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Die Religionen der mesoamerikanischen Hochkulturen

Titel: Die Religionen der mesoamerikanischen Hochkulturen

Hausarbeit , 2008 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anna Gosslar (Autor:in)

Archäologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll einen kurzen Überblick und Vergleich der verschiedenen Religionen der mesoamerikanischen Hochkulturen liefern. Hierzu gehören unter anderem Olmeken, Zapoteken, Maya, Tolteken, und Azteken. Eine chronologische Gliederung der Thematik ist also nur bedingt möglich, da einzelne Kulturen sich teilweise zeitlich überschneiden.
Auch soll hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden, zumal weitere Hochkulturen, wie z.B. diejenige von Teotihuacan oder die der Mixteken aufgrund ihrer ungünstigen Quellenlage nicht berücksichtigt werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Religion der Olmeken

2.1 Grundsätzliche religiöse Vorstellungen

2.2 Olmekische Opferrituale?

3. Die Religion der Zapoteken

4. Die Religion der Maya

4.1 Das Pantheon der Maya

4.2 Opferrituale der Maya

5. Die Religion der Tolteken

6. Die Religion der Azteken

6.1 Das aztekische Pantheon

6.2 Aztekische Opferrituale

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit liefert einen vergleichenden Überblick über die religiösen Systeme und Opferpraktiken ausgewählter mesoamerikanischer Hochkulturen, von den Olmeken bis zu den Azteken, unter Berücksichtigung ihrer chronologischen und kulturellen Entwicklung.

  • Religiöse Weltbilder und Schamanismus der Olmeken
  • Entwicklung ritueller Opferpraktiken bei den Zapoteken
  • Pantheon und Opferkulte der Maya
  • Kultureller Einfluss der Tolteken auf nachfolgende Völker
  • Religiöse Vielfalt und Opferzeremonien im aztekischen Reich

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundsätzliche religiöse Vorstellungen

Die archäologischen Beweise für die Organisation der olmekischen Sozialstrukturen, wozu auch die Religion zählt, sind bedauerlicherweise recht dürftig. Anhand der Kunstgegenstände deutet sich aber eine Form von Schamanismus an.

Diese Art der Naturreligion basiert auf dem Glauben, daß die Geister der Vorfahren und die Mächte der Natur im Trancezustand von einem Spezialisten, einem Schamanen, kontaktiert werden können. Auf seiner spirituellen Reise wird dieser von einem Tier - häufig z.B. von einem Jaguar oder auch einem Adler - begleitet und beschützt. Man glaubte offenbar, daß sich einige Schamanen in Trance auch in diese Tiere verwandelten, worauf beispielsweise die wulstige Oberlippe und die unnatürliche Ausprägung und Haltung der Hände hinweisen könnten, wie sie an der Plastik eines offenbar übernatürlichen Mischwesens dargestellt sind.

Auffällig ist, daß - wie es im Falle anderer kultureller Gruppen noch häufiger zu sehen sein wird - schon im olmekischen Kulturbereich eine besondere Verehrung von Mais, einer der wichtigsten damaligen Lebensgrundlagen, existierte. Das ist u.a. auf einem Artefakt aus Rio Pesquero erkennbar. Hier wird ein Herrscher mit einem Drachen gezeigt. Beide Figuren sind umringt von vier Maispflanzen. Der besagte Drache bildete die Grundlage des religiösen Weltbildes der Olmeken. Aus diesem Grund ist die spirituelle Bedeutung der Darstellung wohl kaum anzuzweifeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Religionen der mesoamerikanischen Hochkulturen und grenzt die untersuchten Zeiträume sowie Kulturgruppen ein.

2. Die Religion der Olmeken: Das Kapitel beleuchtet frühe schamanistische Züge und erste Anzeichen für den rituellen Umgang mit Opfern in dieser frühen Kultur.

3. Die Religion der Zapoteken: Hier wird die schrittweise Entwicklung religiöser Elemente nachvollzogen, inklusive erster Belege für Menschenopfer und Kalendersysteme.

4. Die Religion der Maya: Es erfolgt eine Analyse des komplexen Pantheons der Maya und der verschiedenen Formen von Opferritualen, die diese Kultur prägten.

5. Die Religion der Tolteken: Das Kapitel beschreibt den Einfluss der Tolteken auf die religiöse Landschaft, insbesondere im Hinblick auf zentrale Gottheiten wie Quetzalcoatl.

6. Die Religion der Aztekek: Der Fokus liegt auf der Vielfalt des aztekischen Pantheons und der zentralen Rolle, die Opferrituale für das aztekische Weltbild spielten.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit zieht einen Vergleich zwischen den Kulturen und diskutiert die Schwierigkeiten bei der Erforschung der Opferpraktiken aufgrund teils lückenhafter Quellenlage.

Schlüsselwörter

Mesoamerika, Religion, Olmeken, Maya, Zapoteken, Tolteken, Azteken, Opferrituale, Schamanismus, Pantheon, Menschenopfer, Kalendersystem, Huitzilopochtli, Quetzalcoatl, Archäologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine wissenschaftliche Untersuchung der religiösen Praktiken und Weltbilder der bedeutendsten mesoamerikanischen Hochkulturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die religiöse Organisation, die Verehrung von Gottheiten sowie die rituellen Opferpraktiken, einschließlich Menschenopfern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist der vergleichende Überblick über die Entwicklung religiöser Vorstellungen von der Frühzeit bis zur spanischen Eroberung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse auf Basis archäologischer Funde und historischer Quellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifisch die Religionen der Olmeken, Zapoteken, Maya, Tolteken und Azteken in chronologischer Reihenfolge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mesoamerika, Religion, Schamanismus, Opferrituale und die genannten Hochkulturen wie Maya oder Azteken.

Welche Rolle spielte der Schamanismus bei den Olmeken?

Der Schamanismus bildete die Grundlage ihrer Naturreligion, wobei spirituelle Spezialisten durch Trance mit der Geisterwelt kommunizierten.

Warum ist die Quellenlage zu den Opferritualen bei den Azteken so schwierig?

Die historische Deutung wird durch die Diskrepanz zwischen archäologischen Befunden und teils übertriebenen oder gefälschten spanischen Berichten erschwert.

Welche Bedeutung hatte der Mais für die frühen Religionen?

Mais war als zentrale Lebensgrundlage ein fest verankerter Bestandteil des religiösen Weltbildes, wie zahlreiche Darstellungen belegen.

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Details

Titel
Die Religionen der mesoamerikanischen Hochkulturen
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
1,7
Autor
Anna Gosslar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
29
Katalognummer
V133609
ISBN (eBook)
9783640463510
ISBN (Buch)
9783640466603
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Religionen Hochkulturen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Gosslar (Autor:in), 2008, Die Religionen der mesoamerikanischen Hochkulturen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133609
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Leseprobe aus  29  Seiten
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