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Jugendsprache im Deutschunterricht (9. Klasse Deutsch)

Titel: Jugendsprache im Deutschunterricht (9. Klasse Deutsch)

Unterrichtsentwurf , 2023 , 58 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der folgende Unterrichtsentwurf widmet sich dem Thema „Jugendsprache“. Die Jugendsprache betrifft den Alltag von Lehrer:innen sowie Schüler:innen oder auch die jüngeren Geschwister, nicht zuletzt Social-Media. Da Sprachausbildung vor allem in der Schule stattfindet, ist die Thematik besonders für Deutschlehrkräfte wichtig. Unter Jugendsprache versteht man die individuelle Sprechweise von Jugendlichen, die von der Standardsprache abweicht. Demnach wird die Sprache junger Menschen durch die soziale Interaktion geprägt, die durch gemeinsame Interessen, gemeinsame soziale Aktivitäten und enge Freundschaften gekennzeichnet ist. Die Jugendlichen entwickeln neue Sprachgewohnheiten, damit sie sich in der Phase der Pubertät bewusst von den Erwachsenen und deren gesellschaftlich-kulturellen Wertvorstellungen abgrenzen können oder über einen gemeinsamen sprachlichen Code sich ihrer Peergroup zugehörig fühlen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis des Unterrichtsentwurfs

1. Einleitung

2. Die Unterrichtseinheit

2.2 Bedingungsanalyse

2.3 Einordnung der 3./4. Stunde in die Unterrichtsreihe

2.4 Sachanalyse

2.5 Didaktische Analyse

2.5.1 Bezug zum Bildungsplan

2.5.2 Kompetenzen/ Lehr-Lernziele

2.6 Methodische Analyse

3. Reflexion/ Ausblick

Zielsetzung & Themen der Unterrichtseinheit

Das Hauptziel der Unterrichtseinheit ist die Erfüllung der Teilkompetenz „sprachproduktive Kompetenzen“, indem Schülerinnen und Schüler durch den spielerischen Umgang mit Sprachvarietäten wie Jugendsprache, Dialekt und Standardsprache ihre sprachliche Kreativität sowie ihre Fähigkeit zum Rollenwechsel und zur adressatengerechten Kommunikation erproben. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Jugendliche durch den Kontrast verschiedener Stile ein tieferes Verständnis für sprachliche Wirkungsweisen und eigene Ausdrucksmöglichkeiten entwickeln können.

  • Theoretische Grundlagen zur Definition und soziokulturellen Funktion von Jugendsprache
  • Kontrastierung von Jugendsprache und Berliner Dialekt zur Sensibilisierung für Sprachvarietäten
  • Adressatenorientierte Sprachverwendung durch die Erstellung von Werbevideos
  • Differenzierung zwischen Umgangssprache und Jugendsprache im digitalen Kontext (WhatsApp-Chats)
  • Reflexion über Sprachwandel, Anglizismen und die Rolle der Sprache für die Identitätsbildung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der folgende Unterrichtsentwurf widmet sich dem Thema „Jugendsprache“. Die Jugendsprache betrifft den Alltag von Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern oder auch die jüngeren Geschwister, nicht zuletzt Social-Media. Da Sprachausbildung vor allem in der Schule stattfindet, ist die Thematik besonders für Deutschlehrkräfte wichtig. Unter Jugendsprache versteht man die individuelle Sprechweise von Jugendlichen, die von der Standardsprache abweicht. Demnach wird die Sprache junger Menschen durch die soziale Interaktion geprägt, die durch gemeinsame Interessen, gemeinsame soziale Aktivitäten und enge Freundschaften gekennzeichnet ist. Die Jugendlichen entwickeln neue Sprachgewohnheiten, damit sie sich in der Phase der Pubertät bewusst von den Erwachsenen und deren gesellschaftlich-kulturellen Wertvorstellungen abgrenzen können oder über einen gemeinsamen sprachlichen Code sich ihrer Peergroup zugehörig fühlen.

Die Phase der Jugend kann nicht klar eingegrenzt werden, sie bezieht sich auf die Zeit von Kindheit und Erwachsenenalter. Ein genauer Zeitraum kann nicht definiert werden, da es neben der Geschlechtsreife auch auf den Kulturkreis und die soziale Schicht ankommt. (vgl. Pauli, 2010. S. 11)

Die Jugendsprache wird oft mit Begriffen wie: Sprachverfall, Vulgärjargon oder Fäkalsprache beschrieben, und gilt als Exempel für Normverweigerung und Dialogunfähigkeit. (vgl. Pauli, 2010. S. 14) Das hat den Grund, dass die Kommunikation der Jugendlichen untereinander von einem rauen und sehr direkten Ausdruck geprägt sein kann. Jedoch hat die Jugendsprache nicht nur vulgäre Charakterzüge, sondern weist auch sprachliche Verschmelzungen auf. Auf der einen Seite wird die Nutzung von englischen Begriffen in der deutschen Sprache oft mit der Jugendsprache in Verbindung gebracht. Besser unter dem Begriff „Denglisch“ bekannt. Dies spiegelt sich auch im Jugendwort des Jahres 2022 „smash“ wider. Der englische Begriff, welcher für „jemanden abschleppen“ steht, setzte sich laut der Jury, geleitet vom Verlag Langenscheidt mit 43 % der Stimmen durch. Dies spricht dafür, dass Mehrsprachigkeit Teil der Jugendsprache ist. Neben der Nutzung von englischen Begriffen, Anglizismen, werden vor allem auch türkische, arabische oder russische Begriffe in der Jugendsprache genutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Jugendsprache ein, definiert diese als abweichende Sprechweise von Jugendlichen und beleuchtet ihre soziokulturelle Bedeutung sowie ihre Wahrnehmung in der Gesellschaft.

