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Analyse von Städtebewertungsportalen hinsichtlich ihrer Eignung als Marktforschungsinstrument im Rahmen des touristischen Stadtmarketings

Title: Analyse von Städtebewertungsportalen hinsichtlich ihrer Eignung als Marktforschungsinstrument im Rahmen des touristischen Stadtmarketings

Bachelor Thesis , 2008 , 69 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bachelor Linda Knipping (Author)

Business economics - General
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Das Ziel dieser Arbeit ist, die bestehenden Städtebewertungsportale im Internet auf ihren Nutzen zur Marktforschung zu untersuchen. Es soll analysiert werden, ob die Portale für das touristische Stadtmarketing genutzt werden können, um mit Hilfe dieser die Situation einer Stadt zu analysieren.
Daher sollen vor allem die folgenden Hypothesen im Laufe der Arbeit unter-sucht werden:
• Mit Hilfe der Städtebewertungsportale kann eine Stadt ihre touristische Zielgruppe definieren
• Das Außenimage einer Stadt lässt sich aus den Bewertungen der ehemaligen Besucher auf dem Portal ableiten
• Angebotspotentiale einer Stadt können durch die Städtebewertungsportale ermittelt werden
• Anhand der Portale lassen sich Konkurrenten identifizieren und beobachten
• Die Städtebewertungsportale dienen als Marketinginstrument des Empfehlungsmarketing
• Durch die Portale lassen sich Informationsasymmetrien zwischen den Nachfragern und der Stadt beheben
• Mit einem gezielten Opinion-Monitoring können Kosten in der Marktforschung gespart und bessere Marketingkonzepte aufgestellt werden
Der Fokus der Arbeit liegt vor allem in der Situationsanalyse, bei der davon ausgegangen wird, dass zwischen den Städten ein Wettbewerb um potentielle Gästekontingente besteht. Da die Online-Marktforschung Gegenstand der Arbeit ist, stützt sich die Recherche stark auf das Internet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Teil A: Einleitung

1. Einführung in das Thema

2. Problemstellung und Zielsetzung

3. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

Teil B: Hauptteil

1. Begriffe und Definitionen

1.1 Einordnung des Städtetourismus in den Tourismus und das Stadtmarketing

1.1.1 Destinationen- Fremdenverkehrsorte

1.1.2 Stadtmarketing und Tourismus Marketing

1.1.3 Städtetourismus

1.2 Internetportale

1.3 Bewertungsportale - User Generated Content

1.4 Marktforschung

1.4.1 Touristische Marktforschung

1.4.2 Online-Marktforschung

2. Marktforschung für die Situationsanalyse von Städten

2.1 Das städtetouristische Angebotspotential

2.1.1 Das ursprüngliche Angebot

2.1.2 Das abgeleitete Angebot

2.2 Konkurrenzanalyse

2.3 Imageanalyse

2.4. Konsumentenanalyse

2.4.1 Die städtetouristische Nachfrage

2.4.2 Zielgruppendefinition und Nachfragergruppen

3. Derzeitiges Angebot an Städtebewertungen im Internet

3.1 Integriert in touristische Bewertungsseiten

3.1.1 HolidayCheck

3.1.2 TripAdvisor

3.1.3 Zoover

3.2 Städtebewertungsportale und interaktive Stadtportale

3.2.1 Qype

3.2.2 MyCityTrip

3.3. Integriert in eine Bewertungsseite: Ciao

4. Marktforschung anhand der Städtebewertungsportale für die Situationsanalyse

4.1 Attraktivitätspotentiale

4.1.1 Attraktivitätsprofil (Qualität)

4.1.2 Angebotspalette (Menge)

4.2 Nutzen für die Konkurrenzanalyse

4.3 Imageanalyse

4.3.1 Bekanntheitsgrad der Stadt

4.3.2 Untersuchung nach Imagefaktoren

4.4 Nutzen für die Konsumentenanalyse

4.4.1 Zielgruppe

4.4.2 Bewertungen als Einflussgröße der Nachfrage

TEIL C: Schluss

1. Zusammenfassung und Fazit

2. Persönliche Betrachtung und Zukunftsausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, das Potenzial von internetbasierten Städtebewertungsportalen als Instrumente der Marktforschung für das touristische Stadtmarketing zu evaluieren. Es wird analysiert, inwieweit diese Plattformen genutzt werden können, um fundierte Situationsanalysen für Städte durchzuführen und daraus strategische Marketingmaßnahmen abzuleiten.

  • Analyse und Kategorisierung bestehender Städtebewertungsportale (User Generated Content)
  • Untersuchung der Eignung von Bewertungsportalen für das touristische Angebotspotenzial
  • Evaluierung des Nutzens dieser Portale für die Konkurrenz- und Imageanalyse von Städten
  • Betrachtung der Rolle von Bewertungsportalen in der Konsumentenanalyse und bei der Reiseentscheidung

Auszug aus dem Buch

1. Einführung in das Thema

Schon 1908 sagte der Schriftsteller Hermann Löns: „Zukünftig wird es nicht mehr darauf ankommen, daß wir überall hinfahren können, sondern ob es sich lohnt, dort anzukommen.“ (Althof 1996, S.75) Im heutigen Zeitalter der Low-Cost Airlines und der fast vollausgebauten Infrastruktur hat sich dieses Zitat bewahrheitet. Ob es sich lohnt am Reiseziel überhaupt anzukommen, geht mit dem neuen Trend von Bewertungsportalen einher, die in der Vorkonsumphase die Nachfrage beeinflussen. Zudem verliert „in den heutigen Zeiten der Over-Communication die passive Berieselung durch Massenmedien stark an Wirkung, so dass Weiterempfehlungen und Erfahrungen bestehender Kunden immer mehr an Bedeutung gewinnen. (vgl. Weßner 2006)

Für den Städtetourismus bedeutet dies vor dem Hintergrund zunehmender Konkurrenz am Markt und Beeinflussung der Nachfrager durch das neue Medium Internet zukünftig noch mehr als bislang eine zielorientierte Marktforschung zu betreiben.

