Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - School Pedagogics

Mobbing im schulischen Kontext

Handlungsstrategien in der (sozial-)pädagogischen Praxis

Title: Mobbing im schulischen Kontext

Master's Thesis , 2022 , 110 Pages , Grade: 1

Autor:in: Katharina Moser (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Mobbing im schulischen Kontext ist ein verbreitetes soziales Phänomen und hat für betroffene Kinder und Jugendliche weitreichende Folgen. Anhand der vorliegenden Masterarbeit werden einerseits die theoretischen Begriffe Mobbing und Cybermobbing erarbeitet, Mobbing als Prozess dargestellt sowie die Ursachen für Mobbing auf gesellschaftlicher, medialer, familiärer und schulisch-struktureller Ebene aufgezeigt, sowie die bei Mobbing beteiligten Personen.

In weiterer Folge wird auf Unterschiede bezüglich des Alters, des Geschlechts, des kulturellen Hintergrunds, des Schulstandorts und -typs eingegangen und Präventions- und Interventionsstrategien dargestellt. Es wird die Schulform der Mittelschule in Österreich beleuchtet und ein Einblick in den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Mobbing in der Schule in Österreich gegeben. Andererseits wird die empirische Forschung anhand der qualitativen Methode durchgeführt. Zu diesem Zweck werden leitfadenbasierte ExpertInneninterviews mit PädagogInnen an Mittelschulen in Kärnten geführt, um sich der Beantwortung der Forschungsfrage "Welche (sozial-) pädagogischen Maßnahmen werden bei Mobbing in der Schule angewendet?" anzunähern. Die hieraus gewonnenen Daten werden anhand der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet, mit Fachliteratur untermauert und interpretiert sowie zusammengefasst und ein Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten gegeben.

Die Ergebnisse zeigen, dass PädagogInnen über eine Vielzahl an (sozial-) pädagogischen Handlungsmaßnahmen verfügen und diese, an die individuelle Mobbingsituation angepasst, anwenden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Fragestellung und Zielsetzung

