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Nutzen der elektronischen Gesundheits- und Patientenakte im Gesundheitswesen

Zentrale Anwendungsbereiche der elektronischen Gesundheitskarte

Title: Nutzen der elektronischen Gesundheits- und Patientenakte im Gesundheitswesen

Term Paper , 2006 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Irina Drozdzynski (Author)

Health - Health system
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Die elektronische Gesundheitskarte ist eine gigantische Vernetzungsaufgabe, bei der rund 100.000 Arztpraxen, 21.000 Apotheken, 2.200 Krankenhäuser sowie 300 Krankenkassen miteinander verbunden werden. Das Projekt wird durch die Regierung und das Parlament unterstützt, insbesondere die moderative und aufsichtsrechtliche Rolle des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) in einem selbstverwalteten Gesundheitssystem, zeigt die nationale Bedeutung.
Das Buch stellt die Nutzung der eGK in Kombination mit der einrichtungsübergreifenden elektronischen Patientenakte (ePA) und gewünscht vielfältigen Vorteile für den Patienten und für den behandelnden Arzt dar.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Abgrenzung

2.1. Begriffserläuterung

2.2. Aktenunterscheidungsmerkmale

3. Datenschutz und Datensicherheit

4. Neue Möglichkeiten in der medizinischen Versorgung

4.1. Intelligente Anwendungsbereiche

4.1.1. Elektronische Gesundheitskarte

4.1.2. Elektronisches Rezept

4.1.3. Elektronischer Arztbrief

4.1.4. Sektorübergreifende elektronische Patientenakte

4.2. Telekommunikationswege im Gesundheitswesen

4.3. Nutzung der elektronischen Gesundheitsakte

4.3.1. Gesundheitsinformationssysteme und ihre Nutzen

4.3.2. Blick in die Zukunft

4.4. Nutzen durch Akzeptanz

4.5. Gesundheitspolitische Lösungsansätzen

5. Einsparungen oder Mehrkosten?

6. Befürchtungen und Kritik

6.1.Gläserner Patient

6.2. Kritik der Ärzteschaft

7. Bewertung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Nutzen der elektronischen Gesundheits- und Patientenakte im deutschen Gesundheitswesen unter Berücksichtigung der zentralen Anwendungsbereiche der elektronischen Gesundheitskarte, um die Auswirkungen auf die Versorgungsqualität, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz bei den beteiligten Akteuren zu bewerten.

  • Grundlagen und begriffliche Abgrenzungen der elektronischen Patienten- und Gesundheitsakte.
  • Analyse der Datenschutzanforderungen und technischen Sicherheitskonzepte.
  • Darstellung intelligenter Anwendungsfelder wie eRezept, eArztbrief und sektorübergreifende ePA.
  • Kritische Würdigung der wirtschaftlichen Auswirkungen, Kosteneinsparpotenziale und praktischen Herausforderungen.
  • Evaluierung der Akzeptanzproblematik bei Patienten, Ärzten und weiteren Akteuren im Gesundheitswesen.

Auszug aus dem Buch

4.1.4. Sektorübergreifende elektronische Patientenakte

Als wesentliche Schwachstelle der herkömmlichen, papiergeführten Patientendokumentation gilt oftmals eine schlechte Struktur. Dokumente sind zum Teil lückenhaft oder unleserlich, Daten werden überflüssig erfasst, geführt und aufbewahrt.

Allein in der GKV fallen jährlich über 1,5 Mrd. Belege (Rezepte und Abrechnungsscheine) an. In der Gesundheitspolitik können mit Hilfe der neuen „telematischen Werkzeuge“ diese gewaltigen Datenmengen bewältigt werden. Die einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakte (§ 291a Abs. 3, S. 1, Nr. 4 SGB V/GMG) wird letztlich das Ergebnis aller Teilelemente innerhalb der Telematik- Infrastruktur sein. Mit dem Datenaustausch zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern und sonstigen Einrichtungen des Gesundheitswesens wird eine konsistente, umfassende Langzeitdokumentation möglich sein, nicht nur wie bislang vorliegende Einzelakten.

Bei der elektronischen Patientenakte geht es um eine freiwillige Anwendung. Sie begründet sich durch Speicherung der persönlichen, sensiblen Daten des Patienten. Der Patient entscheidet selbst, welche Daten gespeichert sollen und welcher Arzt die Daten ansehen darf, er soll auch über die gespeicherten Daten ein Auskunftsrecht haben, jedoch in keiner Weise in der Form von Datenhoheit. Die Relevanz der Daten soll gewährleistet sein. Er kann seine Daten am so genannten „Patienten-Kiosk“ ansehen, die in Wartezimmern oder Apotheken aufgestellt werden müssen. Diese sollen über den HBA des Arztes oder Apothekers freigegeben werden. Diese Option wird auch am privaten PC denkbar, z. B. durch Führung einer eGA. Der Arzt kann ePA auf Wunsch des Patienten in seiner eGA übermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems und die gesetzlichen Ziele der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zur Optimierung der medizinischen Versorgung.

