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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BMG) für eine Pflege-Residenz. Maßnahmen zur Erhöhung der Führungsqualität im "Gesund Führen"

Title: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BMG) für eine Pflege-Residenz. Maßnahmen zur Erhöhung der Führungsqualität im "Gesund Führen"

Submitted Assignment , 2022 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kristina Stauberg (Author)

Leadership and Human Resources - Leadership
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Diese Arbeit entwickelt ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BMG) zur Reduzierung psychischer Belastungen, Schaffung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen und zur Erhöhung der Führungsqualität in Bezug auf "Gesund Führen".

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Inhaltsverzeichnis

1 BELASTUNGEN IN DER PFLEGE-RESIDENZ

1.1 Belastungen in der Pflege-Residenz

1.2 Belastungs- und Beanspruchungskonzept

2 HANDLUNGSANSÄTZE UND FORMULIERUNG DER ZIELSETZUNG

2.1 Handlungsansätze

2.2 Zielkonzept

3 KONZEPTION UND PLANUNG DES BGM-PROJEKTS

3.1 Das 6-Phasen-Modell

3.2 Erfolgsfaktoren im BGM

4 ENTWICKLUNG EINES FRAGEBOGENS

4.1 Fragebogen

4.2 Begründung Fragebogen und Merkmalsbereiche

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) als strategischen Managementansatz in der "Pflege-Residenz" zu implementieren, um belastungsbedingte Fehlzeiten zu reduzieren und die Arbeitsqualität nachhaltig zu verbessern.

  • Analyse spezifischer physischer und psychischer Belastungsfaktoren im Pflegealltag.
  • Entwicklung eines strategischen Zielkonzepts zur betrieblichen Gesundheitsförderung.
  • Planung eines BGM-Projekts unter Anwendung eines strukturierten 6-Phasen-Modells.
  • Konzeption eines validen Instrumentariums (Fragebogen) zur Identifikation von Belastungsschwerpunkten.

Auszug aus dem Buch

1.1 Belastungen in der Pflege-Residenz

Die körperlichen Anforderungen an Pflegekräfte sind im Vergleich zu anderen Berufsgruppen gestiegen (Rothgang, Müller & Preuß, 2020, S. 145). Weiter berichten Pflegefachkräfte im Vergleich zum Durchschnitt anderer Arbeitnehmer von deutlich häufigeren körperlichen Belastungen wie „Arbeiten im Stehen“, „Heben und Tragen von schweren Gegenstände“ und „Arbeiten in Zwangshaltungen“ (BAuA, 2018, S. 3). Es zeigt sich, dass Pflegefachkräfte häufig im Stehen arbeiten müssen (92 %). Zwangshaltungen sind vor allem darauf zurückzuführen, dass ältere Menschen oft nur eingeschränkt mobil sind und daher bei alltäglichen Verrichtungen und beim Sport auf Unterstützung durch Bezugspersonen angewiesen sind. Darüber hinaus gaben 76 % an, regelmäßig schwere Gegenstände zu heben und zu tragen (Rothgang, Müller & Preuß, 2020, S. 145). Als Grund wird hier die notwendige Umstellung von Bewohnern genannt (BAuA, 2020, S. 1).

Ältere Pflegekräfte (50 %) glauben, dass der Druck, die Arbeitsbelastung und das Stressniveau in Pflegeberufen zugenommen haben. Insgesamt scheinen Pflegekräfte stärker als andere Berufsgruppen mit psychischen Belastungen zu kämpfen. 63 % der Pflegefachkräfte denken, dass Termin- und Leistungsdruck stressig sind, während 53 % schnelles Arbeiten als stressig empfinden. Etwa 31 % der Pflegekräfte geben an, häufig an ihre Leistungsgrenzen zu stoßen, so Rothgang, Müller und Preuss (2020, S. 15). Der Bedarf an Pflegekräften wächst aufgrund des demografischen Wandels in der Bevölkerung, gleichzeitig fehlen Fachkräfte auf offene Stellen im Pflegebereich (BAuA, 2014, S. 1). 38 % der Pflegekräfte arbeiten im Schichtdienst, was ihre Zeit für Geselligkeit und Entspannung einschränkt. Darüber hinaus hin ist ein schlechter Gesundheitszustand im Pflegebereich weit verbreitet. Weniger regelmäßige Pausen (laut 38 % der befragten Arbeitnehmer), detaillierte Pflegedokumentation und höhere Fehlzeiten sind alles Faktoren, die die Arbeitsbelastung der Beschäftigten im Gesundheitswesen erhöhen (Drupp, Meyer & Winter, 2021, S. 79). 2018 gab es im Ärzteblatt 15.300 Stellenausschreibungen, aber es dauerte 183 Tage, bis Selbstständige die Stelle besetzten. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer, sobald die Position besetzt ist, mehr Arbeit leisten muss, was sein Engagement für seine Arbeit erhöht. Zudem sind kranke Pflegekräfte mit überdurchschnittlichen Arbeitsbelastungen konfrontiert (Stagge, 2016, S. 70-85).

