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Steuerpolitik bei internationalen Aktivitäten deutscher Unternehmen

Die Strukturierung eines Auslandsengagements deutscher Unternehmen in den Niederlanden

Title: Steuerpolitik bei internationalen Aktivitäten deutscher Unternehmen

Seminar Paper , 2008 , 34 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Diplom-Kaufmann Frank Uesbeck (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Die Bundesrepublik Deutschland und das Königreich der Niederlande pflegen als direkte Nachbarstaaten umfangreiche wirtschaftliche Beziehungen. So ist Deutschland in den Niederlanden das Hauptabnehmer-, als auch das Hauptlieferland. Importe nach Deutschland kommen am zweithäufigsten aus den Niederlanden. Bei den Exporten liegen die Niederlande in Deutschland auf Platz Fünf. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Umsätze der beiden Länder untereinander und auch die grenzüberschreitenden Investitionen in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen sind. International tätig zu werden ist für viele Unternehmen notwendig geworden um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, neue Märkte zu erschließen und somit Erträge ausbauen zu können. Bei der Wahl des optimalen Standortes für eine Expansion in neue Märkte spielen für die Unternehmen eine Reihe von Standortfaktoren wie Marktzugang, Infrastruktur, Arbeitskosten oder Ausbildungsniveau eine Rolle. Steuern sind nur ein Standortfaktor unter Vielen . Allerdings hat das Ruding-Komitee der Europäischen Kommission schon im Jahr 1992 mit Umfragewerten belegt, dass Unternehmen bei der Wahl des Standortes ein deutliches Augenmerk auf Steuern legen.
Bei internationalen Aktivitäten werden nicht nur Staatsgrenzen überschritten, sondern es werden auch zwei Steuerhoheiten berührt. Hieraus ergeben sich Fragestellungen und Probleme, von denen folgende im Laufe der Untersuchung beantwortet werden sollen.
- Welchem Land steht für welche Erträge das Besteuerungsrecht zu? - Besteht die Gefahr der Besteuerung der gleichen Erträge in beiden Staaten? - Welche Rechtsformen gibt es in den Niederlanden und wie werden diese unterschiedlich besteuert? - Welche Möglichkeit in den Niederlanden tätig zu werden, ist aus steuerlicher Sicht die Attraktivste?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Eingrenzung/Gang der Untersuchung

2. Rechtliche Grundlagen

2.1. Gesellschaftsrecht der Niederlande

2.2. Steuerrecht der Niederlande

2.2.1. Einkommenssteuer

2.2.2. Körperschaftssteuer

3. Doppelbesteuerung

3.1. Was ist Doppelbesteuerung ?

3.2. Vermeidung von Doppelbesteuerung

3.3. Doppelbesteuerungsabkommen

3.3.1. Freistellungsmethode

3.3.2. Anrechnungsmethode

4. Methodische Grundlagen der Vorteilhaftigkeitsanalyse

4.1. Zielsetzung und Kriterien

4.2. Prämissen für die Analyse

5. Möglichkeiten des Auslandsengagements in den Niederlanden

5.1. Direktgeschäft

5.1.1. Definition

5.1.2. Besteuerung

5.2. Betriebsstätte

5.2.1. Definition

5.2.2. Besteuerung

5.3. Tochterkapitalgesellschaft

5.3.1. Definition

5.3.2. Besteuerung

6. Vorteilhaftigkeitsanalyse

6.1. Vergleich Direktgeschäft – Betriebsstätte

6.2. Vergleich Direktgeschäft – Tochterkapitalgesellschaft

6.3. Vergleich Betriebsstätte – Tochterkapitalgesellschaft

7. Ergebnis

7.1. Zusammenfassung

7.2. Fazit

7.3. Wertung

Anhang Nr. 1: Aktionsparameter und Prämissen der Analyse

a) Festgelegte Aktionsparameter

b) Methodische Vorgaben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die steuerliche Attraktivität verschiedener Rechtsformen für ein deutsches Personenunternehmen, das in den Niederlanden expandieren möchte. Dabei wird untersucht, wie sich Direktgeschäfte, Betriebsstätten und Tochterkapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und den Niederlanden steuerlich auswirken.

  • Steuerrechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland und den Niederlanden
  • Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
  • Vorteilhaftigkeitsanalyse für verschiedene Engagement-Formen
  • Einfluss von Progressionsvorbehalt und Quellenbesteuerung
  • Rechtsformenvergleich (Direktgeschäft, Betriebsstätte, Tochtergesellschaft)

Auszug aus dem Buch

1.1. Problemstellung

Die Bundesrepublik Deutschland und das Königreich der Niederlande pflegen als direkte Nachbarstaaten umfangreiche wirtschaftliche Beziehungen. So ist Deutschland in den Niederlanden das Hauptabnehmer-, als auch das Hauptlieferland. Importe nach Deutschland kommen am zweithäufigsten aus den Niederlanden. Bei den Exporten liegen die Niederlande in Deutschland auf Platz Fünf. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Umsätze der beiden Länder untereinander und auch die grenzüberschreitenden Investitionen in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen sind. International tätig zu werden ist für viele Unternehmen notwendig geworden um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, neue Märkte zu erschließen und somit Erträge ausbauen zu können. Bei der Wahl des optimalen Standortes für eine Expansion in neue Märkte spielen für die Unternehmen eine Reihe von Standortfaktoren wie Marktzugang, Infrastruktur, Arbeitskosten oder Ausbildungsniveau eine Rolle. Steuern sind nur ein Standortfaktor unter Vielen. Allerdings hat das Ruding-Komitee der Europäischen Kommission schon im Jahr 1992 mit Umfragewerten belegt, dass Unternehmen bei der Wahl des Standortes ein deutliches Augenmerk auf Steuern legen.

