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Empathie als Erfolgsindikator im Führungskontext

Title: Empathie als Erfolgsindikator im Führungskontext

Master's Thesis , 2020 , 111 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Leadership and Human Resources - Leadership
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Der Frage, welcher Zusammenhang zwischen Empathie und Führungserfolg besteht und inwiefern Empathie in Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen sogar als Erfolgsindikator im Führungskontext angesehen werden kann, wird im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit nachgegangen. Hierzu werden zunächst die Grundbegriffe Empathie, Führung und Führungserfolg definiert und die derzeitigen Rahmenbedingungen sowie die hieraus resultierenden Herausforderungen im Führungskontext beschrieben. Danach werden ausgewählte Führungstheorien dargestellt und aus theoretischer Perspektive daraufhin analysiert, inwieweit diese Empathie als expliziten oder impliziten Bestandteil berücksichtigen. Anschließend wird Empathie als Gegen-stand der empirischen Führungsforschung im Zusammenhang mit der Entstehung von Führung, mit Führungsverhalten und mit Führungseffektivität analysiert und die Ergebnisse hieraus im darauffolgenden Kapitel diskutiert. Im Fazit wird eine Zusammenfassung vorgenommen und ein Ausblick für zukünftige Forschung gegeben.

Führungskräfte sehen sich heute mit einer Vielzahl an Veränderungsprozessen konfrontiert und agieren in einem Kontext, der sich durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität charakterisiert. Durch die Digitalisierung kommt es zu grundlegenden Veränderungen von Geschäftsmodellen, Arbeitsprozessen und der Arbeitsgestaltung. Die zunehmende Globalisierung hat eine weitere Intensivierung des Wettbewerbs und eine höhere kulturelle Vielfalt in Organisationen zur Folge. Der demographische Wandel führt zu einem Mangel an qualifizierten Fachkräften und einer Veränderung der Altersstrukturen der Gesellschaften und durch Individualisierung und Wertewandel nimmt die Pluralität der Werte und Einstellungen der verschiedenen Mitarbeitergenerationen zu.
Im Führungskontext resultieren hieraus vielfältige Herausforderungen. Diese liegen unter anderem darin, Innovation, Veränderungsbereitschaft und Flexibilität zu fördern, mit kultureller Vielfalt und Altersdiversität umzugehen, individuelle Bedürfnisse der Mitarbeiter im Führungsverhalten zu berücksichtigen und deren Motivation und Bindung an die Organisation zu erhöhen sowie Vertrauen in der virtuellen, interdisziplinären und interkulturellen Zusammenarbeit aufzubauen.
Vor diesem Hintergrund verändern sich auch die Anforderungen und Erwartungen an Führungskräfte, sodass in Theorie und Praxis neben Fach- und Methodenkompetenzen vor allem personale und soziale Fähigkeiten für den zukünftigen Führungserfolg als relevant angesehen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen und Rahmenbedingungen der Führung

2.1 Empathie

2.1.1 Definition

2.1.2 Abgrenzung verwandter Konstrukte

2.1.3 Operationalisierung und Messung

2.2 Führung

2.2.1 Führungsbegriff

2.2.2 Führungserfolg

2.3 Rahmenbedingungen der Führung

2.3.1 Digitalisierung

2.3.2 Globalisierung

2.3.3 Gesellschaftliche Veränderungen

3. Analyse

3.1 Empathie in aktuellen Führungstheorien

3.1.1 Charismatische Führung

3.1.2 Transformationale Führung

3.1.3 Authentische Führung

3.1.4 Dienende Führung

3.1.5 Leader-Member-Exchange Ansatz

3.2 Empirische Befunde zu Empathie im Führungskontext

3.2.1 Entstehung und Wahrnehmung von Führung

3.2.2 Führungsverhalten

3.2.3 Führungseffektivität

4. Diskussion

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Empathie und Führungserfolg, um zu klären, inwiefern Empathie in einem durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägten Führungskontext als valider Erfolgsindikator fungieren kann.

  • Konzeptualisierung von Empathie als multidimensionales Konstrukt (kognitiv, affektiv, verhaltensbezogen).
  • Analyse der Rolle von Empathie in zentralen Führungstheorien wie der charismatischen, transformationalen und authentischen Führung.
  • Untersuchung der empirischen Befunde hinsichtlich Führungserstehung, Führungsverhalten und Führungseffektivität.
  • Diskussion der Bedeutung von Empathie in modernen, virtuellen und interkulturellen Arbeitsumfeldern.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition

Empathie leitet sich ursprünglich aus dem griechischen Wort „empatheia“ (Leidenschaft) ab, welches sich wiederum aus „en“ (in) und „pathos“ (Gefühl) zusammensetzt, und lässt sich als „Einfühlung“ oder „Einfühlungsvermögen“ übersetzen (Duan & Hill 1996, S. 261 f.; Singer & Lamm, 2009, S. 82).

