Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Open Innovation - der Kunde als Wertschöpfungspartner in der Innovation

Title: Open Innovation - der Kunde als Wertschöpfungspartner in der Innovation

Seminar Paper , 2008 , 15 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Arne Behm (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Moderne Informationstechnologien und die Globalisierung des Wettbewerbes führen zu einem sich immer schneller verändernden Nachfrageverhalten der Konsumenten. Unternehmen, die diesen Anforderungen nicht nur hinterherlaufen, sondern mit ihnen Schritthalten oder ihnen sogar voraus sein möchten, müssen ihre Innovationstechnik optimieren.
Die klassische Innovation entsteht aus dem Unternehmen heraus und wird dem Kunden offeriert. Es besteht ein „technology-push“ .
Durch eine Öffnung gegenüber der Umwelt, hier insbesondere den Nutzern, besteht die Möglichkeit, auf Änderungswünsche frühzeitig zu reagieren und einen möglichen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Dies entspricht einem „market-pull“ .
Diese Aufhebung der Unternehmensgrenze zur Umwelt beschreibt der auf Henry Chesbrough zurückzuführende Begriff der „Open Innovation“ . Hierbei wird auch der Begriff des „Lead Users“ von Eric von Hippel aus dem Jahr 1986 aufgegriffen und integriert, der einen besonders aktiven Nutzer charakterisiert, der in den Innovati-onsprozess eingebunden werden sollte. Dies entspricht einem out-side-in Prozess, bei dem externes Wissen und externe Ideen in das Unternehmen transferiert werden.
Gassmann und Enkel erweitern die Öffnung des Innovationsprozesses um den inside-out Prozess, bei dem unternehmensinternes Wissen wirtschaftlich nutzbar gemacht wird, ohne selbst aufwändige Ressourcen dafür einzusetzen.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Möglichkeiten der Generierung von Wettbewerbsvorteilen zu analysieren. Des Weiteren werden die Be-deutung der Open Innovation und deren Instrumente dargestellt.
Der mögliche Nutzen für das Unternehmen und den Kunden wer-den erörtert und insbesondere die Grenzen der Open Innovation diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen der Innovation

2.1 Der klassische Innovationsprozess

2.2 Bedeutung der Open Innovation

3 Instrumente der Open Innovation

4 Nutzen und Grenzen der Open Innovation

5 Wettbewerbsvorteile durch Open Innovation

6 Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die Möglichkeiten zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen durch den Einsatz des Open-Innovation-Ansatzes. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, wie Unternehmen durch die Öffnung ihrer Innovationsprozesse – insbesondere unter Einbindung der Kunden als Wertschöpfungspartner – effizienter und marktnaher agieren können.

  • Grundlagen des klassischen Innovationsprozesses im Vergleich zu Open Innovation
  • Die drei zentralen Prozesse: outside-in, inside-out und coupled Process
  • Hauptinstrumente: Lead-User-Methode, Toolkits, Innovationswettbewerbe und Communities
  • Analyse der spezifischen Nutzenpotenziale und Grenzen für Unternehmen und Kunden
  • Wettbewerbsvorteile durch Fit-to-Market, New-to-Market, Time-to-Market und Costs-to-Market

Auszug aus dem Buch

3 Instrumente der Open Innovation

Die vier Hauptinstrumente der Open Innovation sind die Lead User Methode, Toolkits, Innovationswettbewerbe und Communities. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere die Nutzer in der Lage sind, relevante Probleme eines Produktes zeitnah zu erkennen. In Abhängigkeit ihrer Fähigkeiten sind diese Nutzer dann auch bereit, Änderungen vorzuschlagen, nach Lösungen zu suchen und ggf. auch eigenständig Innovationen hervorzubringen. Diese besonders fortschrittlichen Kunden werden als Lead User bezeichnet. Sie besitzen nicht nur die Bedürfnisinformation sondern möglicherweise auch eine Lösungsmöglichkeit.

Die Aufgabe des Unternehmens muss es in einem solchen Fall sein, solche Nutzer, die sich nicht immer selbst an den Hersteller wenden, zu identifizieren und sie und ihre Ideen in den Innovationsprozess mit einzubeziehen. Diese Nutzer können im Weiteren direkt angesprochen und auch in Workshops gemeinsam zur Problemidentifikation und –lösung eingesetzt werden.

Die Identifikation und Pflege der Lead User ist für das Unternehmen eine erfolgreiche, aber auch aufwendige Methode. Eine kostengünstigere Variante sind Toolkits für Open Innovation, die auf Grund der guten Verbreitung und Umsetzungsmöglichkeit häufig internetbasiert sind. Die Grundidee dieser Toolkits besteht in einer Arbeitsteilung, bei der der Kunde vom Unternehmen die Möglichkeit erhält, in einem vorgegebenen Entwicklungsraum den iterativen Trial-and-Error-Prozess der Entwicklung durchzuführen. Hierbei ist die Benutzerfreundlichkeit besonders wichtig, da die Nutzer selten mit dem Unternehmen in persönlichen Kontakt treten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die veränderte Wettbewerbslandschaft ein und definiert Open Innovation als notwendige Öffnung der Unternehmensgrenzen zur Integration von externem Wissen.