Inhaltliche Bezüge

Methodischer Zugang und Aufbau der Arbeit

1. Theoretische Grundlagen

1.1 Definition von Mobbing

1.1.1 Cybermobbing

1.2 Mobbing als Prozess

1.3 Ursachen für Mobbing

1.3.1 Gesellschaftliche Bedingungen

1.3.2 Medien

1.3.3 Familiäre Gründe

1.3.4 Die strukturellen Voraussetzungen für Mobbing in der Schule

1.4 Wer sind die Beteiligten im Mobbingprozess?

1.4.1 MobberInnen

1.4.2 Opfer von Mobbing

1.4.2.1 Der Prozess der Viktimisierung

1.4.3 MitschülerInnen

1.4.4 LehrerInnen

1.4.5 Familie

1.5 Unterschiede bei Mobbing

1.5.1 Das Durchschnittsalter im Mobbingprozess

1.5.2 Die Geschlechtsverteilung im Mobbingprozess

1.5.3 Kulturelle Unterschiede, Schulstandort und Schultyp

1.6 Prävention und Intervention bei Mobbing an Schulen

1.6.1 Vier Stufen und Sechs Schritte zur Intervention bei Mobbing unter SchülerInnen

1.6.2 Das ‚No Blame Approach‘-Modell

1.6.3 Intervention bei Mobbing und ihre Grenzen

1.7 Die Mittelschule in Österreich

2. Der aktuelle Stand der Forschung zum Thema Mobbing in der Schule in Österreich

3. Empirische Forschung

3.1 Forschungsgegenstand und Zielsetzung

3.2 Methodisches Vorgehen

3.2.1 Das Leitfadeninterview

3.2.2 Die Interviewvorbereitung

3.2.3 Wahl der InterviewpartnerInnen

3.2.4 Zugang zum Feld

3.2.5 Ablauf der Datenerhebung

3.2.5.1 Durchführung der Interviews

3.2.5.2 Transkription der Interviews

3.2.6 Auswertungsmethode

3.3 Darstellung, Analyse und Interpretation der Ergebnisse

3.3.1 Prävention und Intervention durch Soziales Lernen

3.3.2 Maßnahmen bei Mobbing auf schulischer Ebene

3.3.2.1 BeratungslehrerInnen

3.3.2.2 Vernetzung

3.3.2.2.1 Vernetzung innerhalb des Lehrerkollegiums

3.3.2.2.2 Elternarbeit

3.3.2.2.3 Vernetzung mit Schulsozialarbeit

3.3.2.2.4 Vernetzung mit Schulpsychologie

3.3.2.2.5 Vernetzung mit Jugendamt

3.3.2.2.6 Helferkonferenzen

3.3.2.2.7 Vernetzung mit Polizei und externen AnbieterInnen von Präventionsworkshops

3.3.2.3 Time-Out-Klassen

3.3.2.4 Fortbildung von LehrerInnen in Bezug auf Mobbing

3.3.2.5 Prävention von Cybermobbing

3.3.2.6 Schultyp und Mobbing

3.3.3 Maßnahmen bei Mobbing auf individueller Ebene

3.3.3.1 Abklären der Situation

3.3.3.2 Gespräche mit Mobbingopfer und MobberIn

3.3.3.3 Schnelles Reagieren als Handlungsmaßnahme

3.3.3.4 Übungen für die individuelle Ebene für von Mobbing Betroffene

3.3.3.5 Mobbing-Tagebuch

3.3.3.6 Geschlechtsspezifische Unterschiede bei den individuellen Maßnahmen gegen Mobbing

3.3.4 Maßnahmen bei Mobbing auf Klassenebene

3.3.4.1 Klassenrat

3.3.4.2 Methoden zur Prävention und Intervention von Mobbing auf Klassenebene und zur Stärkung der Klassengemeinschaft

3.3.4.3 Programm Plus

3.3.5 Mangel an Ressourcen

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing im schulischen Kontext mit dem Fokus auf Mittelschulen in Kärnten. Ziel ist es, die in der pädagogischen Praxis angewandten Handlungsstrategien zur Prävention und Intervention zu identifizieren und zu analysieren, um von Mobbing betroffene Kinder und Jugendliche bestmöglich zu unterstützen.

  • Mobbing als Prozess und soziales Phänomen in der Schule
  • Die Rolle von Prävention und Intervention auf individueller, Klassen- und Schulebene
  • Methoden der Vernetzungsarbeit mit externen Institutionen
  • Die Bedeutung der (sozial-)pädagogischen Handlungsfähigkeit des Lehrpersonals
  • Besonderheiten und Herausforderungen beim Umgang mit Cybermobbing

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Cybermobbing

Eine spezielle Form von Mobbing, die sich durch die rasante Weiterentwicklung des Internets und der sozialen Medien in der letzten Zeit entwickelt hat, ist das „Cybermobbing“. Das Handy und das Internet mit den sozialen Medien ist für viele Jugendliche nicht wegzudenken und täglicher Bestandteil ihres Lebens. Cybermobbing oder auch „Cyberbullying“, wie es Teuschel und Heuschen nennen, findet im virtuellen Raum des Internets statt. Social Communities, Foren, Chatrooms und Pinboards bieten dem verletzenden Verhalten Platz. Die Cybermobbing Attacken werden vor allem über Handys verbreitet und sind ähnlich wie Mobbing-Attacken. Der Unterschied zu Mobbing liegt darin, dass der persönliche Kontakt zwischen Täter und Opfer oft nicht stattfindet und die Attacken von der vermeintlichen Anonymität des Opfers geprägt sind. So werden Gerüchte, Verleumdungen, Drohungen, Beleidigungen, Ausgrenzung oder Fotos und Videos vom Opfer verbreitet, die bearbeitet werden und aus dem Kontext gegriffen sein können und die in kürzester Zeit sehr viele weitere Personen erreichen.

