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Sexueller Missbrauch - Prävention in der Schule

Title: Sexueller Missbrauch - Prävention in der Schule

Term Paper , 2008 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Svenja Eiden (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Der Inhalt meines Referats und somit auch dieser Hausarbeit – Sexueller Missbrauch - ist ein heikles, dennoch sehr interessantes und vor allem wichtiges Thema für den angestrebten Lehrerberuf. Das Thema ist aber auch umfangreich, weswegen ich mich hauptsächlich auf die Möglichkeiten der vorbeugenden Prävention, vor allem in der Schule, beschränken werde. Ich gehe also nicht auf die Definition von sexuellen Missbrauch, dessen Formen und Prävalenz ein, da es sonst den Rahmen sprengen würde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Das Thema und mein Schwerpunkt: Prävention in der Schule

2. Primäre Prävention

2.1.Definition

2.2. Aufgabe der Primären Prävention

3. Präventionsprogramme

3.1. Bestandteile/Aufgabe/Ziel der Präventionsprogramme

3.1.1.Bestimmungsrecht über eigenen Körper

3.1.2.Unterscheidung zwischen „guten“ und „schlechten“ Berührungen

3.1.3.Umgang mit Geheimnissen

3.1.4.Vertrauen auf eigene Intuition

3.1.5.Nein- Sagen Können

3.1.6. Information über Unterstützungssysteme

3.1.7. Selbstverteidigung

3.2. Entwicklung

3.2.1. „Missbrauchsmythos: Der böse, fremde Mann“

3.2.2. Prävention durch „empowerment“ anhand des Beispiels CAPP

3.2.3. Moderner schulischer Präventionsprogramme

4. Sekundäre Prävention

4.1. Definition

4.2. Sekundäre Prävention im schulischen Kontext

5. Schluss und Gedicht eines Opfers

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Notwendigkeit der präventiven Arbeit gegen sexuellen Missbrauch innerhalb des schulischen Kontextes, wobei der Fokus auf der Stärkung der kindlichen Autonomie und der Aufklärungsarbeit liegt.

  • Grundlagen der primären und sekundären Prävention.
  • Struktur und zentrale Inhalte moderner Präventionsprogramme.
  • Bedeutung von Empowerment zur Stärkung der kindlichen Selbstkompetenz.
  • Rolle der Schule und der Lehrkräfte bei der Verdachtserkennung und Intervention.
  • Kritische Reflexion über Missbrauchsmythen und gesellschaftliche Aufklärungsarbeit.

Auszug aus dem Buch

3. Präventionsprogramme

Um aber direkt bei potentiellen Opfern anzusetzen, und somit das Risiko einem Missbrauch zum Opfer zu fallen zu reduzieren, werden vorbeugend Präventionsprogramme durchgeführt. Diese werden in und von den verschiedenen Institutionen, Vereine und Verbände angeboten.

Kindern wird im Rahmen dieser Präventionsprogramme Sozialtraining, Aufklärung und Hilfe gegeben. Die Programme werden schon sehr früh angesetzt (ca. ab dem 7. Lebensjahr) um möglichst großen Effekt zu zeigen.

Moderne Präventionsprgramme sind in der Regel gleich aufgebaut und erhalten folgende Bestandteile:

1. Die Kinder lernen das Bestimmungsrecht über den eigenen Körper kennen, wobei ihnen vermittelt wird, dass ihr Körper nur ihnen selbst gehört und sie das Recht haben über ihn zu bestimmen.

2. Die Unterscheidung zwischen „guten“ du „schlechten“ Berührungen soll den Kindern die Fähigkeit vermitteln, aggressive von sexuellen Berührungen voneinander abzugrenzen. Und gegebenenfalls zu agieren.

3. Viele Täter wollen den Kindern das Gefühl vermitteln, der Missbrauch sei ein Geheimnis, das niemand außer ihnen wissen darf. Auch drohen die Täter oft, der Mutter oder anderen Angehörigen bzw. Freunden etwas anzutun, wenn ein Wort über das „Geheimnis“ fällt. Deswegen ist es sehr wichtig, den Kindern den Umgang mit Geheimnissen näher zu bringen. Es gibt Geheimnisse, die man nicht für sich behalten soll.