Motivation zu diesem Thema war vor allem mein Praktikum bei der Firma HolidayCheck AG, die das größte deutsche Meinungsportal zu den Themen Urlaub und Reisen betreibt. Zudem sammelte ich durch meine Arbeit als Animateurin verschiedene Eindrücke von Destinationen, die ich bereits in verschiedenen Meinungsportalen bewertet habe. Vor dem Hintergrund der Studienvertiefung Standortmanagement liegt der Fokus der Arbeit im Bereich Stadtmarketing.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffe und Definitionen: Dieses Kapitel ordnet den Städtetourismus in den allgemeinen Tourismus und das Stadtmarketing ein und definiert zentrale Begriffe wie Destination, Internetportal, User Generated Content und Marktforschung.

2. Marktforschung für die Situationsanalyse von Städten: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Situationsanalyse behandelt, insbesondere die Angebots-, Konkurrenz-, Image- und Konsumentenanalyse, um den Rahmen für die spätere Anwendung zu schaffen.

3. Derzeitiges Angebot an Städtebewertungen im Internet: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Online-Portale, die Städtebewertungen enthalten, und beschreibt detailliert Plattformen wie HolidayCheck, TripAdvisor, Zoover, Qype, MyCityTrip und Ciao.

4. Marktforschung anhand der Städtebewertungsportale für die Situationsanalyse: Dies ist der Kernteil der Arbeit, in dem untersucht wird, wie Portale zur Analyse von Attraktivitätspotenzialen, Konkurrenzvergleichen, Imagefaktoren und der Zielgruppenbestimmung genutzt werden können.

TEIL C: Schluss: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Hypothesen und eine persönliche Einschätzung zur Zukunftsbedeutung von Bewertungsportalen als Marktforschungsinstrument.

Schlüsselwörter

Städtetourismus, Stadtmarketing, Bewertungsportale, Online-Marktforschung, Situationsanalyse, User Generated Content, Destination, Konkurrenzanalyse, Imageanalyse, Konsumentenanalyse, Empfehlungsmarketing, Informationsasymmetrien, Opinion-Monitoring, Touristische Angebotspotenziale, Reiseentscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von Online-Städtebewertungsportalen als Werkzeug für das touristische Stadtmarketing, um eine fundierte Situationsanalyse durchzuführen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die zentralen Felder sind der Städtetourismus, die Möglichkeiten der Online-Marktforschung, das Web 2.0 (User Generated Content) sowie die Analyse von Destinationen im Hinblick auf Image und Konkurrenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzwert von Bewertungsportalen für städtische Tourismusverantwortliche bei der Analyse der eigenen Position im Vergleich zu Konkurrenzstädten wissenschaftlich zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und der Anwendung dieser Theorie auf die Praxis der Online-Plattformen (Sekundärforschung).

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsbestimmung, eine theoretische Herleitung der Situationsanalyse für Städte, eine Darstellung der existierenden Bewertungsportale und deren praktische Analyseanwendung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Begriffe Online-Marktforschung, Städtebewertungsportale, touristische Situationsanalyse, User Generated Content und Empfehlungsmarketing beschreiben den Kern der Arbeit.

Warum spielt die Informationsökonomik in dieser Arbeit eine Rolle?

Die Informationsökonomik hilft zu erklären, wie Bewertungsportale als Instrumente gegen Informationsasymmetrien zwischen Anbietern und Nachfragern fungieren und so Vertrauen in der Vorkonsumphase schaffen.

Welche Einschränkungen nennt die Autorin bei der Nutzung von Bewertungsportalen?

Ein kritischer Punkt ist die fehlende Repräsentativität der Online-Daten für die Gesamtbevölkerung, da nur ein Teil der Nutzer aktiv Bewertungen abgibt und nicht jeder Internetzugang besitzt.

Welche Bedeutung kommt dem "Opinion-Monitoring" zu?

Opinion-Monitoring wird als zukunftsweisendes Marktforschungsinstrument identifiziert, mit dem Städte Meinungen, Einstellungen und Trends ihrer Zielgruppe direkt aus dem Web auswerten können.

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Details

Title
Analyse von Städtebewertungsportalen hinsichtlich ihrer Eignung als Marktforschungsinstrument im Rahmen des touristischen Stadtmarketings
College
University resin university for applied sciences
Grade
2,0
Author
Bachelor Linda Knipping (Author)
Publication Year
2008
Pages
69
Catalog Number
V133590
ISBN (eBook)
9783640398157
ISBN (Book)
9783640398232
Language
German
Tags
Analyse Städtebewertungsportalen Eignung Marktforschungsinstrument Rahmen Stadtmarketings
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor Linda Knipping (Author), 2008, Analyse von Städtebewertungsportalen hinsichtlich ihrer Eignung als Marktforschungsinstrument im Rahmen des touristischen Stadtmarketings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133590
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