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Soziale Arbeit im Strafvollzug. Qualitative Behandlungsmaßnahmen

Titel: Soziale Arbeit im Strafvollzug. Qualitative Behandlungsmaßnahmen

Bachelorarbeit , 2022 , 54 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Thomas Rossack (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bevölkerung fordert, dass entlassene Bürger aus den Strafvollzugsanstalten das Vollzugsziel erreichen und straffrei in der Gesellschaft leben. Doch welche Behandlungsmaßnahmen bewirken eine Resozialisierungsgarantie? In dieser Bachelorarbeit wird diese Problematik aufgegriffen und anhand von wissenschaftlicher Literatur belegt, dass qualitative Angebote zur Resozialisierung zur Verfügung stehen. Das Handlungsfeld der Sozialen Arbeit beziehungsweise des Sozialen Dienstes in Justizvollzugsanstalten ist bedeutend für die Methoden, die zur Resozialisierung beitragen. Die Interaktion zwischen Sozialpädagogen und Gefangenen erfordert umfangreiche Methodenkenntnis und Fachkompetenz.

Weiterhin soll die Bachelorarbeit Auskunft geben, welche Aufgaben der Soziale Dienst (innerhalb und außerhalb des Vollzuges) resozialisierungsfördernd innehat und mit welchen Berufsgruppen er zusammenarbeitet. Hierzu werden rechtliche Grundsätze und Rahmenbedingungen dargestellt, die in Justizvollzugsanstalten zur Anwendung kommen. Im letzten Teil der Arbeit wird ein weiterer Aufgabenbereich der Sozialen Arbeit diskutiert, außerhalb des Justizvollzugs. Die Freie Straffälligenhilfe und der Soziale Dienst der Justiz soll Gefangenen bei der Integration nach der Haftentlassung behilflich sein. Unterstützungsangebote wie Beratungen zum Lebensalltag, Wohnungs- und Arbeitssuche oder allgemeine Schwierigkeiten im Übergangsmanagement nach der Haftentlassung, gehören zu den Aufgaben der freien Straffälligenhilfe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsmethodik

3 Erklärung und Definitionen der Begrifflichkeiten

3.1 Der Strafvollzug

3.2 Resozialisierung

4 Soziale Arbeit im Strafvollzug

4.1 Aufgaben des Sozialen Dienstes im Strafvollzug

4.2 Hilfs- und Behandlungsmaßnahmen durch den Sozialen Dienst

4.3 Dokumentation der Sozialen Arbeit

5 Die Sozialtherapie im Justizvollzug

5.1 Die Sozialtherapeutische Abteilung der JVA Burg

5.2 Sozialer Dienst im Behandlungs- und Aufnahmebereich der SothA

5.3 Behandlung in der Sozialtherapeutischen Abteilung

5.4 Behandlungsmaßnahmen der Sozialtherapeutischen Abteilung

5.4.1 Einzelne Behandlungsangebote

5.4.2 Gruppentherapeutische Angebote

5.4.3 Freizeitorientierte Behandlungsmaßnahmen

5.4.4 Andere resozialisierungsfördernde Methoden

6 Lockerungen im Strafvollzug

6.1 Lockerungsmaßnahmen im Strafvollzug

6.2 Lockerungsmaßnahme Offener Vollzug

7 Entlassung und Nachsorge

7.1 Entlassungsphase

7.2 Nachsorge

8 Ambulante Maßnahmen zur Resozialisierung

8.1 Die Straffälligenhilfe

8.1.1 Die Straffälligenhilfe – der Soziale Dienst der Justiz

8.1.2 Die freie Straffälligenhilfe

9 Wirksamkeit von Resozialisierung

10 Ausblick

11 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, durch welche Kriterien eine Resozialisierung von Strafgefangenen erfolgreich erreicht werden kann, um eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu fördern. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche qualitativen Behandlungsmaßnahmen notwendig sind, um dieses Vollzugsziel nachhaltig zu sichern.