Vereinfacht lässt sich Empathie daher als die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen und deren Emotionen und Gefühle nachzuempfinden, beschreiben (Mahsud, Yukl & Prussia, 2010, S. 564). Folglich erscheint das Begriffsverständnis eindeutig zu sein. In der Vergangenheit ist Empathie jedoch Untersuchungsgegenstand verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen gewesen. Aufgrund der verschiedenen Anwendungsfelder und Perspektiven existiert heute für den Begriff eine große Definitions- und Interpretationsvielfalt (Baron-Cohen & Wheelwright, 2004, S. 163; Cuff et al., 2016, S. 144; De Vignemont & Singer, 2006, S. 435; Duan & Hill, 1996, S. 261 f.). Anstatt die Vielzahl der verschiedenen Ansätze miteinander zu vergleichen, wird im Rahmen dieses Kapitels eine Konzeptualisierung anhand einer Beschreibung der zentralen Dimensionen von Empathie vorgenommen.

Die Frage danach, ob es sich bei Empathie primär um ein kognitives oder ein affektives, emotionales Konstrukt handelt, ist wissenschaftlich vielfach kontrovers diskutiert worden. Inzwischen wird Empathie allerdings weitgehend als ein komplexes multidimensionales Konstrukt mit einer kognitiven und einer affektiven Dimension angesehen (Baron-Cohen & Wheelwright, 2004, S. 164; Clark, Robertson & Young, 2019, S. 167; Cuff et al., 2016, S. 147).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende Relevanz von Empathie als notwendige personale und soziale Kompetenz im Kontext einer komplexen und volatilen digitalen Arbeitswelt.

2. Theoretische Grundlagen und Rahmenbedingungen der Führung: Dieses Kapitel definiert die Kernbegriffe Empathie und Führung sowie die aktuellen Rahmenbedingungen wie Digitalisierung und demografischen Wandel.

3. Analyse: Die Analyse untersucht verschiedene Führungstheorien auf ihre Empathie-Komponenten und wertet empirische Studien zu deren Auswirkungen aus.

4. Diskussion: Das Kapitel diskutiert die Ergebnisse hinsichtlich der Rolle von Empathie als möglichem Erfolgsindikator für Führungskräfte.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschung zur Operationalisierung von Empathie.

Schlüsselwörter

Empathie, Führungserfolg, Transformationale Führung, Charismatische Führung, Authentische Führung, Dienende Führung, Führende, Leadership, Emotionales Konstrukt, Führungskontext, Organisation, Mitarbeitermotivation, Soft Skills, Soziale Kompetenz, Empirische Führungsforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Empathie für den Führungserfolg in einem sich stetig verändernden, modernen Arbeitsumfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Konzeptualisierung von Empathie, aktuelle Führungstheorien sowie die empirische Führungsforschung im Zusammenhang mit Führungserfolg.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu analysieren, ob Empathie als valider Erfolgsindikator für zeitgemäßes Führungsverhalten betrachtet werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Führungstheorien und einer Auswertung empirischer, meist quantitativer Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Führungskonstrukte und stellt diese den Ergebnissen empirischer Forschungen gegenüber, die das Führungsverhalten, die Führungsetablierung und die Führungseffektivität beleuchten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Empathie, Führungserfolg, Transformationale Führung, Servant Leadership, LMX-Ansatz und emotionale Intelligenz.

Wie definiert die Autorin bzw. der Autor den Erfolg von Führung?

Führungserfolg wird als ein vielschichtiges Konstrukt verstanden, das sich sowohl in objektiven Unternehmensgrößen als auch in subjektiven sozialen Kriterien wie Arbeitszufriedenheit und Commitment manifestiert.

Welche Bedeutung kommt der Digitalisierung zu?

Die Digitalisierung fungiert als zentraler Treiber für die Notwendigkeit empathischer Führung, da virtuelle Distanz Kommunikation undVertrauensaufbau erschweren und neue Kompetenzen erfordern.

Was wird unter der "Dienenden Führung" verstanden?

Dienende Führung (Servant Leadership) stellt die Bedürfnisse der Mitarbeiter und deren persönliche Entwicklung als primäres Ziel dar, wobei die Führungskraft als Unterstützer und Mentor agiert.

Welche Rolle spielt der LMX-Ansatz bei der Betrachtung von Empathie?

Der LMX-Ansatz (Leader-Member-Exchange) fokussiert die Qualität der Zweierbeziehung. Die Arbeit verdeutlicht, dass Empathie hier der Schlüssel zur Entwicklung hochqualitativer, vertrauensvoller Arbeitsbeziehungen ist.

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Details

Title
Empathie als Erfolgsindikator im Führungskontext
College
University of Lüneburg
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
111
Catalog Number
V1335443
ISBN (PDF)
9783346834324
ISBN (Book)
9783346834331
Language
German
Tags
empathie erfolgsindikator führungskontext
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Empathie als Erfolgsindikator im Führungskontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1335443
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