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Prüfungsangst in der Schule. Die Validität des schulischen Bewertungssystems unter der Prüfungsangst

Titel: Prüfungsangst in der Schule. Die Validität des schulischen Bewertungssystems unter der Prüfungsangst

Hausarbeit , 2022 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit setzt sich mit der pathologischen Angst gegenüber Prüfungen auseinander und stellt dabei einen Bezug zum schulischen Bewertungssystem in Deutschland her. Dafür wird der Begriff der Angststörung genauer definiert und abgegrenzt. Darauf folgend wird die Prüfungsangst klassifiziert und damit in das offizielle ICD-10 Schema eingeordnet. Zudem wird sie auf Grunderkrankungen beziehungsweise Phobien zurückgeführt, um mögliche Ursachen darzustellen. Darunter erfolgt erneut eine Abgrenzung von der „normalen“ Nervosität und Besorgtheit zur pathologischen Angststörung.

Folgend werden Symptome von Prüfungsangst auf unterschiedlichen Ebenen dargestellt, sodass abschließende Auslöser und Ursachen festgehalten werden können. Die Erkenntnisse daraus werden mit dem Benotungssystem an deutschen Schulen in Verbindung gesetzt. Dazu erfolgt eine Untersuchung von Prüfungsängsten im Bezug auf Leistung und abschließend eine Bewertung über die Sinnhaftigkeit der Notengebung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Angst (-störung)

2.1 Definition und Abgrenzung

3. Prüfungsangst

3.1 Definition und Einordnung

3.1.1 Spezifische Phobie

3.1.2 Soziale Phobie

3.1.3 Generalisierte Angststörung.

3.2 Pathologie – zwischen Nervosität und Angststörung

3.3 Symptome von Prüfungsangst

3.4 Ursachen und Auslöser von Prüfungsangst

4. Die Ambivalenz des Benotungssystems und der Prüfungsangst

4.1 Zusammenhänge von Leistung und Prüfungsangst

4.2 Einschätzung der Sinnhaftigkeit von Noten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Natur und die Auswirkungen von Prüfungsangst bei Schülern sowie deren Einfluss auf die psychologische Validität des schulischen Benotungssystems. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Leistungsdruck, Notengebung als Selektionsmittel und der Entstehung von pathologischen Ängsten kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen von Angststörungen und deren Klassifikation
  • Differenzierung von Prüfungsangst auf emotionaler, kognitiver und physiologischer Ebene
  • Analyse der Ursachen für Leistungsangst im schulischen Kontext
  • Kritische Bewertung der Notengebung im Hinblick auf deren Aussagekraft
  • Diskussion über alternative Bewertungssysteme zur Reduktion von Prüfungsdruck

Auszug aus dem Buch

3.4 Ursachen und Auslöser von Prüfungsangst

Die Prüfungsangst ist nicht nur ein Phänomen, das leistungsschwache Schülerinnen und Schüler betrifft, da auch leistungsstarke Lernende, beispielsweise aufgrund eines übermäßigen Anspruches an sich selbst, prüfungsbezogene und neurotische Ängste entwickeln können (vgl. Morschitzky, 2009, S. 97). Aber auch „Wissens, Kenntnis- und Verhaltensdefizite (…), zu geringe Vorbereitung oder längeres Fehlen (…) [und] unökonomische Arbeitstechniken“ (Haferkamp & Rost, 1980, S. 132) können mögliche Ursachen für die Prüfungsangst sein.