2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen der Innovation: Hier wird der traditionelle, lineare Innovationsprozess dem Open-Innovation-Ansatz gegenübergestellt und die Bedeutung der Prozess-Archetypen erläutert.

3 Instrumente der Open Innovation: Das Kapitel stellt die vier zentralen Instrumente zur Einbindung von Nutzern in den Innovationsprozess vor, darunter Lead-User-Methoden und Toolkits.

4 Nutzen und Grenzen der Open Innovation: Diese Sektion differenziert zwischen den Motiven von Kunden und dem Nutzen für Unternehmen und beleuchtet die Hürden des Ansatzes.

5 Wettbewerbsvorteile durch Open Innovation: Es werden vier Kernkennzahlen – Fit-to-Market, New-to-Market, Time-to-Market und Costs-to-Market – genutzt, um die Effizienzvorteile zu belegen.

6 Zusammenfassung: Der abschließende Teil fasst die Notwendigkeit des Wechsels zum customer-active paradigm zusammen, betont jedoch, dass das interne Innovationsmanagement steuernd erhalten bleiben muss.

Schlüsselwörter

Open Innovation, Lead User, Innovationsmanagement, Wettbewerbsvorteil, outside-in Prozess, inside-out Prozess, Toolkits, Innovationswettbewerbe, Communities, Kundenintegration, Fit-to-Market, Time-to-Market, Wertschöpfungspartner, Nutzerbedürfnisse, Innovationsprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die strategische Neuausrichtung von Unternehmen im Innovationsmanagement durch das Konzept der Open Innovation, bei dem Kunden aktiv in die Wertschöpfung integriert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Öffnung von Innovationsprozessen, der Identifikation von Lead Usern, dem Einsatz moderner Kommunikationstools und der Bewertung von Wettbewerbsvorteilen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Analyse, wie Unternehmen durch den gezielten Einbezug von externem Wissen und Nutzererfahrungen Innovationsrisiken senken und Wettbewerbsvorteile generieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und der Anwendung existierender Innovationsmodelle, ergänzt durch die Auswertung empirischer Erkenntnisse zum Open-Innovation-Ansatz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Instrumente, eine Analyse des Nutzens und der Grenzen aus Kunden- bzw. Unternehmenssicht sowie die detaillierte Beschreibung messbarer Wettbewerbsvorteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Open Innovation, Lead User, customer-active paradigm, Innovationswettbewerbe und die vier Erfolgsfaktoren (Fit, New, Time und Costs-to-Market).

Was unterscheidet den outside-in vom inside-out Prozess?

Der outside-in Prozess zielt auf den Import von externem Wissen und Nutzerbedürfnissen in das Unternehmen ab, während der inside-out Prozess die Lizenzierung und externe Verwertung eigener, ungenutzter Innovationsideen beschreibt.

Warum ist das "Not-Invented-Here"-Syndrom ein Hindernis?

Es beschreibt die Tendenz von Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, externes Wissen von Laien oder Kunden skeptisch zu betrachten und nur zögerlich in bestehende interne Abläufe zu integrieren.

Welche Rolle spielen Communities bei der Open Innovation?

Virtuelle Gemeinschaften ermöglichen den Austausch mit Nutzern weltweit, stellen das Unternehmen jedoch vor die Herausforderung, die wenigen innovativen Beiträge aus einer großen Menge an Daten zu filtern.

Wann erreicht Open Innovation ihre Grenzen?

Die Grenzen liegen dort, wo der Aufwand für die Infrastruktur und die Pflege der Nutzerkontakte den durch die Innovation erzielten Nutzen übersteigt oder die Gefahr von Desinformation und Wissensabfluss durch Wettbewerber zu groß wird.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Open Innovation - der Kunde als Wertschöpfungspartner in der Innovation
College
University of Hagen  (FB BWL - Organisation und Planung)
Course
Seminar "Neue Formen des Wettbewerbs"
Grade
2,3
Author
Arne Behm (Author)
Publication Year
2008
Pages
15
Catalog Number
V133601
ISBN (eBook)
9783640400430
ISBN (Book)
9783640400201
Language
German
Tags
open innovation wettbewerb Wertschöpfungspartner kunde piller reichwaldt fernuni hagen klassisch innovationsprozeß instrumente nutzen grenzen source wettbewerbsvorteile crm marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arne Behm (Author), 2008, Open Innovation - der Kunde als Wertschöpfungspartner in der Innovation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133601
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  15  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint