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Fast-Fashion. Probleme und Lösungsansätze

Title: Fast-Fashion. Probleme und Lösungsansätze

Seminar Paper , 2020 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kristin Bohla (Author)

Design (Industry, Graphics, Fashion)
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Das Ziel dieser Seminararbeit ist es, den Problemen der Fast Fashion Industrie auf den Grund zu gehen, aber auch gleichzeitig nach Lösungsansätzen und Alternativen zu suchen. Es wird zum einen die Produktion in den Herstellungsländern angeschaut, wobei hauptsächlich auf Bangladesch Bezug genommen wird. Neben den Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt wird dann noch der spannende Vergleich von billigen und teuren Markenklamotten in der Herstellung betrachtet. Danach geht es zurück nach Deutschland, wo der Kauf und Konsum näher beleuchtet sowie die Gründe und ebenso die Auswirkungen untersucht werden. Am Ende wird dann nach Alternativen zur Fast Fashion Industrie gesucht und gute Siegel vorgestellt.

Kleider machen Leute, diesen Spruch kennt sicher jeder. Aber was macht Kleidung mit den Leuten? Was macht sie mit denen, die sie herstellen und mit denen, die sie tragen? Immer wieder wird in den Medien von den Zuständen bei der Herstellung unserer Kleidung in den Entwicklungsländern berichtet. Dokumentationen wie der Markencheck auf ARD über die Modeketten H&M, Kik und C&A schauten hinter die Kulissen. Greenpeace versucht immer und immer wieder durch Kampagnen und Werbung die Zustände in den Vordergrund zu rücken. Für viel Aufsehen hat 2013 der Einsturz des Rana–Plazas-Gebäudes gesorgt, einer Textilfabrik in Bangladesch, wobei über 1000 Menschen gestorben sind. Doch diese Aufmerksamkeit ist nur von kurzer Dauer und gerät leicht in Vergessenheit. Stattdessen wird immer mehr und immer billiger produziert, immer mehr Werbung gemacht und der Verbraucher wird dazu angeregt, massenhaft neue Kleidung zu konsumieren. Dieses Phänomen wird Fast-Fashion Industrie genannt. Sie hat umfangreiche und negative Auswirkungen auf die Umwelt und auf den Menschen und genau deshalb ist dieses Thema wichtig.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fast-Fashion

2.1 Definition

2.2 Konsumverhalten - Daten und Fakten

3. Produktion in den Herstellungsländern

3.1 Auswirkungen auf den Menschen - Bangladesch

3.2 Auswirkungen auf die Umwelt

3.3 Vergleich von billigen und teuren Klamotten in der Herstellung

4. Kauf und Konsum in den Verbrauchsländern - Deutschland

5. Slow-Fashion

5.1 Alternativen

5.2 Siegel

7. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die ökologischen und sozialen Herausforderungen der globalen Fast-Fashion-Industrie. Das zentrale Ziel ist es, die negativen Auswirkungen entlang der Lieferkette zu beleuchten, aktuelle Konsummuster zu analysieren und potenzielle Lösungsansätze sowie Alternativen kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse des anthropogenen Konsumverhaltens in Industrieländern
  • Soziale und ökologische Produktionsbedingungen in Schwellenländern
  • Vergleichende Betrachtung von Produktionsstandards verschiedener Preissegmente
  • Potenziale und Grenzen von Slow-Fashion-Konzepten
  • Evaluierung existierender Nachhaltigkeitssiegel als Orientierungshilfe

Auszug aus dem Buch

3.2 Auswirkungen auf die Umwelt

„Jeder Einwohner in Deutschland verursacht laut Statistischem Bundesamt pro Jahr 200 Kilogramm CO2-Emissionen für Kleidung und Textilien.“ Wenn man es genau betrachtet, hat ein Kleidungsstück bei uns im Schrank oft schon die halbe Welt gesehen. Der Rohstoff Baumwolle kommt aus Indien oder Afrika, wird vielleicht in China oder Korea zu Garn gesponnen, in Thailand oder Italien zu Stoff gewebt. Der Stoff könnte in Deutschland oder Bulgarien behandelt werden, damit er nicht einläuft und leicht zu bügeln ist. Dann wird er in der Türkei oder Kambodscha zugeschnitten und gefärbt und schließlich in Bangladesch zusammengenäht. Schon allein diese ganzen Transportwege mit Schiffen, Zügen oder Lastwagen verbrauchen eine Menge an CO2.