  • Analyse der Aufgaben Sozialer Arbeit innerhalb und außerhalb des Strafvollzugs
  • Untersuchung von Behandlungsangeboten der Sozialtherapeutischen Abteilung (SothA)
  • Evaluation von Resozialisierungsmaßnahmen wie Lockerungen, Straffälligenhilfe und Nachsorge
  • Darstellung der Rolle interdisziplinärer Zusammenarbeit von Fachdiensten
  • Überprüfung der Wirksamkeit von Resozialisierung anhand aktueller Studien

Auszug aus dem Buch

Anti-Gewalt- Training (A-G-T)

Das Ziel des A-G-T ist, Gewalttäter von der Begehung erneuter Gewalttaten abzuhalten. In diesem Training sollen die Gefangenen ihre Selbstbeherrschung über den Umgang mit Sprache zurückgewinnen und sich die Sinnlosigkeit ihres Verhaltens (bei körperlichen Auseinandersetzungen) bewusstmachen. Weiterhin soll den Gefangenen die Situation ihrer Opfer nähergebracht werden sowie die bestehenden Verleugnungs- und Rechtfertigungsgründe als solche aufgezeigt, damit die Gefangenen lernen, sich ihrem Handeln zu stellen. Den Gefangenen werden Methoden vermittelt, welche sie in wiederkehrenden Stress- und Provokationssituationen nutzen können, um angemessen zu reagieren. Die Täter sollen erkennen, dass sie ihre eigene Hilflosigkeit auf Kosten ihrer Opfer ausgeglichen haben, um so kurzfristig das eigene Selbstwertgefühl aufzuwerten.

Dabei geht es um das Kennenlernen worauf er/sie stolz sein kann und dafür Anstrengungsbereitschaft (Ausdauer, Kraft, Konzentration) erlernen. Übungen zur Entspannung sind dabei für den Körper und Geist nützliche Instrumente. Ein weiteres Lernziel ist, Nähe zu anderen Menschen zuzulassen in Form von Anschauen oder Körperkontakt. Durch den Aufbau einer Hemmschwelle gegenüber Gewalt, sollen sie die Einzigartigkeit eines jeden Individuums respektieren lernen. Im A-G-T werden soziale Kompetenzen vermittelt, die bewirken sich in andere Menschen hineinversetzen zu können, um ihnen mit Respekt zu begegnen. Die Teilnahme zum A-G-T erfolgt auf Empfehlung der Fachdienste (Sozialarbeiter, Psychologen). Sie wird als Behandlungsmaßnahme im Vollzugsplan festgeschrieben.

Kapitelzusammenfassungen

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Resozialisierung ein und verdeutlicht das politische Ziel, straffällig gewordene Menschen erfolgreich in die Freiheit zu entlassen.

2 Forschungsmethodik: Hier wird das methodische Vorgehen erläutert, welches auf einer systematischen Literaturanalyse zur Beantwortung der Forschungsfrage basiert.

3 Erklärung und Definitionen der Begrifflichkeiten: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Strafvollzug und Resozialisierung und beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen.

4 Soziale Arbeit im Strafvollzug: Hier werden die spezifischen Aufgaben und Arbeitsbereiche des Sozialen Dienstes innerhalb des Justizvollzugs beschrieben.

5 Die Sozialtherapie im Justizvollzug: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten der Sozialtherapeutischen Abteilung (SothA) sowie deren spezifische Therapieangebote.

6 Lockerungen im Strafvollzug: Hier wird die Bedeutung von Lockerungsmaßnahmen für den Resozialisierungsprozess und die Erprobung in Freiheit dargelegt.

7 Entlassung und Nachsorge: Dieses Kapitel behandelt die strategische Entlassungsvorbereitung und die Notwendigkeit nachgehender Betreuungsangebote.