Die Prüfungsangst kann als erlerntes Gefühl begriffen werden, das aufgrund von negativen Erfahrungen annektiert (vgl. Barthel, 2001, S. 13) oder durch eine ganz bestimmte Situation ausgelöst wird (vgl. Morschitzky, 2009, S. 95). Die kognitive Komponente der Besorgtheit, die sogenannte Worry-Komponente, bewirkt Zweifel an den eigenen Fähigkeiten der betroffenen Person, beeinflusst das Selbstwertgefühl negativ und lenkt die Einstellung und das Denken in Richtung eines möglichen Misserfolges (vgl. Völker, 2009, S. 23). Ist diese Komponente übermäßig ausgeprägt und die Bedeutung von Leistungsversagen persönlich weitreichend, so wird die Befürchtung emotionsrelevant und kann zu der situativen Angststörung führen (vgl. Pekrun & Götz, 2006, S. 249).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz der Untersuchung im Kontext von Leistungsansprüchen und stellt die zentrale Fragestellung bezüglich der Rolle von Noten bei der Entstehung von Prüfungsangst vor.

2. Angst (-störung): Dieses Kapitel definiert den allgemeinen Angstbegriff, unterscheidet zwischen Zustands- und Eigenschaftsangst und grenzt normale Ängste von pathologischen Angststörungen ab.

3. Prüfungsangst: Dieser Abschnitt analysiert das Phänomen der Prüfungsangst, klassifiziert es wissenschaftlich und beschreibt Symptome sowie Ursachen auf verschiedenen Ebenen.

4. Die Ambivalenz des Benotungssystems und der Prüfungsangst: Hier wird der kritische Zusammenhang zwischen Schulnoten, Selektionsdruck und individueller Leistungsfähigkeit erörtert, um die Validität des derzeitigen Bewertungssystems zu hinterfragen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Prüfungsangst als multifaktorielles Problem zu betrachten und alternative Ansätze in der Leistungsbewertung zu erwägen.

Schlüsselwörter

Prüfungsangst, Angststörung, schulische Leistungsbewertung, Notendruck, Schulnoten, Pathologie, kognitive Symptome, Selektionsmittel, Leistungsdruck, Bildungsbiografie, Stress, Prävention, emotionale Belastung, Lernumgebung, Validität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Dokument untersucht die Zusammenhänge zwischen Prüfungsangst bei Schülern und dem aktuellen schulischen Bewertungssystem, insbesondere wie Noten als Druckmittel zur Entstehung von Angststörungen beitragen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Angststörungen, die Analyse der Symptome und Ursachen von Prüfungsangst sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Sinnhaftigkeit von Ziffernnoten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, dass das aktuelle Benotungssystem nur bedingt die tatsächlichen Kompetenzen misst und durch den erzeugten Leistungsdruck Prüfungsängste forciert, was die Validität der Leistungsbewertung infrage stellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis von fachwissenschaftlicher Literatur, psychologischen Klassifikationssystemen (wie ICD-10) und empirischen Studien zur pädagogischen Psychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Angst und Prüfungsangst (inkl. Symptom-Ebenen) sowie eine detaillierte Analyse der Ambivalenz des Benotungssystems im Kontext von Leistungsdruck.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Prüfungsangst, Leistungsdruck, Notengebung, Validität, Schulsystem und pädagogische Psychologie beschreiben.

Wie unterscheidet sich normale Aufregung von pathologischer Prüfungsangst?

Während normale Aufregung die Konzentration und Leistung kurzfristig steigern kann, führt pathologische Prüfungsangst zu einer massiven Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten und einer generellen Blockade bis hin zu Blackouts.

Warum wird die Rolle der Lehrkraft im Fazit kurz thematisiert?

Obwohl eine detaillierte Untersuchung von Präventionsstrategien aus Platzgründen entfallen muss, wird die lehrerseitige Intervention als essenziell für einen unterstützenden Umgang mit betroffenen Schülern gewertet.

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Details

Titel
Prüfungsangst in der Schule. Die Validität des schulischen Bewertungssystems unter der Prüfungsangst
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
19
Katalognummer
V1333391
ISBN (PDF)
9783346832863
ISBN (Buch)
9783346832870
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Angststörung Prüfungsangst Notensystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Prüfungsangst in der Schule. Die Validität des schulischen Bewertungssystems unter der Prüfungsangst, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1333391
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Leseprobe aus  19  Seiten
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