Ein schwerwiegendes Problem stellen auch die vielen Chemikalien dar, die wahllos den Textilien zugefügt werden. Es werden krankheitserregende und umweltgefährdende Stoffe beigemischt, um zum Beispiel Fasern zu gewinnen, um Garne zu spinnen und um die Stoffe dann zu bleichen oder zu färben. Sie schützen die Stoffe am Ende ihrer Herstellungskette während der langen Reise von Asien nach Europa vor Schimmel- und Insektenbefall und verleihen ihnen bestimmte Eigenschaften.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik einer immer schnelleren Modeindustrie ein und benennt das Ziel, die Auswirkungen der Branche sowie mögliche Lösungsstrategien zu untersuchen.

2. Fast-Fashion: Dieses Kapitel definiert Fast-Fashion als ein Phänomen billigen und übermäßigen Konsums und analysiert durch Daten und Fakten das aktuelle Kaufverhalten der Verbraucher.

3. Produktion in den Herstellungsländern: Hier werden die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, die Umweltbelastungen durch Chemikalien und der Vergleich zwischen verschiedenen Preisklassen in der Textilproduktion beleuchtet.

4. Kauf und Konsum in den Verbrauchsländern - Deutschland: Das Kapitel behandelt die Auswirkungen der Fast-Fashion-Branche auf das Konsumland Deutschland, insbesondere die Problematik der Altkleiderentsorgung und Retouren.

5. Slow-Fashion: Dieses Kapitel stellt einen Gegenpol zur schnellen Mode dar und evaluiert Alternativen wie Second-Hand, neue Fertigungstechniken sowie die Relevanz von Nachhaltigkeitssiegeln.

7. Fazit: Das Fazit fasst die ökologischen und sozialen Folgen des Kleidungskonsums zusammen und fordert mehr Aufklärung sowie gesetzliche Regulierungen.

Schlüsselwörter

Fast-Fashion, Slow-Fashion, Textilindustrie, Bangladesch, Arbeitsbedingungen, Umweltbelastung, Überkonsum, Konsumverhalten, Nachhaltigkeit, Siegel, Chemikalien, Lieferkette, Retouren, Altkleider, Ressourcen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die negativen sozialen und ökologischen Prozesse hinter der modernen Fast-Fashion-Industrie und sucht nach Wegen, diese Missstände zu überwinden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Konsumverhalten in Industrieländern, den Produktionsbedingungen in Schwellenländern und der ökologischen Bilanz der Textilfertigung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Probleme der Fast-Fashion-Industrie tiefgehend zu verstehen und dabei gleichzeitig nach Lösungsansätzen und Alternativen für ein nachhaltigeres Konsumverhalten zu suchen.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung von Studien und Berichten (z.B. Greenpeace) sowie der kritischen Analyse von Fallbeispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition des Begriffs, eine detaillierte Untersuchung der Produktion in Ländern wie Bangladesch, die Auswirkungen auf die Umwelt, das Kaufverhalten in Deutschland sowie die Diskussion von Slow-Fashion-Konzepten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Schlagworte wie Fast-Fashion, Überkonsum, soziale Verantwortung, ökologischer Fußabdruck und nachhaltige Alternativen charakterisiert.

Warum ist die Produktion in Bangladesch ein zentraler Fallpunkt?

Bangladesch dient als Beispiel für die massiven sozialen Missstände und die Abhängigkeit von globalen Modemarken, die unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren lassen.

Welche Rolle spielen Nachhaltigkeitssiegel in der Arbeit?

Sie werden als notwendige, aber kritisch zu hinterfragende Orientierungshilfe für Verbraucher analysiert, um zwischen tatsächlich ökologisch-sozialer Mode und Greenwashing zu unterscheiden.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Fast-Fashion. Probleme und Lösungsansätze
College
University of Applied Sciences Darmstadt
Grade
1,3
Author
Kristin Bohla (Author)
Publication Year
2020
Pages
22
Catalog Number
V1334943
ISBN (PDF)
9783346844545
ISBN (Book)
9783346844552
Language
German
Tags
Fast-Fashion Konsumverhalten Bangladesch Umwelt Nachhaltigkeit Klamotten Slow-Fashion Siegel Second-Hand Umweltverschmutzung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristin Bohla (Author), 2020, Fast-Fashion. Probleme und Lösungsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1334943
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