Zusammenfassung der Kapitel

1 BELASTUNGEN IN DER PFLEGE-RESIDENZ: Dieses Kapitel erläutert die spezifischen körperlichen und psychischen Belastungsfaktoren der Beschäftigten in Pflegeberufen und definiert die theoretische Basis des Belastungs- und Beanspruchungskonzepts.

2 HANDLUNGSANSÄTZE UND FORMULIERUNG DER ZIELSETZUNG: Hier werden präventive Handlungsansätze abgeleitet und in ein konkretes Zielkonzept überführt, das als Fundament für die weitere Projektplanung dient.

3 KONZEPTION UND PLANUNG DES BGM-PROJEKTS: Der Abschnitt beschreibt die methodische Vorgehensweise anhand eines 6-Phasen-Modells und identifiziert kritische Erfolgsfaktoren für die Implementierung eines Gesundheitsmanagements.

4 ENTWICKLUNG EINES FRAGEBOGENS: Dieses Kapitel präsentiert die konkrete Gestaltung eines Erhebungsinstruments, inklusive der Begründung der ausgewählten Merkmalsbereiche zur Erfassung der Mitarbeiterzufriedenheit und Belastungssituation.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Pflegeberufe, Arbeitsbelastung, Beanspruchungskonzept, Mitarbeiterbefragung, Prävention, Arbeitsorganisation, Gesundheitsförderung, psychische Belastung, physische Zwangshaltungen, 6-Phasen-Modell, demografischer Wandel, Pflege-Residenz, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt die Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in einer Pflege-Residenz, um die hohen physischen und psychischen Belastungen der Mitarbeiter systematisch zu adressieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Arbeitsbelastungen (z.B. Zwangshaltungen, Zeitdruck), der Gestaltung gesundheitsfördernder Maßnahmen und der wissenschaftlichen Erhebung mittels Fragebögen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines strategischen Rahmens, durch den Belastungsfaktoren reduziert und die Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal nachhaltig gesichert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur theoretischen Fundierung und ein 6-Phasen-Modell zur strukturierten Projektplanung, ergänzt durch die Konzeption eines psychometrischen Fragebogens.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Status-quo-Analyse der Belastungen, die Ableitung von Handlungszielen, das Projektdesign im 6-Phasen-Modell und die Entwicklung eines spezifischen Fragebogens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, Pflegebelastungen, 6-Phasen-Modell, Prävention und Mitarbeiterzufriedenheit.

Warum ist gerade das 6-Phasen-Modell für diese Arbeit gewählt worden?

Das Modell bietet einen systematischen Managementzyklus, der von der Bedarfsbestimmung über die Intervention bis hin zum Nachhaltigkeitsmanagement reicht, was für Pflegeeinrichtungen eine strukturierte Vorgehensweise ermöglicht.

Welche Merkmalsbereiche deckt der entwickelte Fragebogen ab?

Der Fragebogen umfasst die Rubriken physische Belastungen, Aspekte der Arbeitsorganisation sowie die soziale Unterstützung und zwischenmenschliche Beziehungen im Team.

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Details

Title
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BMG) für eine Pflege-Residenz. Maßnahmen zur Erhöhung der Führungsqualität im "Gesund Führen"
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
1,0
Author
Kristina Stauberg (Author)
Publication Year
2022
Pages
17
Catalog Number
V1333853
ISBN (PDF)
9783346829412
ISBN (Book)
9783346829429
Language
German
Tags
Belastungen in der Pflege-Residenz Handlungsansätze und Zielsetzung BGM-Projektplanung 6-Phasen-Modell Erfolgsfaktoren im BGM Fragebogenentwicklung Merkmalsbereiche Beanspruchungskonzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristina Stauberg (Author), 2022, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BMG) für eine Pflege-Residenz. Maßnahmen zur Erhöhung der Führungsqualität im "Gesund Führen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1333853
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