Bei internationalen Aktivitäten werden nicht nur Staatsgrenzen überschritten, sondern es werden auch zwei Steuerhoheiten berührt. Hieraus ergeben sich Fragestellungen und Probleme, von denen folgende im Laufe der Untersuchung beantwortet werden sollen.

- Welchem Land steht für welche Erträge das Besteuerungsrecht zu?

- Besteht die Gefahr der Besteuerung der gleichen Erträge in beiden Staaten? - Welche Rechtsformen gibt es in den Niederlanden und wie werden diese unterschiedlich besteuert? - Welche Möglichkeit in den Niederlanden tätig zu werden, ist aus steuerlicher Sicht die Attraktivste?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Verflechtung von Deutschland und den Niederlanden und formuliert die zentrale Fragestellung der steuerlichen Optimierung von grenzüberschreitenden Aktivitäten.

2. Rechtliche Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die gesellschaftsrechtlichen Strukturen und das Steuersystem in den Niederlanden mit Fokus auf Einkommens- und Körperschaftssteuer.

3. Doppelbesteuerung: Es werden die Ursachen der Doppelbesteuerung definiert sowie die Mechanismen des Doppelbesteuerungsabkommens (DBA-NL) zur Vermeidung vorgestellt.

4. Methodische Grundlagen der Vorteilhaftigkeitsanalyse: Hier werden die Zielgrößen und Kriterien für den Vergleich der Investitionsalternativen definiert, wobei die Steuerbarwertminimierung als entscheidender Faktor gewählt wird.

5. Möglichkeiten des Auslandsengagements in den Niederlanden: Die verschiedenen Organisationsformen wie Direktgeschäft, Betriebsstätte und Tochterkapitalgesellschaft werden hinsichtlich ihrer steuerlichen Behandlung analysiert.

6. Vorteilhaftigkeitsanalyse: Dieses Kapitel vergleicht die Steuerbelastung der verschiedenen Alternativen im Gewinn- und Verlustfall mittels konkreter Berechnungsmodelle.

7. Ergebnis: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, leitet eine Rangfolge der Attraktivität ab und schließt mit einer kritischen Wertung der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Steuerpolitik, Niederlande, Deutschland, Doppelbesteuerung, Auslandsengagement, Direktgeschäft, Betriebsstätte, Tochterkapitalgesellschaft, Steuerbelastung, Steuerbarwert, Progressionsvorbehalt, Doppelbesteuerungsabkommen, Unternehmensbesteuerung, Rechtsform, Steuerplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der steuerlichen Optimierung von Auslandsengagements deutscher Personenunternehmen in den Niederlanden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen das internationale Steuerrecht, die Ausgestaltung von Rechtsformen für Auslandsaktivitäten und die Auswirkungen von Doppelbesteuerungsabkommen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Ermittlung der steuerlich vorteilhaftesten Rechtsform (Direktgeschäft, Betriebsstätte oder Tochterkapitalgesellschaft) für ein deutsches Unternehmen bei einer Expansion in die Niederlande.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine mehrperiodige Steuerbelastungssimulation auf Basis der Steuerbarwertminimierung durchgeführt, um die steuerliche Attraktivität der Alternativen zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen, definiert die Steuerbelastungsformeln für die gewählten Rechtsformen und führt die konkrete Vorteilhaftigkeitsanalyse für Gewinn- und Verlustsituationen durch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Doppelbesteuerung, Steuerbarwert, Progressionsvorbehalt, Auslandsengagement und Steuerplanung.

Ist das Direktgeschäft immer die beste Wahl?

Laut der steuerlichen Analyse im vorliegenden Modell ist das Direktgeschäft in der Regel die vorteilhafteste Option, allerdings nur unter Berücksichtigung rein steuerlicher Kriterien, ohne operative oder strategische Markterschließungsziele einzubeziehen.

Welche Rolle spielt das Doppelbesteuerungsabkommen?

Das DBA-NL ist zentral, da es durch Methoden wie die Freistellung oder Anrechnung regelt, wie die durch die grenzüberschreitende Tätigkeit entstehende Doppelbesteuerung vermieden wird.

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Details

Title
Steuerpolitik bei internationalen Aktivitäten deutscher Unternehmen
Subtitle
Die Strukturierung eines Auslandsengagements deutscher Unternehmen in den Niederlanden
College
University of Hagen  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft)
Course
Ausgewählte Fragen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre
Grade
2,0
Author
Diplom-Kaufmann Frank Uesbeck (Author)
Publication Year
2008
Pages
34
Catalog Number
V133501
ISBN (eBook)
9783640415519
ISBN (Book)
9783640412105
Language
German
Tags
Steuerpolitik deutsche Unternehmen Niederlande Rechtsform Doppelbesteuerung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kaufmann Frank Uesbeck (Author), 2008, Steuerpolitik bei internationalen Aktivitäten deutscher Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133501
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