4. Das Stärken des Vertrauens auf eigene Intuition soll die direkte Reaktion der Kinder auf Übergriffe verstärken, beschleunigen und für selbstverständlicher machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Thema und mein Schwerpunkt: Prävention in der Schule: Einführung in das Thema und Eingrenzung auf die Möglichkeiten der präventiven Arbeit im schulischen Umfeld.

2. Primäre Prävention: Definition und Erläuterung der Aufgabe der Primärprävention zur frühzeitigen Verhinderung von Missbrauch durch Aufklärung.

3. Präventionsprogramme: Detaillierte Darstellung der Bestandteile, Ziele und der historischen sowie modernen Entwicklung von Präventionsprogrammen für Kinder.

4. Sekundäre Prävention: Erörterung der Intervention bei bestehendem Verdacht auf Missbrauch und die Rolle der Schule bei der psychosozialen Unterstützung.

5. Schluss und Gedicht eines Opfers: Abschließende Reflexion über die Verantwortung von Lehrern und Eltern sowie ein eindrückliches Gedicht zur Verdeutlichung des Opferschicksals.

Schlüsselwörter

Prävention, sexueller Missbrauch, Empowerment, schulische Prävention, Kinderschutz, primäre Prävention, sekundäre Prävention, Selbstverteidigung, Aufklärung, Sozialtraining, Täterstrategien, Selbstbestimmungsrecht, Interventionsmöglichkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das sensible Thema des sexuellen Missbrauchs von Kindern und konzentriert sich dabei auf Möglichkeiten der vorbeugenden Prävention im schulischen Bereich.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die primäre und sekundäre Prävention, der Aufbau von Präventionsprogrammen, die Stärkung der kindlichen Autonomie (Empowerment) und das richtige Verhalten bei Verdachtsfällen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinder durch gezielte Programme und Aufklärung gestärkt werden können, um sich vor sexuellem Missbrauch zu schützen und wie das schulische Umfeld hierbei unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturrecherche und der Analyse bestehender Präventionskonzepte und -programme.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Präventionsformen, die Analyse notwendiger Bestandteile von Schutzprogrammen und die Erörterung des professionellen Umgangs bei Verdachtsmomenten durch Lehrkräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Prävention, Kinderschutz, Empowerment, sexuelle Gewalt, schulische Aufklärung und Intervention.

Welche Rolle spielt der "Missbrauchsmythos" im Text?

Der Mythos vom "bösen, fremden Mann" wird kritisch hinterfragt, da er das Bewusstsein dafür verschleiert, dass Missbrauch häufig im familiären oder bekannten Umfeld geschieht.

Was bedeutet "Empowerment" im Kontext der Arbeit?

Empowerment bezeichnet hier die gezielte Stärkung des Kindes in seiner sozialen Kompetenz und Autonomie, um es widerstandsfähiger gegen Übergriffe zu machen.

Warum ist das "Nein-Sagen" für Kinder so wichtig?

Es ist der erste Schritt zur Selbstverteidigung, durch den Kinder lernen, ihre persönlichen Grenzen gegen Übergriffe von außen zu verteidigen.

Wie sollten Lehrkräfte bei einem Verdacht reagieren?

Lehrkräfte sollten Ruhe bewahren, die Vertrauensbasis zum Kind stärken und professionelle Beratungsstellen oder den Jugendschutz hinzuziehen, anstatt voreilige Schlüsse zu ziehen.

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Details

Title
Sexueller Missbrauch - Prävention in der Schule
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie)
Course
Lernprozesse und Lernermerkmale: Vertiefung eines ausgewählten Bereichs II: Erlebens- und Verhaltensauffälligkeiten von Schüler(inne)n
Grade
1,3
Author
Svenja Eiden (Author)
Publication Year
2008
Pages
9
Catalog Number
V133456
ISBN (eBook)
9783640403004
ISBN (Book)
9783640403448
Language
German
Tags
Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Svenja Eiden (Author), 2008, Sexueller Missbrauch - Prävention in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133456
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