2. Die Unterrichtseinheit: Dieser Abschnitt beschreibt die konkrete Planung und Sequenzierung der Unterrichtsstunden, einschließlich der methodischen Vorgehensweise und Lernziele mit Fokus auf verschiedene Sprachvarietäten.

2.2 Bedingungsanalyse: Hier werden die Rahmenbedingungen der Lerngruppe, die technische Ausstattung der Schule sowie die sozioökonomische Zusammensetzung der Klasse 9c dargelegt.

2.3 Einordnung der 3./4. Stunde in die Unterrichtsreihe: Dieses Kapitel kontextualisiert die ausgewählte Doppelstunde innerhalb der gesamten Unterrichtsreihe und begründet den fachlichen Übergang von Dialekten zur Jugendsprache.

2.4 Sachanalyse: Hier erfolgt eine theoretische Fundierung über Sprachvarietäten, wie Standardsprache, Umgangssprache und Dialekte, und deren Funktion in der Kommunikation.

2.5 Didaktische Analyse: Dieser Teil beleuchtet die bildungstheoretische Relevanz der Thematik und rechtfertigt die unterrichtliche Behandlung durch den Bezug zu fachdidaktischen Konzepten.

2.5.1 Bezug zum Bildungsplan: Hier wird geprüft, inwiefern die Unterrichtseinheit den Vorgaben des Bildungsplans für die Sekundarstufe in Baden-Württemberg entspricht.

2.5.2 Kompetenzen/ Lehr-Lernziele: Dieses Kapitel definiert die angestrebten Kompetenzen und Lernziele der Doppelstunde, insbesondere im Hinblick auf Sprachbewusstsein und Analysefähigkeit.

2.6 Methodische Analyse: Dieser Abschnitt erläutert die Auswahl der Lehrmethoden, wie die Wortketten-Methode oder Tablet-Einsatz, und reflektiert deren Eignung für die spezifische Lerngruppe.

3. Reflexion/ Ausblick: Der Autor resümiert den Verlauf der Einheit, bewertet den Erfolg der Methoden und leitet daraus Konsequenzen für künftige Unterrichtsplanungen ab.

Schlüsselwörter

Jugendsprache, Sprachvarietäten, Deutschunterricht, Dialekt, Standardsprache, Sprachbewusstsein, Medienkompetenz, Soziolekt, Sprachwandel, Anglizismen, Unterrichtsplanung, didaktische Analyse, Kommunikation, Peergroup, Sprachnormen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Unterrichtsentwurf befasst sich mit der Thematik der Jugendsprache und deren Stellung sowie Nutzung im Deutschunterricht der 9. Jahrgangsstufe, insbesondere im Kontrast zu anderen Sprachvarietäten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Sprachvarietäten (Jugendsprache, Dialekt, Umgangssprache, Standardsprache), deren soziokulturelle Funktionen, Sprachwandel, adressatengerechte Kommunikation sowie die didaktische Planung im Fach Deutsch.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Förderung sprachproduktiver Kompetenzen. Die zugrunde liegende Frage lautet, wie Jugendliche durch den Vergleich und das spielerische Umformen von Sprachstilen ein reflektiertes Bewusstsein für die eigene Sprache und deren Wirkung entwickeln können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktisch-methodische Unterrichtsplanung erstellt, die auf theoretischen Fachkenntnissen der Germanistischen Soziolinguistik basiert und eine konkrete Sequenzierung der Lernphasen (Einstieg, Erarbeitung, Sicherung, Reflexion) umfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ausgangsbedingungen der Klasse 9c, ordnet das Thema in das Curriculum ein und liefert eine fundierte Sach- und didaktische Analyse, ergänzt durch Reflexionen zur Praxistauglichkeit der geplanten Methoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Schlüsselwörter sind Jugendsprache, Sprachvarietäten, Deutschunterricht, Sprachbewusstsein, Medienkompetenz und Adressatengerechtigkeit.

Warum spielt der Berliner Dialekt eine besondere Rolle im Unterrichtsentwurf?

Der Berliner Dialekt wird als konkretes Fallbeispiel zur Kontrastierung mit der Jugendsprache genutzt, da die Klasse eine Klassenfahrt nach Berlin plant, was einen hohen Motivationswert und realitätsnahen Bezug bietet.

Welche Rolle spielt die digitale Ausstattung für den geplanten Unterricht?

Die Tablets (iPads) und Tools wie Padlet oder Chat-Simulatoren dienen nicht nur zur Steigerung der Motivation, sondern auch zur gezielten Förderung der Medienkompetenz und zur digitalen Sicherung der Arbeitsergebnisse.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Jugendsprache im Deutschunterricht (9. Klasse Deutsch)
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
58
Katalognummer
V1336141
ISBN (PDF)
9783346833747
ISBN (Buch)
9783346833754
Sprache
Deutsch
Schlagworte
jugendsprache deutschunterricht klasse deutsch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Jugendsprache im Deutschunterricht (9. Klasse Deutsch), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1336141
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Leseprobe aus  58  Seiten
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