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Drei Philosophien der Antike

Titre: Drei Philosophien der Antike

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 15 Pages , Note: 2

Autor:in: Nadine Zasinski (Auteur)

Philosophie - Philosophie antique
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In dieser Hausarbeit werde ich die aus der Antike stammenden Weltmodelle, das
gnostische, das stoische und das epikureische Weltbild, vorstellen, sie anschließend
vergleichen und am Ende der Arbeit aktualisieren. Die Arbeit soll eine Übersicht über
die Philosophien der Spätantike vermitteln. Die Informationen zu dieser Hausarbeit
entnahm ich aus den Büchern der unten angeführten Literaturangabe. 1.1. Was ist die Gnosis
Gnosis = griechisch „Erkenntnis“
„Gnosis“ ist ein Begriff für mehrere spätantike religiöse und zugleich dualistische
Auffassungen. Diese Ideen sind wahrscheinlich (!) persischer Herkunft (Zarathustra).
Den heidnischen wie christlichen Strömungen der Gnosis ist gemeinsam eine streng
dualistische Interpretation der Welt und des Menschen. Der Leib gilt- ähnlich wie bei
Plato- als Gefängnis der Seele. Erlösung ist- bei den Heiden- durch Erkenntnis
möglich, bei den Christen durch Christus, den Gesandten des göttlichen Lichtes.
Die christliche Gnosis war im 2. Jht. weit verbreitet, das führte zu heftigen
Auseinandersetzungen innerhalb der Kirche. Sie wurde schließlich als häretisch
verurteilt. Ihre Nachwirkungen aber sind bis heute spürbar (dualistisches Denken,
Herabwürdigung des Leibes, der Sexualität u.a.).
Durch das Schauen Gottes erleben die Gnostiker Einsicht in die Welt des
Übersinnlichen. Die Gnosis ist die Erkenntnis Gottes als ewige Weisheit für den
Menschen.
Gnostiker betrieben in den ersten Jahrhunderten durch ihren Glauben an Mysterien
philosophische Spekulationen.
Die Begründer der Gnosis waren die alexandrischen Gnostiker Basilides und
Valentinos. Sie waren Vertreter der christlichen Gnosis in Ägypten, Rom und
wahrscheinlich Zypern. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Das Gnostische Weltmodell

1.1. Was ist die Gnosis?

1.2. Das Weltbild

1.3 Der Mensch und die Dämonen

2. Die Stoische Philosophie

2.1. Die drei Perioden der Stoa

2.2. Heraklit als Grundlage der Stoiker

2.3. Die Rolle des Feuers

2.4. Der Zyklus

2.5. Das Weltbild

2.6. Der Mensch und das Pneuma

3. Die Epikureische Philosophie

3.1. Epikur, und die mit ihm in Verbindung stehenden Philosophen

3.2. Das Weltbild

3.3. Die Lust

3.4. Der Mensch im Staat

4. Die drei Philosophien im Vergleich

5. Welche Ansätze sind mit der heutigen Weltanschauung vergleichbar?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über zentrale Weltmodelle der Spätantike – das gnostische, das stoische und das epikureische Weltbild –, vergleicht diese miteinander und setzt sie in Bezug zu modernen Denkweisen.

  • Dualistische Interpretation von Welt und Mensch in der Gnosis
  • Die stoische Lehre von Natur, Vernunft und Schicksal
  • Der Materialismus und das Lustprinzip nach Epikur
  • Vergleichende Analyse antiker und heutiger Weltanschauungen

Auszug aus dem Buch

1.1. Was ist die Gnosis

Gnosis = griechisch „Erkenntnis“

„Gnosis“ ist ein Begriff für mehrere spätantike religiöse und zugleich dualistische Auffassungen. Diese Ideen sind wahrscheinlich (!) persischer Herkunft (Zarathustra). Den heidnischen wie christlichen Strömungen der Gnosis ist gemeinsam eine streng dualistische Interpretation der Welt und des Menschen. Der Leib gilt- ähnlich wie bei Plato- als Gefängnis der Seele. Erlösung ist- bei den Heiden- durch Erkenntnis möglich, bei den Christen durch Christus, den Gesandten des göttlichen Lichtes.

