Dieser Text beschreibt die Konzeptionierung und Erstellung eines Trainingsplans für einen 23-jährigen Studenten und professionellen Basketballspieler. Zuerst werden die allgemeinen und biometrischen Daten zur Person vorgestellt, sowie die Trainingsmotive: verbesserte Ausdauer, Körperstabilität und Sprungkraft, sowie allgemeiner Muskelaufbau. Es folgt eine Beschreibung der Krafttestung mit anschließender Diskussion und Interpretation der Werte.
Anhand der ermittelten Informationen werden dann die ausführlichen Trainingsplanungen zu Makrozyklus und Mesozyklus vorgestellt und erklärt.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Krafttestung
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines zielgerichteten Trainingsplans für einen 23-jährigen Basketballer, um dessen sportliche Leistungsfähigkeit nach einer Verletzungspause wiederherzustellen und gezielt zu steigern. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch eine systematische Periodisierung (Makro- und Mesozyklus) die optimale Balance im Unterkörper wiederhergestellt, die Sprungkraft verbessert und die allgemeine Muskelmasse zielgerichtet aufgebaut werden kann.
- Analyse des aktuellen Leistungsstandes und biometrischer Daten zur Identifikation von Stärken und Schwächen.
- Konzeption eines linearen Makrozyklus zur Steigerung der Kraftausdauer und Muskelmasse über 24 Wochen.
- Detailplanung des Mesozyklus mit spezifischen Übungsauswahlen zur Behebung muskulärer Dysbalancen.
- Wissenschaftliche Bewertung der Effekte von Krafttraining im Bereich der Leistungsdiagnostik und Rehabilitation.
Auszug aus dem Buch
1.1 Krafttestung
Wichtiger Bestandteil für eine langfristige Trainingsplanung ist die Krafttestung. Um die Testung möglichst genau ausführen zu können, sollte der Proband bereits regeneriert sein und vorher nicht trainiert haben. Außerdem sollten die Energiespeicher in Form von Kohlenhydraten geladen sein, um die bestmöglichen Ergebnisse bei der Krafttestung zu erzielen.
Aufgrund der Vorkenntnisse in einem Fitnessstudio des Probanden wird bei dem Basketballer der Test des subjektiven Belastungsempfindens durchgeführt. Dadurch gelingt es dem Probanden sich selbst einzuschätzen, ohne dabei seine ganze Energie auszuschöpfen. Des Weiteren ist der 23-Jährige bereits in der Verfassung Einflussfaktoren wie Verletzungen, Schmerzen oder Muskelversagen selbst beurteilen zu können.
Bei dem Krafttest werden im Vorfeld Übungen abgesprochen, die ausgeführt werden sollen. Dabei kann erfragt werden, ob es bereits Vorerfahrung mit den Übungen gibt und welche Gewichte und Wiederholungen bewegt worden sind, um eine ungefähre Einschätzung zu erlangen. Mithilfe der Borg-Skala (2004, S.A1016) (6 sehr leicht bis 20 sehr, sehr schwer), die das Belastungsempfinden bei jeglicher Übung widerspiegelt, soll möglichst der Wert 13 (etwas anstrengend) erreicht werden. Ziel hierbei ist es zehn technisch einwandfreie Wiederholungen auszuführen und die Intensität 13 zu treffen.
Nach der Auswahl der Übungen wärmt sich der Proband auf. Dies erfolgt auf dem Laufband, um möglichst den ganzen Körper beanspruchen zu können. Anschließend folgt ein spezielles Aufwärmen, welches mithilfe von Resistenz Bändern erfolgt. Da der Proband unter anderem seine Sprungkraft steigern möchte wird zunächst ein Sprungtest mit drei Anläufen ausgeführt und dokumentiert. Der Sprung soll aus dem Lauf heraus Richtung Basketballboard mit einem Bein erfolgen und markiert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung des aktuellen körperlichen Zustands des Probanden, inklusive biometrischer Daten und einer leistungsdiagnostischen Krafttestung zur Ermittlung des Ist-Zustands.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Definition konkreter sportlicher Ziele für den Probanden, insbesondere die Wiederherstellung der Balance im Unterkörper sowie die Steigerung von Sprungkraft und Muskelmasse.
3 TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Erstellung eines übergeordneten 24-wöchigen Periodisierungsmodells, das systematisch Phasen der Kraftausdauer und des Muskelaufbaus kombiniert.
4 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Konkretisierung der Trainingsinhalte für einen vierwöchigen Block mit Fokus auf einer gezielten Übungsauswahl, um die in der Diagnose festgestellten Defizite auszugleichen.
5 LITERATURRECHERCHE: Analyse bestehender wissenschaftlicher Studien, um die gewählten Trainingsmethoden empirisch zu untermauern und deren Wirksamkeit zu belegen.
Schlüsselwörter
Basketball, Krafttraining, Leistungsdiagnostik, Makrozyklus, Mesozyklus, Krafttestung, Sprungkraft, Muskelaufbau, Trainingsplanung, Periodisierung, Rehabilitation, Sportökonomie, Belastungsempfinden, Borg-Skala, Muskelmasse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert sich auf die sportliche Trainingsplanung für einen 23-jährigen Basketballer, um nach einer Verletzung die Leistungsfähigkeit zu optimieren.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die Leistungsdiagnostik, die periodisierte Trainingsplanung für Kraftausdauer und Muskelaufbau sowie die rehabilitative Stabilisierung des Unterkörpers.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Steigerung der Sprungkraft, der Muskelmasse um 3 kg sowie die Wiederherstellung der muskulären Balance im verletzten rechten Fuß.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Verwendet wird eine Kombination aus praxisorientierter Leistungsdiagnostik (Krafttests, Laufband-Test) und eine literaturbasierte Trainingsplanung auf Basis anerkannter Periodisierungsmodelle.
Was beinhaltet der detaillierte Trainingsplan im Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in einen 24-wöchigen Makrozyklus mit unterschiedlichen Trainingsschwerpunkten und einen spezifischen 4-wöchigen Mesozyklus zur trainingsmethodischen Umsetzung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Basketball, periodisierte Trainingsplanung, Krafttestung, Muskelaufbau und Rehabilitationsförderung sind die prägenden Begriffe.
Wie wurde die Intensität für den Probanden ermittelt?
Die Intensität wurde mithilfe der Borg-Skala ermittelt, um ein subjektives Belastungsempfinden zu gewährleisten und Überlastungen zu vermeiden.
Welche anatomischen Schwerpunkte setzt der Plan?
Durch gezielte Übungen wie Kniebeugen und Ausfallschritte liegt der Fokus auf der Stärkung der Beinstabilität, dem Quadrizeps und der Rumpfmuskulatur.
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- Anonym (Autor:in), 2021, Erstellung eines individuellen Trainingsplans für einen Profibasketballer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1335266