und lebenslangem Lernen.
Schlüsselwörter
Positive Psychologie, Resilienz, Coaching, Ressourcenorientierung, Selbstmanagementkompetenzen, Glück, Wohlergehen, Flourishing, Achtsamkeit, Stressprävention, systemischer Ansatz, Selbstwirksamkeit, Interventionen, Zielorientierung, psychische Widerstandskraft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit widmet sich der Synergie zwischen den Ansätzen der Positiven Psychologie und der Resilienzförderung, um Menschen präventiv in ihrer mentalen Widerstandskraft zu stärken.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Konzepte des Aufblühens (Flourishing), der Ressourcenaktivierung, der Selbstreflexion sowie der gezielte Aufbau psychischer Stabilität und Handlungskompetenz.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern die Ansätze der Resilienzförderung und der Positiven Psychologie im Coaching sinnvoll vereint werden können, um Klienten beim Aufbau eines gelingenden Lebens zu unterstützen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Basis der Arbeit bildet eine systematische Literaturanalyse, kombiniert mit praktischen Beispielen aus der Coaching-Erfahrung der Autorin.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse der Schnittmengen beider Disziplinen sowie die Vorstellung konkreter Arbeitsmethoden und Tools.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Resilienz, Positive Psychologie, Ressourcen, Selbstmanagement und ganzheitliche Coaching-Ansätze definieren.
Welche Rolle spielt die systemische Perspektive?
Die Autorin betrachtet den Klienten stets als Teil eines Systems, was es ermöglicht, durch den Blick auf die Umwelt und soziale Bezüge neue Lösungsräume im Coaching zu eröffnen.
Warum ist die „Wunderfrage“ von Bedeutung?
Die Wunderfrage dient als lösungsorientiertes Instrument, um Klienten unmittelbar aus dem Problemfokus hin zur Vorstellung zukünftiger, konkreter Lösungsschritte zu führen.
- Arbeit zitieren
- Christina Wiese (Autor:in), 2022, Anwendung positiver Psychologie zur Stärkung der Resilienz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331677