8 Ambulante Maßnahmen zur Resozialisierung: Hier steht die Straffälligenhilfe und die Rolle externer Unterstützungssysteme im Fokus.

9 Wirksamkeit von Resozialisierung: Das Kapitel evaluiert den Erfolg von Resozialisierungsmaßnahmen anhand von Rückfallstatistiken und wissenschaftlichen Erkenntnissen.

10 Ausblick: Hier werden künftige Anforderungen an die Gesetzgebung und die personelle Ausstattung zur Effizienzsteigerung des Vollzugs diskutiert.

11 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zur Wirksamkeit der Sozialen Arbeit und der Behandlungsformen zusammen.

Schlüsselwörter

Resozialisierung, Strafvollzug, Soziale Arbeit, Sozialtherapeutische Abteilung, Straffälligenhilfe, Rückfallvermeidung, Behandlungsmethoden, Übergangsmanagement, Bewährungshilfe, Behandlungsuntersuchung, Vollzugsplan, Fachdienst, Sozialpädagogik, Lockerungsmaßnahmen, Kriminalprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Methoden und Behandlungsangebote der Sozialen Arbeit im Strafvollzug, die darauf abzielen, Gefangene nach der Haft erfolgreich und straffrei in die Gesellschaft zu integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die rechtlichen Grundlagen des Vollzugs, die Arbeit des Sozialen Dienstes, spezielle sozialtherapeutische Programme, Lockerungsmaßnahmen sowie ambulante Hilfestellungen wie die Straffälligenhilfe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist zu klären, durch welche Kriterien eine erfolgreiche Resozialisierung erreicht werden kann, insbesondere in Bezug auf die Qualität und Wirksamkeit der eingesetzten Behandlungsmaßnahmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der systematischen Literaturanalyse, bei der wissenschaftliche Datenbanken und Fachliteratur ausgewertet wurden, um das aktuelle Wissen zur Resozialisierung zusammenzuführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Arbeit des Sozialen Dienstes im Regelvollzug, die therapeutischen Ansätze in der Sozialtherapeutischen Abteilung (SothA) und die Bedeutung von Haftlockerungen sowie Nachsorge für eine nachhaltige Wiedereingliederung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Resozialisierung, Strafvollzug, Soziale Arbeit, Rückfallvermeidung und Übergangsmanagement charakterisieren.

Worin unterscheiden sich Regelvollzug und Sozialtherapeutische Abteilung (SothA)?

Während der Regelvollzug auf standardisierte Behandlungsmethoden setzt, bietet die SothA durch kombinierte Maßnahmen und ein therapeutisches Milieu eine intensivere, individuellere Einwirkung auf Gefangene mit spezifischen Störungsbildern oder hoher Rückfallgefährdung.

Warum ist die Dokumentation für den Sozialen Dienst so wichtig?

Die Dokumentation dient als wichtiger Bestandteil für den Nachweis von Gesprächen, die fachliche Zuarbeit für Vollzugspläne sowie als Entscheidungsgrundlage für Behörden bei Lockerungsgewährungen oder Entlassungsvorbereitungen.

Welchen Stellenwert nimmt die Entlassungsvorbereitung ein?

Sie gilt als zentraler Bestandteil, der bereits mit Beginn der Inhaftierung startet, da langfristige Therapieeffekte nur dann gesichert werden können, wenn der Übergang in die Freiheit durch ein stabiles Übergangsmanagement vorbereitet wird.

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Details

Titel
Soziale Arbeit im Strafvollzug. Qualitative Behandlungsmaßnahmen
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,7
Autor
Thomas Rossack (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
54
Katalognummer
V1334841
ISBN (PDF)
9783346836304
ISBN (Buch)
9783346836311
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resozialisierung Behandlungsmaßnahmen im Strafvollzug
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Rossack (Autor:in), 2022, Soziale Arbeit im Strafvollzug. Qualitative Behandlungsmaßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1334841
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Leseprobe aus  54  Seiten
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