Die christliche Gnosis war im 2. Jht. weit verbreitet, das führte zu heftigen Auseinandersetzungen innerhalb der Kirche. Sie wurde schließlich als häretisch verurteilt. Ihre Nachwirkungen aber sind bis heute spürbar (dualistisches Denken, Herabwürdigung des Leibes, der Sexualität u.a.).

Durch das Schauen Gottes erleben die Gnostiker Einsicht in die Welt des Übersinnlichen. Die Gnosis ist die Erkenntnis Gottes als ewige Weisheit für den Menschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Gnostische Weltmodell: Einführung in die dualistischen Auffassungen der Gnosis, die den Menschen als Lichtwesen in einer dunklen, von Dämonen beherrschten Welt sieht.

2. Die Stoische Philosophie: Analyse der stoischen Lehre, die das Weltall als pantheistische Einheit, gelenkt durch Weltvernunft und das Pneuma, betrachtet.

3. Die Epikureische Philosophie: Erläuterung der materialistischen Atomlehre Epikurs und die Suche nach Glückseligkeit durch die Vermeidung von Schmerz.

4. Die drei Philosophien im Vergleich: Synthese der Gemeinsamkeiten und extremen Unterschiede zwischen Gnosis, Stoa und Epikureismus im antiken griechischen Kontext.

5. Welche Ansätze sind mit der heutigen Weltanschauung vergleichbar?: Reflexion darüber, inwieweit antike physikalische und philosophische Modelle heutige wissenschaftliche Weltbilder vorweggenommen haben.

Schlüsselwörter

Gnosis, Stoa, Epikureismus, Antike, Philosophie, Dualismus, Weltbild, Pneuma, Atomlehre, Lustprinzip, Metaphysik, Weltvernunft, Spätantike, Erkenntnis, Schicksal

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit drei einflussreichen philosophischen Strömungen der Spätantike und untersucht deren jeweilige Welt- und Menschenbilder.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der gnostischen Lehre, dem stoischen Denken sowie der epikureischen Philosophie und deren Verknüpfung mit ontologischen und ethischen Fragen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es, einen Überblick über diese spätantiken Philosophien zu vermitteln, sie im direkten Vergleich einzuordnen und ihre Relevanz für heutige Weltanschauungen zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte, vergleichende philosophische Übersichtsarbeit, die auf Basis klassischer philosophischer Standardwerke erstellt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der drei Philosophien (Gnosis, Stoa, Epikureismus) inklusive ihrer jeweiligen Metaphysik, Anthropologie und Ethik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Gnosis, Stoa, Epikureismus, Materialismus, Dualismus und antike Philosophie erschließen.

Welche Rolle spielt der Begriff "Pneuma" in der stoischen Philosophie laut der Arbeit?

Das Pneuma wird als Hauch oder Weltvernunft (Logos) beschrieben, welches als wirkende Kraft die gesamte Welt durchzieht und die planvolle Entwicklung aller Dinge bewirkt.

Warum sieht Epikur die "Lust" nicht als reine Sinneslust?

Epikur definiert die geistige Lust als wertvollste Form, da sie das Lebensziel der Abwesenheit von Schmerz und Unruhe umfasst und nicht von flüchtigen äußeren Einflüssen abhängt.

Fin de l'extrait de 15 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Drei Philosophien der Antike
Université
University of Education in Schwäbisch Gmünd  (Philosophie)
Cours
Überblick zur Philosophie
Note
2
Auteur
Nadine Zasinski (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
15
N° de catalogue
V13361
ISBN (ebook)
9783638190367
Langue
allemand
mots-clé
Drei Philosophien Antike Philosophie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nadine Zasinski (Auteur), 2002, Drei Philosophien der Antike, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13361
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Extrait de  15  pages
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