Die Arbeit stellt detailliert dar, warum der Faktor Motivation innerhalb der Performanzphase eine entscheidende Rolle spielt, indem zunächst der theoretische Hintergrund von Motivation/Selbstbestimmung und Selbstreguliertem Lernen miteinander verknüpft wird. Im Anschluss werden zwei empirische Studien hinzugezogen, die einen theoretischen Ansatz liefern, wie Motivation innerhalb der Performanzphase gefördert werden kann. Abschließend werden diese Möglichkeiten auf die praktische Umsetzbarkeit diskutiert. Die Fragestellung, der in dieser Arbeit nachgegangen werden soll, ist somit folgende: Welche empirischen Ansätze könnten eine praktische Umsetzung der Motivationsförderung und -erhaltung in der aktionalen Phase des Selbstregulierten Lernens ermöglichen?
Der Gegenstand des Selbstregulierten Lernens (SRL) ist nun seit einigen Jahrzehnten heiß in der Forschung diskutiert. Es wurden verschiedene Begrifflichkeiten dieser Art des Lernens diskutiert und einige Modelle zur Strukturierung entworfen. Modelle zum SRL weisen in der Regel eine hohe Similarität in Bezug auf die verwendeten Begriffe für die Komponenten und Phasen des Konzepts auf. Die meisten Modelle weisen die übergreifenden Komponenten der Kognition, Motivation, Metakognition und Emotion auf, wobei einige Modelle Einschränkungen vornehmen und vereinzelt Komponenten zusammenfassen. Eine noch stärkere Einheitlichkeit hat sich im Hinblick auf die Benennung der und Einteilung der Phasen herauskristallisiert. So gehen die meisten Entwürfe von einem 3-Phase-Ablauf aus, mit einer Planungsphase zu Beginn, einer Performanzphase und abschließend einer Phase der Selbstreflexion.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Hintergrund
- Selbstreguliertes Lernen
- Selbstbestimmung und Motivation
- Empirische Studien zur Motivationsförderung
- Components of fostering self-regulated learning among students
- How teacher emotional support motivates students
- Diskussion der Wirksamkeit der empirischen Befunde
- Eine motivationsfördernde Lernumgebung
- Ein motivationsfördernder Lehrstil
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Motivation innerhalb der Performanzphase des selbstregulierten Lernens (SRL). Sie beleuchtet die Rolle von Motivation, die in etablierten Forschungsmodellen oft auf die Planungsphase beschränkt wird, während ihre Bedeutung in der aktionalen Phase, in der Lernende Aufgaben eigenständig bearbeiten, betont wird. Die Arbeit zielt darauf ab, empirische Ansätze aufzuzeigen, die eine praktische Umsetzung der Motivationsförderung und -erhaltung in der Performanzphase des SRL ermöglichen.
- Das Konzept des selbstregulierten Lernens und seine Komponenten
- Die Bedeutung von Motivation innerhalb der Performanzphase des SRL
- Empirische Studien zur Motivationsförderung in der Performanzphase
- Praktische Implikationen der empirischen Befunde für die Gestaltung einer motivationsfördernden Lernumgebung und eines motivationsfördernden Lehrstils
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und beleuchtet die Marginalisierung des Motivationsaspekts in der Performanzphase des SRL in etablierten Forschungsmodellen. Sie formuliert die Fragestellung der Arbeit und skizziert die Vorgehensweise.
- Theoretischer Hintergrund: Dieser Abschnitt definiert das Konzept des SRL und seine Komponenten. Er erläutert die Rolle von Motivation und Selbstbestimmung im SRL und stellt die theoretischen Grundlagen dar.
- Empirische Studien zur Motivationsförderung: Dieser Teil präsentiert zwei empirische Studien, die Einblicke in die Förderung von Motivation in der Performanzphase des SRL geben. Die Studien untersuchen die Komponenten und Faktoren, die die Motivation von Lernenden beeinflussen.
Schlüsselwörter
Selbstreguliertes Lernen, Motivation, Performanzphase, Lernumgebung, Lehrstil, empirische Studien, Motivationsförderung, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit, Erfolgserwartung, Interesse, emotionale Unterstützung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel dieser Arbeit zum selbstregulierten Lernen?
Die Arbeit untersucht, wie die Motivation von Lernenden speziell in der Performanzphase des selbstregulierten Lernens (SRL) gefördert und aufrechterhalten werden kann.
Welche drei Phasen werden im Prozess des selbstregulierten Lernens unterschieden?
Die meisten Modelle des SRL gehen von einem 3-Phasen-Ablauf aus: einer Planungsphase zu Beginn, einer Performanzphase (aktionale Phase) und einer abschließenden Phase der Selbstreflexion.
Warum ist die Motivation in der Performanzphase so wichtig?
In der Performanzphase bearbeiten Lernende Aufgaben eigenständig. Motivation ist hier entscheidend, um die Handlung aufrechtzuerhalten, auch wenn Schwierigkeiten auftreten.
Welche Rolle spielt der Lehrstil bei der Motivationsförderung?
Ein motivationsfördernder Lehrstil, der beispielsweise emotionale Unterstützung bietet, kann die Selbstbestimmung und das Interesse der Lernenden maßgeblich stärken.
Welche theoretischen Hintergründe werden in der Arbeit verknüpft?
Die Arbeit verknüpft den theoretischen Hintergrund von Motivation und Selbstbestimmung mit dem Konzept des selbstregulierten Lernens.
Welche Komponenten umfasst das Modell des selbstregulierten Lernens?
Zu den übergreifenden Komponenten gehören Kognition, Motivation, Metakognition und Emotion.
- Citar trabajo
- Jonathan Vogel (Autor), 2023, Lehrstil und Lernumgebung. Motivationsförderung in der Performanzphase des Selbstregulierten Lernens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1336447