2. Begriffliche Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe der Patientenakte sowie der elektronischen Gesundheitsakte und erläutert die Unterschiede in deren Rollenverständnis und Nutzung.

3. Datenschutz und Datensicherheit: Hier werden die gesetzlichen und technischen Rahmenbedingungen zum Schutz sensibler medizinischer Daten, einschließlich Verschlüsselungsprinzipien und Zugriffsschutz, erörtert.

4. Neue Möglichkeiten in der medizinischen Versorgung: Dieses umfangreiche Kapitel detailliert Anwendungsbereiche wie eRezept, eArztbrief und ePA und diskutiert deren Potenzial zur Prozessoptimierung und die Rolle der Telematikinfrastruktur.

5. Einsparungen oder Mehrkosten?: Es wird kritisch analysiert, ob die hohen Investitionskosten für die neue Infrastruktur durch Einsparungspotenziale in einem realistischen Zeitrahmen amortisiert werden können.

6. Befürchtungen und Kritik: Dieses Kapitel thematisiert die Sorgen vor dem „gläsernen Patienten“ sowie die skeptische Haltung der Ärzteschaft gegenüber Datenschutzproblemen und dem erhöhten bürokratischen Aufwand.

7. Bewertung: Die abschließende Bewertung betont, dass die Akzeptanz bei Patienten und Ärzten der entscheidende Faktor für den Erfolg der Telematikplattform ist und fordert eine realistische Abschätzung der Chancen und Risiken.

Schlüsselwörter

Elektronische Gesundheitskarte, eGK, elektronische Patientenakte, ePA, elektronische Gesundheitsakte, eGA, Telematikinfrastruktur, Datenschutz, eRezept, eArztbrief, Gesundheitswesen, Patientenversorgung, Digitalisierung, Integrierte Versorgung, Arzneimittelsicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Einführung der elektronischen Gesundheits- und Patientenakte im deutschen Gesundheitswesen und den damit verbundenen infrastrukturellen Veränderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Anwendungsbereiche der elektronischen Gesundheitskarte, Fragen des Datenschutzes, die Akzeptanz der neuen Technologien sowie die Wirtschaftlichkeit des Projekts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen der neuen digitalen Anwendungen zu evaluieren und aufzuzeigen, wie diese die medizinische Versorgung verbessern und gleichzeitig die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und beinhaltet zudem die Auswertung eigener Umfragen unter Ärzten und Patienten zur Akzeptanz und Einschätzung der neuen Systeme.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Anwendungsbereiche, die notwendige Telematikinfrastruktur, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die ökonomischen Aspekte und kritischen Bedenken gegenüber den Systemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind elektronische Gesundheitskarte, Telematikinfrastruktur, Datenschutz, Patientenakte und Arzneimittelsicherheit.

Wie stehen Ärzte der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gegenüber?

Die Ärzteschaft äußert sich in der Arbeit überwiegend skeptisch; sie befürchtet Datenschutzprobleme, einen hohen zusätzlichen Zeitaufwand bei der Datenerfassung und sieht sich mitunter mit dem Risiko konfrontiert, als „gläserner Arzt“ durch Kontrollmechanismen der Kassen belastet zu werden.

Welche Rolle spielt die Freiwilligkeit bei der Nutzung der Systeme?

Während viele Anwendungen wie die ePA explizit als freiwillig beschrieben werden, weist die Arbeit darauf hin, dass im Praxisalltag durch ärztliche Nachfragen oder den Druck zur Effizienzsteigerung dennoch eine faktische Verbindlichkeit entstehen kann.

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Details

Title
Nutzen der elektronischen Gesundheits- und Patientenakte im Gesundheitswesen
Subtitle
Zentrale Anwendungsbereiche der elektronischen Gesundheitskarte
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Grade
1,3
Author
Irina Drozdzynski (Author)
Publication Year
2006
Pages
28
Catalog Number
V133186
ISBN (eBook)
9783640399031
ISBN (Book)
9783640398539
Language
German
Tags
Nutzen Gesundheits- Patientenakte Gesundheitswesen Zentrale Anwendungsbereiche Gesundheitskarte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Irina Drozdzynski (Author), 2006, Nutzen der elektronischen Gesundheits- und Patientenakte im Gesundheitswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133186
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