Festzustellen ist, dass die Täter beim Cybermobbing aus der näheren Umgebung des Opfers sind, häufig besuchen sie die gleiche Schulklasse. Cybermobbing ist nicht als selbstständiges und neues Phänomen anzusehen, vielmehr ist es eine Art von Mobbing, die zusätzlich ausgeübt wird. Besonderes Augenmerk ist trotzdem darauf zu legen, vor allem, da es durch Gefährlichkeit und Verlockung geprägt ist und in besonders schlimmen Fällen zum Suizid des Opfers führen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert Begriffe wie Mobbing und Cybermobbing, beschreibt das Phänomen als Prozess und analysiert Ursachen sowie Rollen der Beteiligten.

2. Der aktuelle Stand der Forschung zum Thema Mobbing in der Schule in Österreich: Dieser Abschnitt bietet einen Einblick in relevante Studien und Statistiken, die das Ausmaß und die Entwicklung von Gewalt und Mobbing im schulischen Raum in Österreich verdeutlichen.

3. Empirische Forschung: Der Hauptteil präsentiert die qualitative Analyse der durchgeführten Experteninterviews mit PädagogInnen, wobei Handlungsstrategien und Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen detailliert dargelegt werden.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und verbindet sie mit der sozialpädagogischen Praxis, während gleichzeitig auf weiteren Forschungsbedarf hingewiesen wird.

Schlüsselwörter

Mobbing, Cybermobbing, Schule, Mittelschule, Prävention, Intervention, pädagogische Handlungsmaßnahmen, Sozialpädagogik, SchülerInnen, Lehrkräfte, Vernetzungsarbeit, Klassenrat, Soziales Lernen, Viktimisierung, Schulklima.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht das verbreitete soziale Phänomen Mobbing im schulischen Kontext, insbesondere an Mittelschulen in Kärnten, und erforscht, wie PädagogInnen damit umgehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Definition von Mobbing, die Aufarbeitung als Prozess, die Analyse der beteiligten Akteure sowie konkrete Maßnahmen der Prävention und Intervention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht in der Beantwortung der Forschungsfrage, welche (sozial-)pädagogischen Unterstützungsmaßnahmen PädagogInnen an Mittelschulen anwenden, um betroffenen Jugendlichen zu helfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, basierend auf leitfadenbasierten Experteninterviews mit PädagogInnen (DirektorInnen, Lehrkräften, BeratungslehrerInnen) an Kärntner Mittelschulen, die nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im umfangreichen Hauptteil thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Handlungsbereiche, wie die Prävention durch Soziales Lernen, Maßnahmen auf schulischer, individueller und Klassenebene sowie die Vernetzung mit externen Institutionen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Mobbing, Cybermobbing, (sozial-)pädagogische Handlungsmaßnahmen, Prävention, Intervention und Vernetzung bilden die Kernkonzepte der Arbeit.

Welche Rolle spielt die Vernetzung mit externen Stellen?

Die Vernetzung mit Partnern wie Schulsozialarbeit, Schulpsychologie, Eltern und dem Jugendamt wird als essenzieller Baustein erfolgreicher Interventionsarbeit hervorgehoben.

Wie unterscheidet sich Mobbing laut den Ergebnissen bei den Geschlechtern?

Die Untersuchung zeigt, dass Jungen eher direkt und physisch mobben, während Mädchen bevorzugt auf verbaler und sozialer Ebene indirekt agieren, was unterschiedliche pädagogische Ansätze erforderlich macht.

Excerpt out of 110 pages  - scroll top

Details

Title
Mobbing im schulischen Kontext
Subtitle
Handlungsstrategien in der (sozial-)pädagogischen Praxis
College
Klagenfurt University
Grade
1
Author
Katharina Moser (Author)
Publication Year
2022
Pages
110
Catalog Number
V1336733
ISBN (PDF)
9783346847355
ISBN (Book)
9783346847362
Language
German
Tags
Mobbing Cybermobbing Sozialpädagogik Schule Lehrer Intervention Prävention Interview Vernetzung Beratung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Moser (Author), 2022, Mobbing im schulischen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1336733
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  110  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint